Irgendwo da im Nordwesten der USA, eingerahmt von Wasser, Bergen und diesem.. ganz eigenem, leicht rebellischem Geist liegt sie. Die Stadt, die wohl jeder dank Greys Anatomy kennt: Seattle. Während die Metropole Washingtons morgens meist vom Nebel überzogen wird, lokalisierend vom Elliott Bay, riecht es mittags nach frisch gebrühtem Kaffee und Regen. Abends wiederum wird die Skyline wie eine Bühne von den leuchtenden Lichtern erhellt, die sinnbildlich für alle Geschichten stehen, die hier ihren Anfang finden. Die Stadt bebt vor Energie während die Seattle Seahawks im Lumen Field spielen, und parallel dazu spürt man, wie der Rhythmus des Pucks auf dem Eis der Seattle Kraken in der Climate Pledge Arena zu einem Herzschlag wird.
Fernab des Sports pulsiert aber auch das Studentenleben am Campus der University of Washington. Zwischen den historischen Backsteingebäuden, blühenden Kirschbäumen und hitzigen Diskussionen werden lange Nächte gefeiert, die Studentenverbindungen wählen neue Gesichter und noch immer kursiert dieses Flüstern über eine Geheimgesellschaft, die ein Unbehagen auslösen. Und wenn man nicht gerade eine Feier der Fraternity oder der Sorority besucht, dann hört man in der Nacht quietschende Reifen und aufheulende Motoren der The Heathens, welche daran erinnern, dass Seattle nicht nur innovativ ist sondern auch wild.
Denn alles in allem: Hier in Seattle gehört man dazu. Zwischen den Tech Start-Ups, der Indie Musik, den Farmer Marktes und den bildschönen Sonnenuntergängen am Pier lebt man die Stadt. Seattle ist kein Ort, den man nur besucht. Es ist ein Zuhause, das einen überzeugt, bleiben zu wollen.
「 welcome to the court, fellow sufferer 」✦ starline diner crew
in DIVINITY HAS NO GENDER ⸺ UNISEX WANTEDS
08.04.2026 23:25
von
Dakota Lane Hudson
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on a break
Nicht angegeben
charactersong
「 control by zoe wees 」
@DEXTRO.ENERGY
MY STORYLINE
tw: child loss & one day the headline said: Is Dakota Hudson Tennis‘ next Olympic Contender? Emerging tennis talent Dakota Lane Hudson is beginning to turn heads with a series of impressive performances on the court, fuelling speculation about her Olympic potential. While the competition remains fierce, her rapid suggest she could soon challenge the sports elite for gold. The road might remain uncertain, but her talent and determination suggest she could be one to watch in the world stage.
..und trotz der heutigen Schlagzeilen war sie nicht das Kind, das erwartet worden war. Und doch war sie immer das Kind, das blieb.
Dakota wurde an einem dieser beinah stillen, perfekten Herbsttagen geboren, und auch wenn das kleine Bündel weder quenglig noch laut war, war sie.. zu viel. Eine junge Mutter, die der verheerende Seitensprung eines Sportlers auf Goldschiene war, wusste weder sich um sich selber zu kümmern, wie also noch um ein Neugeborenes? Ein einfacher Brief lag mit in der Babyklappe „You‘ll be so loved by the right people. I am so sorry I couldn’t be that. In love, Lane.“ — Und man weiß nicht, welch ein Leben Dakota heute gehabt hätte, wenn Lane doch genau dieser Mensch für sie gewesen wäre, aber es war auch nichts, was sie sich jemals fragen würde. Ihre (Adoptiv-)Eltern, William und Grace, hatten sie adoptiert als einzigen Lichtblick, lange nachdem Ärzte ihnen mitteilten, dass sie vermutlich nie eigene Kinder haben würden. Somit war abzusehen, dass Dakota behütet und geliebt aufwuchs, wortwörtlich als Herz der Familie auf zwei Beinen. Ihre unbekannte Herkunft war nichts, was ihr verheimlicht wurde, denn im Hause Hudson war die erste Regel: gegenseitiges Vertrauen und Ehrlichkeit. Und doch war Clovelly, das kleine Fischerdorf an der Nordküste Devons, klein genug, dass jeder jeden kannte und dennoch groß genug, dass Geheimnisse nie ganz verschwanden sondern nur leiser wurden — und somit auch die erste Aufruhr, dass sich das Ehepaar Hudson für die Adoption entschied. Und für Dakota war ihre Welt einfach vollständig.. dort, irgendwo zwischen den sanften Hügeln, alten Steinmauern und dem alten Pier, mit den ebenso alten Fischersbooten; alles sah für sie aus, als würde hier alles mit viel Liebe und zu wenig Realität gepflegt werden. Und auch diesen Schein wusste Dakota schon als kleiner Sonnenschein zu wahren — sie hatte bereits sehr jung eine Art, Räume zu lesen wie andere Kinder es mit ihren Bilderbüchern taten. Sie spürte die Müdigkeit ihrer Mutter direkt, oder wenn ihr Vater wieder in Sorgen unterging, weil die Rechnungen sich häuften.. sie lernte früh, ein echtes von einem unechten Lächeln zu unterscheiden. Und auch wenn es nie jemand von ihr verlangte, begann sie zu reagieren.. sie malte nicht mehr über die Linien in ihren Bildern, achtete auf Ordnung und Sauberkeit sogar in ihrem Kinderzimmer. Liebe und Sicherheit war nichts festes, wie sie lernte. Es war etwas, das sich bewegte. Und als sie älter wurde, fand diese Bewegung einen Rhythmus — einen Takt, einen Klang. Es war nicht weit, bis sie zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand hielt: Viel zu groß für ihre kleinen Finger, und viel zu schwer um wirklich elegant zu wirken. Aber als der Tennisball das erste Mal so wirklich sauber auf die Bespannung traf, war es.. laut. Klar, und eindeutig. Das war kein Vielleicht und auch kein Fast, das war Bestimmung, die ihr den Nervenkribbel bis ins Rückenmark schenkte. Es war jedes Mal so, als würde alles einen Sinn ergeben. Und somit fing sie an, den Garten hinter dem kleinen Einfamilienhaus als Spielfeld umzuplanen, wenngleich der Rasen nie ganz eben war und die Linien nur imaginär. Mit jedem Schlag, jedem Treffer bekam sie das Gefühl, als hätte sie etwas gefunden, bei dem irgendetwas in ihr.. einrasten. Und natürlich bemerkten das auch ihre Eltern — wie konnten sie es auch nicht? Der Stolz war regelrecht aus ihren Blicken zu lesen, warm und ehrlich; sie lobten sie, ermutigten sie und versuchten ihre Sparmaßnahmen zu umdenken, damit sie ihre Tochter Trainingsstunden in der nächstgrößeren Stadt ermöglichen konnten. Und somit klatschten sie bei ihren ersten, unbeholfenen Matches, beinah so, als hätten sie damals schon erahnt, dass später mehr Menschen für sie jubeln würde.. und Dakota? Dex nahm das alles in sich auf wie die ersten Regentropfen nach unendlicher Dürre. Nicht einmal, weil sie es musste. Nein, viel mehr weil sie glaubte, es zu müssen. Denn irgendwo in ihrem kindlichen Hirn mischte sich zwischen all dem Lobgesang und dem immer flüchtigen Kuss auf die Stirn ein Gedanke ein.. Sie lieben dich mehr, wenn du gut bist. Der Gedanke war leise, aber hartnäckig. Kaum zu greifen. Und doch war es kein Satz, den jemand je ausgesprochen hatte. Es gab keinen einzigen Blick, der es bestätigte. Nein, es war eher eine Art Gefühl, dass sich wie ein Schatten hinter ihre Erfolge legte. Solange unsichtbar, bis man es erst einmal bemerkt hatte. Und Dex bemerkte ihn.. früh. Mit jedem Training legte sie also den Fokus darauf, besser zu werden, schneller, präziser. Ihr Körper folgte und speicherte Bewegungen noch lange bevor ihr Kopf es verstand. Ihre Füße fanden Positionen, ihre Arme Winkel und ihr Blick fand Linien, die andere nicht sahen.. und somit wurde Tennis nicht etwas, dass sie tat, nein, Tennis wurde etwas, was sie war. Und je mehr sie darin aufging, desto mehr verschwommen alle anderen Linien. Während Freunde kamen und gingen, blieb ihr immer der Platz. Sie wurde schnell als zu ehrgeizig anerkannt und sah in allem eine Art Wettkampf, ja, manchmal hatten William und Grace schon Sorge geäußert, dass ihre Tochter wohl vereinsamen könnte, wenn sie sich ausschließlich durch ihren Sport identifizieren würde. Aber auch hier sollte es immer eine Ausnahme geben: Denver. Entgegengesetzt aller medizinischen Urteile wurde Grace doch noch schwanger und gebar einen kleinen, gesunden Sohn als Dex gerade mal acht Jahre alt war. In ihrem Blick lag nie Neid, auch kein Zorn, wenn sie ihren Bruder ansah. Nein, es war ein unbekanntes Gefühl, das sie in dem jungen Alter noch nicht ganz benennen konnte. Wenn man sie heute fragen würde, wüsste sie die Antwort: es war Bestimmung. Wenn der Tennisplatz ihre Berufung war, dann war es Bestimmung Denvers große Schwester zu sein. Als sie ihn zum ersten Mal im Arm halten durfte, hatte sie Angst, ihn fallen zu lassen, beinah so, als würde sonst ihre ganze Welt Auseinanderfallen. Und genau den Blick sah sie auch in den Augen ihrer Eltern. Es war.. als würde sie zum ersten Mal verstehen, dass Liebe doch etwas festes sein können. Sie liebte ihn auf eine Art und Weise, die nichts mit Leistung zutun hatte, die keinen perfekten Schlag benötigte, kein Lob. Und es schien.. als würde er auch nur sie brauchen. Und sie fand immer die Zeit für ihren kleinen Bruder — zwischen den Trainingseinheiten, zwischen Schule und allem anderen, was sie sich selbst auferlegt hatte. Aber während Denver langsam heran wuchs, wuchs in Dakota etwas mit, von dem sie vorher keine Ahnung hatte.. Druck. Nicht einmal Druck von außen, sondern viel mehr von innen. Die Hudsons liebten ihre beiden Kinder sehr offen, sichtbar, ohne Unterschiede. Es war schon hart gewesen, einem Kind etwas zu bieten — und Tennis war aufgrund der Turniere und Trainings auch nicht gerade kostengünstig — aber zwei? Sie drehten jeden Penny um, versuchten es aber so gut es ging zu verstecken. Und somit war ihr klar: Sie musste besser werden, mehr Aufmerksamkeit erhalten, um ihren Eltern auch etwas zurückgeben zu können. Und somit achtete sie darauf, was sie aß, und wurde noch disziplinierter. Zumindest so maßlos diszipliniert, wie man es von einem Kind erwarten konnte — denn mit zehn spielte sie bereits auf einem Niveau, das Trainer in der Lokalliga aufmerksam machte. Ihr Name tauchte immer wieder in kleinen lokalen Turnieren auf, erst nur als Randnotiz, dann immer weiter oben. Man gab ihr immer wieder neue Namen, wie Das Mädchen mit dem sauberen Schlag — Die mit der unglaublichen Rückhand, bis es schlussendlich nur noch ihr Name war, den man kannte: Dakota Lane Hudson. Und jedes Mal, wenn sie ihren Namen hörte, fühlte es sich an wie ein weiterer Beweis: Sie war das Mädchen, das bleiben würde. Und das war auch Grund genug, um die Disziplin weiter auszubauen. Es war eine Art Zwang schon, zu brillieren. Und ihre Eltern unterstützen ihr Talent, wenngleich immer mit einem sorgenden Blick. Sie hatten den Garten mittlerweile versucht zu ebnen, hatten in eine Ballwurfmaschine investiert, mit der sie Vor- und Rückhand trainieren konnte. Die Maschine spuckte in regelmäßigen Abständen Bälle aus, präzise und unermüdlich. Stunden um Stunden konnte Dakota hier sein und üben, beinah schon in einer fast mechanischen Konsequenz. Aber sie war dabei auch immer wieder Kind, wann immer Denver mit rauskam, und sie ablenkte. Wenn er den Bällen, die sie verfehlte, hinterher joggte und sie ihr voller Stolz zurückbrachte. Wenn er sie daran erinnerte, auch mal durchzuatmen, anstatt nur zu funktionieren. Und so war es auch an jenem lauen Spätsommerabend, kurz vor ihrem elften Geburtstag: Die Luft war mild, ein leichter Wind zog durch die Bäume und ließ die Blätter in Gewohnheit rascheln. Sie stand wie gewohnt auf ihrem Platz, die Finger fest um den Schläger geschlossen, den Blick fokussiert. Es war ein Ball nach dem anderen — Vorhand, Rückhand. Schritte, Drehung, Treffer und Rhythmus. Alles wie ein altbekanntes Lied. Hinter ihr, irgendwo in Richtung Garageneinfahrt, war Bewegung. Sie nahm es nur beiläufig wahr, diese kleinen, unsicheren Schritte auf festem Boden — es war Denver. Mittlerweile versuchte er sogar immer den Bällen hinterher zu laufen, die sie nicht traf und sie ihr wieder zu bringen. Für ihn war die ganze Welt ein offener Tennisplatz, und im Mittelpunkt war immer Dakota.
The air in Clovelly was soft, like so many summer evenings, and the small fishing village was alive in the quietest way — not least because the calm was repeatedly broken by their strained sounds and the precise strikes. The leaves rustled familiarly, as if they were whispering to each other. Distant birdsong mixed with the steady, mechanical rhythm of the ball machine, and Dakota moved within it as if she belonged exactly there. And she did, didn’t she? Hit, step, turn — hit. Every movement was as clean as it could be for an almost eleven-year-old. It was executed with such awareness that the sound when the ball hit the racket not only sounded satisfying, but also sharp. An indication and proof of her skill. And yet, even in all the supposed perfection, there was still the urge for more. To be better. For focus. And she was distracted for a single moment, and already the next ball dropped flat off the strings of her racket. It bounced once, twice, before rolling past her — and she didn’t give the ball any attention at all. She could imagine that it would fall into the driveway again and that she would get in trouble for it later, but she had to concentrate on the next ball. So: hit, step, turn — hit. It was like a choreography she had memorized. And even though the sequence was so familiar, she let herself be distracted again and again. Like, for example, when uncertain, quiet steps moved across the lawn: Denver. She knew that without even having to turn around. She could practically picture how he tried to bring her one of the tennis balls she hadn’t hit.. especially when the soft crunch of gravel in the front yard filled the air. He was always unbelievably proud when he brought the balls back to her, as if he had set her whole world in motion. But she didn’t let herself be distracted by that beautiful thought because — next ball. This time she hit harder, and then.. she heard him call, as he tried to say her name, probably to proudly show that he had gotten the ball. “Dako—!”, but he didn’t get any further. It wasn’t her name, not quite.. but instead it ended abruptly, that small, bright sound distorting into something that shook her entire spine. A scream, so sudden, so sharp and so damn wrong. Even before she understood what had happened, her body turned — and her whole world fell apart. The screeching tires cut through the air, so raw and violent, as if it were the sound of her breaking heart. She saw that car, far too close, Denver far too close to the street, and then.. the impact. A sound so heavy that it felt surreal. All at once it felt as if the ground beneath her was breaking apart. She stood rooted to the spot, and for a fraction of a second everything seemed to stand still. She saw something she couldn’t even comprehend.. the driveway, the street behind it, the unfamiliar car and.. god damn it.. Denver. Small and above all.. motionless. The only movement came from the tennis ball that slipped from his hand and bounced a few times, almost playfully, before coming to rest at the side of the road. The silence afterward was anything but.. silent. All at once it overwhelmed her, tears shot into her eyes and she screamed. She just screamed, and her voice didn’t sound like her own. She started running, her breath gone, as if she had forgotten how to breathe. She screamed his name — DENVER!! — over and over again, but no reaction. Not from him. Instead from her mother — “Dakota, what is—”, but then her gaze followed and she saw the inevitable tragedy. Her screams and her panic blended together. When she reached the scene, Dakota fell to her knees, far too hard, and yet she barely felt it. She didn’t know what to do — her hands hovered helplessly in the air, trembling, as if she were terrified to touch him. “No, no, no.. Denver.. no..”, he didn’t move. And then the panicked voice of her mother, who had also arrived beside her at some point. She shouted something to Rodger, something about an ambulance, but Dakota could clearly hear the pain in it. And yet it felt as if she were drowning. She tried to explain to her mother that she hadn’t seen it, that she had only been practicing, that she— “Dakota, darling, look at me,” her father’s hands grabbed her face as he came to them. But she didn’t, she couldn’t. It played on a loop in her head: how he had just been running, laughing, so full of pride, how he called her name and then.. “Dakota, this is not your fault. Stay with me, do you hear me? Dex..,” her father’s voice was urgent, even desperate, and a sob mixed into it. And maybe she looked at him, but she didn’t see much. & then there were these sirens cutting through the air. Everything blurred after that—voices, movement, strangers appearing out of nowhere, hands that weren’t hers lifting, touching, taking over. Someone pulling her back. Someone else kneeling where she had been. Her mother was crying. Not softly. Not controlled. It was the kind of sound that didn’t belong in daylight. The ambulance doors slammed open. Dakota didn’t remember standing, but suddenly she was, her father’s grip still locked around her, one arm wrapped tight across her shoulders like he thought she might disappear if he let go. “Dakota—listen to me—listen—” She didn’t hear him, didn't want to. She saw her mother climbing into the ambulance, her hands shaking, her face pale, eyes wide with something that looked too much like fear to be anything else. She saw Denver being lifted—No. She couldn’t.. The doors slammed shut. Final. The siren wailed, loud enough to drown out everything else, slicing through the golden afternoon like it didn’t belong there. Red lights flashed, harsh and relentless, painting the world in something violent, something wrong. The ambulance pulled away and Dakota just stood there; watching. Her father was still talking—she could feel it, the vibration of his voice, the tightness of his hold—but the words never reached her. They broke apart somewhere before they could mean anything. The world moved but she didn’t. The garden was still sunlit. Still warm. Still exactly the same as it had been minutes ago. But something had shifted. No—something had ended. The ambulance turned the corner.. and disappeared. Only then did the silence return: heavy, suffocating. Dakota’s fingers twitched, her gaze dropped and then.. There—on the edge of the driveway, just a few steps away—lay the tennis ball. Bright green, unmarked.. somehow waiting. Slowly, like her body no longer quite belonged to her, she pulled herself out of her father’s grip. He didn’t stop her—maybe he said her name, maybe he didn’t. She wouldn’t have known. & then she stepped forward. One step, two steps. Then bent down and picked it up. Her fingers closed around it, tighter and tighter, until the pressure almost hurt - as if holding onto it meant holding onto the moment before.
Noch während der Krankenwagen um die Ecke die herum verschwand, war bereits alles verloren, was sich noch real gefühlt hat, oder wie die Gegenwart. Denn alles was danach kam.. fühlte sich nicht mehr nach Leben an. Nicht nach Zeit. Eher wie etwas, das sie überrollte. Es war schwer, dumpf und schien so unfassbar endlos. Die kommenden Wochen nach dem Unfall zerfielen zu einem einzigen, verschwommenen Fiebertraum. Die Nacht mündete im Tag, oder vielleicht doch andersherum? Zeit war kein Konstrukt mehr, es gab keine klaren Grenzen mehr. Oftmals erwischte sich Dakota dabei, wie sie wirklich nachschauen musste, was für ein Wochentag eigentlich war. So tragisch dieser Vorfall auch war, so sehr schweißte es die Familie Hudson auch zusammen. Leid verbindet, richtig? Und die Welt der Hudsons existierte nur noch in diesem kalten, sterilen Neonlicht vom Krankenhaus. Selbst dann, wenn einer mal kurz einschlief, wurde man von diesem stetigen, unbarmherzigen Piepen der Maschinen begleitet, die das Zeichen dafür waren, dass es noch Leben in dem kleinen Jungen gab—oder vielleicht auch nicht mehr. Jeden Gott verdammten Tag waren sie da. Manchmal saß Dakota einfach nur an seinem Bett, und betete. Sie war noch nie wirklich gläubig gewesen, aber wenn es so etwas wie Gott gab, würde er doch nicht zulassen, dass man ihr ihren kleinen Bruder nahm, oder? Er konnte doch nicht sein Leben lassen bevor er überhaupt erst.. gelebt hatte. Manchmal erwischte sie sich dabei, wie sie mit ihm sprach als würde er jeden Moment antworten. Aber es blieb immer still.. außer das Piepen der Maschinen. Die Ärzte kamen und gingen, die Stimmen ruhig und professionell, man sprach über kostspielige Operationen, aber sie hätten jeden Preis gezahlt. Die Rechnungen häuften sich, während die Hoffnung schwand. Aber Dakota hielt sich daran fest, als wäre es das einzige, was sie hatte. Denn wenn er kämpfte, würde sie es auch tun. Aber sie konnte sich nicht dagegen wehren.. während die Wochen ins Lande gingen, schwand die Hoffnung immer mehr. Bis sie eines einfachen Donnerstags ganz verschwand. Die sonst so professionellen Ärzte schienen etwas unruhiger.. kein Wunder, denn wie brachte man einer Familie bei, die die letzten Wochen jeden Tag an dem Bett ihres zweijährigen Sohnes standen, dass man nichts mehr für ihn machen könne? Keine Hirnaktivitäten, sagte man ihnen. Hirntod. Man wolle nicht unhöflich oder aufdringlich sein, aber die Organe könnten andere Menschen retten. Eine Entscheidung musste schnell fallen — aber das einzige, was ab diesem Moment fiel, war Dakota selber. Hirntod, Organspende. Worte, die zu groß waren um sie zu begreifen, zu endgültig um sie wirklich zu verstehen.. und doch tat sie es. Auf eine Weise, die aber gar nichts mit Logik zutun hatte. Es war viel mehr der Moment, in dem alles, unausweichlich alles, still wurde, innerlich wie äußerlich. Als hätte man das Licht in ihrem Leben ausgeschaltet, sämtliche Chance verbaut das jemals wieder Sonne scheinen würde. Aber sobald die Entscheidung erst einmal gefallen war, ging alles.. sehr schnell. Die Stimme ihrer Mutter brach, als sie sprach, und ihr Vater hielt sich mit dem letzten Fitzel Beherrschung zusammen, bevor er selber ganz zerfiel. Und dann.. dann fiel die Entscheidung: Die Maschinen würden abgestellt werden. Die Organe werden gespendet. Es war so ein Kontrast in sich selber, dass noch etwas Gutes aus etwas Unbegreiflichem zu machen. Und als die Maschine wirklich verstummte, war es nicht.. laut. Es war einfach erdrückend leer. Und in genau dieser Leere begann der eigentliche Horror. Denn alles, woran sie sich bisher festhalten konnte, war weg. Keine Hoffnung, kein vielleicht, kein Morgen, der gute Nachrichten barg. Nur eine Vergangenheit, eine Erinnerung, die man ihr zwar nicht nehmen konnte, aber auch in dem Haus, in dem sie lebten so schwer wog, dass sie manchmal vor Panik kaum noch Luft bekam. Die Beerdigung war ein weiterer dieser Tage, die sich einfach unecht anfühlten. Zu ruhig und zu.. endgültig. Menschen kamen und sprachen ihr Beileid aus, legten Hände auf ihre Schulter und sahen sie mit diesem typischen Beileidsblick an, aber sie hörte nichts davon. Nichts davon erreichte sie. Sie stand einfach nur da.. und klammerte sich an den Tennisball. Den Ball, den Denver für sie holen wollte und wortwörtlich sein Leben dabei ließ. Und somit schwor sie ihm, an seinem Grab, dass es nicht umsonst gewesen war. Das dieser Ball ihren Eltern Glück bringen würde, das er Gold mit nach Hause bringen würde. Und somit stand genau dieser Tennisball für mehr als nur ein Ball: er stand für das Ziel, aber auch die Schuld. Sie lebte nicht mehr in Tagen, sie lebte in Schuld. Sie sprach es zwar nie laut aus, niemand tat es. Ihre Eltern versicherten ihr, dass sie keine Schuld trug. Das sie das gemeinsam durchstehen würden, aber die Worte bedeuteten nichts gegen das, was in ihr tobte. Es machte sie stumpf, sie distanzierte sich, verlor sich noch mehr in der Disziplin. Denn hatte Tennis bis jetzt keinen größeren Sinn, so war er jetzt da. Ganze zwei Jahre hielten die Hudson es noch in dem Loch der Erinnerungen aus, was sie ihr Zuhause nannten. Aber viel zu sehr war sein Gelächter in den Räumen gefangen, und somit war klar, dass sie gehen mussten. Tennis wurde wieder in den Fokus geschoben: das kleine Fischerdorf in England würde Dakota nicht weiterbringen. Und somit wurde Seattle nicht aus Sehnsucht — wenn überhaupt aus Fernweh — gewählt, sondern aus Notwendigkeit. Es bot Dakota bessere Trainingsprogramme, bessere Möglichkeiten; eine Zukunft, die zumindest auf dem Papier Sinn ergab. Und wie immer passte sich Dakota an, entsprach den Wünschen und Erwartungen und nahm sie an, als wäre es ihre neue Identität. Zwar war sie nun umgeben von neuen Freunden, ging auf eine neue Schule.. aber der Druck blieb derselbe. Der Antrieb. Und auch die Schuld, die sie viele Nächte den Schlaf kostete. Aber all das machte sie auch besser. Emotional distanzierter. Sie durfte sich nicht ablenken lassen, lernte schnell in allem einen Wettbewerb zu sehen, Hauptsache sie war besser. Somit tauchte auch schnell ihr Name auf Listen auf; erst kleinere, dann bekanntere. Turniere wurden wichtiger als schulische Leistungen. Siehe wurden bedeutender, während alles andere um sie herum enger wurde. Training war schon lange kein Ausgleich mehr für die Hudson, kein Ort, der sich wie Berufung anfühlte. Es wurde ein Zwang. Jede Einheit wurde länger als nötig. Jeder Fehler war ein Beweis, dass es noch immer besser ging. Die Ernährung wurde strikter, der Alltag strukturierter und alsbald bestand ihr Leben aus nichts mehr als einem System an Kontrolle. Spielte sie noch, weil sie es liebte? Sie konnte die Frage nicht beantworten, auch wenn sie noch immer Spaß daran hatte. Aber es war der Stolz ihrer Eltern, und der Gedanke an Denver, der sie nicht ruhen ließen. Sie hatte ein Versprechen einzuhalten, das schwerer wog als alles andere: Olympisches Gold. Für Denver. Und mit diesem Versprechen mischte sich noch etwas anderes in ihr Leben.. erst leise, vor Matches. Ein Zittern in den Händen, zu schnell gehender Atem, überschlagende Gedanken, bis sie gar keinen mehr fassen konnte. Panikattacken, die sie im Anschluss zwangen, noch härter zu spielen. Und diese Disziplin sollte sich auszahlen, denn nach ihren ersten internationalen Jugendgewinnen wurde eine Sportmarke aus der Schweiz auf sie aufmerksam, und bot ihr einen Sponsoringvertrag an—ein Beweis dafür, dass sie auf dem richtigen Weg war. Und natürlich wickelten Grace und William alles ab, und somit war sie auf einmal ein Brand Ambassador für eine internationale Sportmarke. Der Vertrag brachte ihr ein regelmäßigen Einkommen ein, und somit war es eine finanzielle Entlastung von ihren Eltern. Sie hatten schon so viel für sie geopfert, dass neben dem Gewinnen die zweite Priorität nur ihre Eltern waren. Sie selber stand dabei immer hinten an, selbst wenn ihr Körper ihr verräterische Zeichen gab, mehr auf sich zu achten. Aber es schien endlich so, als würden die grauen Wolken endlich vorbei ziehen.. denn kurz vor ihrem Highschool Abschluss erhielt sie noch ein Vollstipendium für die University of Washington. Eine deutliche Erleichterung für ihre Eltern — und somit auch für sie. Denn somit fielen keine Kosten für die Uni an, und das hieß weniger finanzielle Belastung. Noch während des ersten Semesters zog Dakota auch aus, teilte sich eine Wohnung mit wohl zwei der wenigen Menschen, die sie wirklich ihre Freunde nennen konnte. Und das Gute? Ihre Eltern konnten in eine kleinere Wohnung ziehen, nochmal finanzielle Entlastung. Alles schien auf einmal gut zu laufen, optimiert zu werden, auch wenn die Leere immer ein Teil von ihr blieb. Alles hatte einen Zweck. Studium, Training, Turniere, Werbedeals— ihr Leben war enger getaktet als ein Schweizer Uhrwerk, kaum Platz für Fehler oder etwas anderes. Und wenn doch, wurde es schnell gefüllt mit neuen.. Sie hatte sich einmal einen Fehler geleistet und es hatte das Leben mehrere Menschen affektiert, das würde nicht nochmal passieren. Also bedeutete es, wenn man keine Zeit hatte, konnte man weniger fehlerhafte Entscheidungen treffen. Somit nahm Dakota noch einen Job in einem Diner an — Spätschichten. Müde Beine und noch müdere Augen, die am nächsten Tag dennoch mit vollem Elan auf dem Tennisplatz standen. Sie wollte wenigstens ihren Eltern nichts mehr kosten. Und wann immer sie durch ihr Zimmer streifte, fiel eine Sache besonders auf.. Der kleine Glaskasten, in dem der Tennisball verweilte. Wie ein Relikt eines früheren Lebens, ein ungebrochenes Versprechen. Und wann immer sie diesen kleinen Kasten ansah, erinnerte sie sich: Olympisches Gold. Für Denver.
Mittlerweile ist Dakota beinah in der Mitte ihrer Zwanziger angekommen, und wie zu erwarten, war sie Disziplin auf zwei Beinen. Sie war erfolgreicher als je zuvor, zielgerichteter und hatte mittlerweile auch den Bachelor in der Tasche. In Teilzeit ist sie aktuell noch immer dabei ihren Master in Sports Management zu erwerben, und alles in ihrem Leben lief genau auf diesen einen Punkt zu, der Größer war als sie selbst: Die Olympischen Spiele. Gold. Es war schon lange kein Traum mehr, es war eine Notwendigkeit. Nicht nur hatten ihre Eltern alles aufgegeben, um sie hier her zu bringen, sondern war es auch alles, was sie funktionieren ließ. Und wenn sie erst einmal soweit war, konnte sie alles zurückgeben. Mehr als das, was sie jetzt hatte. Mehr als das, was sie jemals sein könnte. Und damit sie genau an dem Punkt ankommen würde, bestanden ihre Eltern darauf wenigstens eine letzte gute Tat für sie zu machen: einen Privattrainer, der sich nur auf sie fokussiert. Jemand mit Erfahrung, mit Geschichte und dem Wissen, wie es ist, selber auf dem Platz zu stehen. Jemand, der Talent nicht nur sah, sondern auch selber Talent hatte. Jonathan Miller war ein ehemaliger großer Name, dessen Karriere durch eine Verletzung vorzeitig beendet worden war. Alles hatte Sinn gemacht, oder nicht? Es konnte ja niemand von den Hudsons erahnen, dass es nicht sie waren, die Miller gefunden haben. Sondern das er sie längst im Blick gehabt hatte..
NAME
dakota lane hudson
FACE CLAIM
zendaya coleman
AGE
twentyfour [24]
JOB
student [master] | tennis player | waitress at starline diner
STYLE
1ST | 3RD | BOTH
MY PERSONALITY
Dex is the kind of person who keeps going long after others would have fallen apart. Highly disciplined, relentlessly driven, and focused to a fault, her ambition feels less like passion and more like necessity. On the surface, she comes across as controlled, distant—often a little grumpy—with little patience for mistakes, whether they’re her own or someone else’s. She doesn’t waste words, and when she does speak, it’s usually blunt and unfiltered. She’s stubborn. Unyielding. She doesn’t quit—not because she can’t, but because she refuses to allow herself to. Beneath that hardened exterior, though, is something far more fragile. Dakota feels deeply—more than she lets on, more than she knows how to handle. Her vulnerability shows in fleeting moments: a look that lingers too long, a hesitation barely noticeable, the way she sometimes takes things more personally than she should. She’s learned how to control her emotions, but not how to process them. And still, there are glimpses of something softer. A dry, sometimes sarcastic sense of humor. A quiet smile that appears rarely, but genuinely. And a warmth she only shows to those who manage to get past her walls. Dakota isn’t easy but she’s real. And she gives everything she has—even if, one day, it might cost her everything.
NAME
your names
FACE CLAIM
you do you
AGE
from 17 +
JOB
waiter/waitress @ starline diner
SAMPLE
YES | NO | DEPENDS
FAMOUS LAST WORDS
you look like my new perfect match. & damit hallo und ich freue mich, dass du her gefunden hast. Ich will vorab sagen, dass Dex wirklich kein einfacher Charakter ist, wodurch es sehr leicht ist, mit ihr anzuecken. Aber auf der Arbeit versucht sie es doch etwas im Zaum zu halten, weil es eben.. Arbeit ist. Ansonsten ist das hier nur eine Art Goodie, über die man sich gut connecten könnte. Solltest du noch Fragen zu dem Konzept haben, then meet me in the Q&As.
Das grelle Neonlicht des Starline Diners vibrierte und summte leise vor sich hin, während die Nacht sich wie ein vertrauter Stammgast durch den Raum schob. Im Inneren des Diners lief alles nach einem unausgesprochenem Rhythmus; eingespielt und dennoch chaotisch lebendig. Irgendwo zwischen klappernden Tellern und dem Zischen der Grillplatte in der Küche bewegten sich die Angestellten in ihrer Uniform wie Zahnräder, die alles andere als perfekt ineinandergriffen, aber dennoch funktionierten. Wann immer jemand vor der Theke nach einer Bedienung rief, machte man schnell Schnickschnackschnuck, wer sich das Leid als nächstes antat. Und wer dann dran war, der rief die Bestellung nur nach hinten in Richtung Küche, immer halb genervt, aber auch halb amüsiert. Wie in bloßer Gewohnheit kam meist prompt eine trockene Antwort zurück, gefolgt von einem Lachen, welches aber direkt im Geräuschpegel der Arbeit unterging. Einige der Angestellten balancierten erfolgreich drei Teller gleichzeitig, während man den Gästen elegant aus dem Weg wich, während am Ende des Tresens zwei Freundinnen heiß diskutierten, welches Lied sie als nächstes in der Jukebox spielen lassen sollten. In diesem Diner wissen die Angestellten, wie die Macken der anderen sind. Wer seinen Kaffee still schweigend benötigt, bevor man das erste Wort an ihn richten sollte. Hier weiß man, dass wenn es stressig wird, wer sich vorwiegend am Sarkasmus bedient. Und man weiß auch, wer immer dann einspringt, wenn es brenzlig wird, ohne das man drum bitten muss. Das Starline Diner ist alles andere als perfekt, aber genau der Ort, wo sich Angestellte wie Kunden verstanden fühlen, egal wie gut oder scheiße der Tag war. Zwar sind gerade für die Angestellten die Nächte manchmal länger und die Kaffeemaschine hat nicht nur selten ihren eigenen Willen, aber irgendwo liegt doch genau darin der Charme, oder nicht? In diesen unausgesprochenen Absprachen, den flüchtigen Blicken und dem gemeinsamen Durchhalten.
Und genau hier kommst du ins Spiel! Denn das Starline Diner sucht noch andere Gesichter, denn Dakota kann das ganz sicherlich nicht alleine stemmen. Hier werden Menschen benötigt, die nicht nur einen Job suchen sondern auch Teil von etwas sein wollen, dass sich.. naja, nicht so leicht in Worte fassen lässt. Eigentlich flucht hier jeder nur die ganze Schicht lang, aber am Ende ist man dennoch gerne hier. Man findet hier irgendwie seinen ganz eigenen Platz inmitten des Chaos. Rollen vom Diner könnten folgende sein: Servicekräfte (m/w/d), Küchenangestellte (m/w/d), Spülkräfte (m/w/d), Manager/Teamleiter (m/w/d) oder auch natürlich der Inhaber (m/w/d), oder was auch immer euch sonst so einfällt!
Audrey: How could you two possibly get into this much trouble in one day? Romeo and Verity, looking at each other and answer in sync: It didn’t take us the whole day, don't play dumb.