VEE @banksilla
no rizz, just seductive eyes, a pretty face and multiple personalities

KEI @keiotic.mats
The funniest thing about haters is that they’re still technically fans. Just very committed ones.

VICKY @vic.torious
I’ve been described as a ‘heartless villain’ and a 'little shit’, but I prefer… 'has alternative ways of having fun’


#1

SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 20.02.2026 09:53
von The Emerald Council | 116 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong nirvana - smells like teen spirit


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite! 🤍)

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Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
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zuletzt bearbeitet 27.02.2026 09:04 | nach oben springen

#2

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 15:51
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@Gast
STORYLINE
Kang Jae-min wurde in Seoul geboren und wuchs in einem Haushalt auf, der von Disziplin, Verantwortung und klaren Prinzipien geprägt war. Sein Vater, Hamura Kang, war ein erfahrener Polizist, der viele Jahre gegen organisierte Kriminalität gearbeitet hatte. Trotz seiner strengen Art war Hamura kein Vater, vor dem man Angst haben musste. Für Jae-min war er eher ein Mentor – jemand, der ihm zeigte, wie man Situationen analysiert, ruhig bleibt und Entscheidungen trifft, selbst wenn die Welt um einen herum chaotisch wird.

Schon als Kind beobachtete Jae-min seine Umgebung mit ungewöhnlicher Aufmerksamkeit. Während andere Kinder impulsiv handelten, dachte er zuerst nach. Sein Vater bemerkte diese Eigenschaft früh und förderte sie. Hamura stellte ihm Fragen über Situationen, ließ ihn selbst Lösungen finden und brachte ihm bei, dass Stärke nicht immer in Gewalt liegt, sondern oft in Geduld und klarem Denken.

Nach der Schule entschied sich Jae-min, Jura zu studieren. Für ihn war das Gesetz ein Werkzeug, um Ordnung zu schaffen. Er wollte verstehen, wie das System funktionierte, und glaubte daran, dass ein guter Anwalt Menschen vor Ungerechtigkeit schützen konnte. Seine Karriere begann vielversprechend. Als junger Strafverteidiger gewann er mehrere schwierige Fälle und wurde schnell für seine analytische Denkweise bekannt.

Doch ein einzelner Fall veränderte alles.

Ein Mann, den Jae-min erfolgreich verteidigt hatte, wurde einige Monate später erneut verhaftet – diesmal wegen eines grausamen Verbrechens, bei dem es keinen Zweifel an seiner Schuld gab. Die Medien suchten nach einem Verantwortlichen, und Jae-min wurde zum Ziel öffentlicher Kritik. Obwohl er nur seinen Job gemacht hatte, wurde sein Ruf zerstört. Mandanten zogen sich zurück, und innerhalb kurzer Zeit brach seine Karriere als Anwalt zusammen.

In dieser Phase seines Lebens lernte Jae-min Menschen kennen, die außerhalb des Gesetzes arbeiteten – Mitglieder einer einflussreichen Mafiafamilie. Sie hatten seine Arbeit beobachtet und erkannten sein Talent. Statt ihn als gefallenen Anwalt zu sehen, sahen sie jemanden, der Strategien entwickeln, Menschen lesen und komplexe Situationen analysieren konnte.

Die Familie bot ihm eine ungewöhnliche Rolle an. Jae-min wurde kein gewöhnlicher Gangster, sondern eine Art strategischer Ermittler und Problemlöser innerhalb der Organisation. Seine Aufgabe bestand darin, Informationen zu sammeln, Konflikte zu analysieren und Risiken zu vermeiden. Obwohl er sich damit in eine gefährliche Welt begab, hielt er an einigen Prinzipien fest – vor allem daran, dass unschuldige Menschen nicht zu Schaden kommen sollten.

Während dieser Zeit blieb sein Vater Hamura eine wichtige Figur in seinem Leben. Obwohl Hamura die Verbindung seines Sohnes zur Unterwelt nicht gutheißen konnte, respektierte er Jae-mins Entscheidungen. Die beiden diskutierten oft über Moral, Verantwortung und die Grenzen des Gesetzes. Jae-min hatte keine Angst vor seinem Vater; ihre Beziehung beruhte auf gegenseitigem Respekt.

Auch Kyohei Hamura, ein enger Verbündeter der Familie, spielte eine wichtige Rolle. Kyohei kannte die Unterwelt ebenso gut wie die Regeln des Gesetzes. Für Jae-min wurde er zu einer Art älterem Bruder und Mentor, der ihm half, die gefährlichen Seiten seines neuen Lebens zu verstehen.

Schließlich entschied Jae-min, sein Leben neu zu ordnen. Er zog in die Vereinigten Staaten und ließ sich in Seattle nieder – eine Stadt, die groß genug war, um anonym zu bleiben, und ruhig genug, um Abstand von seiner Vergangenheit zu gewinnen.

Heute arbeitet er dort offiziell als Privatdetektiv. Seine Fälle reichen von vermissten Personen bis zu komplexen Betrugsermittlungen. Doch hinter den Kulissen hat er immer noch Kontakte zur Mafiafamilie, die ihn einst aufgenommen hat. Diese Verbindungen führen ihn oft in Situationen, in denen Gesetz und Verbrechen kaum voneinander zu unterscheiden sind.

Kang Jae-min lebt nun ein Leben zwischen zwei Welten. Für viele Menschen in Seattle ist er einfach ein ruhiger, kluger Detektiv. Doch diejenigen, die seine Vergangenheit kennen, wissen, dass hinter seiner Gelassenheit ein Mann steht, der gelernt hat, sowohl im Licht des Gesetzes als auch in den Schatten der Unterwelt zu überleben.

PERSONALITY
Ruhig, analytisch, intelligent, sehr beobachtend, loyal gegenüber wenigen vertrauten Menschen, moralisch zwiegespalten, verschlossen, selbstkontrolliert, beschützend gegenüber Unschuldigen, hartnäckig bei Ermittlungen, misstrauisch gegenüber Fremden und oft ein Einzelgänger.
NAMEKang Jae-min
FACE CLAIM Kim Young-kwang
RESERVIERT NO
AGE35
JOB ehemaliger Anwalt → jetzt Privatdetektiv
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

SONG NAME
SONG ARTIST HERE

FAMOUS LAST WORDS

Hab noch schönen Freitag, und hoffen ist ok jetzt schon zu Bewerbung.


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
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#3

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 18:09
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla

welcome home, my dearest echo




Wie schön ist es denn, dass du direkt unser erster neuer Member bist?! Und das wirklich überpünktlich! An der Stelle wollen wir uns einmal kurz entschuldigen für die Wartezeit, aber die offizielle Eröffnung war jetzt erst um 18.00 Uhr. Aber gute Ding will Weile haben, oder wie heißt das? Naja, kommen wir zurück zu deiner Geschichte.
Wenn ich mir so ansehe, wie du aufgewachsen bist und dann mit mir im Gegensatz.. puh, well, das sind zwei Welten. Vielleicht kannst du mir ja beibringen, wie man erst nachdenkt, und dann handelt? Ich zeige dir dafür ein bisschen die Stadt, ich bin hier immerhin groß geworden.
Ansonsten möchte ich dich nicht noch weiter warten lassen und winke dich hiermit offiziell durch - als erster neue Member in Seattle.

Ich drücke dir die Daumen, dass du in der Berufung des Privatdetektivs jetzt vollkommen aufgehen kannst - aber bitte gehe keinem Banks auf die Schliche, das nur als guten Tipp nebenbei.

kisses,
vee.






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#4

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 18:13
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@valvolkova
STORYLINE
Are you Valerija Grisha Volkova, born in 2002? “Yes.” Did you ever feel like some you don’t belong somewhere? Like you were a passenger. “Yes.” Hard questions need resolute answers. Especially, if you were born as a Volkova.

Als kleines, leichtgläubiges Mädchen ins kalte Wasser geworfen zu werden, war ein anstrengendes Verfahren. Es raubte einem sehr schnell den Verstand. Umso schlimmer war es für die junge Dame, von ihren Eltern schon so früh in die Regentonne samt Deckel gesteckt worden zu sein. Eine Metapher, die ihr junges Leben geprägt hatte. Die Regentonne, die sich mit Aufgaben und Verpflichtungen sowie Angst vor den Eltern oder Sorge um ihren Bruder füllte. Ihr Gesicht wurde nicht selten gegen den Deckel gedrückt, weil das sinnbildliche Wasser so hochstieg, dass es ihr so vorkam, als würde sie daran ertrinken.

But what did you do to endure it…learn from it? “I couldn’t to do anything about it. My brother protected me as good as he could. But…” Her gaze went down like a curtain. She never felt relieved to be his sister. She had been a burden to him her whole life, and he could deal with it. How? She absolutely hated talking about this certain topic. Her brother was her whole life and she felt like her birth had taken many opportunities from him. “But nobody protected him.”

Wenn das Zuhause wieder mal zum Horrorhaus wurde und sie sich allein fühlte, trugen sie ihre Beine wie von allein durch die Korridore, bis sie an eine Tür klopfte - seine Tür. Manchmal dauerte es Minuten, bis er aufmachte, aber letztendlich lag sie in seinem Bett. Ein gewisses Urvertrauen brachte ihre Augen dann zum Schließen. Es gab aber zwei Stimmen, die sie schnell wieder aufschlagen ließen. Entweder die scharfe Stimme ihres Vaters oder die kalte Stimme ihrer Mutter, deren Strenge man hören und fühlen konnte. Wenn sie die zornige Stimme ihres Vaters hörte, dann bekam sie Panik und Wärme stieg in ihr auf. Vor allem wenn er seinen Sohn rief. Wenn ihre Mutter aber nach ihr verlangte - in einem fast schon zischenden, scharfen Ton - dann stieg in ihr pure Angst auf. Ihre Mutter war eine eindrucksvolle Person, die einfach dafür sorgen konnte, dass man sie fürchtete. Sie redete auf einen ein, fluchte viel dabei und das, ohne mit der Wimper zu zucken. Dimitri und Svetlana - zwei Menschen, die einander brauchten. Zwei Menschen, die Liebe als Schwäche sahen. Sie sahen die Beziehung der beiden Geschwister als einen Dorn in ihrem Auge. Sie sahen es kritisch, dass ihr Sohn ihre Tochter vor ihnen beschützte. Nur kam auch mal die Zeit, in der er sie nicht beschützen oder ablenken konnte. Die Zeit, in der sich ihre Eltern um sie kümmerten. Und sie konnte nicht immer Ausreden verwenden oder sich verstecken. Schon in jungem Alter musste sie beim Kochen oder Waschen helfen. Sie würde es in der fernen Zukunft brauchen. Eine Zukunft, die sich nicht selbst ausmalen durfte, sondern die von ihren Eltern ausgewählt werden sollte. Valerija traute es ihnen zu.

Did you tell them that you didn’t want to become a puppet? “I tried. I tried to tell them, but they wouldn’t listen. They knew I wouldn’t oppose them. That I couldn’t fight them like my brother.” That sounds tough. Did you find any support in the school? Did you find someone who wasn’t your brother to rely on? “I…didn’t. At first. I wasn’t as popular as my brother. I was shy and didn’t say anything. I was a shut-in that was just writing during the lessons. I wouldn’t raise my hands. I wouldn’t react pleased with being called out by the teachers. I was timid – and a horrible person. So, I got caught up in the heat.” It was tough thinking about it.
Die Schule war ein Ort, an dem man sich trotz der kompetitiven Einstellung, weiterentwickeln sollte. Freunde finden, lachen und lernen. Nur war lediglich eine Sache von den dreien etwas, was Val konnte. Sie schrieb gute Noten, wurde aber dafür verachtet. Sie hatte nie verstanden, weswegen das so war. Ihre Noten waren gut, aber sie gab nicht damit an. Gleichzeitig gab sie den anderen keine Hilfestellungen. Schließlich lebte sie nur für sich selbst, ohne jemanden auf den Schlips treten zu wollen. Nur sahen es Alec, Dana und Robert anders. Sie nahmen es sich es als Aufgabe, die junge Frau zu schikanieren. Es fing mit Gerüchten an, die sie aber mehr oder weniger ignorieren konnte. Weiter ging es mit verbalen Provokationen. Es war schwierig, all dies zu ignorieren, aber es funktionierte irgendwie. Ihr Bruder wusste nichts davon. Er hatte genug eigene Probleme. Und außerdem würde es das Problem nicht lösen. Es kam aber so, wie es kommen musste. Bis zu dem Punkt, an dem sie weinend im Schulflur von den Jungs bedrängt wurde, war es schon zu Situationen gekommen, die sie gebrochen hatten. Versteckte Schulranzen, geklaute Gegenstände, Morddrohungen. Ihr Name auf ihrem Tisch – dutzend Mal falsch geschrieben neben dem russischen Wort für Schlampe, ebenfalls falsch geschrieben. Doch sie hatte immer standgehalten. Sie war diese Art der Schikanierung von ihren Eltern gewöhnt. Und es hatte sich verschärft, als ihnen auffiel, dass Sachen fehlten. Ihre Tochter konnte es immer damit begründen, dass sie die Sachen verloren hatte. Es passte für gewöhnlich gar nicht zu ihr, da sie ihre Sachen mit einer gewissen Sorgfalt behandelte, aber sie konnte ihre Eltern nicht wissen lassen, dass ihre Tochter sich mobben ließ. Dass sie nichts dagegen unternahm. Aber was sollte sie schon machen? Sie war machtlos. Nikolai konnte auch nicht viel dagegen machen, außer sich vor mich zu stellen.

Did you ever think about fighting back? “I did fight back with subtlety, but it wasn’t that successful. It did only get better when people were losing their shit about them being a nuisance to the class because of bullying me. And then, everyone spoke up, protecting me from these guys. It was embarrassing that I couldn’t speak up. It was so hard not to cry out of relief. I couldn’t do it. I broke. I cried. I thanked them, despite the time that had already passed by since they started to bully me. Finally, I got treated as a human being. Two days later, Emily Warring was my friend. Four days later, Leo Rudolph joined my book of friends as well. Two patient people who could see me. I told them about everything in my life. I couldn’t bear the secrets for long, but I wasn’t disappointed. They let me lean on their shoulders, telling no one about this. My faith in humanity was somehow saved. Strange, isn’t it?”

Valerija konnte aus der Zeit sehr viele Dinge mitnehmen. Einen klaren Kopf, einen eigenen Willen und ein erhobenes Kinn. Sie lächelte öfters. Sie ließ sich nicht mehr von ihren Eltern zum Weinen bringen. Irgendwann meldete sie sich sogar im Unterricht oder antwortete sogar Mitschülern. Sie war eine herzliche, junge Dame, wenn sie sich entfalten konnte. Viele ihrer Mitschüler hatten vorher an eine kalte, berechnende Russin gedacht, aber das traf nicht auf sie zu. Sie war nicht ihre Mutter. Aber sie war auch nicht ihr Bruder, auch wenn er ihr strahlender Held war. Er brauchte sie genauso, wie sie ihn brauchte. Und er hatte den konstanten Druck des Erben auf seinen Schultern. Sie hatte keine dieser Verpflichtungen. Sie musste ordentlich aussehen, sich benehmen und perfekt sein. Kurz gesagt, perfekt sein. Ihr Bruder wiederum musste besser als perfekt sein. Eine Aussage, die ihr Rhetorikherz mehrmals brechen ließ, aber im Endeffekt waren es die Worte ihres Vaters. Sie fragte sich ständig, was ihre Eltern durchlebt hatten, um solche Weltbilder nach außen zu tragen. Sie ließen aber keine kritischen Nachfragen zu, egal, wie lieb man fragte. Im Endeffekt war man gut damit beraten, einfach nicht zu fragen. Gute Miene zum bösen Spiel.

So, you did open to the world. You found something that could work like a lucky charm. “Yes and no. Nikolai went off to college. He told me lots of times how sorry he was that he couldn’t continue to protect me constantly from my parents, but I was busy with being happy for him that he could focus on his life, now. I thought I could handle them by now.” You thought that? What happened? Valerija’s expression got cooler and darker as her mood went down a little bit. “My father looked at me like some price he could offer to participants. I was fifteen. Many girls back in my father’s home country were already brides by the age of fifteen, so you could have an idea what he planned.”

Vorbereitungen wurden getroffen. Valerija wurde zum Fokus ihrer Eltern, ihre natürliche Schönheit betont. Schminke trat in den Vordergrund. Ein fast schon unerforschtes Gebiet für sie, aber ihre Mutter nahm sich ihrer an. Mit amüsierter Ungläubigkeit sah ihre Tochter der kalten Svetlana dabei zu, wie sie sich selbst Lippenstift auftrug. Leider entkam ihr auch ein sanftes Kichern. Ein Fehler, dachte Val, doch ihre Mutter rollte nur mit den Augen und deutete ein leichtes Lächeln an. Wundersame Dinge geschahen, doch es lenkte sie nicht von dem Fakt ab, dass ihre Eltern sie an einen Mann bringen wollten. Valerija musste noch härter an sich arbeiten, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie keinen Mann an ihrer Seite brauchte, um zu glänzen. Immer neue Hürden wurden ihr in den Weg gestellt. Hier der Sohn eines Geschäftspartners, hier der Sohn einer ehemaligen Adelsfamilie. Doch - der Plan ihrer Eltern hatte dafür gesorgt, dass sie sich selbst ins Bein geschossen hatten. Harte Erziehung sorgte dafür, dass man Drucksituationen solider bewältigen konnte. Ihr Bruder war kaum noch da, um ihr den Rückhalt zu geben, aber das hieß nur, dass sie ihr eigener Herr sein musste. Sie feilschte mit ihrem Vater und blühte darin auf. Sie wollte auf Augenhöhe gesehen werden. Sie wollte endlich wie eine Erwachsene behandelt werden und nicht wie ein Nutztier. Und das machte sie ihren Eltern deutlich.

Did they listen to you? “Yes, reluctantly. They were impressed by me, but they weren’t that confident in trusting my abilities. They looked out for Nikolai, but he wasn’t available at that time. They probably felt like losing one child after another. So, I sort of blackmailed them into believing in me. Like I could never become strong with a guy who would hold me down in the kitchen. And I, of course, had to pay a price. The next academical step in my life should be business oriented. So, I ended up in Seattle University. It was actually easier than I thought it would be.”

Valerija war nie einer der beliebtesten Schülerinnen der Schule gewesen, doch irgendwann brachte sie es doch zu einer eher gefragten Person ihres Jahrgangs. Leute trauten ihr viel zu, vertrauten ihr sogar. Es fühlte sich gut an, mit diesem Wissen, gegen ihre Eltern zu arbeiten. Sie schöpfte sehr viel Kraft daraus. Die Worte ihres Bruders, die er öfter am Telefon verlor, ließen sie ebenfalls stolz lächeln. Es ging Richtung High School-Abschluss. Prom Night stand vor der Tür, doch sie fand man nicht dort. Val wurde zwar von jemandem gefragt, doch hatte sie an dem Abend einer der wenigen Tage mit ihrem Bruder verbracht. Dass es erstmal einer der letzten Abende sein würde, den sie mit ihm verbringen würde, war nicht zu erwarten.

Right after your graduation…wait, wasn’t that the time your brother went into prison? The brunette clenched her teeth for a second before she closed her eyes. Then, she nodded. “Yes. He went there because of that little…Someone. She was the one who got him caught up into that mess. I know why he beat up that idiot. Apparently, she was afraid of her boyfriend beating up her stepfather. I’m not a fan of violence. I can’t understand why people harm each other, but I can understand the reasoning of my brother. He would have fought my father to protect me. Even as a little boy. So, as much as I could hate him for being this reckless, I can only be proud of him. He chose to protect others, too.”

Während das Leben ihres Bruders einfror und er sich in einer Zelle wiederfand, ging das Leben von Val weiter. Sie verschwand hinter einer Bücherwand, fokussierte sich wie noch nie aufs Lernen. Nur um sich abzulenken. Irgendetwas fühlte sich einfach nicht richtig an. Sie war außer Haus, lebte mit anderen Akademikern zusammen in einem Haus. Sie war frei, doch der Gedanke an die Gefangenschaft ihres Bruders nahm ihr die Freude daran wieder recht schnell. Sie besuchte ihren Bruder trotz der Beschwerden ihrer Eltern wöchentlich. Ihre Eltern waren geschockt und wussten nicht mehr weiter. Unter anderem deswegen lernte sie härter. Damit sie einen guten Grund hatte, gegen eine potenzielle Neuverhandlung ihrer eigenen Lage zu kämpfen. Gleichzeitig würde sie ihrem Bruder auch helfen können, wenn er das Gefängnis verlassen konnte. Drei Buchstaben – MBA. Master of Business Administration. Und das tat er nach über drei Jahren dann auch. Drei Jahre, in denen sie in ihrer Kommunikation miteinander eingeschränkt worden waren. Es waren drei Jahre gewesen, in denen sie auf sich selbst gestellt gewesen war. In dieser Zeit hatte sie sich weiterentwickelt, war zu einer anmutigen Frau herangewachsen. Wenn man den Worten ihrer Eltern Glauben schenken mochte. Das tat sie selbstverständlich nicht. Eine einzige Meinung war ihr wichtig. Die ihres Bruders. Nun war es wiederum ihre Aufgabe, ihn zu beschützen. Sie war sein Schild. Don’t think about the attacks, think only about me shielding you.

Epilogue: It had gone a different way than expected. After getting kidnapped and nearly murdered in Italy, she grew to a decision. A heavy one. Getting knocked out, cursed at – it was something she had never felt before. The urge to survive, the urge to make decisions without really knowing what must be done. It was a miracle that she made it out of there alive with Indigo. Sweet Indigo that was a big part of why she was able to endure all of that. Confronting her parents, packing her things and finally moving out wasn’t too much of a deal after that sinister twist of events. Sometimes, it felt like it was meant to be this way. Too much interpretation?

PERSONALITY
Val's a cautious one. To her loved ones she can be warmth in person. To her enemies she can be quite cold. She isn't afraid to show emotions to familiar faces yet she still tries to be the calm and collected one. Patience is one of her strenghts but also her weakness. In the past, she had endured lots of provocations without fighting back which has changed since then. Her parents pushed her around, her classmates as well. Someday, she finally grew up and left this insecurity behind...for the most times. She's still trying to manage talking back to her parents. It takes much effort. Very much. But she has to invest because she has friends that rely on her judgement. Val doesn't want to remain helpless. She doesn't want to be the damsel in distress.
NAMEValerija Grisha Volkova
FACE CLAIMvika bronova
RESERVIERTYES | NO
AGE24 yrs
JOBjournalism student
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

Let You Down
Dawid Podsiadło

FAMOUS LAST WORDS

Ich hoffe, ich habe nichts übersehen. Wenn doch - bitte kreuzigt mich!


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#5

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 18:29
von Rowyn Kael Rivera (gelöscht)
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@smokebyrowyn
Welcome, Valerija.
Darf ich zuerst einmal erwähnen, was du dir da für ein wundervolles Gesicht ausgesucht hast? Bin ich doch glatt ein kleines bisschen verliebt!
Aber bevor ich nun mit Sabbern anfange und Verity mir mit einem Taschentuch den Mundwinkel abwischen muss, konzentrieren wir uns lieber auf die wichtigen Dinge, okay? Immerhin ist dein Gepäck sicherlich schwer.
Ich bin froh, dass dir dein Bruder in der Vergangenheit Schutz und emotionalen Halt bieten konnte - und du in der Zukunft vielleicht auch ihm.
Ab mit dir auf die andere Seite. Ich erwarte dich dort mit offenen Armen... vielleicht.


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#6

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 18:35
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
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[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
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Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
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#7

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:12
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@INDIGLOW
STORYLINE
Was ist, wenn das Paradies nicht echt ist? Was bedeutet es also wirklich den Himmel auf Erden zu leben? Bedeutet es, ein Leben im Überfluss zu haben? Ohne Sorgen? Ohne Grenzen, ohne Konsequenzen - zumindest nicht für die, die die Regeln machen? Sie aufsetzen und an das untere Fußvolk diktieren? Aber was ist, wenn die wahre Hölle nicht der Schmerz ist, den andere dir zufügen oder du dir selber sondern der goldene Käfig, in dem du aufgewachsen bist? Sicherheit gesponnen durch Intrigen, Macht, Geld und Erwartungen. Und das ist eine Realität, in der du bedauerlicherweise nie gelernt hast, frei zu atmen, weil dir nicht einmal bewusst war, dass dir seit Geburt an die Luft genommen wurde. Du hast immer nur geatmet, wenn man es dir erlaubt hat. Du hast immer nur geliebt und geklammert aus Angst, ansonsten alles zu verlieren, was dir zumindest den Schein von Sicherheit und Geborgenheit gegeben hat.

Heiße Tränen rannten die Wange herab, über das blasse Gesicht, welches wie ein Spiegelbild voller Schmerz, Schuld fungierte – aber vor allem der bittersüßen Wahrheit. „Das könnt ihr nicht machen“, sagte er, die Stimme kaum mehr als ein Krächzen. Doch das Echo der Worte klang nur höhnisch zurück. „Ein Davenport kann sich solch einen Fehltritt nicht leisten. Und wer bist du schon, zu glauben, du könntest dich um sie kümmern?“ Und somit löste er die kleinen Finger, die sich flehend an seine Hand klammerten. Nicht freiwillig. Niemals freiwillig. Es fühlte sich an, als würde er ein Stück seiner eigenen Seele ausreißen, um sie einem System zu opfern, das nie Platz für Liebe vorgesehen hatte. „Ich werde immer da sein, Indigo.“ Ein stummes Versprechen. Vielleicht das einzige, das er je mit vollem Herzen gab. Aber selbst dieses war zum Scheitern verurteilt – so wie alles, was in dieser Familie nicht auf Geld beruhte.

Eines der wohl bekanntesten Sprichwörter, wenn es um Erben aus elitären Kreisen geht, ist, dass man mit einem goldenem Löffel im Mund geboren wurde. Aber Indigo Claire Davenport hatte nicht nur einen goldenen Löffel im Mund, sondern gleich ein goldenes Besteckset - immer fein säuberlicher arrangiert auf Leinenservietten die perfekt gefaltet waren und poliert auf Hochglanz. Aber egal wie wunderschön schimmernd das Erbe von Indie auch war, es schmeckte immer nach schwerem Blei. Und somit starten wir unsere - oder besser gesagt Ihre - Geschichte in Portland. Geboren in einer Villa auf einem Hügel über der Stadt, wuchs sie als das jüngste Kind der Davenports auf: Einer der mächtigsten Familien der Westküste. Ja, Indigo war regelrecht ein Nachzüglerkind mit dreiundzwanzig Jahren Unterschied zu ihrem ältesten Bruder Killian. Eine äußerst späte Überraschung, mit der niemand geplant hatte, aber was soll man sagen? In der Welt eines Davenports war nicht einmal das Ungeplante frei oder zwanglos. Dem zu folgen lernte die Brünette schon früh, was es bedeutete, sich auch wie eine Davenport zu verhalten. Es war ein Erbe, um das andere sie beneideten noch bevor sie das erste Mal wie auf dem Silbertablett den Medien vorgezeigt wurde. Aber niemand sah, dass nicht nur ihr Tagesablauf sondern ihr gesamtes Leben besser getaktet war als ein Schweizer Uhrwerk. Hauslehrer, Benimmkurse, Klavierstunden gleich nach dem Tennis. Menschen wurden stets mit einem Lächeln entgegen genommen, einem höflichen Nicken und ständigem Parieren. In dieser Welt wurden Fehler nicht korrigiert, sie wurden regelrecht ausgelöscht. Und somit war ihre Kindheit nie in bunten, verschiedenen Farben getaucht, nein, der rote Faden von Regeln, Etikette und Schweigen zog sich vehement durch. Sie wurde so lange geformt, bis sie so glatt war wie das sündhaft teure Porzellan, von dem sie frühstückte. Was nur niemand erahnen konnte war: Indigo war nicht dazu gemacht, glattgeschleift zu werden. Und dennoch passte sie sich nach außen hin an, versuchte die ersten Jahre immer den Erwartungen zu entsprechen: Diszipliniert, bildschön und hochintelligent. Aber schon früh war da immer dieses innerliche Flackern; dieser Kampf zwischen Gehorsam und dem Wunsch, endlich frei zu sein. Einfach mal zu atmen. Was unsere kleine Indie jedoch nicht sah war, dass alles, woran sie glaubte, auf einer gut gestrickten Lüge basierte. Denn auch wenn sie als letztes, von den Medien benanntes "Wunschkind" von George und Kendra Davenport ist, so war sie in Wahrheit das uneheliche Kind von dem Konprinz der Davenports - Killian. Killian hatte mit kaum neunzehn Jahren eine junge Frau geschwängert: Einen No-Name. Keine passende Partie und dementsprechend auch keine Möglichkeit für eine schnelle Ehe. Aber allem voran war es keine Option, dieses Kind, welches Davenport-Blut in sich trug, abzugeben. Denn die erste Regel hinter der Mauer an Marmor war: Ein Fehltritt ist kein Makel, sondern eine Schwäche. Und Davenports sind nicht schwach. Und aus vermeintlich wohltätiger Geste nahmen sich somit offiziell ihre Großeltern dem kleinen Bündel Glück an, damit es nicht wie ein Bastardkind verstoßen werden würde. Aber dieser Fehltritt war ebenso ein Erbe, welches Indigo mit sich tragen musste, tagtäglich. Denn sie war der lebende Beweis für den größten Fehler der Familie (und machte sie das nicht irgendwie zum größten Fehler selbst?). Es war also abzusehen, dass das kleine Mädchen in einem goldenem Käfig aufwachsen würde, wunderschön, kalt und so voller Schatten, dass sie sich immer wieder in der Dunkelheit verlieren würde.
Aber Dunkelheit konnte nur da entstehen, wo auch Sonnenlicht einfiel. Und diese waren zwar selten, aber beständig. Vor allem aber waren es die Nachbarskinder der Valmonts, die Indie immer wieder zeigten, wie man frei atmete und einfach mal Kind war. Sie waren.. wie nannte es George gleich? Bürgerlich reich. Gehobener Mittelstand, aber im Regelfall noch viel zu schlecht für einen Davenport. Jedoch schmolz jedes Herz, wenn man Ginny und Indie zusammen toben und spielen sah im Garten. Wie zwei Seelen, die immer ruhelos auf der Suche nach dem jeweils anderen waren. Mit Ginny fühlte sich Indie endlich.. angekommen. Als wäre Ruhe nicht mehr nur ein Wort, sondern ein Gefühl. Und mit Ginny kam auch ein weiterer Sonnenstrahl in Indigos Leben: Gabriel, oder besser gesagt, Gabe. Gabriel war Ginnys großer Bruder, und wie es so typisch ist, sollte er auch Mensch sein, für den Indigo das erste Mal fallen lernen würde. Leise und heimlich zu Beginn, aber schlussendlich laut und auffällig. Gabe war ganz anders wie Ginny - da wo Ginny vorsichtig und lieb war, war Gabriel laut und unvorsichtig, was ihn nur noch interessanter machte. George duldete die erste große Liebe seiner Jüngsten, jedoch mit dem Wissen, dass daraus nie etwas ernsthaftes werden würde, immerhin würde der Valmont Sohn den Ansprüchen einer Davenport nie gerecht werden. Und damit sollte er wohl Recht behalten, denn war es auch Gabriel Valmont, der Indigo nicht nur die schönen ersten Male bescherte - sondern auch den ersten, unschönen Heartbreak. Die drei verbrachten beinah jeden Sommer in dem hiesigen Sommerhaus der Familie; eine moderne Glasvilla mit Blick auf den Puget Sound, umgeben von privatem Wald, Wasser und dem fast streng sterilem Geruch von Sauberkeit. Jene Sommer waren immer die einzigen Zeiten im Jahr, in denen die kleine Davenport Kind sein durfte; ohne Stammbaum und ohne Etikette. Einfach ein Kind, einfach sie selbst. Und als das mit ihr und Gabe zu Ende ging, sollte man meinen, dass es Brüche in die Bindung zwischen Ginny und Indie brachte, aber nein, ganz im Gegenteil: Sie waren nur noch enger. Ginny trocknete die Tränen, die ihr Bruder verursacht hatte und baute das wieder zusammen, was er mit all den verbalen Vorwürfen und der emotionalen Misshandlung zerstört hatte. In dieser Zeit wuchs das Duo im Sommer um ein neues, drittes Mitglied - Valerija Volkova, die Tochter der einflussreichen, russischen Familie Volkov, mit der die Davenports ohnehin schon über Jahre hinweg eine Art Zwecksfreundschaft führten, wie es nun mal in elitären Kreisen typisch war. Die drei wuchsen zu einem Trio zusammen, von dem niemand wusste, dass man es brauchte, es aber so war. Und zu Valerija gab es noch ihren grumpy Bruder Nikolai - eine Silhouette, die immer versteckt war in der Dunkelheit, ein Sidecharacter, zumindest dachte das Indigo für sehr lange Zeit in ihrem Leben. Aber hatte die Brünette überhaupt jemand eine richtige Ahnung von ihrem Leben?
Mit dem zunehmenden Alter nahm auch die Sturheit Indies zu. Sie hatte keine Lust mehr, nur zu funktionieren. Sie wollte leben. Erst recht, nachdem Ginny so mies zusammengebrochen war und die Diagnose feststand: ein angeborener Herzfehler, der erst einmal medikamentös behandelt werden konnte, aber eine Operation nicht umgehbar sein würde. Es war ein Spiel auf Zeit, und doch stand das einzige, was Indigo immer sicher in ihrem Leben wusste, damit irgendwie auf der Kante. Und sie wollte dementsprechend leben, wie sie es wollte, nicht wie man es von ihr erwartete, weil sie daran erinnert wurde, dass das Leben vergänglich ist. Und das ganze fand natürlich bedauerlicherweise zum Leidwesen ihrer Eltern statt, vor allem aber für ihren Vater: George. Es gab viele schlaflose Nächte, Schweigen am Esstisch und nächtliche Fluchtaktionen in die Tiefen der Nacht. Und somit konnten sie sich nach dem Highschool Abschluss endlich auf einen Pakt einigen: Indigo durfte ausziehen, in das Sommerhaus, in die Stadt von Valerija, mit Ginny im Schlepptau, unter der Voraussetzung, dass sie Wirtschaftspsychologie an der University of Washington studieren würde mit dem Ziel nach mit Bravour bestandenem Studium straight ins Familienbusiness einzusteigen. Immerhin war das ein cleverer Schachzug: Das perfekte Image für die neue Generation der Davenports. Und somit hatte George weniger graue Haare wegen Indigo, aber noch immer die Kontrolle über sie. Und damals redete sich Indigo wirklich ein, dass sie endlich verstand, wie Freiheit schmeckte. Sie war in der Stadt angekommen, mit ihrer besten Freundin, in der sie immer nur das Leben liebte. Atmen konnte, wie es ihr passte. Aber natürlich war abzusehen, dass es hier nicht bei bleiben sollte. Nein, denn kurz nachdem sie sich in der neuen Stadt und an der Uni zurecht fand, und somit auch Valerija und unweigerlich Nikolai öfter sah, konnte sie nicht verheimlichen, dass der ältere Volkov etwas an sich hatte, was sie wider Willen interessant fand. Und als sie die Hiobsbotschaft erreichte, dass er aufgrund unfassbar schwerer Körperverletzung für drei Jahre ins Gefängnis musste, war es, als würde man ihr einen Dolch in den Rücken rammen: Sie besuchte ihn im Gefängnis, unterzog sich jedes Mal der Durchfilzung des Instituts nur um dann von ihm angeschwiegen zu werden. Und doch blieb sie, weil auch Nikolai in all den Jahren eine Konstante wurde, die sie nicht realisiert hatte, bis sie ihr genommen wurde. Und somit fing der wahre Albtraum der neuen Freiheit erst an.
Während Indigo in der Zeit fernab ihrer Familie, aber immer in der Nähe von Ginny, versuchte herauszufinden, wer sie war und was für ein Mensch sie sein will, entglitt ihrem Vater immer mehr die Kontrolle über sie. Er musste kleine Ausrutscher bei der Presse verheimlichen, und sicherstellen, dass der Name Davenport nicht in Verruf geriet. Und dazu gehörte unter Anderem auch, dass sie Abstand von den Volkovs hielt - Valerija hatte sich in der Zeit von Nikolais Verhaftung ohnehin zurückgezogen, egal wie oft Indie es versuchte. Aber als er wieder rauskam, war es natürlich die Davenport Tochter, die ihn bedingungslos mit offenen Armen empfing. Die Zeit war nicht spurlos an ihm vorbei gezogen, er hegte einen Groll, eine Dunkelheit in sich, die wohl jeden anderen abschreckte, aber nicht Indie.. immerhin war sie in der Dunkelheit groß geworden. Somit fühle es sich fast an wie.. Zuhause. Auch wenn sie das niemals laut benennen würde. Aber ihr Vater konnte zwischen den Zeilen lesen und somit musste er eingreifen. Und auch, wenn er sich bei seiner Entscheidung sogar ernsthaft etwas Gutes dachte, brach er noch den letzten Funken Hoffnung, den sie in ihre Beziehung setzte: George hielt vertraglich mit Mister Valmont, der in der Zwischenzeit ein kleines Vermögen aufgebaut hatte, fest, dass Gabe und Indigo heiraten würden. Jetzt denkt man sich womöglich "Ach, da sagt man einfach neinn zu" aber so spielt man nicht in der obersten Liga. Und somit setzte George Indigo vor ein Ultimatum: Entweder sie würde Gabriel heiraten, oder George würde die finanziellen Mittel, die er den Valmonts zur Verfügung stellte für Ginnys medizinische Versorgung, einstellen. Und er würde dafür sorgen, dass ihre Freunde alle einen grausamen (medialen) Tod erleben würden. Und was war schon Indigos Glück im Vergleich zu dem Leben ihrer Freunde? Somit setzte sie ihre Unterschrift unter den rechtsgültigen Ehevertrag und war mit einem Mal Mrs. Gabriel Davenport - groß in den Medien gefeiert, während sie selber hinter geschlossenen Türen komplett unterging; in Gefühlen, die sie nicht verstand und Erinnerungen, die sie wieder zerstörten.
Ganze drei Monate lebte das Nesthäckchen in einem Bilderbuch, dessen Autor ihr vermeintlicher Vater war. Jener, der sie großgezogen hatte (auch wenn die Erziehung selber fragwürdig war) nur um binnen jener Zeitspanne das große Geheimnis zu erfahren, was ihre Abstammung anging. Es war also nicht genug, dass sie wieder vergessen hatte wie man selbstständig atmete, nein, jetzt geriet auch noch jegliche, noch so kleine aber schöne Erinnerung ihrer ganzen Kindheit ins Schwanken. Wie hielt es Killian nur all die Jahre aus, ihr beim Großwerden zuzusehen, aber nie was zu sagen? Wie konnte das passieren, obwohl gefühlt jeder Schritt eines Davenports in den Medien festgehalten und kommentiert wurde? Fragen zu denen sie niemals Antworten erhalten würden, denn an einem Abend wurde alles zu viel. Indigo war zu Besuch bei ihren Eltern, denn Gott, es war noch immer ihre Familie. Und auch wenn ihr so genannter Vater dafür gesorgt hatte, dass sie wochenlang mit einem Mann eingesperrt war, den sie nicht ertragen konnte und sich ihr Herz gefährlich in die Richtung bewegte, die verboten war: Nikolai. Ungeplant und ungewollt. Und als sie versuchte ihren Vater erneut anzubetteln, die Ehe aufzulösen, das sie sich auch sämtlicher seiner Anforderungen beugen würde, wenn sie wenigstens mit dem einen Menschen zusammen sein durfte, der sie sah - so wie sie war, nicht als die Erbin, als die sie geboren wurde, kam es zu dem tragischen Unfall. Es war ein Streit. Das Messer. Ein Unfall. (Es war doch ein Unfall, oder?) Ihr Vater - naja, ehrlich ja gesagt ihr Großvater - nutzte wieder Worte wie geladene Waffen. Und er griff sie, wieder Mal zu fest, aber nicht so fest wie die letzten Male, und während sich Indigo versuchte aus dem Griff zu befreien, der Kontrolle zu entkommen, da passierte es. Während sie sich losriss, glitt das Messer ab und stieß sich unmittelbar in seinen Rippenbogen vor. Und dann war da nur.. Stille. Und Blutt. Gott verdammt, so viel Blut. Und als George im Krankenhaus behandelt wurde und ins künstliche Koma fiel, fiel Indigo in die niemals enende Schuld. Und während ihr Großvater wochenlang zwischen Leben und Tod schwebte, nutzte sie die wenigen klaren Momente und reichte die Scheidung ein. Es gab wohl keine Möglichkeit den Valentinstag besser zu verbringen, als sich scheiden zu lassen, oder nicht? Und als es endlich so schien, als würde sich alles einrenken, als würde es endlich Berg auf gehen, da kam der fatale Anruf: George Davenport war verstorben. Er war gegangen ohne letzte Worte, ohne Wiedergutmachung. Ohne aufzuwachen. Und damit erschlug Indigo eine Welle, die ihr zeigte, wie es sich anfühlte lebendig zu ertrinken.
Und dann kam der Tag, an dem das Testament eröffnet wurde.
Das Testament wurde eröffnet.
Indigo wurde zur Erbin des gesamten Davenport-Imperiums ernannt.
Ausgerechnet die uneheliche Tochter. Der Familienfehler. Jetzt der Kopf eines Multi-Milliarden-Vermögens. Es war ein letzter Hohn – oder vielleicht doch eine letzte Reue? Egal, was es war: Seit diesem Tag lebt Indigo mit dem Wissen, ihren Vater getötet zu haben. Mit der Last eines Nachnamens, den sie nie ablegen konnte. Und mit der Verantwortung, ein Imperium zu leiten, das sie innerlich längst verbrannt hat. Aber wie lange würde es gut gehen, und wie lange würde niemand nachforschen, was es mit dem plötzlichen Tod einer der mächtigsten Männer der ganzen Westküste auf sich hat?
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte

PERSONALITY
Despite growing up amidst tall windows and even taller expectations, Indigo never lost her courteous and polite nature. Shaped by elite manners and meticulously planned futures, it was almost inevitable that she would feel like she was breathing air, never quite enough. She learned to smile early on when she really wanted to be silent and escape. Making her own decisions was more of a test of courage than a normal development of character, but beneath the seemingly perfect facade, a stubborn mind always slumbered; a kind of pride and willpower, with an unquenchable desire for freedom. For her family, especially her supposed father, she loves too intensely and too uncompromisingly. Something that, for someone with her surname, doesn't come without consequences. But it has always been this way: those who belong to her receive nothing but her complete warmth and her own wildness. Sometimes perhaps a little stubborn, sometimes too direct, but always honest. And even though Indigo always manages to project an image of strength to the outside world, things look very different inside: the rift that began when she was a little girl is widening in every fiber of her being. But especially after the fateful night her father died, doubts surfaced. Doubts about herself. Regret and guilt are consuming her, but she knows it's a secret she can't share. Her inner strength is increasingly suppressed, her nights become more sleepless, she withdraws more and more from everyday life—becoming more closed off to her friends, to the point where she might lose herself completely and shatter like the exorbitantly expensive china in her childhood home.
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
NAMEindigo claire davenport
FACE CLAIMmadison beer
RESERVIERTyes
AGEtwentythree
JOBstudent { business psychology }
WANTEDno, but val is waiting for mee

MY ANTHEM

AMERICAN GIRLS
HARRY STYLES

FAMOUS LAST WORDS

Ich freue mich, all meine Family bald wieder bei mir zu haben.


Valerija Volkova is simping
Valerija Volkova believes you are the perfect match
Valerija Volkova wants to kiss all the time. disco, occasionally.
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#8

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:13
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@USERNAME
STORYLINE
Romarec ist ein Name der mittlerweile viel von seinem ursprünglichen Glanz verloren hat. Vor über siebzig Jahren regierte dieser Clan, welcher aus skandinavischen Einwanderern und italostämmigen Einflüssen sich zusammensetzte, einen Teil des großen Untergrundnetzwerkes von Seattle. Sie etablierten eine Handelsroute von Waffen, Drogen und auch diversen anderen Dingen aus Europa in die wahrscheinlich größte Stadt von Washington. Doch während sie mit ihrer Handelsware sehr gut umging war es mit den Frauen des Clans nicht der Fall. Wenn man keinen Sohn zur Welt brachte bedeutete das automatisch das Todesurteil. Jedoch gab es genug Familien in der Unterwelt der Stadt, die hocherfreut waren ihre Töchter in diese Dynastie einheiraten zu lassen. Dennoch ließ man meistens entfernt Verwandte oder auch weibliche Nachkommen von Geschäftspartnern aus Skandinavien oder Italien einfliegen, wenn es Zeit war wieder die Familie fort zu führen. Genau denselben „Unfall“ hätte es beinahe auch bei Rae`s Mutter gegeben aber dieser Umstand kam nicht zu Stande. Denn der Vater, Raeghan Romarec, sah in der kleinen Neugeborenen einen Kampfgeist der dem Seinen gleich kam. Er war beinahe entzückt und genoss es dieses Kind nun großziehen zu dürfen, diesen Plan sollte er bald ablegen. Vor allem, war er weicher gestimmt, da sie ein Zwilling war. Nur wenige Momente vor ihrer Niederkunft war ihr Bruder in diese Welt eingetreten. Denn durch die letzten fünfzig Jahre fiel die Familie in Ungnade, andere Clans schafften es den Einflussbereich merklich zu verschmälern. Rae sollte in eine weitaus mächtigere Dynastie einheiraten und diese fortführen. Als modernes Heiratspfand und damit die Ehre wieder herstellen. Somit durfte sie unbehelligt aufwachsen und zwar mit ihrer definitiv atmenden Mutter. Während ihr Bruder unter die Fittiche des Vaters kam konnte sie Zeit mit ihrer Mama Irena verbringen. Die ersten Kindheitsjahre lebte Rae in einer abgehalfterten Wohnung inmitten von Seattle, denn die Geldflüsse waren nicht immer stabil und man versuchte somit das Wenige was noch vom großen Erbe übrig blieb zusammen zu halten. Irena versuchte es so gut es ging aber kam einfach nicht über die Runden. Denn natürlich waren nur sie und Rae in dieser Unterkunft einquartiert worden. Somit trennte man die Zwillinge und die Kleine sollte ihren Bruder erst Jahre später wieder sehen. Mit sechs Jahren durfte sie jedoch zu ihrer Großmutter ziehen, denn Irena starb bei einer weiteren Schwangerschaft an einer Sepsis. Das Baby war tot im Unterleib der Halbfinnin gefunden worden und hatte sie so von innen heraus vergiftet. Rae wuchs bei ihrer Oma in einem Außenbezirk weiter auf und wurde von ihr auch in eine gute Schule geschickt. Dort spielte sie sich zum ersten Mal auf und konnte in den Vordergrund treten. Sie war schon immer größer und stärker als die anderen Mädchen gewesen, zeigte somit ein „unweibliches“ Verhalten. Was nicht nur Großmutter sondern auch dem Vater ein Dorn im Auge war als diese von den Vorkommnissen in der Bildungseinrichtung erfuhren. Man schickte sie nun auf eine strenge Mädchenschule innerhalb des North Beacon Hill, unterhalb des St. Judkins Parks. In eben jenem Park fanden Indie Wrestling Matches statt und die kleine dunkelblonde, mit den eisblauen Augen, fälschte eine Entschuldigung nach der anderen um in eben jenem Indie Milieu ihre Zeit zu verbringen. Von Schule hielt sie nämlich generell nicht viel und auch wenn sie sich notentechnisch über dem Durchschnitt halten konnte, hasste sie es mit diesen angeblich wohlerzogenen Zicken ihre wertvolle Lebenszeit abzusitzen. Sie wurde gehasst, verspottet, wegen ihrer Boots belächelt und nicht nur ein paar Mal bespuckt oder mit Limonade bespritzt. In ihren Haaren wurden Kaugummis eingedrückt und man mobbte sie somit schon von der ersten Klasse an. Sie merkte, dass etwas nicht stimmte. Es fühlte sich an als ob ein Teil von ihr fehlte. Was auch stimmte, es war ihr Zwilling. Sie versuchte es daher nicht einmal mit diesen Mädchen eine Art Freundschaft aufzubauen und so ging es eigentlich ihre gesamte Schulzeit weiter. Irgendwann ließ sich ihre Großmutter weich kochen und sie durfte machen was sie wollte, wenn ihre Noten einen gewissen Schnitt beibehielten. Die Kleider die man ihr kaufte zerriss sie, die Röcke fingen so schnell Feuer wie sie die Einkaufstüte verließen und jeder glitzernde Schmuck fiel in eine Lücke in ihrem Boden. Das Einzige was sie behielt war ein Anhänger ihres Vaters. Eine Dornenrose. Sie sollte ihr erster Wrestling Name werden. Thorose , die Rose des Thors, mit dem sie mit zwölf die ersten Kämpfe im Park bestritt und dann in eine erste Trainingseinheit eines Mannes mitgenommen wurde, der einst für mehrere Monate bei der WWE unter Vertrag war. Sie trainierte fest bis zu ihrem sechzehnten Lebensjahr. Denn nun begann etwas wovor sie sich eigentlich immer drücken wollte. Ihr Vater vereinte sie mit ihrem Bruder und auf einer Veranstaltung der Unterwelt sollten die Beiden je einen Partner finden. Man stellte Rae einen zwei Meter großen Typen vor, einer der Wenigen der Größer und weitaus Stärker als sie war und zwang sie den Antrag anzunehmen. Obgleich sie unbedingt die Schule abschließen wollte, was ihr Bruder zum Beispiel durfte, wurde sie aus dieser entfernt. Sie wurde gezwungen zu heiraten und die nächsten Jahre waren eine Tortur für die junge Frau, die fast täglich versuchte zu fliehen aber ihr Mann schlug sie so fest, dass sie sich bald nichts mehr traute. Der Einfluss ihres Vaters stieg nur minimal durch die Eheschließung an und die ersten Jahre fielen noch glimpflich aus aber dann stellten sich keine Kinder ein. Rae durfte bald nicht einmal mehr das Anwesen verlassen und wurde nur von ihrer Großmutter oder ihrer Schwägerin mitsamt deren Kindern besucht. Sie trug blaue Flecken, jeden Tag und ihr Unterleib war eines Tages blau unterlaufen. Ein privater Gynäkologe stellte dann fest, dass sie unfruchtbar war. Mit sechsundzwanzig. Es war ihr Todesurteil. Sie dachte sich nur noch „JETZT ODER NIE“ sie beging einen letzten Fluchtversuch und schaffte es sich in das Wrestling Studio zu verkriechen in dem sie Jahre zuvor trainiert hatte. Dessen Führer gab ihr eine Chance und versorgte sie. Nachdem sie wieder genesen und gut genährt war, trat sie die ersten Male in den Ring. Sie ließ die Wut heraus und konnte zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt wirklich durchatmen. Mit den Einnahmen durch die Hauskämpfe konnte sie sich erst einmal ein billiges Apartment leisten und wurde so stark, dass sie sogar ihren Ex-Mann besiegen konnte wenn er sie je finden würde. Mit neunundzwanzig traf sie auf einer nächtlichen Tour durch die Clubs, wo sie gerade einen weiteren Sieg feierte, einen asiatisch aussehenden Mann namens Hikaru welcher sich nicht unweit entfernt von ihrem eigenen Alter befand. Wobei sie bald bemerkte, dass dieser von einem Typen verfolgt wurde und sie hängte sich an dessen Fersen. Denn sie erkannte die Zeichen, die die ihr Mann damals ebenso an den Tag gelegt hatte. Diese immense Wut und den Hass. Rae erreichte Hikaru noch bevor die Waffe auf ihn zielen konnte und drückte ihn in eine Nebenstraße. Während sie sich um den Aggressor kümmerte. Schlussendlich ging der Kampf gut für sie aus und sie sah mit einer blutenden Nase nach dem Mann, welcher sich als recht wohlhabender Influencer herausstellte. Sie konnte es kaum glauben. Nach einem etwas längerem Gespräch zwischen den Beiden stellte Hikaru, die mittlerweile mit tiefschwarz gefärbten Haaren versehene Frau als Personenschützerin für sich sowie seine jüngeren Schwestern ein. Nun konnte sie das tun was sie sich beigebracht hatte und an der Seite dieses Mannes aufleben.Er ermöglichte es ihr bei sich auf dem Anwesen zu residieren und auch ein Schusstraining zu absolvieren. Mit dem erworbenen Waffenschein legte sie sich eine stattliche Waffensammlung zu und durfte endlich nach all den Jahren des Kampfes ankommen. Nun wird sie sehen wohin ihr Weg sie führt. Wobei sich die Machtverhältnisse mittlerweile dezent zu einer Freundschaft verschoben haben und Hikaru ihr sogar den Schutz eines besonderen Juwels anvertraut. (Beide Hikaru sowohl sein Juwel werden bald nachfolgen)

PERSONALITY
HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mutig, loyal, ambivert, aggressiv, misstrauisch, intelligent, (mehr kommen dann im Profil^^)
NAMERae Therunn Romarec
FACE CLAIMDemi Bennett alias Rhea Ripley
RESERVIERTYES | NO
AGE31
JOBSecurity
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

THIS IS MY BRUTALITY
MOTIONLESS IN WHITE

FAMOUS LAST WORDS

HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Ich freue mich auf euch und die spannende Geschichte die ich mit meinen beiden Freundinnen, die bald als Hikaru sowie das Juwel nachfolgen, schreiben kann.
Ps. Ein wunderschönes Forum habt ihr hier geschaffen!
x Rae


Victoria Pérez has been summoned by the rain
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#9

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:22
von Rowyn Kael Rivera (gelöscht)
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@smokebyrowyn
Welcome, Indigo.
Die einen werden von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht und andere... nun, werden in ihrem persönlichen goldenen Käfig gefangen gehalten, nicht wahr? Wobei ich es beinahe beeindruckend finde, wie du dem am Ende doch noch entfliehen konntest. Oder dein eigenes Grab noch ein bisschen tiefer gegraben hast.
Da wir nicht wollen, dass das große Davenport weiter von mir verwaltet wird - endet nicht gut, sorry - spring bitte auf die andere Seite!
xoxo,
Row.


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#10

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:22
von r.a.b.
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@rhysbankssss
STORYLINE
Social media was important. Influence on social media was important. His mother had always told him to become a man that could influence the hearts of all kinds of people. Why? Because they would cheer you? Why should they cheer you on? Because they wouldn’t stop so easily? You could be a great player in the business but without influence you could get lost immediately. Rhys didn’t think about the many one-sided conversations with his mother when he sat down in this interview with Jenny. She was with Haas’ social media team and in charge of this interview. “First things first, Rhys? How are you and how do you feel as the new member of our team?”, Jenny asked, smiling at him behind the camera, seemingly ignoring the camera team that was standing next to her. “Hi, Jenny. Thanks. I feel quite excited.” He answered, his fingers drummed on the sides of the chair softly. “The last days were kinda busy but I’m pretty excited to be here. A new season, the conversion to being on the field. You can imagine it, can’t you?” His posture was open; his smile didn’t waver. The excitement could be seen in his eyes. Rhys wanted to let every know that he was an excited professional. Maybe he wanted to let them know so badly that it just became desperate? “Right. You were with RBR before. From academy in Milton Keynes to substitute driver. You did see the world already, am I correct?” RBR – Red Bull Racing. The name kept bugging him now and then. Missed opportunities, a lack of trust in him. He had to leave them after a long time. “Yes, started at Silverstone and went around as sub for two seasons. The sheer number of flights I’ve taken is crazy.” An honest, shared laugh between the two of them. “So, Silverstone. What’s the story behind your start?” A nod, Rhys closed the eyes for a moment. “Well, my first track. The RBR academy was close to Silverstone. Years ago, I was invited to drive there. It was my first time on a track. Will be always special for me. I remember vividly how I told everybody I knew about it. My sister was a little jealous.” The truth. Verity had been jealous. She had always been one of his biggest supporters while Chey had been a little bit calmer about his doings. Nothing bad about that. “Talking about families…” Rhys couldn’t hide his heritage. Of course. There was always a shadow where he went. Even back at the academy. Aleksander Chernikov – a name from the past. He had been around the world too. So many years. That was a success for every F1 driver. Many didn’t reach this level. “Your father was with McLaren for almost two decades. Did you have this passion from him? Did he often tell you about everything he was experiencing?” It was a chain of harmless questions but somehow it sounded like it could define his first impression. “Certainly, he did influence me. I started with kart when I was five. I’ve always wanted to fast like my dad. Maybe I even want to compete with him a little. Dreams can manifest early, overtaking your mind. But I always loved it. It’s always a great experience to pass the driver in front of you without difficulties. I want to bring that whole mentality with me to the team. I’m really proud to start for Haas, you know?” Good transition to manifest his commitment to the cause. “I think I know, yes. And I’m sure I can say that the whole team wishes you the best of luck.” Jenny was ready to end the interview. He was sure of it. “And it means a great deal to me. I hope that you will cheer me on. As for Magnussen – if you see this – I want to have your back.” He let another laugh roll over his lips. “We will see us in Bahrain, guys”, he spoke to the camera, winking, before the cameras turned off.

Rhys, gebürtig Rhysand genannt, hatte mal ein anderes, ruhigeres Leben. Das waren die frühen Anfänge im Haushalt der Banks. Als erstes Kind der Familie hatte er wenig zu tun. Seine Mutter war schon immer eigen gewesen. Sie legte Wert auf eine gewisse Ordnung. Vivienne kannte es nicht anders. Durch und durch eine Geschäftsfrau mit einem Händchen für Erfolg. So kannte man sie. Die eigenwillige Frau wurde schon früh ins kalte Wasser geworfen und musste das Überleben lernen. Eine Frau, die sich alles erkämpfen musste, kannte keine Obergrenze. Aleksander war anders gewesen, aber in einer gewissen Art und Weise gleich. Ein energischer, ehrgeiziger Fahrer aus Russland. Durch seine Herkunft hatte er es nicht immer einfach gehabt. Das machte es für die Banks-Kinder zu einem Rätsel, wie er und Vivienne zusammengefunden hatten. Für sie war Publicity wichtig. Sie hatte sich einen Ruf aufgebaut. Dieser durfte nicht beschädigt werden. Ihre Kinder wurden behütet, früh ins kalte Wasser geworfen. Das galt besonders für die Zwillingsschwestern. Während Chey und Vee schon früh in eine Richtung gebogen wurden, hatte zumindest Rhys eine Richtung, die er selbst lenken konnte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich war er als Sohn von Aleksander prädestiniert, ein F1-Fahrer zu werden. Sowas galt aber nicht als goldenes Ticket. Die Zeiten hatten sich geändert, der Sport ebenso. Und dennoch fühlte sich die Fahrt mit dem Kart gut an. Er hatte von Kind auf an etwas, in dem er richtig gut war. Er gewann Wettbewerbe, er reiste viel mit seinem Vater auf internationaler Ebene und konnte nebenbei Kind sein. Die Schule war für seinen Vater zweitranging. Seine Mutter empfand das Thema aber deutlich anders. Selbst auf der Elementary sollte er sich immer stets bemühen, aufzupassen und sich weiterzuentwickeln. Je besser er sich artikulieren konnte, desto besser konnte er sich vermarkten. So wie sie es getan hatte. Nicht umsonst war sie später Senatorin geworden. Gute Vermarktung führte irgendwann zu Einfluss, der wiederum als Macht benannt werden konnte. Wie genau das funktionierte, war nicht etwas, was er wissen wollte oder musste. Rhys wusste, wer seine Familie war. Die viel zu akribische Vee, eine humorvolle Chey. Seine Eltern waren Teil des Ganzen, auch wenn sie sich manchmal eher wie Lehrer verhielten. Vivienne hatte immer viel zu tun, war nicht oft zuhause – und wenn sie es war, dann gab es Predigten oder Zurechtweisungen. Aleksander kümmerte sich sehr lange um seine Hobbys. Seine Autosammlung bewunderte wurde sogar schon von Rhys bewundert. Schon früh wusste er, wie ein Auto von innen aussah – wie es funktionierte. Da ähnelten sich er und seine Schwester. Verity wusste aber leider, wie sie an einem Auto werkeln konnte. Sie interessierte sich für die Mechanik, wie er sich fürs Fahren beschäftigte. Beide liebten die vierrädrigen Fahrzeuge, nur auf ihre eigene Art und Weise.

„It’s like she can hear how a motor works, Son. You can’t learn that easily.“ Diese Worte definierten eine recht kurze Zeit in seinem Leben, in der er wirklich neidisch auf seine Geschwister gewesen war. Er konnte es nicht einfach lernen, ja. In dieser Zeit hatte er auch Nova kennengelernt. Sie waren nie auf die gleiche Schule gegangen, kannten sich aber durch gemeinsame Freunde. Rhys empfand sich nie als beziehungsfähige Person. Es hinderte ihn eher an all seinen Verpflichtungen. Er musste jedoch zugeben, dass es ihn nicht kalt ließ. Kein Wunder, dass sie dann auch recht schnell zusammenkamen. Rhys war in solchen Belangen direkt und Nova war auch nicht gerade unschuldig daran. Nur wusste er, dass sein Leben schnellläufig war. Es kamen entscheidende Jahre auf ihn zu. Nova wusste es auch. Sie sah ihn in dieser Zeit häufiger als seine eigene Familie. Seine Schwester hatte die Zeit der Welt und das Privileg, nicht dauerhaft Verpflichtungen nachkommen zu müssen. Für ihn ging es immer weiter. So hatte er es sich ausgesucht. Doch es gab Sachen, die er sich nicht ausgesucht hatte.

Seine Kartkarriere mündete in England. Er war nicht mehr oft zuhause. Trainiert wurde er nun in der Nähe von Silverstone, genauer gesagt in der Akademie von Red Bull Racing. Dort ging es auch mit seiner schulischen Ausbildung weiter. Bezahlt wurde das ganze Spektakel von seinen Eltern. Aleksander setzte sich für ihn ein, allerdings hatte Rhys auch mit seinen Leistungen die Blicke auf sich gezogen. Die Zeit für Spaß war vorbei. Das merkte er recht schnell. Sein Alltag konnte nach ein paar Wochen schnell zusammengefasst werden. Schlafen, Training, Lernen, Schlafen. Müdigkeit war ein Problem, was er nicht loswurde. In den Sommerferien oder in der Off-Season kam er zurück nach zuhause. Diese Pausen vergingen nur recht schnell wieder. Seine Familie sah er kaum noch. Zwischen Training und Meetings sowie den Essenspausen musste er noch lernen. Es herrschte ein gewisser Druck auf ihm. Hier war er nicht wichtig. Hier war er einer von vielen. Einer von vielen könnte es schaffen. Ehrgeiz trieb ihn mehr, als er sich vorher je denken hätte können. Am Wochenende ging er fast nie aus. Er legte eine Disziplin an den Tag, die seine Mutter für mehr als angemessen gehalten hätte. Als Teil des Juniorteams führte er auch bald einen Rennwagen über die Ziellinie von Silverstone. Sein erstes Rennen, das er als Dritter abschloss. In dieser Zeit schaltete sich sein Kopf auf Werkseinstellung. Er arbeitete an seinem Körper, lernte und bereitete sich innerlich immer auf den nächsten Tag vor. Konstanter Druck war sein Job. Hin und wieder besuchte ihn sein Vater am Gelände und sah ihm beim Fahren zu. Es war eine angenehme Abwechslung, die durch den globalen Abstand zwischeneinander nicht allzu häufig vorkam. Mit achtzehn machte er seinen Abschluss. Es war für ihn ein Wermutstropfen. Es war nicht wichtig für ihn. Er durchlief Formel 4, Formel 3 und Formel 2 und sammelte dabei die Punkte, die er brauchte, um die Superlizenz zu erhalten. Ohne diese Lizenz konnte er sich das Ganze abschminken.

Sometimes, I thought about living again before I found myself functioning again. Just going on and on. Rhys hatte Freunde in Seattle, doch in der Akademie gab es nur Rivalen. Hier und da verstand man sich. Am Ende ging es jedoch darum, einander auszustechen. Einen Abend zu spät ins Bett gehen, konnte dich aus dem Rennen schmeißen. Jede Entscheidung war schwerwiegend. Rhys gewann Rennen, kapselte sich von den anderen ab, ließ keinen Raum für Fehler. Schweiß und Blut. Wenn er nicht mehr konnte, musste er trotzdem. Er konnte nicht mehr aufhören. Bahrain, 2021 – Er gewann das Rennen und die Saison. Rhys hatte allmögliche Spekulationen über andere Teams gehört. Dass McLaren ihn als zweiten Fahrer sehen würde. Dass Sauber ihn eventuell auch haben wollen würde. Aber er wollte sich jetzt endgültig bei Red Bull Racing durchsetzen. Knapp sechs Jahre seines Lebens hatte er dort verbracht. Er hatte Befürworter, aber die Stimmen der Zweifler waren trotzdem lauter. Trotz des Erlangens der Superlizenz wurde er lediglich zum Ersatzfahrer. Auf der einen Seite verstand er es. Auf der anderen Seite ärgerte es ihn unfassbar. Er hatte es als einer der wenigen geschafft, konstant Leistung abzuliefern und jetzt war er Bankwärmer. Für ihn hieß das allerdings erstmal Pause. Eine richtige Pause seit langer Zeit.

But time wasn’t exactly on his side. The next season started in March. He was a substitute, raced here and there in free practice. He was just a benchwarmer. Of course, he also felt like that. But he got to know lots of people. He got interviewed a few times as well. Technically, he was a rookie with the license for starting in an official race. For RBR he was out of the picture. Rhys took the time; he wanted to establish himself inside of the team. Every now and then, he thought that he had done it. All this travelling, sacrificing and waiting should have stood for something, but it was taken for granted. Luckily, he had her to share it with. Nova. Their relationship developed fast. It was typical for him, and she wasn’t that innocent, too. At least, she could join him for many of his travel destinations even though he was just a sub. The season went by. His focus shifted slightly towards his life outside of F1. The loneliness of being disconnected.

04. January 2021 – Nova and Rhys came from a trip to Glacier Peak. Not their first couple adventures these days. Rhys had emptied his schedule for this trip because he had to tell her something important. And he had to always prioritize her lately. But it was different now. It felt final. He was going to England. Rhys was scouted and invited to an academy close to London. He could finally step up to his dad. The problem was that he would only see her a few times a year. He had known that this would happen at some time. But he shouldn’t have explained it to her on the way back from a snowy winter. It was close to Stillwater when he started to explain it – to explain himself. He didn’t want to try a distance relationship. She had travelled with him a lot this last year but he felt so disconnected from something other than racing. There was no denying. He fancied her but this was bigger than both. Looking back, that was a very poor choice of words. Despite everything they’d talked about before, she got angry. Very angry. A cry. Then, he saw that anger in her eyes. Her words followed. His unmatched arrogance disturbed her deeply. He made everything about himself. Words that he had heard before. It was true somehow. He knew that she was right. But he also knew that she had willingly dated him, nonetheless. Nova was his girlfriend, but she wasn’t his world. Racing was his world. And he repeated it in his car. To finally get it in her head. When he opened his eyes again, he felt a warm liquid coursing down his temple. The airbag had punched him unconsciously. The world felt upside down, yet it wasn’t the case. Last thing he remembered was her purse on his face. He had reacted instinctively, but it was his instinct that had led to this. Rhys was stunned for good. It took some time until his eyes found his girlfriend. First thought – she looked dead. It was horrifying.

Seine Mutter kehrte es unter den Tisch. Sie anzurufen, war sein erster Gedanke gewesen. Im Nirgendwo gegen einen Baum krachen. Das war nicht die Art, wie er sich vermarkten konnte. Auch Tage nach dem Unfall zitterte er bei dem Gedanken daran. Er hätte nie daran gedacht, dass er je so einen Unfall haben würde. Er blieb bei Nova, bis sie abtransportiert wurde. Nova wurde in eine Klinik in New York gebracht, die seine Mutter organisiert hatte. Nicht das erste Mal, dass er sich auf sie verlassen hatte. Seine Schwestern wussten auch nur zu einem gewissen Ausmaß über diesen Unfall Bescheid. Trotz aller Bemühungen verschlechterte sich Novas Zustand. Es war das erste Mal in seiner Laufbahn, dass er sein Training absagte. Die Situation drückte auf ihn ein. Die geprellten Rippen spielten keine große Rolle. Nova war wegen ihm tot. Beim Autofahren. Etwas, wo er niemals in so eine Lage kommen sollte. Doch er musste weitermachen. Das sagte ihm auch sein Vater. In diesem Business hatte man keine Zeit zu trauern. Man musste funktionieren, sonst war man weg vom Fenster. Und trotz aller Umstände machte er weiter.

Back at home, he saw everything but couldn’t realize how things passed him. He had seen his siblings over the holidays, but they have grown up now. He hadn’t realized it before. His mother was still healthy and thriving in the political environment. His father was still going as well, taking him around like he was new in town. It felt so wrong. Not hearing the British accent, not hearing roaring engines all the time. But he could calm down a little. Sometimes, he had some online meetings at home, but he could manage. He had to manage. Rhys discovered other activities besides training. Vee and Chey insisted on spending time with him. While Chey was stepping up to become that high educated businesswoman Vee was keeping dad’s cars company. She had liked to be in the box as well. He had forgotten how invested she was in his business. Verity asked him a lot of things while Chey kept it casual. She was just happy that he was back for some time. Nova wasn’t a topic in the Banks household. She seemed like a distant memory. It made him feel like a heartless monster. Just thinking about her hurt. Back at the academy he could fully avoid thinking about her. But here – where she had been so often – he couldn’t let her out. But life went on. He started to go out here and there, finally meeting others. Rhys saw the advantage of flirting and sleeping with women that he would never see again for sure. He had missed out all these years. Commitment was nothing he could do outside of racing. His family was also a commitment to him and a mess sometimes. Despite his discipline, his mother still bragged about him when he really went out. She said that “it wasn’t like him to be so unfocused.” Well, she didn’t kill someone before, did she? Rhys was trying to process it. Training alone didn’t work at all. The meetings reminded him of keeping the thoughts of her out successfully while working. He also wanted to try to be a brother. It has been a long time since it had been the case. The small stabs in his back when he had to think about Nova. They were evident, but he continued anyways. Or her brother. Some guy that approached him some day, bringing up her death like it meant nothing to Rhys. Threats were spoken, lies were told. He didn’t know what his mother had told his parents about his sister. It never mattered to him. After all, it was his burden to wear. But of course, the family saw it completely differently. Creighton had been a good brother. Rhys knew how it felt to think about siblings, but he couldn’t do anything for him. Some would call him an egotistical prick, and maybe he was just that. He could live with it. If he was being honest with himself, then he would also say that he was just a shallow racer with nothing more to account for. He wasn’t there for his family, had no real friends and killed the one girl that had known him and cared for him.

Wieder einmal konnte er nicht drüber nachdenken. Ein Jetlag folgte dem anderen. Er flog als Ersatzfahrer für RBR mit zu den Grand Prix, fuhr hin und wieder im Freien Training, aber spielte noch immer keine Rolle im Team. Jetzt konnte er also nicht mal das mehr. Sein Unmut wuchs. Es war seine zweite Saison als Ersatzfahrer. Er wurde bald vierundzwanzig. Sein Fenster wurde immer kleiner. Und dennoch konnte er nicht unruhig werden. Es hatten immer mal wieder Angebote vorgelegen. Rhys hatte immer wieder auf etwas gewartet, was ihn umstimmen konnte. Seine Loyalität zu Red Bull Racing hatte sich nicht ausgezahlt. Denn die Loyalität war einseitig. Deswegen schloss er sich letztendlich Haas an. Als Spencer Lou persönlich auf ihn zukam, wusste er, dass er annehmen würde. Zweiter Fahrer hinter Kevin Magnussen, am nächsten Morgen neben Jenny Whitaker in seinem Hotelzimmer aufzuwachen. Endlich an mehr als nur Freien Trainingstagen teilnehmen zu dürfen, hatte etwas in ihm verändert. Das Vertrauen, das sie in ihn legten, zeichnete sich aus. Rhys hatte so lange gewartet und daher war er in der Pflicht, das Beste rauszuholen. Eine Pole-Position blieb aus, da er meistens im hinteren Mittelfeld startete, doch machte er immer einige Plätze gut. Er war kein riskanter Fahrer. Vielmehr nutzte er jede Gelegenheit, jeden kleinen Fehler des Vorderen, um aufzuholen und sich vor ihm zu positionieren. Mit dem Motor von Haas hatte er nicht den größten Vorteil, deswegen musste er sich auf die kleinen Dinge fokussieren. Trotz seiner jetzigen Rolle zog er nicht um. Er blieb jede freie Minute in Seattle, suchte sich sein eigenes Ding. Ein schönes Haus, Anlagen – hin und wieder Partys bei ihm. Rhys hatte das erste Ziel erreicht. Jetzt musste er nur die Leistung aufrechterhalten. Kontakte pflegen, wie es ihm seine Mutter immer wieder einflößte. Rhys war es im Grunde aber egal. Er war nur noch selten zuhause. Seine Zeit war kostbar. Das sagte er sich selbst immer. Das galt wiederum nicht für seine Schwestern. Chey konnte immer zu ihm kommen. Das Gleiche galt für Vee. Zweitere begleitete ihn auch hin und wieder um die Welt. Er fuhr schon knapp zwei Jahre für Haas, als er ihr anbieten wollte, ihn in der Off-Season nach London zu begleiten. Sie war wieder einmal in der Garage. Wo auch sonst. Viel interessanter war jedoch, wer bei ihr war. Der Bruder seiner verstorbenen Ex. Derjenige, der nicht loslassen wollte. Die nervige Randnotiz, die ihn nicht loslassen wollte. Er kannte also Vee – seine Schwester. Rhys hatte genug Argumente, um diese Situation nicht zu mögen. Letztendlich wollte Creighton Rache für seine Schwester. Rache für etwas, was in seinem Empfinden lag. Rhys hatte Schuld an ihrem Tod, aber seine Schwester war außen vor. Sie würde außen vor bleiben. Dafür begab er sich auch gern aufs Glatteis, provozierte einen potenziellen Imageschaden. Wenn man ihm immer wieder ein rotes Tuch vor die Stirn halten wollte, musste man auch einsehen, dass es Konsequenzen mit sich ziehen würde. Rhys hatte die Jahre viele Sachen ohne Gegenwehr eingesteckt, doch er würde sich es in diesem Fall nicht entgehen lassen. Novas Tod würde Vergangenheit bleiben – und keine Bürde, die er mit jemand anderem teilen würde.

PERSONALITY
Rhys has a golden heart, really, but he lacks a certain kind of interest for almost everything that isn’t driving and climing the ladder. Everything is about success, him being a good brother, too. He had to leave a lot of his sanity for this kind of mindset. In reality, he feels lonely and is afraid to fail in the only thing he is good in. Failure written all over him – that’s his nightmare.
NAMERhys Banks
FACE CLAIMLucas White-Smith
RESERVIERTYES / NO
AGE28 years
JOBf1 driver for Haas
WANTEDNO | YES OF @Verity Jean Banks

MY ANTHEM

Pink + White
Frank Ocean

FAMOUS LAST WORDS

Ich war schneller als gedacht. Sorry


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
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#11

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:37
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
look who's finally there..


ahhhh, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Ich bin hin und weg von deiner Umsetzung, deiner Idee und die Tiefe, die du Rhysand gegeben hast. Alleine die Tatsache, dass du so schnell hier bist, kann eigentlich nur ausdrücken, dass es passen muss. Und ich kann dir noch was cooles sagen: Nova, alias Anastasija, wird morgen auch zu uns stoßen, also hast du damit direkt eine wirklich coole Verbindung, ohne das wir lange warten müssen..

Ich freue mich so unfassbar, dass ich nicht mehr die einzige Banks bin. Dementsprechend kann ich nur sagen: move your ass over, big brother.

kisses,
vee.






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#12

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:49
von Victoria Pérez | 284 Beiträge
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on a break ⸺ all there for my emeralds ☾
charactersong ⸺ like that by loveshy 𝄞

@vic.torious
hello hello Rea


Girl, du machst mich echt fertig. Ich war richtig happy, dass Rea mit ihrer Mom leben konnte und dann ist sie gone. Und dann hatte ich Hoffnungen in ihren Dad und er verheiratet sie einfach an ein gottlos gewalttätiges Arschloch - i hate him (more likely both of them)
Umso happier hat es mich aber gemacht, dass dein ehemaliger Trainer dein Anker nach der Flucht war und du mit Hikaru jemanden gefunden hast, bei dem du deinen Platz gefunden hast, ohne dich verbiegen zu müssen.

Deine Angaben stimmen auch alle soweit, weswegen ich dich gerne mit einer kleinen Anmerkung nach Seattle einlade: bitte setze deiner Story eine kurze Triggerwarning wegen der häuslichen Gewalt voraus, ansonsten hab ich nichts zu bemängeln und hoffe bald schon mehr von dir, Hikaru und eurem Juwel zu lesen!

kisses,
vicky




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#13

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 19:55
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@BRUISED.SAINT
STORYLINE
The night was thick with tension, the air suffocating in its stillness. Nikolai stood in the dim light of his room, his heart racing as he stared at the wardrobe. Inside, Valerija was hiding, her breath shallow and rapid, the fear emanating from her like an invisible fog. He could hear it in the soft rustle of her clothes, the faint thud of her heart against the wood. The silence outside was oppressive. He’d promised her safety. He’d promised he would protect her, but now that promise was a weight pressing on his chest. The anger he felt toward their father, the rage that had always simmered beneath the surface, was a constant companion in moments like this. He hated this, hated what his family was, but he hated even more the feeling of helplessness that gripped him every time he had to hide her away like this. Every night like this felt the same — like a game of Russian roulette. His fingers gripped the edge of the wardrobe door, knuckles white, as he waited for any sign of danger. He could feel her presence in the small, cramped space, hear her restrained breaths, and it tore at him. He wanted to pull her out, to shield her with his own body, but he knew he couldn’t. Not yet. The guilt gnawed at him, relentless. He wasn't enough, and he knew it. But for now, this was all he could do. Hide her. Keep her safe.

Die Kindheit von Nikolai Volkov war ein glänzendes Trugbild – eine schillernde Fassade, die mit goldenen Tönen und makellosen Oberflächen glänzte, doch in ihrem Inneren zerbrach sie unter der Last von Dunkelheit und Schmerz. Aufgewachsen in einem der prächtigsten Anwesen Seattles, umgeben von Marmorsäulen und Kristalllüstern, wirkte sein Leben auf den ersten Blick wie das eines typischen Erben: verwöhnt, wohlhabend, voller Privilegien. Doch hinter den verschlossenen Türen dieser goldenen Welt verbarg sich eine Familie, deren Glanz nur ein Maskenbild war, hinter dem sich eine tiefe Verzweiflung verbarg. Sein Vater, Dimitri Volkov, war ein Mann aus Stahl – ein knallharter Geschäftsmann mit eisernem Willen, dem Erfolg nicht als Ziel, sondern als Maßstab für den Wert eines Menschen diente. Ein Fehltritt, ein Moment der Schwäche oder gar ein kindlicher Übermut waren für Dimitri unverzeihlich. Nikolai lernte früh, dass jede Verfehlung einen hohen Preis hatte. Mal war es der schmerzhafte Griff seines Vaters, der sich wie ein kalter Schraubstock um seinen Arm legte, mal die erbarmungslosen Schläge, die seinen Körper durchzogen. Doch was am tiefsten in ihm wühlte, war die Stimme seiner Mutter. Svetlana Volkov, mit ihren makellosen Kleidern und einem Lächeln, das bei jeder Charity-Veranstaltung die Herzen der Welt eroberte, war eine stille Komplizin des Schmerzes. Sie tat nichts, um ihren Sohn zu schützen. Stattdessen fielen ihre Worte wie spitze Pfeile in die Stille der Nacht: „Du verdienst es, Kolya. Du bist eine Schande für unseren Namen.“ Diese Worte schnitten tiefer als jeder körperliche Schmerz, raubten ihm das Vertrauen in Geborgenheit und brachten ihn an den Rand der Selbstverzweiflung. Inmitten dieser Dunkelheit gab es jedoch ein schwaches Licht: Valerija, seine drei Jahre jüngere Schwester. Sie war der einzige Mensch, der in dieser zerbrochenen Welt von Liebe sprach, die Nikolai zu verstehen glaubte. Wo die Eltern versagten, hielt sie sein Herz am Leben. Sie war ein zartes Kind, das mit unerschütterlichem Vertrauen an ihrem großen Bruder hing. Doch auch Valerija konnte den Sturm im Hause Volkov nicht unversehrt überstehen. In den stillen Nächten klopfte sie oft an seine Tür, die Augen voll Tränen, das Herz voller Angst. Nikolai, der sie mit aller Kraft schützen wollte, nahm sie dann in seine Arme, versteckte sie im Kleiderschrank, setzte ihr seine Kopfhörer auf, um sie vor dem zu bewahren, was kommen würde. Er erzählte ihr Geschichten von Helden, von Liebe und Mut, die er selbst nie erlebte, die er sich jedoch inniglich wünschte. Diese Momente, in denen ihre Haare wie goldene Strähnen auf seinem Kissen lagen, waren der einzige Frieden, den er kannte. Doch dieser Frieden war zerbrechlich – ein flimmernder Stern in der Nacht, der jederzeit erlöschen konnte. Das glanzvolle Zuhause, die teuren Anzüge, die Reisen in luxuriöse Hotels – all das konnte die Narben in Nikolais Seele nicht verdecken. Schon früh lernte er, wie man hinter einem perfekten Lächeln Schmerz verbirgt, wie man funktionierte, auch wenn das Innere auseinanderbrach. Doch tief in ihm regte sich eine andere Stimme – eine, die ihm zuflüsterte, dass er mehr war als nur der Name Volkov, mehr als die brüchige Fassade, die seine Eltern für ihn errichtet hatten. Seine Kindheit war ein ständiger Kampf – nicht nur gegen seinen Vater, sondern gegen die Erwartungen und gegen die Dunkelheit, die immer drohte, ihn zu verschlingen. Doch dieser Kampf formte ihn, gab ihm die Stärke, sich gegen alles zu stellen, was ihn unterdrückte. In den zerbrochenen Teilen seines Lebens entdeckte er den Funken eines Willens, der ihn nie wieder aufgeben würde.

Nikolai had always been protective of Valerija, but that day, something inside him snapped. It was a typical school afternoon, the halls buzzing with the usual noise of lockers slamming and laughter echoing through the corridors. He had just turned the corner when he saw them — a group of older boys pushing Valerija around, their laughter cruel and mocking. Her face was flushed with embarrassment, her hands pressed against her chest in a futile attempt to ward them off. In an instant, the world narrowed. His blood boiled, hot and furious. The protective instincts that had been with him since childhood surged to the forefront. Without thinking, he marched over, his steps heavy with the promise of retribution. The boys didn’t see him coming until he was right there, towering over them. "Touch her again," Nikolai growled, his voice low and dangerous, "and I’ll make you regret it." The boys froze, eyes wide, recognizing the unspoken threat in his tone. Nikolai had always been known for his quiet intensity, but in moments like this, that silence was a warning. He was no longer the quiet observer. He was the storm. He could feel Valerija’s gaze on him. She knew he’d do anything to protect her, but seeing him stand up to those boys was different. It was more than just brotherly love — it was his soul, raw and desperate to shield her from harm. When the boys scurried off, the adrenaline faded, leaving behind a deep ache in his chest. He wasn’t sure what to say, so instead, he just stood there, watching her, knowing he’d always be there to guard her — no matter the cost.

Als Nikolai in die Schule kam, setzte er die Maske fort, die er zu Hause getragen hatte. Die goldene Fassade seines Lebens blieb unversehrt – er war der Erbe der Volkov-Dynastie, ein charmanter Draufgänger, den jeder kannte und viele bewunderten. Doch hinter diesem Bild verbarg sich ein Mann, der von Druck zerdrückt wurde, der die Narben seiner Vergangenheit zu verbergen wusste, aber nicht wusste, wie er dem Leben wirklich entkommen konnte. In der Schule war er nicht der geprügelte Sohn, sondern der Junge, der die Regeln zu brechen schien, während er sie dennoch meisterhaft beherrschte. Nikolai spielte seine Rolle mit einer Leichtigkeit, die niemand hinterfragte – der arrogante Aufreißer, der mit einem Lächeln jedes Mädchen um den Finger wickeln konnte. Doch niemand wusste, dass er all das tat, um dem unaufhörlichen Druck seines Vaters zu entkommen. Vielleicht tat er es auch, um diesem Druck gerecht zu werden – aber auf seine eigene, unnachgiebige Weise. In dieser Zeit traf er Yasmin, das Gegenteil von ihm. Yasmin war die zarte Blondine mit den durchdringenden Augen, die mehr sah, als sie zeigte. Ihr Engelsgeduld, ihre Ruhe und ihre scheinbare Unschuld standen in scharfem Kontrast zu Nikolais wilder, riskanter Art. Es begann an einem Tag in der Cafeteria, als Nikolai prahlte, er würde in der Nacht auf eine Baustelle einbrechen und einen Kran erklimmen – einfach weil er es konnte. Theo, die nie viel mit ihm zu tun hatte, stellte ihn vor eine Herausforderung: „Ich fordere dich heraus, höher zu klettern als ich.“ Dieser Moment veränderte alles. Was als ein Spiel begann, wurde zu einer ungesagten Vereinbarung zwischen ihnen. Sie war die Einzige, die sich in Nikolais chaotische Welt begab, ohne Furcht zu zeigen. Bald war sie nicht mehr nur „die Blondine“, die er bezwingen wollte, sondern die einzige Person, die ihn verstand, ohne dass er ein Wort sagen musste. Doch auch in dieser Verbindung gab es einen Wettkampf, ein ständiges Duell, wer das Risiko weiter treiben konnte. Yasmin, so sehr sie ihm in diesem Spiel zuspielte, war nicht die einzige Person, die Nikolai beschützte. Valerija, seine Schwester, war oft Zielscheibe von Spott und Hänseleien. Etwas, was er nicht duldete. Trotz der Maske, die er trug, konnte niemand die Kälte in seinen Augen übersehen, wenn jemand seine Schwester beleidigte. Auf dem Rugbyfeld ließ er all seine Wut und Aggressionen frei, besonders wenn es um Mitschüler ging, die Valerija quälten. Doch auch dort fand er keinen Frieden, denn die Schatten seines Vaters holten ihn immer wieder ein. Er kämpfte, er lebte – doch tief in ihm wuchs die Erkenntnis, dass er diesem Leben niemals wirklich entkommen würde.

Nikolai found her in a broken silence, her usual composure completely dissolved. She sat in a corner, curled into herself, her body trembling as if she were trying to shrink into the walls. Her face, usually so controlled, was streaked with tears, and for a moment, he couldn’t recognize her. He crouched in front of her, heart pounding in his chest. The space between them felt suffocating, as if the weight of her unspoken pain filled the room. His hand hovered, unsure whether to touch her, as he saw the storm of emotions within her — a chaos that matched the one brewing inside him. She didn’t speak at first, just trembled, her hands clasped tightly together. The silence between them was deafening, and Nikolai could feel the tension tightening in his chest, wondering what had happened to unravel her so completely. When she finally moved, it was slow, tentative. She lifted her head, eyes meeting his with an expression of vulnerability he had never seen before. The look in her eyes was not just pain; it was terror, a deep, searing kind of fear that clung to her like a shadow. She closed her eyes tightly, as if bracing herself for the release of something too heavy to carry. Her hands trembled as they pressed against her face, trying to hide the raw emotions spilling over. And then, the truth poured out, like a dam breaking under too much pressure. His heart clenched, rage and sorrow intertwining in a whirlwind. He could feel the anger boiling beneath his skin, not at her, but at the monster who had shattered her innocence. Without a word, he pulled her into his arms. It was all he could do, holding her as if he could somehow protect her from the world that had failed her. The weight of her pain threatened to crush him, but he knew that this was only the beginning.

Nach der Highschool zog Nikolai in das Studentenwohnheim der Seattle Universität, ein weiterer Versuch, den Fängen seiner Eltern zu entkommen. Doch die Freiheit, die er suchte, entpuppte sich als ein weiteres Spielfeld für seine inneren Dämonen. Die Universität brachte neue Verlockungen, neue Regeln und neue Fehler. Doch es war nicht das lockere Feiern, das Nikolai fesselte – es war Maya. Sie war das Mädchen, das ihm das Herz stahl, ohne es zu wollen. Unauffällig, mit einer Sanftheit, die sich tief in sein Herz grub. Ihre Ruhe und die Art, wie sie sich nicht verbiegen ließ, zogen ihn magisch an. Maya war eine der Einzigen, die hinter seine Maske blicken konnte, ohne dass er etwas sagte. Doch dann brach sie zusammen, und ihr Schmerz offenbarte sich ihm. Sie hatte denselben Kampf gekämpft, den er zu Hause gekämpft hatte, nur auf eine andere Weise. Ihre Tränen rissen etwas in ihm auf – einen Schmerz, den er längst verdrängt hatte. Doch was als Mitgefühl begann, verwandelte sich schnell in Wut. Der Mann, der ihr Leid zugefügt hatte, würde bezahlen, und Nikolai ließ seiner Wut freien Lauf. Dieser impulsive Ausbruch brachte ihn ins Gefängnis – drei Jahre, in denen er jeden Moment des Hasses lebte. Doch der wahre Käfig war nicht das Gefängnis, sondern die Zelle der Rache, die er in sich trug. Die ersten Monate im Gefängnis waren ein Albtraum, doch sein Überlebenswille, gespeist von Hass, ließ ihn durchhalten. Der Kampf gegen die Insassen, der ständige Überlebenskampf – er wurde stärker. Doch der wahre Kampf wartete auf der anderen Seite der Gitterstäbe. Die Welt hatte sich verändert. Und so auch er. Doch was die Vergangenheit an ihm hinterlassen hatte, war ein Versprechen: Maya würde den Preis für den Schmerz bezahlen, den sie ihm zugefügt hatte. Immerhin konnte seine hohe Haftstrafe nur eines bedeuten: sie hatte ihn verraten und gegen ihn ausgesagt, um ihren Peiniger zu beschützen.

Nikolai sat in the dark, his mind spiraling, consumed by the weight of what he hadn’t done. The silence around him felt suffocating, the shadows pressing in as if the world itself was closing off. He couldn’t escape the image of Yasmin’s face, her eyes full of a quiet desperation that he had ignored. She had needed him. She had reached out, and he had brushed her off. The thought gnawed at him, relentless, a constant ache that refused to be silenced. How could he have been so blind? So selfish? His hands balled into fists at his sides, but no amount of physical tension could relieve the emotional suffocation that gripped him. Yasmin had been strong — stronger than he could ever be. She had fought her battles with a courage he had never truly appreciated until now. But in that moment, when she had asked him to be there for her, he had turned away. He hadn’t understood her need, her vulnerability. And now, she was suffering in a way that was his fault. He could almost hear her voice, a faint whisper in the back of his mind, asking him why he hadn’t been there. The guilt washed over him in waves, drowning him in its bitterness. Every time he closed his eyes, he saw her: alone, struggling, and he hadn’t been there to help. The realization hit him harder than any blow he’d ever felt. He had failed her. And the worst part? He knew that nothing he could do now would take away the pain he had caused. The weight of his failure crushed him. He had lost something precious — something he might never be able to get back.

Wider Erwarten fand sich Nikolai nach seiner Haftentlassung nicht in der ersehnten Freiheit wieder. Nicht wirklich. Obwohl er geglaubt hatte, die Kontrolle über sein Leben zurückzugewinnen, zog sein Vater ihn erneut in das alte Zuhause, als ob er ihn noch immer wie einen jungen, ungezogenen Sohn behandeln könnte. Nur hier, in diesem goldenen Käfig, konnte man ihn bändigen, so dachte der alte Mann. Trotz allem setzte Nikolai seinen Studienweg fort. Es war mehr ein Beweis für sich selbst als für irgendjemand anderen. Doch auch als er sich erneut den akademischen Herausforderungen stellte, war die Rache, die er so sorgfältig in den Schatten seines Herzens gesponnen hatte, stets präsent. Die Atmosphäre auf dem Campus, die Gespräche der Kommilitonen, die Prüfungen – all das konnte ihm nie den Fokus nehmen. Nicht, solange er sie in der Nähe wusste. Maya. Jedes Mal, wenn er sie sah, flammten die Erinnerungen an das, was sie ihm angetan hatte, wie ein unaufhörliches Feuer auf. Und in diesem Feuer brannte nur eine Sache: Geduld. Sie würde bezahlen. Er würde sie zerstören, genauso wie sie ihn zerstört hatte. Doch das Leben, so war es bekannt, folgte selten den eigenen Plänen. Es war eine dieser Nächte, in denen Nikolai nicht an irgendetwas anderes denken konnte als an Maya und das, was noch zu tun war. Die Party um ihn herum dröhnte wie ein wildes Tier, die Musik durchbrach die Wände, der Geruch von Alkohol und Schweiß lag in der Luft, und die Menge verschmolz zu einem verschwommenen, tanzenden Mosaik aus Körpern. Doch nichts von alledem interessierte ihn. Sein Plan war klar – heute würde es passieren. Maya war hier, er wusste, dass er nur den richtigen Moment brauchte, um das zu vollenden, was er schon so lange in seinem Inneren getragen hatte. Doch dann, mitten in der Suche nach ihr, trat jemand anderes in sein Blickfeld. Yasmin. Ihr Blick traf den seinen und für eine Sekunde schien die Welt stillzustehen. Alles um sie herum verschwamm, die Zeit hielt an. Yasmin bewegte sich durch die tanzende Menge, und in wenigen Augenblicken stand sie vor ihm. Sie bat ihn, mit ihr nach Hause zu kommen. Sie wollte mit ihm sprechen, ihre Worte nicht mit jedem teilen, sondern mit ihm. Sie brauchte jemanden, dem sie vertrauen konnte. Doch in diesem Moment war Nikolai nicht in der Lage, die wahre Bedeutung ihrer Bitte zu erkennen. Es war keine spontane Einladung, sondern ein verzweifelter Hilferuf. Doch er verstand es nicht. Stattdessen schob er den Moment beiseite, als sei er nur eine flüchtige Ablenkung. Er versprach, später zu reden, doch tief in seinem Inneren war sein Fokus auf etwas ganz anderes gerichtet. Er dachte an Maya. An die Rache, die er schon so lange geplant hatte. Yasmin, ihre Sorgen, waren in diesem Moment nicht mehr als eine Nebensache. Sie war stark, hatte immer ihr eigenes Leben geführt, und er glaubte nicht, dass sie wirklich Hilfe brauchte. Sie hatte nie nach seiner Nähe gesucht, nicht so, wie er es sich vielleicht gewünscht hatte. Doch diese Entscheidung, diesen Moment mit Yasmin abzutun, sollte sich bald rächen. Es war der Augenblick, der alles veränderte, ohne dass Nikolai es ahnte. Die Nacht verflog, und als der Morgen anbrach, erreichte ihn die Nachricht – Yasmin war in einem Zustand, den er sich nie hatte vorstellen können. Sie hatte eine Überdosis genommen, ein verzweifelter Versuch, dem inneren Schmerz zu entkommen. Erst als er davon erfuhr, traf ihn die Wahrheit wie ein Schlag. Er hatte sie im Stich gelassen. Er hatte nicht verstanden, was sie ihm in diesem Moment gesagt hatte. Der Gedanke, dass er vielleicht etwas hätte tun können, dass er sie hätte einfach festhalten können, ließ ihn nicht mehr los. Doch anstatt sich der Verantwortung zu stellen, flüchtete er in die Dunkelheit, die ihn ohnehin schon beherrschte. Die Schuld fraß sich tief in ihn, und die Dunkelheit, die er kannte, wuchs nur noch weiter. Er wusste nicht, wie er sich entschuldigen konnte. Wie er den Schaden, den er angerichtet hatte, jemals wiedergutmachen konnte. In den folgenden Wochen zog sich Nikolai immer weiter zurück. Die Kälte des Hasses, den er für Maya hegte, war nach wie vor da, doch jetzt war sie durchdrungen von einem bitteren Geschmack der Schuld. Während der Gedanke an Rache an Maya immer noch seine Gedanken beherrschte, wusste Nikolai, dass sich etwas in ihm verändert hatte. Ein Teil von ihm, der nie mehr zurückkehren würde. Yasmin hatte ihn gebraucht, und er war nicht da gewesen, um ihr zu helfen. Die Last dieser Entscheidung würde ihn für immer begleiten – eine Erinnerung, die ihn nie ganz loslassen würde.

PERSONALITY
Nikolai Volkov is a man shaped by contradictions: strength forged in violence, loyalty born from pain, and a heart that refuses to stop protecting others even when it is already broken. Raised in wealth and privilege within the powerful Volkov family, his childhood was a carefully polished illusion hiding a home ruled by cruelty and impossible expectations. Beneath the marble halls and perfect smiles, Nikolai grew up under the iron grip of a ruthless father and the cold indifference of a mother who mistook suffering for discipline. From an early age, he learned how to endure pain in silence and how to wear a flawless mask for the world.

Despite the darkness of his upbringing, Nikolai developed an unwavering protective instinct - especially toward his younger sister, Valerija. She became the one light in his fractured world, the only person who reminded him that love could exist even in a broken home. Protecting her became his purpose, a responsibility he carried with fierce devotion, even when it meant confronting others or sacrificing pieces of himself.

Outwardly, Nikolai appears confident, reckless, and dangerously charismatic. At school he was known as the rebellious heir, a charming rule-breaker who thrived on risk and attention. Yet beneath that persona lies a deeply scarred man who hides his vulnerability behind arrogance, control, and calculated indifference. His life is marked by impulsive decisions driven by emotion - love, anger, guilt, and above all a relentless desire to protect those he cares about.

Nikolai’s greatest strength and greatest flaw are the same: he feels too deeply. When someone he loves suffers, he carries that pain as if it were his own. This has led him down destructive paths - acts of violence, years in prison, and an obsession with revenge against those he believes betrayed him. Yet even in his darkest moments, there remains a stubborn spark of humanity within him.

Haunted by guilt, driven by loyalty, and hardened by loss, Nikolai Volkov walks the line between protector and destroyer. He is a man who learned early that the world is cruel - and who decided that if it must be cruel, he will be the storm that stands between that cruelty and the few people he loves.
NAMENikolai Ivan Volkov
FACE CLAIMKaden Hammond
RESERVIERTYES | NO
AGE27 years old
JOBDirector of Strategic Operations (Volkov Group - powerful international energy and commodities conglomerate)
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

Way Down We Go
Kaleo

FAMOUS LAST WORDS

Habe gehört, ich werde schon schmerzlich erwartet.


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
Valerija Volkova wants to heal your trauma but also cause a little more
Valerija Volkova just activated their sad playlist
zuletzt bearbeitet 06.03.2026 19:56 | nach oben springen

#14

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 20:10
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
avatar
on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
you look like someone.. dangerous.


Dir macht es doch nichts aus, wenn ich dich Ivan nenne, oder? Ich mag es special.. but anyways. Ich weiß nicht, wo ich als erstes anfangen soll. Bei der Tatsache, dass dein Schreibstil mir direkt eine rosarote Brille aufgesetzt hat, oder die Tatsache, dass wenn ich zu offensichtlich flirte @Valerija Volkova anfängt mich zu jagen? Also halten wir es kurz, und dann können wir es privat gerne weiterführen. Es passt alles, aber einen Tipp muss ich dir noch mit auf den Weg gehen: Es gibt großartige Kurse, in denen man lernt, seine Aggressionen in den Griff zu bekommen. Ansonsten hier nochmal ein weiterer Tipp:



Das war es dann aber auch mit den Ratschlägen, die nächsten werden kostenpflichtig.

kisses,
vee.






Valerija Volkova says you collect red flags like Pokémon cards
Valerija Volkova thinks HR should probably hear about this
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#15

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 06.03.2026 20:13
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
avatar
on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
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Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
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