VEE @banksilla
no rizz, just seductive eyes, a pretty face and multiple personalities

KEI @keiotic.mats
The funniest thing about haters is that they’re still technically fans. Just very committed ones.

VICKY @vic.torious
I’ve been described as a ‘heartless villain’ and a 'little shit’, but I prefer… 'has alternative ways of having fun’


#106

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 10:10
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
hello over there, arcadia


Look who's back again.. wir hatten ja bereits das Vergnügen in der Vorstellung und wie ich bedauerlicherweise feststellen musste, hat sich an der Tragik deines Lebens nichts verändert. Das tut mir unfassbar leid, but well, life sucks, I guess. Hoffentlich wirst du jetzt ein besseres Leben führen können. Ich werde dich auf jeden Fall im Museum besuchen kommen - vielleicht kannst du mich ja doch noch für Geschichte begeistern.

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






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#107

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 10:33
von Victoria Pérez | 284 Beiträge
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on a break ⸺ all there for my emeralds ☾
charactersong ⸺ like that by loveshy 𝄞


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
[faceclaim]YOUR FACE HERE[/faceclaim]
[reserviert]YES | NO[/reserviert]
[age]YOUR AGE HERE[/age]
[job]YOUR JOB HERE[/job]
[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 




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#108

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 19:22
von Asher Hawkins
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@USERNAME
STORYLINE
Triggerwarnung: Mobbing, Suizidversuch

Geboren wurde ich in ein Leben, in eine Familie die alles andere als einfach war und ganz bestimmt nicht perfekt. Ich heiße Asher Cyril Hawkins und habe am 16.01.2004 in Seattle das Licht der Welt erblickt. Aber meine Kindheit war eben alles andere als einfach und geplant war ich auch nicht. Meine Mom hatte ja bereits einen 14 jährigen Sohn gehabt als sie mit mir überraschend erneut schwanger wurde. Zu der Zeit ist die Familienplanung wahrscheinlich eher schon abgeschlossen, zumindest sollte man das ja meinen. Aber ich wurde eben trotzdem geboren und meine Mom wie auch mein Bruder Sawyer haben alles versucht das ich eine schöne Kindheit haben sollte. Ihr fragt euch nun sicherlich was ist mit dem Vater? Ja das kann ich euch auch nicht beantworten. Er hat sich noch vor meiner Geburt aus dem Staub gemacht. Ist ja die einfachste Lösung. So muss man sich um nichts kümmern und keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Ich weiß jedenfalls nicht wie der Kerl heißt und ehrlich? Es interessiert mich auch gar nicht. Meine engste Bezugsperson ist tatsächlich Sawyer. Er hat sich in meiner Kindheit immer um mich gekümmert, während unsere Mom versucht hat das Geld ran zu schaffen. Sie war eigentlich die meiste Zeit echt nur arbeiten. Aber wahrscheinlich genau deswegen wurden Sawyer und ich auch so ein starkes Team. Ich hab ihn eigentlich immer als Vorbild gesehen. Aufgewachsen sind wir beide in einem kleinen Trailer. Es gab in unserem Leben also keinerlei Luxus, was ich aber auch nicht brauchte. Das kannte ich ja auch gar nicht. Aber wie das Leben so spielt, das Schicksal ist meist immer launisch und meint es selten gut mit jemanden. Es könnte ja auch alles so schön sein. Sawyer, unsere Mom und ich. Was wollten wir denn mehr? Aber meine Mom hatte eben irgendwann wieder einen neuen Partner an ihrer Seite und tada, kurz darauf kam die Nachricht sie wäre schwanger. Ich war damals erst 6 Jahre, aber die Nachricht bedeutete für mich Chaos und Unheil. Ich wollte kein Geschwisterchen mehr, denn das würde auch bedeuten das ich eine Randfigur werden würde und verdammt ich wollte weder Sawyer noch meine Mom teilen. Zu meiner Verteidigung muss ich natürlich sagen das ich noch ein Kind war und da Eifersucht natürlich normal ist. Bei mir ging das aber irgendwann soweit das ich einen Streit mit meiner Mom angefangen habe. Sie verstand nicht was ich dagegen hatte großer Bruder zu werden, aber ich war eben so. Der Gedanke unsichtbar zu werden, nicht mehr gesehen zu werden machte mir Angst. Mehr als ich zugeben wollte. Ich warf ihr in meiner Wut die Worte an den Kopf das ich wünschte dieses Baby würde nie geboren werden. Vielleicht hab ich meine Mom damit extrem aufgeregt. Ich kenne die Ursache nicht genau und die Umstände sind mir auch nicht klar, wie es genau passiert ist. Aber wenige Tage nach unserem Streit kam unsere Mom ins Krankenhaus. Es gab Probleme mit dem Baby. Sawyer und ich warteten im Krankenhaus bis wir die Gewissheit hatten. Das Baby konnte nur noch tot geborgen werden und durch schwere innere Blutungen hatte es unsere Mom auch nicht geschafft. Ein Schock! Die Nachricht zog mir tatsächlich den Boden unter den Füßen weg und die Schuldgefühle trafen mich mit voller Wucht. Meine letzten Worte an sie waren das Baby solle nie geboren werden und nun waren beide weg. Ich schien fast daran zu zerbrechen und der einzige Halt den ich in dieser Zeit hatte war Sawyer. Eigentlich hab ich ja gedacht er würde mich nach all dem verstoßen, mich wegschicken. Aber das Gegenteil war der Fall. Er kümmerte sich sogar darum mein Vormund zu werden damit ich bei ihm bleiben konnte. Doch ich verstand nicht warum sich Sawyer diese Last mit mir ans Bein binden wollte. Jedenfalls war es so das ich mich selbst nach dem Vorfall zurückgezogen habe. Ich habe zwar die Schule besucht wie das Vorschrift war, aber das ich ein guter Schüler war davon konnte man definitiv nicht reden. Es war eben auch so das ich nicht viele Freunde hatte. Meistens war ich alleine. Auf dem Schulhof saß ich immer alleine, schrieb meine Gedanken und Gefühle in einem Buch auf. Keiner sollte das lesen was dort drinnen stand. Zuflucht bot mir die Musik, was auch für mich ein Ventil wurde um meine Gefühle auszudrücken. Ich konnte mich dabei in eine ganz eigene Welt flüchten in der ich glücklich war. Es kam dann die Zeit in der ich älter wurde und ein Teenager. In der Schule hob ich mich auch meist von der Menge ab. Ich wollte halt eben nicht sein wie die anderen. Das hatte ich ganz eindeutig von Sawyer, denn er war auch definitiv nicht der Typ Mensch den man in eine Schublade stecken konnte und das bewunderte ich immer schon. In der Schule aber war das nicht so einfach, denn Kinder können wirklich Monster sein. Ich hab die Erfahrung gemacht. Meine Mitschüler haben mich regelmäßig schikaniert und gemobbt, nur weil meine Hose zu weit war oder ich eben nicht in ihr perfektes Bild passte was sie von zu Hause bekommen hatten. Die ganze Sache hab ich für mich behalten. Ich wollte nicht das mein Bruder das erfuhr. Es war mir einfach unangenehm, somit behielt ich das alles für mich. Das Mobbing aber nahm immer weiter zu, teilweise kam es sogar dazu das sie handgreiflich wurden. Die Schikanen zogen mich natürlich immer weiter runter, vorallem wenn man sich einfach keinem anvertraut hatte. Innerlich zerbrach mit der Zeit etwas in mir und so kam der Tag an dem ich nicht mehr wollte. Tatsächlich wollte ich mir das Leben nehmen und schnitt mir selbst die Pulsadern auf. Sawyer fand mich allerdings rechtzeitig und reagierte sofort. Er handelte direkt, rief einen Krankenwagen und ich kam ins Krankenhaus. So hatte ich es geschafft und dank Sawyer auch erkannt das mein Leben mehr wert ist als das gestänkere vieler Idioten. Ich vertraute ihm alles an, zum ersten Mal sprach ich mit jemandem darüber und es war richtig. Das wusste ich einfach. Mein Bruder ließ mich nicht im Stich, obwohl unsere Beziehung durch meine Schuldgefühle ziemlich belastet wurde. Ich konnte das nicht abstellen. Trotzdem wollte ich es versuchen, schließlich war Sawyer auch mein Bruder. Zuerst aber stand fest das ich von der Schule weg musste. Daher wechselte ich diese später. Hier ging es mir deutlich besser. Ich wurde auch akzeptiert, egal wie ich war und konnte auch meinen Anschluss machen. Mein Ziel war es ja auch eigentlich etwas mit Musik zu machen, doch da wurde mir schnell klar das sowas echt verdammt schwer war. Ich wollte es trotzdem versuchen, also beschloss ich nach meinem Abschluss einfach herum zu reisen. Ein bestimmtes Ziel hatte ich nicht gehabt und viel Geld auch nicht, was aber auch nicht notwendig war. Ich konnte mir ja schließlich immer irgendwo was verdienen. Mit der Musik bin ich dabei nicht wirklich weiter gekommen, aber ich hab einiges gesehen und viel erlebt. Das hat mir sehr geholfen alles was ich erlebt hatte hinter mir zu lassen. Ich hatte lange Zeit auch kaum Kontakt zu Sawyer gehabt, aber die Entscheidung hatte ich ganz bewusst getroffen gehabt. Inzwischen aber hat es mich wieder nach Hause gezogen, denn dort ist es eben doch noch am schönsten. Außerdem ist hier meine Familie, auch wenn ich selbst noch nicht sicher weiß wie alles werden wird und was die Zukunft bringt.

PERSONALITY
Sensibel – er nimmt Gefühle sehr intensiv wahr
Tiefgründig – reflektiert viel über sein Leben und seine Schuldgefühle
Loyal – starke Bindung zu Sawyer
Dankbar – erkennt, was sein Bruder für ihn getan hat
Kreativ – nutzt Musik und Schreiben als Ausdruck
Individualistisch – will nicht wie alle anderen sein
Durchhaltefähig – trotz schwerer Ereignisse macht er weiter
Mutig (auf emotionale Weise) – öffnet sich schließlich seinem Bruder
Selbstreflektiert – hinterfragt seine eigenen Gefühle und Entscheidungen
Empathisch – versteht später den Wert von Beziehungen

Introvertiert – zieht sich eher zurück
Einzelgänger – hatte lange wenig soziale Kontakte
Suchend – versucht seinen Platz im Leben zu finden
Freiheitsliebend – Reisen ohne festen Plan
Idealistisch – Wunsch Musiker zu werden trotz Schwierigkeiten
Stolz – wollte Mobbing erst für sich behalten

Schuldgeplagt – gibt sich die Schuld am Tod der Mutter
Verletzlich – stark beeinflussbar durch Ablehnung
Selbstzweifelnd – sieht seinen eigenen Wert lange nicht
Verschlossen – spricht lange mit niemandem über Probleme
Ängstlich vor Verlust – Angst ersetzt zu werden (Kindheit)
Selbstkritisch – sehr hart zu sich selbst
Emotional instabil (zeitweise) – Suizidversuch als Tiefpunkt
NAMEAsher Cyril Hawkins
FACE CLAIMChase Hudson
RESERVIERTYES
AGE22 Jahre
JOBJobbt im Diner
WANTEDNO

MY ANTHEM

Vendetta
Huddy

FAMOUS LAST WORDS

Ich werde bereits erwartet von zwei wunderbaren Menschen


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
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#109

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 19:36
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
hello over there, asher


Dein Spitzname wird bestimmt Ash sein, oder? Spielst du zufällig in deiner Freizeit auch noch Pokémon Go? Das wäre so epic. Bei deiner tragischen Geschichte muss man sich das Leben ja irgendwie.. schöner machen, oder nicht? Aber immerhin hast du @Sawyer Hawkins der immer ein Auge auf dich hat. Und genau in dem Punkt muss ich nur eine Sache anmerken, die ihr bitte für euer Inplay bedenken solltet: In den Staaten kann Sawyer die Vormundschaft erst mit mindestens 21 Jahren übernehmen, aus der Storyline bzw. Der Zeitachse wäre er aber um die 20. Oder man sollte alternativ einen Zusatz hinzufügen wie, dass es staatliche Unterstützung gab, und sawyer bereits einen Job hatte. Leider sind die Gesetze nie so einfach.. Aber ich hoffe wirklich, dass du endlich wieder Ruhe findest, und über die Narben an deinen Handgelenken hinweg schauen kannst — denn du bist mehr als das, my dearest emerald. Komm rüber und lass dich knuddeln!

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






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#110

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 19:43
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@grit.and.gear
STORYLINE
“I didn’t do it.”, he said quietly, his hands folded on the cold table. The man across from him flipped through the file without looking up. “That’s what they all say.” He slid the photograph across the table. A kitchen floor. Blood. The knife beside it. “Your fingerprints.” Silence spread between them. “Explain why.”

Manchmal brauchte es nur eine einzige Nacht, um ein Leben aus den Angeln zu heben. Nicht die Art Nacht, die mit Sirenen begann oder mit Schreien endete, sondern eine von denen, die völlig gewöhnlich anfingen. Eine Nacht, in der man einschlief, ohne zu ahnen, dass der Morgen alles verändern würde. Er hatte geschlafen, als es passierte. Tief und traumlos. Das Haus war still gewesen, zumindest hatte es sich so angefühlt. Still genug, dass er glaubte, der Tag wäre vorbei. Als die Polizei kam, war es noch dunkel draußen. Ein hartes Klopfen. Stimmen. Schritte im Flur. Dann Licht. Zu grell. Er erinnerte sich später an kleine Dinge. An den Geschmack von Schlaf in seinem Mund. An das Gewicht der Decke auf seinen Beinen. An die Sekunden, in denen sein Gehirn noch versuchte zu begreifen, warum fremde Männer in Uniform in seinem Zimmer standen. “Aufstehen.”, sagte einer von ihnen. Er tat es. Er fragte, was passiert war. Niemand antwortete sofort. Erst unten, im Wohnzimmer, wo alles nach kaltem Metall und fremden Schuhen roch, sagte jemand die Worte, die sein Leben in zwei Hälften teilen würden. Seine Mutter war tot. Und sie glaubten, er hätte sie umgebracht.

Blake wuchs in einer Wohnung auf, die immer ein wenig zu klein gewesen war. Zu klein für zwei Menschen und all das, was sie unausgesprochen mit sich herumtrugen. Die Wände waren dünn, die Möbel alt, und am Ende des Monats war das Geld meistens knapp genug, dass seine Mutter die Rechnungen mehrmals überprüfte, bevor sie sie bezahlte. Elena arbeitete viel. Mehr, als sie eigentlich hätte müssen. Mehr, als ihr Körper manchmal zuließ. Zwei Jobs, manchmal drei, je nachdem, wie schlecht der Monat verlief. Morgens war sie oft schon aus dem Haus, bevor Blake aufstand, und abends kam sie zurück, wenn die Straßenlaternen längst angingen. Trotzdem versuchte sie stets, dass es sich nach Zuhause anfühlte. Es gab gemeinsame Abendessen, wenn es die Zeit erlaubte. Tiefkühlpizza, manchmal Pasta, selten etwas Aufwendigeres. Filme auf dem alten Fernseher im Wohnzimmer. Kleine Routinen, die ihnen das Gefühl gaben, dass alles irgendwie funktionierte. Seinen Vater kannte Blake nicht. Der Mann existierte in seiner Welt nur als eine vage Information. Ein Name auf Formularen. Eine Zeile, die in Gesprächen schnell übersprungen wurde. Seine Mutter sprach selten über ihn, und wenn doch, dann nur kurz, als wäre es eine Geschichte, die nicht mehr wirklich zu ihrem Leben gehörte. Es hatte also immer nur sie beide gegeben. Sie gegen den Rest der Welt. Zumindest bis Elena jemanden kennenlernte.
Blake erinnerte sich noch daran, wie sie eines Abends erwähnte, dass sie jemanden getroffen hatte. Es klang beiläufig, beinahe vorsichtig, als wollte sie erst testen, wie sich die Worte überhaupt anfühlten. Damals war er vier. Zu jung, um viel darüber nachzudenken, geschweige denn zu verstehen. Der Mann tauchte langsam in ihrem Leben auf. Zuerst nur gelegentlich. Ein Besuch am Wochenende. Ein gemeinsames Abendessen. Jemand, der Blumen mitbrachte oder eine Tüte mit Süßigkeiten für Blake. Für eine Weile schien alles… normal. Seine Mutter lachte mehr. Sie wirkte weniger müde. Und irgendwann zog Richard ganz ein. Ein Jahr später wurde seine Schwester geboren. Lily. Sie war laut, ungeduldig und vollkommen unbeeindruckt von der Tatsache, dass ihre Familie nie besonders ordentlich funktioniert hatte. Von dem Moment an, in dem sie laufen konnte, rannte sie durch die Wohnung, als gehöre ihr jeder Zentimeter davon. Blake war fünf Jahre älter. Alt genug, um zu verstehen, dass sie auf ihn schaute, wenn etwas nicht stimmte. Alt genug, um Verantwortung zu übernehmen. Für sich. Für sie. Er brachte sie in den Kindergarten, später zur Schule. Half ihr bei den Hausaufgaben, auch wenn er selbst manchmal nicht wusste, wie er alles schaffen sollte. Wenn Elena spät arbeitete, war er derjenige, der Lily vorlas oder ihr ein Glas Wasser brachte, wenn sie nachts wach wurde. Und im Gegenzug vertraute sie ihm bedingungslos. Blake beschützte sie, ohne jemals wirklich darüber nachzudenken. Eine Zeit lang funktionierte dieses seltsame Familienbild. Richard war freundlich, zumindest nach außen. Nicht überschwänglich, aber hilfsbereit. Er bezahlte Rechnungen, reparierte Dinge in der Wohnung und brachte Geld ins Haus, das sie vorher nie gehabt hatten. Elena nannte es Stabilität. Vielleicht war es das auch. Zumindest eine Weile. Doch mit den Jahren änderte sich etwas. Langsam, beinahe unmerklich. Es begann mit kleinen Dingen. Mit Blicken, die etwas länger auf Blake ruhten, als sie sollten. Mit Kommentaren, die harmlos klangen, aber immer ein wenig zu scharf waren. Mit der Art, wie die Stimmung im Raum sich veränderte, sobald Elena kurz hinausging. Blake konnte es nie richtig erklären. Es war kein offener Hass. Keine klaren Drohungen. Eher das Gefühl, dass Richard ihn nicht wirklich als Teil der Familie sah. Als wäre er ein Fehler aus einem früheren Kapitel. Je älter Blake wurde, desto deutlicher wurde diese Distanz. Richard sprach immer häufiger davon, dass ein Junge in seinem Alter lernen müsse, selbstständig zu sein. Dass man Verantwortung übernehmen müsse. Dass das Leben niemandem etwas schenkte.Einmal saßen sie allein am Küchentisch. Elena war noch bei der Arbeit, Lily spielte im Wohnzimmer. Richard lehnte sich zurück, musterte Blake einen Moment und lächelte. Es war kein freundliches Lächeln. “Du bist fast erwachsen.”, sagte er schließlich. Seine Stimme klang ruhig, beinahe beiläufig. “Zeit, Verantwortung zu übernehmen.” Irgendetwas an der Art, wie die Worte im Raum hängen blieben, ließ ihn nicht los. Es klang wie ein Rat, aber es fühlte sich nicht so an. Blake sagte nichts. Er sah Richard nur an, lange genug, dass das dünne Lächeln in dessen Gesicht langsam verschwand. Dann stand er auf, nahm seinen Teller und stellte ihn ins Waschbecken, ohne ein weiteres Wort zu sagen. Es war das erste Mal, dass Richard diese Art von Schweigen zu hören bekam. Und es sollte nicht das letzte bleiben.
Mit den Jahren wurde aus diesem Schweigen allerdings etwas anderes. Blake wurde älter. Größer. Sturer. Die Art von Teenager, die nicht laut rebellierte, aber auch keinen Schritt zurücktrat. Wenn Richard etwas sagte, hörte Blake zu. Manchmal nickte er sogar. Doch er tat selten das, was von ihm erwartet wurde. Es waren kleine Dinge. Er kam später nach Hause, als Richard es für angemessen hielt. Ließ Kommentare unbeantwortet. Stand vom Tisch auf, wenn Gespräche in eine Richtung gingen, die ihm nicht gefiel. Richard versuchte zunächst, es mit Autorität zu lösen. Hausregeln. Zeitpläne. Sätze wie “Solange du unter meinem Dach lebst…” Blake hörte sie sich an, die Arme verschränkt, das Gewicht auf einer Hüfte. Dann zuckte er mit den Schultern. “Es ist auch Moms Dach.” Der Satz traf jedes Mal genau da, wo er sollte. Die Streitigkeiten begannen selten laut. Sie entwickelten sich langsam, meist aus Kleinigkeiten. Eine nicht gemachte Aufgabe. Eine Bemerkung. Ein Blick, der einen Tick zu lange dauerte. Richard hatte eine Art, Dinge zu sagen, die harmlos klangen und doch wie kleine Stiche wirkten. “Du könntest mehr aus dir machen, wenn du dich ein bisschen anstrengst.” Oder“Als ich in deinem Alter war, habe ich längst gearbeitet.” Blake antwortete selten direkt. Meistens war es ein trockenes Lachen. Ein Schulterzucken. Ein Blick, der deutlich machte, dass er kein Interesse an diesem Gespräch hatte. Das machte Richard nur noch wütender. Elena bemerkte die Spannungen natürlich. Sie versuchte zu vermitteln, wann immer sie konnte. Bat Blake, sich zusammenzureißen. Sagte Richard, er solle nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Doch die Momente, in denen sie wirklich alle zusammen im selben Raum waren, wurden seltener. Und wenn sie es waren, lag oft eine Spannung in der Luft, die selbst Lily bemerkte. Blake wurde zu ihrem Rückzugsort. Wenn Richard laut wurde oder die Stimmung im Wohnzimmer zu kippen drohte, zog sie sich automatisch zu ihrem Bruder zurück. Setzte sich neben ihn aufs Bett, während er Hausaufgaben machte oder Musik hörte. Manchmal fragte sie nichts. Manchmal flüsterte sie nur: “Warum mag Dad dich nicht?” Blake wusste nie genau, was er darauf antworten sollte. Also sagte er meistens: “Er mag mich schon.” Doch die Worte klangen selbst in seinen eigenen Ohren falsch. Mit sechzehn eskalierten die Streitereien häufiger. Blake begann, nach der Schule bei einem Mechaniker zu arbeiten. Nicht weil Richard es verlangte, sondern weil er Geld haben wollte, das ihm niemand vorhalten konnte. Richard fand trotzdem einen Weg, es zu kritisieren. “Du könntest dir wenigstens einen vernünftigen Job suchen.” Blake lehnte am Türrahmen der Küche, die Jacke noch halb angezogen. “Es zahlt.” “Darum geht es nicht.” Blake sah ihn einen Moment an.Dann sagte er trocken: “Bei dir geht es immer ums Geld.” Die Worte hingen einen Moment in der Luft. Elena stand am Herd und tat so, als hätte sie sie nicht gehört. Richard lachte kurz. Ein kurzes, hartes Geräusch. “Du denkst, du bist schlauer als alle anderen.” Blake zuckte mit den Schultern. „Das habe ich nicht gesagt.” Es waren diese Gespräche, die immer wieder gleich endeten. Mit Blicken. Mit Schweigen. Mit Türen, die ein wenig zu fest geschlossen wurden. Und irgendwo in all dem wuchs etwas, das keiner von ihnen wirklich aussprach. Richard sah in Blake immer häufiger ein Problem und Blake sah in Richard schon lange keinen Teil seiner Familie mehr. Nur einen Mann, der zufällig im selben Haus lebte.
Mit der Zeit hörten ihre Auseinandersetzungen auf, bloße Wortgefechte zu sein. Sie wurden persönlicher. Was früher ein paar bissige Kommentare gewesen waren, wurde zu richtigen Streits, bei denen Stimmen durch die dünnen Wände der Wohnung drangen. Meistens begann es mit etwas Belanglosem. Einem Teller, der nicht sofort weggeräumt wurde. Einer Bemerkung. Einer Frage, die im falschen Ton gestellt wurde und plötzlich standen sie sich gegenüber. Blake mit verschränkten Armen, den Blick unbeirrbar. Richard mit zusammengepresstem Kiefer. Elena versuchte anfangs noch, zwischen ihnen zu stehen. Legte Blake eine Hand auf den Arm, sagte ruhig seinen Namen, als könne sie ihn allein damit zurückholen. “Blake. Lass es gut sein.” Manchmal tat er es. Manchmal nicht. Je älter er wurde, desto weniger schien er bereit zu sein, Richard auch nur einen Zentimeter Raum zu geben. Mit siebzehn war Blake größer als er. Das änderte etwas. Nicht sofort, aber spürbar. Richard begann, ihn anders anzusehen. Als wäre aus dem Jungen, den er noch kontrollieren konnte, plötzlich jemand geworden, der nicht mehr so leicht kleinzukriegen war. Die Spannungen wurden unerträglich. Und dann, eines Abends, kippte etwas endgültig. Der Streit begann wie so oft in der Küche. Elena war noch bei der Arbeit, Lily schlief bereits in ihrem Zimmer. Blake war gerade von der Werkstatt nach Hause gekommen, die Hände noch leicht nach Öl riechend, als Richard eine Bemerkung fallen ließ. Blake antwortete. Richard ebenfalls. Die Stimmen wurden lauter. Und irgendwann stand Richard plötzlich direkt vor ihm. Zu nah. “Du glaubst, du kannst mich respektlos behandeln, solange deine Mutter nicht hier ist?” Blake hob nur eine Augenbraue. “Respekt muss man sich verdienen.” Es passierte so schnell, dass Blake es erst eine Sekunde später wirklich begriff. Richards Hand schoss nach vorne. Ein harter Stoß gegen seine Brust. Nicht stark genug, um ihn zu Boden zu bringen. Aber stark genug, um klarzumachen, dass eine Grenze überschritten worden war. Für einen Moment war es vollkommen still. Blake starrte ihn an. Nicht überrascht. Nicht einmal wirklich wütend. Nur… ruhig. “Fass mich noch einmal an.”, sagte er leise. “Und ich schwöre dir, du wirst es bereuen.” Richard hielt seinem Blick einen Moment stand. Dann wandte er sich ab. Als wäre nichts passiert. Doch etwas hatte sich verändert. Von diesem Abend an lag eine neue Art Spannung zwischen ihnen. Eine, die nicht mehr nur aus Worten bestand. Elena bemerkte es natürlich. Die Art, wie beide sich aus dem Weg gingen. Wie Gespräche abrupt endeten, sobald einer von ihnen den Raum betrat. Doch sie fragte nicht. Vielleicht, weil sie die Antwort bereits fürchtete. Vielleicht, weil sie hoffte, dass sich alles von selbst beruhigen würde. Es tat es nicht. Im Gegenteil. Die Nacht, in der alles zerbrach, begann wie viele andere. Mit einem Streit. Blake war achtzehn zu diesem Zeitpunkt. Alt genug, um auszuziehen, zumindest laut Richard. Die Worte fielen an diesem Abend mehr als einmal. Elena versuchte zu vermitteln, ihre Stimme müde, erschöpft von den immer gleichen Diskussionen. “Bitte. Nicht schon wieder.” Doch diesmal ließ keiner von beiden locker. Der Streit zog sich durch das Wohnzimmer, durch den Flur, durch die Küche. Blake erinnerte sich später nur noch an Bruchstücke. Richard, der ihm sagte, er solle endlich verschwinden. Elena, die versuchte, beide zum Schweigen zu bringen. Und Lily, die irgendwann oben in ihrem Zimmer die Tür geschlossen hatte. Irgendwann hatte Blake genug gehabt. Er sagte etwas, das er später selbst nicht mehr genau wiedergeben konnte. Etwas Scharfes. Etwas Endgültiges. Dann drehte er sich um und ging. Die Tür seines Zimmers fiel hinter ihm ins Schloss. Unten ging der Streit weiter. Gedämpft durch die Wände. Stimmen. Schritte. Eine Tür. Irgendwann wurde es still. Blake lag bereits im Bett, starrte an die Decke und versuchte, den Lärm in seinem Kopf auszublenden. Irgendwann schlief er ein. Was unten im Wohnzimmer passierte, während er schlief, würde er erst viel später erfahren. Ein weiterer Streit.Worte, die zu weit gingen. Ein Moment, in dem Elena begriff, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht hatte. Und Richard, der die Kontrolle verlor. Das Messer lag noch auf der Küchentheke. Als alles vorbei war, stand Richard eine Weile einfach nur da. Sein Atem ging schwer, seine Hände zitterten leicht, als würde sein Körper erst langsam begreifen, was gerade passiert war. Elena lag reglos auf dem Boden. Das Blut hatte sich langsam über die Fliesen der Küche ausgebreitet, dunkel und still. Für einen Moment tat Richard nichts. Dann begann er nachzudenken. Im Haus war es ruhig. Lily war oben in ihrem Zimmer. Blake ebenfalls. Das Wissen darum ließ eine neue Idee in seinem Kopf entstehen, kalt und logisch. Er sah zum Messer… Dann zur Treppe.
Es musste gegen vier Uhr morgens gewesen sein, als das Klopfen begann. Laut und unnachgiebig. Blake bewegte sich im Halbschlaf, zog die Decke etwas höher und dachte zuerst, er würde träumen. Doch das Klopfen hörte nicht auf. Stimmen folgten. Schritte im Flur. Dann ging plötzlich die Tür seines Zimmers auf. Licht. Zu grell für seine noch müden Augen. “Blake Mitchell?” Er setzte sich langsam auf, noch halb benommen, blinzelte in das Licht und erkannte mehrere Silhouetten im Raum. Uniformen. Fremde Gesichter. “Was—?” Einer der Polizisten trat näher. “Aufstehen.” Die Worte klangen nicht besonders laut, aber bestimmt genug, dass Blake ohne nachzudenken gehorchte. Sein Herz begann schneller zu schlagen. “Was ist passiert?” Niemand antwortete sofort. Er wurde die Treppe hinuntergeführt, barfuß, noch immer im T-Shirt, das er zum Schlafen getragen hatte. Das Wohnzimmer war voller Menschen. Polizisten. Sanitäter. Blaue Handschuhe. Taschenlampen. Und dann sah er das Blut. Es zog sich vom Flur bis in die Küche. Blakes Magen zog sich zusammen. “Wo ist meine Mom?” Ein Polizist wechselte kurz einen Blick mit seinem Kollegen. Dann sagte jemand leise: “Sie ist tot.” Der Satz hing schwer im Raum. Blake starrte ihn an, als hätte er die Worte nicht richtig gehört. “Was?” Doch bevor jemand antworten konnte, klickten plötzlich Handschellen hinter seinem Rücken zusammen. Der kalte Druck des Metalls ließ ihn endgültig wach werden. “Blake Mitchell, Sie stehen unter Verdacht, Ihre Mutter ermordet zu haben.” Für einen Moment verstand er nicht einmal, was diese Worte bedeuteten. Er sah zwischen den Gesichtern der Polizisten hin und her. “Was? Nein—” Seine Stimme brach ab. “Das ist ein Irrtum.” Doch der Polizist neben ihm reagierte nicht.
Die nächsten Stunden verschwammen. Ein Verhörraum. Graue Wände. Ein Tisch aus Metall. Zwei Stühle. Immer wieder dieselben Fragen. Wo war er gewesen? Warum hatten Nachbarn Streit gehört?
Warum waren seine Fingerabdrücke auf der Mordwaffe? Blake erklärte immer wieder dasselbe. Dass er geschlafen hatte. Dass er das Messer früher benutzt hatte, beim Kochen. Dass er nichts gehört hatte, nachdem er in sein Zimmer gegangen war. Doch mit jeder Stunde schienen seine Worte weniger Gewicht zu haben. Die Beweise waren einfach. Zu einfach. Ein Streit am Abend. Zeugen, die ihre Stimmen gehört hatten. Ein Messer mit seinen Fingerabdrücken. Und Richard, der ruhig erklärte, dass Blake in letzter Zeit immer aggressiver geworden sei. Der Prozess begann Monate später. Der Gerichtssaal war kleiner, als Blake ihn sich vorgestellt hatte. Zu klein für etwas, das über sein ganzes Leben entscheiden sollte. Die Staatsanwaltschaft zeichnete ein klares Bild. Ein wütender Sohn. Ein eskalierter Streit. Ein Moment der Kontrolle, der verloren ging. Sein Anwalt versuchte, Zweifel zu säen. Versuchte zu erklären, dass es keine direkten Zeugen gab. Dass der Fall voller Lücken war. Doch Zweifel reichten nicht immer. Besonders nicht, wenn die Geschichte so gut zusammenpasste. Blake erinnerte sich später kaum noch an den Moment des Urteils. Nur an das Wort schuldig. Und an das Geräusch, das Lily machte, als sie im Publikum zu weinen begann.
Das Gefängnis roch nach Beton, Metall und abgestandener Luft. Die ersten Wochen fühlten sich für Blake an, als würde er durch einen Nebel laufen. Tage verschwammen ineinander, Stunden verloren ihre Bedeutung. Er war achtzehn. Zu jung für diesen Ort. Doch Gefängnisse interessierten sich nicht für Alter oder Gerechtigkeit. Er lernte schnell, dass Schweigen oft die sicherste Antwort war. Dass man niemandem zu viel erzählen durfte. Dass man sich nicht in Dinge einmischen sollte, die einen nichts angingen. Die Jahre vergingen langsam. Schwer. Blake arbeitete in der Werkstatt des Gefängnisses, einfach weil es die Tage strukturierte. Weil die Zeit schneller verging, wenn seine Hände beschäftigt waren. Manchmal lag er nachts wach und starrte an die Decke seiner Zelle. Und immer wieder kehrte derselbe Gedanke zurück. Er hatte nichts getan und trotzdem saß er hier. Die einzige Person, die ihn nie aufgab, war Lily. Am Anfang war sie noch ein Kind gewesen, als sie ihn das erste Mal im Besucherraum sah. Ihre Beine baumelten unter dem Stuhl, ihre Hände umklammerten die Tischkante. “Du hast das nicht gemacht.”, sagte sie damals. Nicht als Frage. Sondern als feste Überzeugung. Blake hatte sie nur angesehen und zum ersten Mal seit Monaten hatte sich die Welt nicht vollkommen verloren angefühlt.

Sieben Jahre vergingen wie in Zeitlupe. Sieben Jahre, in denen Blake jeden Tag aufwachte und sich fragte, ob er jemals wieder hinauskommen würde. Sieben Jahre, in denen die Wände der Zelle sein Zuhause und sein Gefängnis zugleich waren. Sieben Jahre, in denen das Leben draußen weiterging.. nur ohne ihn. Er lernte, die Zeit zu füllen. Arbeit in der Werkstatt, Lesen, Briefe schreiben, die er nicht immer absandte. Er lernte die Regeln, die ungeschriebenen Gesetze, die man überlebte, wenn man nicht auffallen wollte. Freundschaften entstanden vorsichtig, brüchig, weil Vertrauen hier ein Luxus war, den die meisten nicht lange genossen. Und dennoch, egal wie still er sich hielt, wie angepasst er war, das Bild, das alle von ihm hatten, blieb dasselbe: der Sohn, der seine Mutter getötet hatte. Doch es gab eine Ausnahme. Lily. Von Anfang an hatte sie an ihn geglaubt. An seine Unschuld. An seine Stimme, die nie laut geworden war, die aber nie falsch gewesen war. “Blake.”, hatte sie gesagt, als sie ihn das erste Mal im Besucherraum sah. “Du hast das nicht getan. Ich schwöre dir, ich kriege es raus. Irgendwann sage ich der Welt die Wahrheit. Und ich verspreche dir, dass du hier nicht für immer bleiben wirst.” Sie war jung, doch in ihrem Blick lag eine Entschlossenheit, die stärker war als jede Beweisführung, die Blake je gesehen hatte.
Die Jahre zogen ins Land. Lily wuchs, wurde älter, schlauer, zielstrebiger. Sie hörte aufmerksam zu, sammelte Hinweise, stellte Fragen, beobachtete Richard, studierte seine Reaktionen, seine Routinen, die Lücken in seinen Geschichten. Sie sprach mit Nachbarn, Freunden, Bekannten, jeden Hinweis prüfend, immer auf der Suche nach einem Beweis, den die Polizei übersehen hatte. Blake hörte von ihr, so oft es die Besuchszeiten erlaubten. Jede Woche ein kurzes Gespräch, Worte voller Hoffnung, voller Pläne, voller Versprechen. “Es wird passieren.”, flüsterte sie einmal, während sie ihm über die Hand strich. “Du wirst hier rauskommen. Ich schwöre es.” Dann, eines Tages, sieben Jahre nach seinem Urteil, änderte sich alles. Ein Anruf von einem Ermittler, den Lily eingeschaltet hatte. Die Polizei hatte neue Beweise. DNA-Spuren, die zu Richard führten. Fingerabdrücke, die nicht Blake, sondern Richard auf dem Tatmesser hinterlassen hatten. Eine Tat, die vorsichtig geplant worden war, die aber letztlich auf seine eigene Arroganz und Nachlässigkeit gestoßen war. Blake wurde aus seiner Zelle geholt. Die Wände, die ihm so lange alles genommen hatten, schienen zu atmen, zu wanken, als hätte die Zeit selbst beschlossen, die Jahre zurückzugeben. Im Gerichtssaal war es still. Wieder diese kleinen, grauen Wände. Wieder der Tisch, das Metall, die Stühle. Aber dieses Mal war das Ende anders. Die Beweise waren klar. Unbestreitbar. Richard gestand. Leise. Zögerlich, aber er gestand. Blake war unschuldig. Die Handschellen wurden abgenommen. Der kalte Druck verschwand. Für einen Moment stand er einfach da, unfähig, die Welt wieder anzunehmen. Dann wandte er sich zu Lily. Sie lächelte. Groß. Voller Erleichterung, voller Triumph. “Ich hab’s dir versprochen.”, flüsterte sie. Und Blake fühlte, wie die Last von sieben Jahren von seinen Schultern fiel. Zumindest kleine Teile davon.
Der Tag seiner Entlassung war ungewöhnlich klar. Die Sonne schien hell, fast grell, auf das Pflaster vor dem Gefängnis. Die Luft war kühl, frisch, aber sie roch nach Freiheit, nach Straßen, nach Möglichkeiten, die Blake so lange nicht gespürt hatte. Er trat hinaus, spürte das Gewicht der Jahre in jedem Muskel, in jedem Schritt. Die Freiheit schmeckte süß, doch zugleich fremd. Er fühlte sich anders an, nicht mehr wie der Junge, der damals durch diese Tore gegangen war. Sieben Jahre hatten ihn verändert. Er war größer geworden, ja, aber nicht nur körperlich. Die Unsicherheit, die Angst, das unbeschwerte Lachen eines Teenagers, vieles davon war verschwunden. Sein Haar war lang und wirr, die Spitzen ausgefranst, die Wurzeln fettig. Ein dringend nötiger Haarschnitt, und doch schien das nur ein kleiner Teil dessen, was verloren gegangen war. Seine Bewegungen waren vorsichtig, bedacht, nicht mehr so leichtfüßig, wie sie es einst gewesen waren. Sein Blick wanderte prüfend über die Straße, über die vorbeieilenden Menschen, als müsse er die Welt erst wieder lernen, als müsste er sie neu erkunden. Und dann war da Lily. Sie wartete am Ausgang, wie sie es immer getan hatte. Sie hatte zugenommen, war älter geworden, die Schultern breiter, das Gesicht reifer, aber ihre Augen leuchteten immer noch so wie damals, als sie ihm geschworen hatte, die Wahrheit herauszufinden. Er trat auf sie zu, fühlte sich ungeschickt, unbeholfen in seiner eigenen Haut. Ihre Hände legten sich auf seine Schultern, fest und warm, als wollten sie die verlorenen Jahre überbrücken. “Blake…” sagte sie nur, ohne etwas weiter erklären zu müssen. Er nickte nur, schwer, langsam, und für einen Moment standen sie einfach da, auf dem Bürgersteig, in der Sonne, und ließen die Welt an sich vorbeiziehen. Kein Wort konnte beschreiben, wie viel diese Freiheit bedeutete, wie viel Schmerz sie gefressen und wie viel Hoffnung sie wiedergegeben hatte. Die Straßen rochen nach Asphalt, nach Autos, nach Regen, der vom Morgen übrig geblieben war. Alles war gleich und doch anders. Blake spürte die Leichtigkeit, die er einst gehabt hatte, nur in kleinen Fragmenten zurückkehren. Ein Funken davon, genug, um zu wissen, dass er weitermachen konnte. Er atmete tief ein. Frei. Wirklich frei. Und für das erste Mal seit sieben Jahren wusste er, dass er die Chance hatte, sein Leben selbst zu gestalten. Nicht mehr als Opfer. Nicht mehr als Gefangener. Sondern als jemand, der sich neu finden musste.
Ein halbes Jahr später hatte Blake sich eine Routine aufgebaut, so gut es ging. Jeden Morgen stand er früh auf, zog die Arbeitshose an, die noch immer ein bisschen zu groß war, und machte sich auf den Weg zur kleinen Werkstatt, in der er jetzt angestellt war. Ölgeruch, Metall, quietschende Reifen. Es war ein Leben, das er verstand, ein Leben, das er greifen konnte. Die Arbeit war körperlich, fordernd und ehrlich. Er mochte das. Es half ihm, die Jahre im Gefängnis aus seinem Körper zu schütteln, Stück für Stück. Hände, die lange Zeit nur die kalten Gitterstäbe gefühlt hatten, lernten wieder, Werkzeuge zu halten, Schrauben zu lösen, Motoren zu verstehen. Jeder Handgriff war ein kleines Signal an ihn selbst: Du bist hier, du bist frei, du machst es wieder.

PERSONALITY
Blake wirkt nach außen hin wie der grüblerische Typ. Ruhig, zurückhaltend, oft in Gedanken versunken, als würde er ständig Situationen und Menschen analysieren. Die sieben Jahre im Gefängnis haben ihm etwas von der Leichtigkeit genommen, die er früher besessen hatte. Sein Lachen ist seltener, seine Bewegungen bedachter. Doch tief in ihm steckt noch ein Funke seines früheren Ichs .. wie eine Art stumme Entschlossenheit, die nur darauf wartet, in den richtigen Momenten durchzubrechen. Kontrolle ist ihm wichtig. Er vertraut nicht leicht, baut Mauern um sich herum, die nur schwer zu durchdringen sind. Die Welt draußen ist unberechenbar und Blake hat gelernt, dass Vorsicht oft überlebenswichtig ist. Menschen kommen und gehen, und nur wenige bekommen einen echten Einblick in das, was hinter seiner ruhigen Fassade liegt. Lily ist diese Ausnahme. Seine Schwester ist der einzige Mensch, bei dem er alle Mauern fallen lässt. Bei ihr kann er schwach, wütend oder verletzlich sein, ohne Angst vor Ablehnung.
NAMEBlake Mitchell
FACE CLAIMCameron Porras
RESERVIERTYES | NO
AGEtwenty-five y/o
JOBmechanic
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

Homewrecker
sombr

FAMOUS LAST WORDS

I’d kill for sushi right now — just not my mom though.


Victoria Pérez has been summoned by the rain
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#111

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 20:05
von Victoria Pérez | 284 Beiträge
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on a break ⸺ all there for my emeralds ☾
charactersong ⸺ like that by loveshy 𝄞

@vic.torious
Whoah Blake!

Da bist du ja endlich - meine favorite True-Crime Story. Btw... you literally killed me with your famous last words, dude
Aber was soll ich groß sagen? Deine Story habe ich ja bereits in der Vorstellung wie einen Sebastian Fitzek Roman verschlungen und weil ich eigentlich kaum erwarten kann mehr von dir zu lesen, winke ich dich jetzt einfach rüber. Man, so müssen sich Richter fühlen, wenn die ihren süßen kleinen Holzhammer schwingen... Anyways; willkommen in Seattle, mein Lieber.
see you on the other side,
vicky




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#112

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 14.03.2026 18:36
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@USERNAME
STORYLINE
Warum lässt man eigentlich die Eltern darüber bestimmen, welchen Namen das Kind bekommt? Caspian... das klingt wie ein Prinz aus irgendeiner wunderschönen Märchengeschichte. Zumindest hatte Cas immer das Gefühl. Das Gefühl, dass sein Name gar nicht zu ihm passte. Er interessierte sich noch nie für Schlösser, Drachen und Prinzessinnen. Stattdessen fragte er sich stets: Wie funktioniert das eigentlich? Beim Zocken fragte er sich, wie man es hinbekam, dass die Figuren sich bewegten. Wie man aus Pixeln ganze Welten erschaffen konnte. Was die Technik hinter der Verkleidung eigentlich alles tat. Cas war nie jemand gewesen, der diese Fragen unbeantwortet ließ. Er konnte es gar nicht; seine Neugier und sein Wissensdurst trieben ihn ständig dazu, die Dinge auseinanderzunehmen, um sie zu verstehen. Wie sah ein Toaster eigentlich von innen aus? Oder ein Telefon? Nicht selten kam es vor, dass seine Mutter ihn am Küchentisch vorfand, wie er irgendein technisches Gerät auseinandergenommen hatte, nur um zu sehen, wie es von innen aussah. Doch Rose hatte ihn dafür nie auch nur einmal angemeckert, so wie es andere Eltern vielleicht getan hätten. Sie war die Art von Mutter, die ihren Sohn mit all ihren Mitteln unterstützte, auch wenn das für sie Doppelschichten und Rückenschmerzen bedeutete. Denn das, was die Schule ihm immer als Respektlosigkeit und schlechtes Benehmen vorwarf, war für Rose das Zeichen, dass er unterfordert war. Cas hasste die Schule. Oft schwänzte er den Unterricht oder zeigte anderweitiges „Fehlverhalten“, wie die Lehrer es stets nannten, aber er schrieb in allen schriftlichen Prüfungen nur Bestnoten. Die Schule war für ihn schlicht eine sensorische Hölle. Das Kratzen der Kreide auf der Tafel – die unzähligen Stimmen auf den Fluren, die sich zu einem undurchdringbaren Brei vermischten – das Gemurmel in den Klassenräumen – das Ticken der Uhren. Er hasste einfach alles daran.

Mit 10 schrieb er seine ersten Zeilen Code auf einem alten Rechner, den Rose sich gerade so hatte leisten können. Mit 14 knackte er aus reiner Neugier das Schulnetzwerk – nicht aus bösartigen Absichten. Einfach, weil er es konnte. Was nicht bedeuten sollte, dass er zu dieser Zeit nicht plötzlich an Popularität gewann; wollten doch einige Schüler ihn darum bitten, ihre schlechten Noten auszubessern. Hat er es getan? Cas hat es immer verneint. Lediglich wenn seine engsten Freunde mal eine Klausur verhauen hatten, hat er sich dazu hinreißen lassen, ihnen auszuhelfen.
Kurz darauf hat er dann das Bezahlsystem der Schulkantine gehackt. Er fand eine Lücke in den Guthabenkarten der Mensa. Viele würden nun erwarten, dass er sich daran selbst bereicherte, das tat er allerdings nicht. Er nutzte diese Gelegenheit, um das Guthaben der bedürftigen Schüler aufzustocken. Natürlich ohne dafür echtes Geld zu stehlen.
Mit 15 startete er das „Project Icarus“. Er ließ ein Schattennetzwerk neben dem eigentlichen Netzwerk der Schule laufen, versteckt vor allen Augen, die es nicht sehen sollten. Cas erschuf eine Art... Lernplattform. Das Herzstück, das „Oracle-Modul“, verglich mit Hilfe von prädiktiven Algorithmen Altklausuren der Lehrer, um zu analysieren und vorherzusagen, welche Themen wahrscheinlich in den nächsten Klausuren dran kamen. Icarus nutzte eine Art Social-Scoring: Cas verlangte kein Geld für den Zugang. Er verlangte Ressourcen. Alte Hardware, Kabel, Festplatten, welche an bestimmten Orten der Schule für ihn versteckt wurden. Dadurch verdienten sich Schüler Punkte, um diese dann im Oracle-Modul einzutauschen, und Cas bastelte sich aus dem Müll anderer seine Heiligtümer. Natürlich hat er ebenfalls einen Sicherheitsmechanismus eingebaut, der alle Daten und Hinweise vernichtet hätte, wäre dieses Netzwerk gefunden worden. Das ist allerdings nie passiert. Erst als Cas selbst seinen Abschluss in der Tasche hatte, nahm er Icarus vom Netz.
Als Cas 17 war, fand er eine kritische Zero-Day-Lücke in einem globalen Verschlüsselungsprotokoll. Andere hätten diesen Fund ausgenutzt, um das Wissen für Millionen zu verkaufen oder Schaden anzurichten – Cas jedoch veröffentlichte anonym einen Patch, um die Sicherheitslücke zu schließen. Außerdem erledigte er zu dieser Zeit bereits die ersten Freelancer-Jobs, welche ihm ein eigenes Einkommen bescherten. Mit diesem Einkommen ermöglichte er es sich, seine Ausstattung auszubauen, einen Motorradführerschein zu machen und sich ein günstiges Bike zu besorgen.
Mit seiner neuen Ausrüstung und dem Bike begann er sogenannte Wardrives zu machen. Mit einem kleinen Computer in seinem Rucksack fuhr er durch die Stadt und sammelte Daten der Netzwerke. Diese Daten lud er in spezielle Software, welche auslesen konnte, welche Netzwerke gut, schlecht oder gar nicht abgesichert waren. Er erstellte eine Karte und informierte die Menschen darüber, wenn ihre Netzwerke einem Risiko ausgesetzt waren, mit Hilfe von anonymen Nachrichten in den Briefkästen.

Nach seinem Schulabschluss bewarb er sich beim MIT. Erst bei seiner Bewerbung legte er offen, dass der Patch für das Verschlüsselungsprotokoll von ihm stammte, und legte einen Beweis für seine Tat den Unterlagen bei. Das sorgte dafür, dass er ein Stipendium bekam – sonst hätte er sich die Uni niemals leisten können. Doch auch in der Uni glänzt er, wie schon zuvor, nicht mit Anwesenheit. Er war davon überzeugt, dass er dieses Studium gar nicht nötig hatte; er hatte die Prinzipien bereits verstanden, und wenn andere im Studium gerade bei Null anfingen, frustrierte ihn das eher. Viel mehr jedoch störte er sich an den Fehlern in den Folien der Professoren und an den vollen Hörsälen. Also wiederholte sich das Bild aus der Schule: Cas war kaum in den Vorlesungen anwesend, aber schloss seine Projekte und Prüfungen mit Bestnoten ab, da er sich lieber mit den Details und der Umsetzung beschäftigte, als sich die Reden von Menschen anzuhören, die nur gern ihre eigenen Stimmen durch einen Saal schallen hörten, anstatt wirklich zu wissen, was sie da eigentlich taten. Mehrfach hatte er mit dem Gedanken gespielt abzubrechen, doch er tat es nicht. Warum? Weil es für ihn keine große Herausforderung war und er wusste, mit einem Abschluss müsste er sich nicht ständig erklären. Und außerdem war da seine Mutter. Er wusste, wenn er den Unikram durchzog, machte er sie stolz. Er machte seinen Bachelor und nahm an dem Programm des MIT teil, bei welchem er seinen Master direkt anschließen konnte, und so ging er weit schneller als die meisten Studenten mit seinem Abschluss, dem Master in Cybersecurity and Software Architecture, von der Uni.

Seither hat er sich einen Namen in der Szene gemacht. Er hat ein kleines Kollektiv gegründet mit einem Anwalt, der ihm für rechtliche Fragen zur Seite steht, und einem Assistenten, der ihm die ganze überflüssige Papierarbeit abnimmt, welche er so unendlich hasst. Er ist der Mann, nach dem man fragt, wenn ein Produkt unhackbar sein soll, ein Projekt auf jede noch so kleine Sicherheitslücke getestet werden oder diese Lücken ausgemerzt werden sollen, womit er sich finanziell gut aufgestellt hat.

PERSONALITY
Cas ist ein wenig speziell - seine Arbeit ist seine Leidenschaft, man könnte ihn auch als Workaholic bezeichnen. Wenn sein Telefon um 3 Uhr nachts klingelt, weil es einen wichtigen Vorfall gibt, sitzt er 2 Minuten später an seinem Schreibtisch. Er ist Koffein abhängig und ein absoluter Perfektionist, wenn er in der Nacht vor einer Deadline noch einen besseren Weg findet, schmeißt er alles nochmal um, weil er nie minderwertige Arbeit abgeben würde. Dadurch entsteht aber auch ein recht destruktives Verhalten, manchmal schläft er mehrere Nächte nicht, ist nicht zu erreichen und wie vom Erdboden verschluckt, weil er so versunken in seiner Arbeit ist. Menschen, die seine Prioritäten nicht akzeptieren, haben es sehr schwer mit ihm. Außerdem kämpft er mit sensorischer Überforderung: wenn der Stoff auf seiner Haut kratzt, die Menschen um ihn herum durcheinander quatschen etc. treibt ihn das in den Wahnsinn - deswegen rennt er oft einfach mit noise cancelling Kopfhörern durch die Welt, selbst wenn er damit keine Musik hört.
Eigentlich ist er aber genau der Typ, mit dem man Pferde stehlen kann. Die Menschen, die ihm am Herzen liegen, haben mit Cas einen sehr engagierten, aufmerksamen und liebevollen Menschen an seiner Seite. So wie er erwartet, dass man seine Grenzen und Prioritäten respektiert, ist er ebenso rücksichvoll bei seinen Liebsten, auch wenn er manchmal nicht die richtigen Worte findet und gelegentlich in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt, so ist er nie absichtlich grausam. Was nicht heißen soll, dass er bei seinen Vertrauten nicht auch mal durch Neckereien und eine große Klappe seine Zuneigung ausdrückt. Er ist sehr familienbezogen, seiner Mutter legt er die Welt zu Füßen, da sie ihn immer unterstützt hat und auch seine Freunde unterstützt er, wo er nur kann.
In seiner Freizeit fährt er Motorrad, sammelt Erstausgaben distopischer Romane und lässt sich sicher auch - wenn vielleicht auch nicht immer ohne Gegenwehr - zum Feiern überzeugen.
NAMECaspian "Cas" Silas Mercer
FACE CLAIMNoah Sebastian
RESERVIERTYES | NO
AGE30 y.o.
JOBCyber Security Architect & Lead Engeneer
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

liMOusine
BMTH feat Aurora

FAMOUS LAST WORDS

Mir wurde aufgetragen, meine Sachen zu packen - also hier bin ich
Ich habe die Vorschläge der lieben Verity noch nicht umgeschrieben, das würde ich im Nachhinein machen - wenn richtig verstanden, waren das aber auch keine Auflagen


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
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#113

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 14.03.2026 18:40
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
hello over there, cas


So schnell sieht man sich wieder, Cas! Mensch, es freut mich wirklich zu sehen, wie du und @Rae Therunn Romarec sich scheinbar irgendwie gefunden haben.. zumindest im übertragenem Sinne. Ich habe eigentlich gar nicht weiter was zu beanstanden oder zu melden & wie du schon erfolgreich festgestellt hast, waren meine Anmerkungen nur Hinweise, keine Aufforderung zur Änderung. Deswegen sage ich an dieser Stelle: welcome back home, genius.

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






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#114

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 14.03.2026 18:45
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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charactersong ఇ sports car by tate mcrae


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
[faceclaim]YOUR FACE HERE[/faceclaim]
[reserviert]YES | NO[/reserviert]
[age]YOUR AGE HERE[/age]
[job]YOUR JOB HERE[/job]
[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 






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#115

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 14.03.2026 21:16
von ROMEO OH ROMEO
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@romeo.mantic
STORYLINE
His hands trembled where they hung at his sides, fingers curled into tight fists. His lips were pressed together, holding back the tears that threatened to spill over. This was supposed to be the moment of his life. The greatest chance he had ever been given, the very stage he had spent years dreaming of. Romeo had waited two long years for this opportunity. And yet, all he wanted to do was cry.
Among the contestants, he had come far. The finals. Further than most could ever hope to reach. But the past few months had worn him down more than he cared to admit. Since arriving in Korea to train as a K-pop idol, just like he had always dreamed, his world had grown painfully small. No phone. Barely any contact with the outside world. The distance between him and his family back in Seattle felt larger with every passing day.
Some of the producers praised his talent, but more often than not, Romeo felt like a target under their watchful eyes. He wasn't like the other boys around him. Many of them carried names that opened doors, families whose wealth or influence softened every fall. Romeo had none of that. No fortune waiting behind him, no powerful connections standing at his back. Only his parents and little sister, thousands of miles away, hoping their boy would somehow make it.
He was barely sixteen years old when millions of eyes fixed on him, the moment the hosts announced him as the final member of the new boy group DAE:MON. There was no celebration. Not from him. Not from the others. Romeo simply stood there, staring into the camera as if he couldn't quite believe it himself. The tears he had tried so hard to hold back slipped free at last, trailing quietly down his cheeks.
If he had known then how many hearts he had reached, how many people had begun rooting for him from behind their screens, perhaps the moment would have felt different. Perhaps the weight in his chest would have been lighter. Maybe then he wouldn't have felt so terribly guilty for the friends he had left behind. Because they hadn't only been eliminated by producers or viewers. They had been eliminated by him.
Romeo had made it. But at what cost?


Liebe und Zusammenhalt. Romeo genoss in seiner Kindheit nicht viele Privilegien, aber einer Sache war er reich, und das war die Zuneigung und Geborgenheit, welche seine Eltern ihm seit seiner Geburt in Rom entgegenbrachten. Die Familie Valentino hatte nie sehr viel Geld. In ihrem doch recht chaotischen Haushalt mussten sie meistens jeden Cent zweimal umdrehen, doch schlussendlich hatten sie immer sich selbst, und es war ihnen sehr wichtig, solche Werte auch an ihren Sohn zu vermitteln.
Das Paar hatte selbst nicht den einfachsten Start. Nun, vielmehr war es Romeo's Mutter, welche für ihre Liebe und ihren Traum zur Illustratorin ihre koreanischen Wurzeln hinter sich ließ. Man war gegen ihre Beziehung. Sie sollte sich lieber einen Mann suchen, der ihrer Nationalität entstammte. Doch es war der Italiener, der sie glücklich machte, der sie auf Händen trug und zeigte, dass Liebe niemals an Bedingungen gebunden sein muss. Liebe sollte niemals wehtun. Liebe ist sanft. Liebe trägt, fängt auf. Diese Werte trug das Paar unweigerlich in das Herz ihres Sohnes und später genauso in das seiner Schwester. Kinder, die mit sanfter Strenge in das Leben fanden.
Der Valentino verbrachte die meiste Zeit seiner frühen Kindheit in Seattle. Die Wohnung seiner Familie war klein. Seine Eltern konnten sich nichts Größeres leisten und gaben sogar den Wunsch auf ein eigenes Schlafzimmer auf, damit ihre beiden Kinder wenigstens ihre eigenen Zimmer beziehen konnten. Vielleicht wäre es, als die beiden klein waren, eh nicht nötig gewesen. Romeo hegte schon immer eine sehr enge Beziehung zu seiner Schwester. Während er der kleine Prinz im Hause war, war sie seine Prinzessin. Ihm war es nie peinlich, mit ihren Puppen zu spielen, genauso wenig, sie mit einzubeziehen, wenn seine Freunde mal zu Besuch waren. Wieso auch? Sie war ein Teil seines Lebens, dementsprechend würde er sie niemals verleugnen wollen.
Musik war schon immer irgendwie ein Teil seines Lebens; waren es die koreanischen Kinderlieder, die seine Mutter ihm vorsang, oder das tiefe, melodische Summen seines Vaters, wenn dieser in der Küche das Mittagessen vorbereitete. Es blieb etwas, das ihn beruhigte. Die Begeisterung wuchs erst mit den Musikstunden in der Schule. Romeo liebte es, Töne auf Instrumenten zu erzeugen. Anfangs nur wirres Geklimper in der Hoffnung, wovon er glaubte, es würde gut klingen, doch mit der Hilfe seiner Lehrerin nahm das Ganze irgendwann Form an. Vielleicht hatte er damals Glück, dass diese Frau schnell bemerkte, wie sehr er darin aufging, denn wirkliche Klavierstunden konnten sich seine Eltern zu diesem Zeitpunkt nicht leisten. Sie war es damals gewesen, die ihm das Notenlesen beibrachte, die über seine Schulter sah, wenn er sich an komplexe Stücke von berühmten Komponenten traute. Förderung ohne wirklich etwas dafür zu verlangen.
Die finanzielle Lage der Familie stabilisierte sich etwas, als Romeo an der Middle School anfing. Das Manuskript seines Vaters, welcher zuvor gemeinsam mit seiner Frau in einem Verlag gestellt war, fand endlich den Anklang, den es verdiente. Seit Jahren arbeitete er an seiner Fantasy-Romanreihe, die stark an die europäische wie ostasiatische Kultur anlehnte. Eine Liebeserklärung an seine Frau verpackt in eine umfangreiche Fantasywelt, die man bis dato übersah. Das erste Buch war zwar noch längst kein Bestseller, jedoch reichte es, um seinen Kindern endlich etwas mehr bieten zu können. Eine größere Wohnung, wie die ersten professionellen Klavier- wie Gesangsstunden. In dieser Zeit wuchs Romeo's Interesse an seinen koreanischen Wurzeln und dessen Popkultur. Er war fasziniert von den kreativen Konzepten verschiedener K-Pop Bands, sammelte früh die ersten Photocards seiner Lieblingsmember und malte sich aus irgendwann auch ähnlich talentiert auf einer großen Bühne singen und tanzen zu können. Mehr ein absurder Traum, von dem er nicht wirklich ausging, dass dieser real werden würde, schließlich sollte er sich auf die Schule konzentrieren.
Das Schicksal hatte jedoch andere Pläne mit dem jungen Valentino. Es war eher ein Zufall, dass er gemeinsam mit seiner Mutter auf einen Talentscout eines koreanischen Entertainment stießen und dieser fast sofort auf den damals 14-Jährigen ansprang. Mit der Visitenkarte in der Hand flehte Romeo seine Eltern tagelang an, ob er es nicht wenigstens versuchen konnte. Er wollte unbedingt eines dieser Castings besuchen, sein Glück auf die Probe stellen. Ob dies die beste Entscheidung war, kann er bis heute nicht genau sagen. Leider waren seine Eltern auch viel zu leicht zu überzeugen, obwohl sie ihre Strenge gerne beibehalten hätten. Bisher unterstützten sie die Träume ihrer Kinder bedingungslos und sein Wunsch, Idol zu werden, sollte dabei keine Ausnahme sein, wenngleich es bedeutete, dass sie in Zukunft doch an ihr Erspartes mussten, um diese teure Ausbildung zu bezahlen; denn tatsächlich schaffte der Junge es, in die nähere Auswahl, ließ seine alte Heimat hinter sich und zog gemeinsam mit weiteren Jungs die den selben Traum teilten in einen eher engen Dorm, in die Hauptstadt Südkoreas. Seoul. Ein Glück war er dreisprachig groß geworden.

Korea was different. The people were kind, polite even, yet there was a distance between them he could never quite put into words. With every passing day, Romeo found himself missing his parents and his little sister more deeply than before. The absence settled in slowly, like a weight he carried wherever he went. And still, he never backed down. He wanted to make them proud. That dream, the one he had been chasing for years, refused to loosen its grip on him. Even when it hurt. It didn't make things easier. As one of the few foreign trainees in the program, Romeo often felt like an outsider looking in. His Korean was good but not enough to truly erase the line that set him apart. To them he was still different. Still foreign. Too loud sometimes, too open, too expressive. Just not quite one of them.
Things didn't grow easier when they selected him as a contestant for the survival show. Two years of training had led to this moment—the biggest opportunity he had ever been given. Romeo was excited, almost breathless with anticipation. Somewhere back in Seattle, he knew his family would be watching, cheering him on through their screens, even though the producers had taken away his phone and cut off almost all contact with the outside world. It didn’t matter. In his heart, they were still with him.
What he didn’t know then was that the show and everything that followed would become the hardest chapter of his life. The industry was ruthless. And Romeo was still just a child, thrown into a world filled with people who knew exactly how to squeeze every last drop out of kids who only wanted to chase a dream.
In the end, Romeo made it. But the question lingered long after the cameras stopped rolling. At what cost?


Ascent: Seven. Die koreanische Survival Show wurde mehr wegen ihrer Härte und Skandale bekannt als aufgrund der vielen Talente, welche dort aufgeführt wurden. Romeo war einer von vielen und gehörte von Anfang an zu den Jüngsten mit seinen 16 Jahren. Anders als man es üblich von solchen Shows kennt, wollten die Produzenten in dieser noch sehr viel mehr Drama, in welchem nicht nur die Zuschauer und die Coaches abstimmen durften, wer nun als Idol die Bühne verlässt, sondern auch die Trainees selbst. Nicht unbedingt etwas, was die Atmosphäre in den Dorms, welche konstant mit Kameras überwacht worden waren, sonderlich besser machte. Anspannung, Druck, der einen fast die Luft abschnürte, und dann auch noch kaum Kontakt zur Außenwelt. Der junge Amerikaner galt mitunter als einer der beliebtesten, jemand, der für die Zuschauer am greifbarsten wirkte, mit einem doch sehr einfachen Hintergrund und seiner sehr liebevollen Art. Vielleicht aber auch, weil die Härte der Coaches ihm gegenüber manchmal viel zu übertieben erschien, für die kleinen Fehler, die er machte. Nicht selten überlegte Romeo, das ganze Programm einfach abzubrechen, einfach wieder zurück nach Hause zu gehen, seine Schule fertig zu machen und dann wie jeder andere auch aufs College zu gehen. Doch er blieb. Einer der Älteren überzeugte ihn zu bleiben, seinen Traum bis zum Ende zu verfolgen, wo er doch bereits so weit gekommen war.
Romeo konnte sein Glück kaum fassen, als man im Finale als Letzter seinen Namen rief. Lange hat es so gewirkt, als habe er keinerlei Chance, auch nur Glauben zu haben, ein Teil dieser neuen Boyband zu werden. Von nun an sollte er sich aber den Traum mit sechs weiteren jungen Männern teilen. Auch wenn es am Anfang recht holprig begann, gab es aufgrund der Show immer noch den einen oder anderen Konflikt, rauften sich die Jungs recht schnell zusammen, bevor sie als DAE:MON das erste Mal eine große Bühne betraten. Das gebaute Konzept der Band begeisterte das koreanische Publikum im Sturm, selbst zur Überraschung ihres Labels. Ihr Vorteil war es zwar gewesen, dass sie unter den Augen der Öffentlichkeit gebildet wurden, doch noch all der Aufruhr glaubte man, sie würden es schwerer haben, die Herzen der Menschen zu erreichen. Bereits mit ihrem Debüt 2016 räumten sie ihre ersten Preise ein und spätestens nach zwei Jahren erreichten die Jungs Millionen Menschen auf der gesamten Welt. Es wurde schwer ihren Gesichtern auszuweichen. Zahlreiche Werbedeals, Interviews und Auftritte in bekannten Late Night Shows—DAE:MON war ein Phänomen genommen, welches die Menschen faszinierte und inspirierte.
So dankbar wie Romeo dem Ganzen auch war, tauschte er eine ruhige Jugend für diese Berühmtheit ein. Im Grunde wuchs er unter den Augen der Öffentlichkeit auf. Sexualisierungen, Übergriffigkeiten und ständige Kritik, Dinge, die sein junger Verstand nicht immer alleine tragen und vor allem nicht verarbeiten konnte. In den frühen Jahren seiner Karriere vergoss er nicht selten Tränen, wenn er mal wieder einen Hasskommentar über ihn las, der über die Strenge schlug. Worte, die ihn irgendwann beinahe beherrschten. Zu dick. Seine Schritte beim Tanzen wären viel zu steif. Zu dünn. Sein Koreanisch ist immer noch schlecht. Warum wurde er überhaupt in diese Gruppe gewählt? Sein Kopf erkannte zwar die Irrelevanz, er wusste, dass dem sicher nicht so war, und dennoch erdrückte es ihn immer wieder, dasselbe von Menschen zu lesen, die ihn nicht kannten und dazu noch behaupteten, ein Fan der Band zu sein. Sein Label tat nicht unbedingt viel, um solche Nachrichten einzudämmen. Romeo lernte schnell, dass jedes Idol lediglich nur eine weitere Zahl in einem System war, kein Mensch und noch weniger Wert, beschützt zu werden. Es waren die anderen sechs, vielmehr der Leader der Band, der seine Hand hielt. Sie wurden seine zweite Familie. Sein sicherer Hafen, in den Stürmen seines jungen Verstandes. Romeo wollte glauben, sie würden, bis sie nicht mehr konnten, eine Einheit bleiben, nur leider war diese Industrie durchzogen von Korruption, welche selbst große Namen wie die ihren nicht verschonte.

“I don’t think I’ll extend my contract with the company." Romeo’s voice was quiet when he said it, almost fragile. His head hung low, eyes fixed on his own hands as his fingertips twitched restlessly in his lap. He didn’t dare look up—didn’t dare meet the others’ gaze, not even for a moment. For days now, their fans had been demanding answers. Ever since their CEO had been exposed for exploiting young trainees and employees, the world around them had shifted. DAE:MON had never been just another K-Pop group. To millions of people they had become something more; a safe space, even a kind of guiding light. And now everything about them was being questioned. Rightfully so. Did they know? And if they didn’t… why hadn’t they said anything?
The seven-year mark of their contracts was almost here. The decision now lay in their hands: whether to stay, or to walk away from the place that had once given them everything, and had now revealed itself to be something far darker. For Romeo, the choice had been painfully clear. “I love what we built. Being part of this… being part of us. You’ve become my family. Truly.” He paused, swallowing the weight in his throat. “But under these circumstances… I don’t want us to continue. It’s only fair.” As the youngest among them, the words felt heavier leaving his mouth. “We were trainees once too. Seven years ago. And thinking about what those kids had to go through… just because someone with power believed they’d never face consequences...I couldn’t live with that.” Only then did he finally lift his head. Tears gathered slowly in his eyes, shining under the dim light of the room. “Maybe, this is the best way to end it.”


Vor zwei Jahren wendeten sich einige Trainees an die Öffentlichkeit, um über den Horror zu sprechen, welchen sie unter dem Label erdulden mussten. Alles, weil sie ihrem Traum folgten. Missbrauch, falsche Versprechen und psychische, in wenigen Fällen selbst physische Gewalt. Der CEO schien davon zu wissen und diese Art von Umgang sogar noch zu befeuern. Diese jungen Menschen sollten sich eben zusammenreißen, wenn sie es wirklich weit bringen sollten. DAE:MON war zwar kein Teil von diesem Skandal, doch alleine weil ihr Vertrag unter dem Namen dieses Labels lief, mussten sie sich unweigerlich dieser Kritik stellen. Je mehr Informationen an große Publisher gerieten, desto klarer wurde es den jungen Männern; sie konnten und wollten diesen Missbrauch nicht weiter unterstützen, selbst wenn es hieß, dass sie ihre Band aufgeben mussten. Nach einem Rechtsstreit und einigen internen Gesprächen, trennten sich ihre Wege, wenngleich sie durchaus den Kontakt aufrecht erhielten.
Romeo entschied sich wieder in seine alte Heimat Seattle zu ziehen und sich dort eine Auszeit zu nehmen. Kein Post auf Social Media. Kein Lebenszeichen, absolute Ruhe. Er genoss nach Jahren gefüllt mit Welttouren, Dreharbeiten und dem immerwährenden Gefühl, Musik liefern zu müssen, die Zeit mit seiner Familie und der Arbeit seines eigenen Projektes. Zuvor war er gebunden an die Visionen seines Labels, doch nun gab es diese strengen Konstrukte nicht mehr, um die er sich bewegen musste. Romeo konnte sich selbst entfalten und das sein, das schreien, das ausleben, was er wollte.
Nach einem Jahr Ruhe tauchten aus dem Nichts plötzlich Kanäle unter seinen Namen auf. Aufmerksamen Fans entging nichts, denn selbst in einer Welt, die von kurzlebigen Trends lebt, vermisste man immer noch die Jungs, wenngleich sie keine Einheit mehr waren; die Aufruhr war mehr als groß, als Romeo seine Solo ankündigte. Es ist für ihn nach wie vor ein komisches Gefühl, ohne seine Freunde auf einer Bühne zu stehen, jedoch war solches immer sein Traum, etwas, wofür er so viel geopfert hat, um es einfach zurückzulassen.
Mittlerweile schreibt Romeo seine Musik selbst und lebt sich in den Konzepten aus, welche er gelegentlich zusammen mit seinem Vater ausarbeitet. Aus dem unsicheren Jungen, welcher bereit dazu war, all das aufzugeben, war ein charmanter, selbstbewusster Mann geworden, der sich nicht länger kleiner machen lässt, als er eigentlich ist, nur aufgrund seiner Herkunft, seines Namens oder anderer Einflüsse, die er selbst nicht zu kontrollieren wusste. Follow your dreams, always.

PERSONALITY
Romeo carries himself with a quiet kind of grace that many people notice long before they truly know him. There is something almost princely about the way he moves through a room. An ease in his posture, a softness in his voice, a calm attentiveness that makes others feel seen the moment he turns his attention toward them. To those who meet him for the first time, he often feels larger than life, like someone stepping out of a story rather than reality. Yet beneath that aura lies a deeply warm and approachable person, someone whose kindness is not an act but a natural part of who he is. At his core, the Valentino is more than loving. The affection and stability he grew up with shaped him into someone who instinctively cares for the people around him. He listens carefully, remembers small details, and has a way of offering comfort without making it obvious.
His mind, however, rarely stands still. Romeo is deeply creative, someone who perceives the world through imagery and meaning. Words come naturally to him, often slipping into poetry without him even noticing. Music, lyrics, and stories are not just things he creates; they are how he processes his emotions. Where others might struggle to explain their feelings, he instinctively translates them into melodies or carefully chosen lines that carry far more than what is spoken aloud.
Despite his gentle nature, there is also a playful side to him. Romeo is teasing, charming, and undeniably aware of the effect he has on people. His looks, his voice, the softness in his smile—he knows exactly how disarming they can be. Yet he never uses that awareness to manipulate or take advantage of others. Instead, it becomes part of his humor: a raised brow, a knowing grin, a lighthearted comment meant to fluster someone just enough to make them laugh. His charm is effortless rather than calculated, more like a mischievous spark than a weapon.
Still, the confidence people see is not entirely unshakeable. He carries a quieter layer of insecurity beneath his composure, shaped by years of criticism in the public eye. Hurtful comments can still find their way under his skin during vulnerable moments, lingering longer than he would like to admit. But he has learned not to let those voices define him. They may bruise his confidence from time to time, yet they never truly take root. He understands, perhaps better than most, that self-worth cannot be built on the opinions of strangers.

Much of who he is comes from the balance of the two people who raised him. From his Korean mother he inherited a quiet discipline and a gentle firmness—a belief in responsibility, humility, and doing what is right even when it is difficult. From his Italian father he gained warmth, passion, and a natural charisma that draws people toward him. Together, these influences shaped him into someone who feels both grounded and magnetic: a man who can stand firm in his values while still meeting the world with open hands and an inviting smile. In the end, Romeo is not simply the charming figure many people see from afar. He is a dreamer with a steady heart, someone who walks through life carrying both tenderness and strength. And perhaps that is why so many people see something almost royal in him, not because he demands admiration, but because he treats the people around him with a quiet dignity that makes them feel valued in return.
NAMERomeo Valentino
FACE CLAIMPark Seonghwa
RESERVIERTYES
AGE26 years
JOBfamous Singer, Dancer, Songwriter, Model, and former K-Pop Idol
WANTEDNO

MY ANTHEM

IN YOUR FANTASY
ATEEZ

FAMOUS LAST WORDS

I finally made it
Verity, I hope the champagne is cold, because I'd be disappointed if not


Victoria Pérez has been summoned by the rain
Verity Jean Banks begs you to ruin their life — poetically
Verity Jean Banks wants to heal your trauma but also cause a little more
Verity Jean Banks is sipping wine and watching your drama unfold
Verity Jean Banks is writing fanfiction in their head
Verity Jean Banks is simping
Verity Jean Banks is blushing
Verity Jean Banks woke up and chose chaos
Verity Jean Banks thinks you’re extra salty today
Verity Jean Banks is not beating the allegations
Verity Jean Banks believes you are the perfect match
Verity Jean Banks see‘s that you run on caffeine and unresolved trauma
Verity Jean Banks is convinced that delulu is the new solulu
Verity Jean Banks thinks you need to touch some grass
Verity Jean Banks is giggling and kicking feet
Verity Jean Banks believes this is absolute cinema
Verity Jean Banks cannot emotionally recover from this
Verity Jean Banks takes that personally
Verity Jean Banks is looking (dis)respectfully
Verity Jean Banks wants to bee with you ♡
Verity Jean Banks cannot wait to see you
Verity Jean Banks owes you one
Verity Jean Banks would defend this at court
Verity Jean Banks threatens: "My therapist will hear about this."
Verity Jean Banks vibes with this
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#116

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 14.03.2026 21:53
von Victoria Pérez | 284 Beiträge
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on a break ⸺ all there for my emeralds ☾
charactersong ⸺ like that by loveshy 𝄞

@vic.torious
ACHTUNG PROMI-ALARM! @Verity Jean Banks
Es wird Zeit für den roten Teppich und den Champagner den du versprochen hast!
oh god, war das jetzt awkward? Bestimmt, aber wir haben hier noch nicht wirklich viel prominenten Besuch gehabt, bitte verzeih.
Romeo Valentino huh? Ein interessanter Name, bist du denn auch so romantisch wie dein Name es verlauten lässt? Ja okay, ich bin ehrlich nicht für Vermutungen hier - erst die Arbeit, dann das Vergnügen oder wie man eben so sagt.
Damn, es ist wirklich tragisch, was du auf deinem Aufstieg so alles erlebt hast. Muss echt hart sein, wenn man so überkritische so-called "Fans" im Nacken hat... Umso schöner aber, dass du trotz der negativen Aspekte, die deine Karriere bzw. dein Label was dahintersteckte deinen Traum nicht aufgegeben hast und nicht nur deinen Fans erhalten geblieben bist, sondern nun auch ein Teil von uns werden möchtest.
Komm gerne schon mal rüber, es gibt sicher den ein oder anderen auf unserer Seite, der gerne ein Autogramm hätte *hust* ich natürlich *hust*

see you on the other side
vic




Verity Jean Banks begs you to ruin their life — poetically
Verity Jean Banks wants to heal your trauma but also cause a little more
Verity Jean Banks woke up and chose chaos
Verity Jean Banks is giggling and kicking feet
Verity Jean Banks would defend this at court
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#117

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 14.03.2026 21:57
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

An dieser Stelle sage ich liebevolle: Romeo, oh mein Romeo, schwing deinen Hintern rüber.



APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
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[reserviert]YES | NO[/reserviert]
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[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 






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#118

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 15.03.2026 00:27
von audrey huang
avatar

@audrey.verse
STORYLINE
Audrey hatte oft das Gefühl, ihr Leben sei wie das Rohmanuskript eines Drehbuchs: unfertig, von vielen Händen überarbeitet, mit Randnotizen versehen, die nie ihre eigenen waren. Immer wieder wurden Szenen umgeschrieben, Passagen gestrichen, Akzente verschoben bis kaum noch etwas von dem übrig war, was sie einst hätte sein können. Jeder schien etwas an ihr formen zu wollen. Doch was blieb am Ende von all dem? Wer war sie wirklich? Fünfundzwanzig. Schauspielerin. Tochter einer Frau, an die sie kaum Erinnerungen hatte, deren Liebe jedoch in jeder Faser ihres Wesens weiterlebte. Und Tochter eines Mannes, dessen Name in den letzten Jahren nur noch im Zusammenhang mit Skandalen die Schlagzeilen beherrschte. Sie war Audrey Huang.
Ihre Eltern, Mei Lin Huang, eine chinesisch-amerikanische Kinderbuchautorin und Richard Langford, ein aufstrebender Investment Advisor mit einem scheinbar zwanghaften Drang alles und jeden kontrollieren zu wollen, hatten sich einige Jahre zuvor auf einem Branchenevent in San Francisco kennengelernt. Es war keine große Liebesgeschichte, keine jener Begegnungen, aus denen Gedichte entstehen. Eher eine Art Übereinkunft zweier Menschen, die wussten, was sie voneinander erwarteten – und was nicht. Es war eine Beziehung, die funktionierte, solange niemand zu viel Nähe verlangte und überraschenderweise schienen beide damit konform zu sein. Mei gewann die Zuneigung welche ihr fehlte wohl mit der Nachricht, dass sie ein Kind erwartete hinzu. Vom ersten Moment an, als Audrey auf ihrer Brust lag, war klar, dass hier etwas entstanden war, das mehr war als bloß ein weiteres Kapitel im Leben zweier Erwachsener. Für Mei Lin wurde Audrey zum Mittelpunkt ihres Lebens, zur wichtigsten Quelle ihrer Inspiration. Noch bevor Audrey sprechen konnte, schrieb ihre Mutter kleine Reime für sie, dann Geschichten, dann ganze Manuskripte. Darin war Audrey mutig, klug, voller Fantasie. Sie überlistete Drachen, entkam Schatten, fand neue Heimaten. Ihre Mutter nannte diese Texte ihre „Herzarbeit“. Es wurde das letzte Buch, das sie veröffentlichte , ein Kinderbuch, das mehr über ihre Liebe zu Audrey erzählte als gesprochene Worte es je vermochten.
Die ersten Jahre von Audreys Leben verliefen daher in Gesellschaft ihrer Mutter stets voller Geborgenheit. Ihr Vater war immer schon nur sehr selten zu Hause gewesen, bestand doch seine Welt lediglich aus Anzügen, Aktentaschen, Flügen und Abendessen mit irgendwelchen Geldgebern. Wenn überhaupt sah er seine Tochter nur abends, meist aber eher tagelang gar nicht. Wieso auch? Er hatte sich kein Kind gewünscht, begrüßte es dann aber doch, wenn seine Frau und bildschöne Tochter mit ihm posierten und sein Image aufpolierten. Anfangs hatte es Audrey immer gestört, wenn doch andere Kinder in ihrem Kindergarten beide Elternteile bei ihren Aufführungen da hatten, wieso dann sie nicht? Wieso war es nur bei Audrey der Fall, dass ihre Mutter und ihre Nanny sie anfeuerten? Eine Antwort hatte sie auf jene Fragen nie erhalten, irgendwann lernte sie einfach damit zu leben, dass ihr Vater mit ihr nicht sonderlich viel anfangen konnte, so schmerzhaft es für das kleine Mädchen auch war. Außerdem hatte sie ihre Mutter, solange jene an ihrer Seite blieb, würde es ihr wohl an nichts fehlen. Doch schien das Leben für die Huangs andere Pläne zu haben.
Audrey war sieben Jahre alt, als ihre Mutter starb. Die Krankheit kam leise, fast hinterrücks. Zuerst waren es nur Kopfschmerzen, dann Sprachstörungen. Im Krankenhaus erhielt Mei Lin schließlich die Diagnose: ein bösartiger Hirntumor. Wenige Monate vergingen zwischen der Diagnose und ihrem Tod. Für Audrey war es wie ein Nebel, verstand sie doch nicht, warum ihre Mutter plötzlich nur noch im Bett blieb, warum der Klang ihrer Stimme so fremd wurde. Warum ihr niemand sagte, dass sie sterben würde. Als es geschah, war Audrey allein mit ihrer Nanny. Sie sah ihre Mutter nicht noch ein letztes Mal. Nicht einmal ihr Vater war im Krankenhaus gewesen und Audrey hatte man absichtlich von ihrer sterbenden Mutter ferngehalten. Sie war zu jung, zu sensibel, hatten ihr damals alle an den Kopf geworfen. Man hatte ihr nicht einmal gesagt wie ernst es war, als Mei Lin ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wollte ihre Mutter nicht, dass ihr kleiner Stern sie so in Erinnerung behielt. Also saß Audrey zu Hause, spielte leise in ihrem Zimmer bis man ihr schließlich sagte, ihre Mutter sei „weg“ und Audrey nicht verstehen konnte wohin und weshalb sie sie nicht mitgenommen hatte. Oft fiel ihr ein gewisser Tag ein, an welchem sie in das leere Arbeitszimmer ihrer Mutter geschlichen war, das halbvolle Notizbuch auf dem Tisch fand und hindurchblätterte. Die Schrift war verwackelt in den letzten Zeilen, schon eher unleserlich. Als würde selbst die Sprache ihrer Mutter verschwinden. Audrey hatte das Buch an sich genommen, es unter ihrem Bett versteckt, immerhin waren jene Worte das das Letzte, was ihre Mutter hinterlassen hatte. Zu ihrem Glück wohl, denn bald darauf waren die Räume, in denen ihre Mutter gelebt hatte, so leer, als hätte nie ein Leben darin stattgefunden. Ihre Kleider verschwanden aus den Schränken, ihre Bücher aus den Regalen, selbst der Duft ihres Parfüms verflüchtigte sich, als wolle jemand jede Spur auslöschen, bevor Audrey begreifen konnte, was sie wirklich verloren hatte.
Natürlich war ihr Vater nicht vorbereitet auf da, was kam. Emotional sowieso nicht, aber selbst der sonst so organisierte Mann stieß in der Phase der Trauer seiner Tochter auf seine Grenzen. Er hatte nie gelernt ein Vater zu sein, wollte er auch nicht, wozu auch? Mit Mei Lin an seiner Seite hatte er sich ja stets darauf verlassen können, dass solche das Familienleben managte, während er sein Business auf Kurs halten konnte. Die Lücke die seine verstorbene Frau hinterließ, war also nicht nur eine im Herzen ihrer Tochter, sondern im gesamten Konstrukt des Hauses Huang/Langford. Natürlich reagierte er pragmatisch. Die Nanny sollte fortan die Hauptverantwortung für Audrey übernehmen und sich damit um Alltag, Schule, Kleidung und bestenfalls auch jedwede andere Begebenheit kümmern. Für beide kaum ein Problem, war sie doch ohnehin immer mit Audrey und Mei Lin zusammen gewesen und wusste daher genau, was das kleine Mädchen brauchte. Ihr Kindermädchen wurde für die nächsten zwei Jahre ihr Anker, die sie wie eine zweite Mutter liebte. Bei ihr fand sie stets Geborgenheit konnte jeglichem Gefühlsausbruch ihren Lauf lassen.
Weniger als anderthalb Jahre nach dem Tod seiner Frau, heiratete ihr Vater erneut. Seine neue Frau war deutlich jünger wie er und doch elegant genug um in der Gesellschaft eine passende Rolle einzunehmen. Das, und emotional völlig unzugänglich für ihre neue Stieftochter. Es war nicht so, dass sie Audrey absichtlich schlecht behandelte, für sie war das Mädchen aber ein Relikt einer anderen Frau und damit ein Störfaktor, der irgendwo einen Schatten auf alles warf, was sie so tat. Und Audrey, sensibel wie sie war nahm es eben genauso auf. Schon mit ihren gerade mal neun Jahren zog sie sich daher zurück und sprach deutlich weniger in Gesellschaft. Sie zog es vor allein zu essen und ging sogar stets früher ins Bett als sie musste, nur damit sie in keinem der Gesellschaftsräume auf ihre Stiefmutter und die ablehnenden Blicke traf, die ihr ansonsten zuteil wurden. Ihr Vater? Der arbeitete noch mehr. Sagte er würde "alles für die Familie" tun, doch in Wahrheit schien es Audrey nur so, als wäre es für den Langford einfacher in seiner Welt aus Zahlen und Verträgen zu leben, als sich dem leeren Stuhl am Esstisch zu stellen, der seinem Gegenüber stand und die Konflikte zwischen seiner Tochter und der neuen Frau zu meiden.
Als Audrey schließlich zehn wurde, hatte ihre Stiefmutter es endlich geschafft bei ihrem Mann durchzusetzen, Audrey auf ein Internat zu schicken. Sie würde dort doch viel leichter Freunde finden und vielleicht wieder aufgehen, wo sie sich in den letzten Monaten doch so sehr verschlossen hatte, dass selbst ihr abwesender Vater, der sie kaum kannte bemerkte, dass ihr etwas auf der Seele lag. Sie hätte dort ja die "besten Möglichkeiten". Inoffiziell war es wohl eher die Tatsache, dass die neue Frau an der Seite ihres Vaters einfach ihre Ruhe wollte. Und doch hatte Audrey sich nicht wirklich beschwert, als sie ging. Schlimmer als Zuhause konnte es schließlich nicht werden, oder? Doch die flüchtige Umarmung ihres Vaters und das "viel Erfolg" ihrer Stiefmutter machten ihr schmerzlich bewusst, dass das Internat keineswegs ein Neuanfang würde - es war ein Exil.
Und eine Welt für sich. Überall scharten sich reiche Kinder in Designerjacken, versuchten die strengen Regeln mit den Geldbörsen ihrer Eltern zu ihren Gunsten zu verbiegen und dazwischen eine Schule die sich mit glitzernden Festen der Außenwelt präsentierte. Audrey wusste mit sich selbst nicht so recht wohin, sicherlich war sie ja selbst recht wohlhabend aufgewachsen, hatte aber von ihrer Mutter stets vermittelt bekommen, dass Reichtum eigentlich nichts war, worauf man sich großartig etwas einbilden konnte. Es dauerte daher eine ganze Weile mit dem oberflächlichen Gehabe ihrer Mitschüler zurecht zu kommen und doch fand sie einige Freunde, die Sie auch nach ihrem Abschluss dort noch lange begleiteten. Vor allem die anderen Mitglieder ihres Schultheater-Ensembles hatte die Huang recht schnell in ihr Herz geschlossen. Irgendwo hatte das Schauspiel ihr eine Stimme gegeben, die sie selbst in ihrem Haushalt nie hatte nutzen wollen und so ging sie vollends darin auf. In jedem Jahr spielte sie in wohl jedem Stück mit, so klein und unbedeutend die Rolle auch war, öffnete sie der Huang an einer so exklusiven Schule doch sämtliche Türen zur Schauspielwelt. Allein die Elternschaft der Schule war gut vernetzt, ihr Vater aber der sogar persönlich zu einigen ihrer Aufführungen erschien, zeigte ebenfalls Interesse an der Leidenschaft von Audrey, zog allerdings seinen eigenen Nutzen aus ihr. Kaum hatte Audrey nach einigen recht unspektakulären Jahren im Internat ihren Abschluss in der Tasche, setzte ihr Vater auf seine Kontakte und vernetzte seine Tochter so gut es ihm möglich war, setzte aber damit auch die Bedingung, dass sie ihn dafür gelegentlich auf ein paar Essen begleitete, um anstelle seiner Frau ein paar potentielle oder gar langjährige Kunden bei Laune zu halten. Sie hatte sich erst nicht viel dabei gedacht, kannte sie es ja bereits von ihrer Mutter, dass solche einfach nur dabei war um hübsch auszusehen, nicht aber, dass die Männer deutlich interessierter an ihr waren, als an den eigentlichen Verhandlungen. Mit jedem weiteren Treffen empfand die Huang es schließlich als unpassender dort zu erscheinen und distanzierte sich von dem Arrangement ihres Vaters, unwissend wie verzweifelt dieser eigentlich nach Kunden suchte. Das sollte allerdings erst zu später zu der Schauspielerin durchdringen.
Mit ungefähr 22 Jahren konnte Audrey schließlich ihren Durchbruch feiern: eine Second-Lead Rolle in einem gefeierten chinesischen Drama, was ihr durch den Hype den verschiedenste Dramen aus Asien mittlerweile hatten, zu internationaler Bekanntheit verhalf. Von den meisten Kritikern für ihre exzellente Darstellung von emotionaler Tiefe und verletzlichen Ausstrahlung gelobt, wuchs ihre Fanbase doch ziemlich schnell recht rasant an. Zumindest bis ein gewisser Skandal kurz vor ihrem 24. Geburtstag sämtliche Medien und ihre Titelseiten durchzog.

From Wall Street to Courtroom: The Fall of Richard Langford

New York – The scandal surrounding renowned investment advisor Richard Langford is widening by the day. The American wealth manager, who for years oversaw the fortunes of numerous high-net-worth clients, is now under serious suspicion of having embezzled millions, committed tax fraud, and systematically misappropriated funds.
With direct access to his clients’ accounts, Langford allegedly used his position to construct a vast network of shell companies and offshore accounts. Investigators describe a "strategically engineered system of deception," made possible only through absolute discretion and the blind trust of those he served.
“We trusted him with everything — he was the man who was supposed to safeguard our legacy,” says one former client, who asked to remain anonymous. The IRS, FBI, and international financial crime units are currently reviewing transactions totaling hundreds of millions of dollars. Evidence suggests that Langford operated under the radar for years — shielded by his reputation, financial expertise, and the unquestioning confidence of his elite clientele.
Tragically, the scandal has also taken a toll on Langford’s family. “For his daughter, this is a personal catastrophe — she now has to live with the wreckage of something she never caused,” says a close family acquaintance, her former nanny.
The Langford case is already being called one of the biggest financial scandals in recent years, and serves as a stark reminder of how thin the line can be between trust and the total absence of oversight, especially when vast sums of money are at stake.


Es war längst egal, ob Audrey noch mit ihrem Vater in Kontakt stand, er riss sie mit sich in den Abgrund und zerstörte innerhalb weniger Wochen, was sich die Huang über Jahre erarbeitet hatte. Alte Bilder von Audrey, wie sie ihren Vater auf Geschäftsessen begleitet hatte, tauchten auf, besagte Geschäftspartner erwähnten ihre Anwesenheit und gaben ihr gar die Schuld an dem Vertragsabschlüssen mit ihrem Vater und ließen den Medien damit doch sehr viel Spielraum in den Fragen, die vor allem ihre Fans interessierten: Wusste sie etwas? Profitierte sie selbst von den Machenschaften ihres Vaters, oder war sie gar Teil davon?
Die junge Frau hatte ihren Durchbruch gerade erst gehabt, da entglitt er ihr schon wieder. Ihr Vater aber, der sich selbst auf die Flucht vor den Behörden begeben hatte, trat tatsächlich mit ihr in Kontakt und versuchte seine Tochter dazu zu benutzen, ihm seine Rücklagen, die er versteckt hatte zu übergeben. Sie spielte mit, hatte allerdings nie die Intention ihren Vater damit durchkommen zu lassen, wo er sie doch auch immer nur sich selbst überlassen hatte. Also kreuzte Audrey begleitet von den Behörden bei der Übergabe auf und sah ihren Vater an jenem Tag das letzte Mal.
Sie beschloss New York endlich wirklich hinter sich zu lassen, all jene negativen Erinnerungen und ihren Neuanfang bei jemandem zu wagen, der sie seit dem Tod ihrer Mutter tatsächlich bedingungslos geliebt hatte. Ihre Nanny. Fortan lebte Audrey in Seattle, wobei sie vorerst recht zurückgezogen lebte und auch keine Aufträge annahm, wenn ihr denn mal welche gemacht wurden, traute sie sich doch schlichtweg nicht. Es dauerte einige Monate wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen, doch das Lesen von Drehbüchern und das Verfassen von Briefen an ihre Mutter, die sie nie abschickte gaben ihr irgendwie einen Abschluss jener Monologe, sie sie sonst niemanden hören ließ. Sie lebte eine Weile doch ziemlich bescheiden für ihre Verhältnisse, trotz des üppigen Fonds, der auf dem hart erarbeiteten Vermögen ihrer Mutter ihrer Mutter basierte und plante eigentlich keine Rückkehr in die Schauspielwelt. Zumindest bis ihre Nanny ihr ein Drehbuch auf den Schoß legte, welches Audrey wirklich fesselte. Eine Verfilmung ihrer Lieblingsgeschichte, von einem ihrer liebsten Autoren. Vorerst unwissend, dass sie sich gar nicht bewerben brauchte, weil man sie aufgrund ihrer Performance des letzten Dramas ausgewählt hatte, nahm sie die Rolle aber schließlich ohne viel Zögern an.

PERSONALITY
Audrey is a person full of contradictions, someone who is remarkably open to the world, yet often hides from it at the same time. She possesses an almost childlike ability to become excited about the smallest things. A good script, a beautiful story, an unexpected sunrise, or a small, thoughtful detail can immediately captivate her. This enthusiasm makes her lively, warm-hearted, and pleasant to be around, because she expresses her emotions honestly and rarely hides behind cynicism. At the same time, she is deeply romantic at heart. Audrey believes in the power of stories, in grand emotions, in meaningful encounters — perhaps a little more than reality sometimes allows. For that very reason, she tends to lose herself in worlds of imagination: in books, in roles, in memories, or in the versions of people she creates in her mind. This imagination is both her greatest strength and her greatest weakness. As an actress, it allows her to slip effortlessly into different characters and portray emotions with remarkable depth. In real life, however, that same sensitivity means Audrey feels things more intensely than most. Criticism affects her more deeply, disappointments linger longer, and sometimes it takes her more time to recover from setbacks. She is not someone who seeks out conflict. On the contrary — Audrey tends to avoid difficult situations, withdraw, or retreat into her thoughts when reality becomes too overwhelming. To outsiders, this behavior can occasionally appear as indecisiveness or even naiveté.
Yet that perceived innocence can be misleading. Beneath Audrey’s gentle demeanor lies a far more perceptive and calculating side than many people expect. She is observant, quick to read between the lines, and far more aware of the intentions of others than she often lets on. When pushed into a corner, she is capable of surprising decisiveness and quiet cunning. The way she ultimately handled the situation with her father — appearing to cooperate while secretly working with the authorities — revealed that Audrey is not as fragile or naive as she might seems. She may dislike confrontation, but when a moral line is crossed, she is capable of making difficult, even ruthless choices if she believes it is the right thing to do. Still, this complexity does not make her cold. Audrey remains deeply empathetic, attentive, and emotionally intuitive. She listens carefully, remembers small details, and has a keen sense for the feelings of others. People often feel understood in her presence, which makes it easy for them to trust her — sometimes more quickly than they should. At the same time, Audrey struggles to set clear boundaries. She hates disappointing people and often carries a lingering sense of responsibility for the emotions of those around her. This can lead her to give more of herself than is healthy, stretching her patience and emotional energy thin.
Her romantic nature also means she sometimes idealizes people or situations, clinging to the possibility of who someone could be rather than accepting who they truly are. This tendency makes her vulnerable to disappointment, but it also fuels her resilience. Audrey has learned to survive by retreating into stories, yet those same stories have also shaped her belief that even broken narratives can still find meaning. At her core, Audrey always seems to be looking for something missing — someone quietly trying to understand where she belongs in a life that has so often been shaped by forces outside her control. She wants to define herself beyond her father’s shadow, beyond the expectations placed on her, beyond the roles she plays on screen. Sometimes she appears lost, sometimes dreamy, sometimes unexpectedly resolute. And although she often escapes into fantasies, there is a determined part of her that refuses to remain a passive character in her own story. Audrey may still believe in beautiful stories — but she is slowly learning that she is capable of shaping one herself.
NAMEAudrey Huang
FACE CLAIMNingning
RESERVIERTYES | NO
AGE24 y/o
JOBactress
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

number one girl
ROSÉ

FAMOUS LAST WORDS

I am pretty sure there's someone waiting for me on the other side.


Keigo Matsuda has been summoned by the rain
Verity Jean Banks und Romeo Valentino want to heal your trauma but also cause a little more
Romeo Valentino is simping
Verity Jean Banks woke up and chose chaos
Verity Jean Banks und Romeo Valentino believe you are the perfect match
Verity Jean Banks und Romeo Valentino are looking (dis)respectfully
Romeo Valentino vibes with this
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#119

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 15.03.2026 01:09
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
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on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club

@keiotic.mats
Hello there little princess!
Ich darf dich doch so nennen, oder? Du hättest es auf jeden Fall verdient, nach all der Scheiße die dir passiert ist. Aber hey! Wir haben schon eine Gemeinsamkeit; wir haben beide beschissene Väter!
Du hast das Richtige gemacht, diesen Typen hinter Gitter zu bringen, nach dem, was er alles angestellt hat. Wenn man schon wissentlich gegen Gesetze verstößt, dann soll man es entweder klüger tun oder wenigstens die Eier haben und für seine Fehler gerade stehen. Aber dich in das Ganze noch reinziehen? Echt kein guter Dad, mal abgesehen von dem Mist den er noch vor dieser ganzen Aktion und nach dem Tod deiner Mutter abgezogen hat.
Das ist aber zum Glück Vergangenheit und ich hoffe echt, dass du dich von dem Skandal erholen kannst. Find es eh immer komisch, dass die Kinder immer mit in solche Sachen gezogen werden. Was kannst du dafür?

Bevor ich mich hier nun noch weiter in Rage rede, denke ich, schicke ich dich lieber auf die andere Seite. Dort wartet ja bereits jemand auf dich, right? Ich will dir also nicht länger im Weg stehen und mich über deinen Erzeuger aufregen... außer du hast Lust drauf, aber dann machen wir es lieber mit nem Schläger in der Hand und in der Sicherheit eines Rage Rooms!

see you on the flip side,
⸺ Keigo
-




Verity Jean Banks wants to heal your trauma but also cause a little more
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#120

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 15.03.2026 01:14
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
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on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
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Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
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Romeo and Verity, looking at each other and answer in sync: It didn’t take us the whole day, don't play dumb.
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