VEE @banksilla
no rizz, just seductive eyes, a pretty face and multiple personalities

KEI @keiotic.mats
The funniest thing about haters is that they’re still technically fans. Just very committed ones.

VICKY @vic.torious
I’ve been described as a ‘heartless villain’ and a 'little shit’, but I prefer… 'has alternative ways of having fun’


#91

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 17:18
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
avatar
on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
 
[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
[faceclaim]YOUR FACE HERE[/faceclaim]
[reserviert]YES | NO[/reserviert]
[age]YOUR AGE HERE[/age]
[job]YOUR JOB HERE[/job]
[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 




nach oben springen

#92

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 20:28
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@USERNAME
STORYLINE
Triggerwarnung: Gewalt in einer Beziehung, Toxische Beziehung

Ich werde heimgesucht von schrecklichen Albträumen und sie kehren einfach jede Nacht wieder. Das alles zu verarbeiten wird sehr schwer werden, aber ich gebe nicht auf.
Mein Name ist Hazel Jenkins und das hier ist meine Geschichte. Ich habe am 25.03.1993 als Hayley Dawson in Holland Valley das Licht der Welt erblickt, aber das Leben hat mir von Anfang an keine sonderlich guten Karten zugespielt. Doch von Anfang an, damit ihr versteht warum ich heute einen anderen Namen habe. Eine intakte und heile Familie werdet ihr bei mir nicht finden. Meine Mom Phoebe hat sich jedenfalls nie um mich gekümmert. Bis heute habe ich nicht verstanden warum sie mich eigentlich bekommen hatte, denn mit mir anfangen konnte sie eh nichts. Ihr war eben eine Flasche Schnaps deutlich lieber als mein eigenes Wohlergehen. Wann immer ich mich erinnere war sie eigentlich nur betrunken und meinen Vater? Den kenne ich nicht. Phoebe hatte mir mal erzählt das er mich nicht wollte und sich vor meiner Geburt aus dem Staub gemacht hatte. Was da am Ende genau war kann ich nicht sagen, aber er war nie da und somit hat es mich nicht interessiert. Bei Phoebe konnte ich aber auch nicht bleiben, da sie in der Regel rund um die Uhr betrunken war. Aber ich hatte zumindest das Glück das meine Großeltern ebenfalls keine allzuhohe Meinung von ihrer eigenen Tochter hatten und mich dann bei sich aufgenommen hatten. Somit hab ich meine Kindheit bei meinen Großeltern verbracht, aber das war eine tolle Zeit. Sie haben sich immer gut um mich gekümmert und sie waren auch die einzigen die da waren als ich eingeschult wurde. Phoebe hat sich gar nicht erst die Mühe gemacht dahin zu kommen. Aber vermutlich lag sie wieder auf der Couch und schlief ihren Rausch aus. Als wenn das noch etwas gebracht hätte. Phoebe hatte als Mutter echt restlos versagt, aber ich war ja bei meinen Großeltern. Die beiden waren ja auch immer bemüht darum das ich regelmäßig die Schule besuchen würde, denn es war wichtig einen Abschluss zu machen. Das waren immer die Worte meiner Großmutter die mir gesagt hatte ich solle immer gut aufpassen, denn nur so kann ich auch etwas aus meinem Leben machen. Ich hab mir das immer zu Herzen genommen, aber in der Regel kommt es meistens immer anders als man denkt. Obwohl die Schulzeit für mich etwas tolles war, denn ich lernte dort eine verwandte Seele kennen: Mariella Graham. Ella und ich waren sofort auf einer Wellenlänge, obwohl unsere Familien nicht unterschiedlicher hätten sein können. Doch wir beide wurden die besten Freundinnen und haben alles zusammen geteilt gehabt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt waren wir beide unzertrennlich gewesen und auch ihre Familie nahm mich immer auf mit offenen Armen. Es war fast so als wäre Ella meine Schwester die ich nie hatte, denn man fand mich einfach die meiste Zeit mit ihr zusammen. Sie war es auch die mir beistand, denn es kam der Tag an dem meine Großeltern starben und ich damit wieder zu Phoebe musste. Der Verlust meiner Großeltern war extrem schwer für mich und daher war ich echt dankbar das ich Ellla hatte. Sie war an meiner Seite, half mir darüber hinweg zu kommen. Zum Glück konnte ich in dieser Zeit auch ganz oft bei Ella unterkommen. Ihre Eltern sahen mich eh schon wie ein drittes Kind an, also war das doch optimal. Im Laufe der Zeit lernte ich dann Sawyer kennen, der auch keinen allzutollen Start in sein Leben hatte. Ich verliebte mich in ihn und er wurde ein Teil von uns. Von nun an waren wir nur noch zu dritt unterwegs. Ella, Sawyer und ich. Unsere kleine Gruppe wollte ich auch nie zerstören, deswegen ließ ich auch Anfangs meine Gefühle für Sawyer nicht zu, aber am Ende wurden wir beide dann aber doch ein Paar. Es war alles am Anfang auch unglaublich toll, doch mit der Zeit begann unsere Beziehung eher oberflächlich zu werden und ich hatte mich eben in Sam Wilkens verliebt gehabt. Er war der Psychologe an der Highschool und natürlich wusste ich das es nicht in Ordnung war mich in ihn zu verlieben. Aber was sollte ich tun? Er hatte einfach eine Anziehung auf mich und so ließ ich mich darauf ein. Zu dieser Zeit war ich ja selbst noch Schülerin, versprach mir aber wenn ich meinen Abschluss hatte, dann würden wir zusammen sein ganz offiziell. Ich glaubte ihm das und die erste Zeit unserer Beziehung war auch sehr schön, doch im Laufe der Zeit stellte ich fest das Sam krankhaft eifersüchtig war. Sobald ich jemanden nur freundlich angelächelt hatte, da war er ausgerastet. Das schränkte mich extrem ein in meinem Leben, denn natürlich wollte ich es ihm Recht machen. Das war gar nicht so leicht ihn zufrieden zu stellen, denn er wurde auf jeden Eifersüchtig in meinem Leben. Selbst auf Ella war er es und das war gewaltig schwer für mich. Ich fühlte mich immer unwohler und am Ende vertraute ich mich Sawyer an. Er hörte mir zu und natürlich schrieb ich alles in mein Tagebuch. Dann kam der Tag an dem alles eskalieren sollte. Am Morgen erfuhr ich das ich schwanger war, später fand Sam es auch heraus und setzte mich damit noch mehr unter Druck. Ich wollte doch kein Kind von diesem Mann und noch am selben Abend rastete er aus und schlug mich. Ab diesem Tag sah ich kaum noch einen Ausweg. Was sollte ich nur tun, denn diese Beziehung war toxisch und extrem schlecht gewesen. Alles was mir blieb war eigentlich mein Tagebuch, denn nicht mal mit meiner Mutter konnte ich reden. Sie hatte einen neuen Lover gehabt der mich immer so ekelhaft angeschaut hatte. Um auf andere Gedanken zu kommen besuchte ich eine Party mit meinen Freunden, doch auch das eskalierte. Sam fand heraus wo ich war und es begann eine wilde Verfolgungsjagd. Ich hatte solche Angst, doch dann kam es zum Unfall. Ella verlor die Kontrolle über den Wagen und war danach bewusstlos. Mir selbst war nichts weiter passiert außer der Schock und eine kleine Schnittwunde. Sawyer kam dazu und schlug vor ich solle meinen Tod vortäuschen. Es brach mir das Herz sowas meiner besten Freundin anzutun, doch es gab nur diesen Ausweg. Also ließen Sawyer und ich es so aussehen als wenn ich bei dem Unfall gestorben wäre und meine Leiche durch die Strömung im Fluss weggeschwemmt wurde. An diesem besagten Tag starb Hayley Dawson und ich wurde zu Hazel Jenkins. Sawyer brachte mich damals in einen anderen Bundesstaat und so landete ich in Duluth, Minnesota. Hier wurde ich in ein Frauenhaus gebracht und konnte mir so ein neues Leben als Hazel aufbauen. Leider durfte ich auch die erste Zeit über keinen Kontakt zu Ella haben. Sie musste denken ich sei tot, denn das war sicherer. Sam durfte nicht erfahren das ich noch am Leben war. Mein Kind hatte ich im übrigen verloren gehabt, doch ich wollte es so oder so nicht bekommen. Als Hazel ging es mir tatsächlich gut und mit der Zeit konnte ich auch ein Leben aufbauen, fand auch Freunde. Doch Ella konnte ich eben nie vergessen. Nach einigen Jahren später wusste ich das Sam Wilkens im Gefängnis saß und ich beschloss wieder in meine alte Heimat Holland Valley zu ziehen. Ich wusste es würde mich keiner einfach so erkennen, denn auch optisch hatte ich mich sehr verändert gehabt. Außerdem wollte ich Ella wieder sehen und eben mein Leben wieder neu gestalten.

PERSONALITY
Positive Eigenschaften

* Überlebensstark – Trotz einer schwierigen Kindheit, Verlusten und toxischen Beziehungen hat Hazel nie aufgegeben und immer einen Weg gefunden weiterzumachen.
* Loyal – Menschen, die ihr wichtig sind, besonders Samara und Sawyer, bedeuten ihr alles. Für sie würde sie nahezu alles tun.
* Empathisch – Durch ihre eigenen Erfahrungen kann sie sich gut in andere hineinversetzen und versteht besonders Menschen, die ebenfalls leiden oder Probleme haben.
* Durchhaltevermögen – Auch wenn ihr Leben mehrfach zusammengebrochen ist, hat sie sich immer wieder neu aufgebaut.
* Anpassungsfähig – Ein komplett neues Leben unter einem anderen Namen aufzubauen zeigt, wie gut sie sich an neue Situationen anpassen kann.
* Mutig – Auch wenn sie oft Angst hat, stellt sie sich letztlich schwierigen Situationen, besonders wenn es um ihre Freiheit oder Sicherheit geht.

Negative Eigenschaften / Schwächen

* Verletzlich – Ihre Vergangenheit hat tiefe emotionale Wunden hinterlassen, die sie bis heute verfolgen.
* Misstrauisch – Nach allem, was sie erlebt hat, fällt es ihr schwer, Menschen wirklich zu vertrauen.
* Selbstzweifel – Sie hinterfragt oft ihre eigenen Entscheidungen und fühlt sich manchmal schuldig für Dinge, die passiert sind.
* Konfliktvermeidend – Sie neigt dazu, Probleme lange mit sich selbst auszumachen, statt sie direkt anzusprechen.
* Emotional abhängig – In Beziehungen sucht sie stark nach Halt und Anerkennung, was sie anfällig für toxische Dynamiken machen kann.
* Schuldgefühle – Besonders gegenüber Samara trägt sie schwere Schuld, weil ihre beste Freundin glaubt, sie sei tot.

* Beschützend gegenüber Menschen, die sie liebt
* Sensibel und nachdenklich
* innerlich stärker als sie nach außen wirkt
* trägt viel Vergangenheit mit sich herum
* sehnt sich nach einem normalen, sicheren Leben
NAMEHAZEL JENKINS
FACE CLAIMMARGOT ROBBIE
RESERVIERTYES
AGE32 YEARS
JOBBEDINGUNG IN EINEM DINER
WANTEDNO

MY ANTHEM

SONG NAME
SONG ARTIST HERE

FAMOUS LAST WORDS

Ich bin mir ziemlich sicher das jemand bereits sehnsüchtig auf mich wartet


Keigo Matsuda has been summoned by the rain
nach oben springen

#93

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 21:26
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
avatar
on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club

@keiotic.mats
Hello there, Hazel!
Du kommst hier aber mit einem sehr krassen Background um die Ecke, omg
Dein Schicksal hat echt niemand verdient, ehrlich nicht. So behandelt zu werden von einer Person, der man eigentlich vertraut, die man irgendwie liebt... schrecklich wirklich. Dann auch noch dieser Unfall und der Verlust eines Kindes. Wenn ich weinen könnte, würde ich es tun!
Ich hoffe und bete dass du endlich hier deinen Frieden finden kannst, so trotz allen Umständen. Einen Rage Room könnte ich empfehlen, dann kannst du so ein Foto von Sam auf ne Vase kleben und schön mit einem Schläger drauf hauen. Hilft wirklich inneren Schmerz los zu werden, hab ich gehört! @Sawyer Hawkins wird dich sicher begleiten

Eine Sache noch! In deiner Story erwähnst du Holland Valley; ich bin mir aber fast sicher, dass du Seattle meinst, oder? Ich frage lieber vorsichtig nach, das kannst du intern dann auch schnell abändern, ansonsten wäre es das von mir. Damit kannst du dich rasch rüberschwingen. Auf auf!

see ya on the flip side,
⸺ Keigo




nach oben springen

#94

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 21:30
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Hoppla, Fehlerteufel unterwegs xD Natürlich meinte ich Seattle. Ich brauch wohl ne Brille. Bis gleich!


Keigo Matsuda is giggling and kicking feet
Keigo Matsuda cannot wait to see you
nach oben springen

#95

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 21:32
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@USERNAME
STORYLINE
Seattle - Seattle, auch bekannt als „Emerald City“ , ist eine dynamische Großstadt zwischen lebendiger Tech-Kultur und immer grünen Wäldern. Ähnlich gegensätzlich waren auch David und Sora. Beide kamen aus unterschiedlichen Kulturen und lebten bisher ganz unterschiedliche Leben. David, in einer Großfamilie geboren, müsste sich schnell lernen durchzusetzen, während Sora überbehütet als Einzelkind groß werden durfte. David arbeitete als Metallbauer in einer Fabrik, wohingegen Sora als Rezeptionistin in einem Hotel, einer bekannten Hotelkette tätig war. Wie das Schicksal es wollte, trafen die beiden zufällig in einem Cafe aufeinander und sie verstanden sich auf Anhieb. Nur 2 Jahre nach dieser Begegnung, heiratete das Paar und erwartete zeitgleich ihr erstes Kind. Am 28.02.2002 machte sich somit ihr ganzer Stolz auf dem Weg, um das Licht der Welt zu erblicken. Die Geburt verlief allerdings nicht komplikationsfrei. Während der Geburt, verlor Sora bereits sehr viel Blut, sodass sie einen sofortigen Kaiserschnitt anordneten, woraufhin sie ihre Gebärmutter komplett entfernten, da diese durch verschiedene Faktoren abgesackt ist und die Ärzte nicht direkt ermitteln konnten, woher die Blutung dann kam. Diesen Schock und diese Angst, musste David erstmal im Stillen verarbeiten, aber Mutter und Kind, waren immerhin wohl auf. Der Traum von einer großen Familie, war somit zu Ende geträumt, jedoch bereicherte Saejin, die von ihrem Vater liebevoll Jinni genannt wurde, das Leben ihrer Eltern bereits sehr und diese trüben Gedanken, verschwanden schnell wieder, als die Familie endlich nach Hause durfte.
Die traumatische Geburt hatte Auswirkung auf ihre Eltern, was sich äußerte mit einer Überfürsorglichkeit. Ständig kreiste mindestens ein Elternteil, um das aufgeweckte Mädchen herum, sodass ihr auch ja nichts passierte. Sie durfte nicht zu hoch klettern, nicht zu schnell rennen und am besten, einfach viel in ihren geschützten Vierwänden spielen. Ihre Großmutter bot da einen großen Kontrast. Der Freigeist Do-Hee entführte ihre Enkelin regelmäßig in die Wälder, ging mit ihr in Seen baden und ließ sie auf Bäume klettern. Immer dabei war die Kamera ihrer Großmutter. Schon früh, wurde Jinni dem Umgang mit der Kamera näher gebracht, sowie die Art, wie ihre Großmutter die Welt sah. Es war alles bunt, sie sah jede noch so kleine Farbe und hatte für jede Farbe, eine Bedeutung oder Erklärung parat. Spiegelungen durch Wasser, die Sonne und den Mond, waren besonders faszinierend, sowie das Glitzern des Schnees. Bilder erzählten Geschichten oder stellten gleichzeitig eine Illusion dar. Sie konnte die Wahrheit sprechen, aber auch eine perfekte Lüge inszenieren. Diese Begeisterung färbte schnell auf das kleine Mädchen ab und stellte fortan eine Konstante in ihrem Leben dar.
Ihr Leben verlief wirklich schön, ohne große Probleme oder Dramen, bis zu ihrem 15 Lebensjahr. Diesen Tag, brannte sich in ihr Gedächtnis, als ihre Mutter sie aufgelöst, von der Schule abholte und sie direkt ins Krankenhaus fuhren, um ihren Vater zu besuchen. David erlitt einen schweren Arbeitsunfall, wobei er leider die Kontrolle über seine beiden Beine verlor und infolgedessen, an einen Rollstuhl gefesselt war. Die Familie musste sich komplett neu organisieren. Ihre Großmutter, zog bei ihnen, in der kleinen 3-Zimmer-Wohnung ein, um ihre Mutter besser unterstützen zu können. Sora suchte sich noch einen Zweitjob, um die Bildung ihrer Tochter weiterhin finanzieren zu können, wohingegen Jinni sich einfach Mühe gab, den Erwartungen ihrer Eltern gerecht zu werden und ihnen nicht noch mehr Kummer zu bereiten.
Die Fotografie Ausflüge mit ihrer Großmutter wurden zunehmend weniger. In der Oberstufe blieb ihr so gut wie keine Freizeit mehr. Zwischen dem lernen und dem helfen, blieb ihr nur wenig Zeit um ein normaler Teenager zu sein. Wenn ihre Mutter krank war, ging sie für diese in der Karaokebar arbeiten und putzte dort die Räume. Dennoch verlor sie nie ihren Frohsinn. Jinni war ein sehr offener Mensch, der kein Problem hatte auf andere zuzugehen und mit ihrer humorvollen Art, bei ihren Mitschülern gut ankam. Um sie herum, hatte sich eine kleine Clique gebildet, alle konnte unterschiedlicher nicht sein und doch passten sie perfekt zusammen. In dieser Zeit lernte sie auch ihren Freund Jackson kennen und in all dieser Dunkelheit der schweren Zeit, blieb nur noch wenig Licht übrig, was er jedoch erkannte. Ihre Familie liebte Jackson. Er brachte sich total gut in die Familie ein, half, wo er konnte und alles schien nahezu perfekt. Wenn da nicht Jackson´s bester Freund Brooklyn gewesen wäre. Brooklyn war auch Teil ihrer Clique und es gab Momente, seltene, wo sie einander länger ansahen, als sie es sollten. Es mochte harmlos klingen, doch ließen diese Blicke ihr Herz höher schlagen, so hoch wie es Jackson nicht schaffte. Als wären alleine diese Gedanken nicht schlimm genug, gab sie ihren Gefühlen einmal nach. Auf einer ihrer Hauspartys fiel ein Kuss zwischen den beiden. Mit einem schlechten Gewissen, schworen sie sich nie wieder darüber zu reden und sich fortan, aus dem Weg zu gehen.
Als es darum ging, sich Gedanken, um ihre berufliche Zukunft zu machen, wurde schnell klar, dass sie einen Kompromiss eingehen musste. Jinni war sehr Modebegeistert und würde genau das, mit der Fotografie verbinden wollen, sodass sie für bekannte Modemarken, Shootings organisierte, die Sets auswählte und aufbaute, um am Ende für große Modemagazinen, ihre Modelle abzulichten. Allerdings war das eine Träumerei, der sie nicht Hinterjagen konnte, sie brauchte einen Job mit einem sicheren Gehalt und einen Job, für den sie nicht wegziehen musste. Sie fand einen Job in einer kleinen Modeboutique, wo sie zumindest ihr gutes Auge für Mode unter Beweis stellen konnte. Es war nicht das, was sie wollte, aber es war das beste, um weiterhin ihre Familie unterstützen zu können.
Mittlerweile lebte sie mit ihren Freunden zusammen, in einem Haus, was genau gegenüber von der Wohnung ihrer Familie war. Jackson hatte die Idee gehabt, weil er genau wusste, Jinni würde niemals weit weg ziehen und stets in der Nähe ihrer Familie bleiben. Jeden Tag schaute sie nach ihren Eltern und ihrer Großmutter - sowie es auch Jackson tat. Sie waren ein gutes Team und sie war dankbar, so einen tollen Freund zu haben. Allerdings veränderte sich ihre Welt - als sie Jackson mit einer anderen Frau händchenhaltend im Cafe sitzen saß. In diesen Moment schien ihre Welt stillzustehen. Anstatt ihm eine Szene zu machen, lief sie geschockt und gedemütigt nach Hause - wo sie darauf wartete das Jackson ebenfalls nach Hause kam. Erst da sprach sie ihn an, nach langen ausreden, gab er zu, sie seit mehreren Monaten bereits zu betrügen. Das hatte die Trennung zur Folge. Jinni erzählte ihren Freunden allerdings nicht den wahren Grund, sondern einfach, dass es nicht mehr passte zwischen ihnen. Diese Demütigung saß zu tief und allen voran - wollte sie ihren Freunden nicht das Gefühl geben sich entscheiden zu müssen, für eine Seite. Es sollte alles so weiterlaufen wie bisher - außer das Jinni wieder zurück zu ihren Eltern ziehen würde. Allerdings kam es nicht dazu - nur 2 Wochen nach ihrer Trennung hatte Jackson einen Autounfall mit schweren Folgen. Geistig, sowie körperlich wird er immer auf Hilfe angewiesen sein und diese Hilfe, würden seine Freunde ihm geben. Das schloss Jinni mit ein. Egal wie ihre Beziehung geendet hat, so war er auch 4 Jahre lang an ihrer Seite gewesen. Er hatte sie und ihre Familie immer unterstützt und nun würde sie ihm diese Unterstützung ebenfalls zuteil kommen lassen.
So lebte Jinni weiterhin mit ihren Freunden, ihren pflegebedürftigen Ex und den Mann, den sie eigentlich wollte, zusammen. Ihre Träume gab sie nicht komplett auf, legte diese aber mal wieder auf Eis - wie sollte sie in so einer Situation an sich denken?

PERSONALITY
Jinni zeichnet sich durch ihre große Fürsorglichkeit aus. Sie kümmert sich aufmerksam um die Menschen in ihrem Umfeld und sie hat stets ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen. Es ist ihr wichtig, dass sich alle in ihrem Umfeld wohl und gesehen fühlen. Gleichzeitig besitzt sie einen großen Sinn für Humor. Mit ihren spontanen Witzen und ihrer lockeren Art schafft sie es häufig, angespannte Situationen aufzulockern und andere zum Lachen zu bringen. Ihre fröhliche Ausstrahlung wirkt ansteckend und sie ist einfach ein Mensch, den man gerne um sich hat.
Allerdings ist sie auch ein wenig chaotisch. Manchmal verliert sie den Überblick über ihre Aufgaben oder vergisst, wo sie Dinge hingelegt hat. Jinni würde jedoch behaupten, sie findet sich in ihrem eigenen Chaos gut zurecht. Pünktlichkeit gehört ebenfalls nicht zu ihren stärken und komplettiert ihr Chaos. Wohingegen sie ihren Mitmenschen gerne mit deren Problemen hilft, kümmert sie sich weniger gerne um ihre eigenen Probleme. Diese werden gerne ignoriert und beiseite geschoben - bis sie ihr um die Ohren fliegen.
NAMESeajin "Jinni" Moore
FACE CLAIMKazuha Nakamura
RESERVIERTYES | NO
AGE24
JOBVerkäuferin in einer Modeboutique
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

Renn!
Ayliva

FAMOUS LAST WORDS

Ich glaube, es wartet schon jemand auf mich


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
nach oben springen

#96

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 21:45
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
avatar
on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
hello over there, jinny


Irgendwie scheint der Spitzname heutzutage in zu sein, oder wie? Dann hättest du ja mit Ginny (@Genevieve Chevalier ) eine halbe Namensvetterin. Generell scheint ihr doch einige Gemeinsamkeiten zu haben, immerhin wohnt ihr beide mit Freunden zusammen und habt tragische Schicksalsschläge erlitten.. Aber Gott, das mit deinem Vater tut mir so leid. Ich will mir gar nicht vorstellen, was das für eine Umstellung war. Aber verrat mir mal.. wird Jackson auch noch kommen? Ich hätte da nämlich ein paar Fragen.. Aber bis dahin löchere ich lieber dich, also beweg dich rüber! <3

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






Genevieve Chevalier is looking (dis)respectfully
nach oben springen

#97

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 10.03.2026 21:49
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
avatar
on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
 
[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
[faceclaim]YOUR FACE HERE[/faceclaim]
[reserviert]YES | NO[/reserviert]
[age]YOUR AGE HERE[/age]
[job]YOUR JOB HERE[/job]
[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 




nach oben springen

#98

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 16:14
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@USERNAME
STORYLINE
“Stürmen“, sind es die Worte die über seine Lippen kommen und mit diesem stürzt er sein Team ins verderben. Als Major führt er den Aufklärungs- und Befreiiungstrupp an, gibt die Befehle und ist für sein eigenes Team verantwortlich. Ein Wort welches ihn häufig aus dem Schlaf reißt. Ein einziges Wort welches Leid über viele gebracht hat. An mehr kann er sich bis heute nicht erinnern. Das letzte was in seiner Erinnerung auftaucht ist der Blickkontakt zu seinen Kameraden, ein kurzes Nicken und das aufbrechen der Türe. Danach kommt ein helles Licht und danach wird es dunkel. Er kann nur Berichten zufolge wissen was passiert ist. Sie haben eine Lagerhalle betreten in denen Geiseln vermutet wurden, es sind keine fremden Personen gesichtet worden. Eine Routinesituation die komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Seine Einheit wollte das Lagerhaus verlassen als das Feuer eröffnet wurde. Seine Kameraden und er selbst haben dem Angriff Stand gehalten. Jedenfalls steht es so im Einsatzbereich. In seinem Kopf ist nur ein dunkler Fleck, keine Erinnerung wie es zu seinen Verletzungen gekommen ist. Die Erinnerung setzt ein als er in einem Krankenhaus wach wird. Er weiß nicht wo er ist oder warum. Es fehlen ihm ganze zwei Tage und seine Familie ist erleichtert. Immerhin ist es der zweite Sohn der Familie der verletzt wurde. Die ersten Stunden kann er nicht begreifen was passiert ist, dämmert immer wieder weg und fragt beim aufwachen was passiert ist. Er fragt immer wieder nach Alana und bekommt erst später Antwort auf die Frage. Nur Stück für Stück wird ihm erzählt was passiert ist. Niemand erzählt ihm wie es der Schwester seines besten Freundes geht. Er hat versprochen auf sie aufzupassen und hat versagt. Er selbst darf nicht aufstehen, wurde an der Wirbelsäule operiert und die Gefahr einer Lähmung besteht. Erst als er seine Gesundheit selbst zu gefährden droht lässt eine Schwester sich erweichen ihm ein Update über Alanas Zustand zu geben. Die Familie hat jegliche Besuche untersagt und er gehört nun mal nicht dazu … nicht mehr


Sechs Wochen nach dem fehlgeschlagenen Einsatz wurden die überlebenden, aber auch die toten Soldaten, wegen ihrer Tapferkeit ausgezeichnet. Für ihn fühlt es sich nicht danach an das er diese verdient hätte. Er konnte seine Kameraden, sein Team nicht beschützen oder deren Leben retten. Er selbst nahm nicht an der Zeremonie teil da er mit seiner Genesung beschäftigt war. Er wusste aus sicherer Quelle das Alana ebenfalls nicht teilnahm. Sie schrieben sich in der Zeit der Reha und er wusste das es ihr schlecht ging. Jedoch konnte er nichts tun. Sein Ziel war es nicht im Rollstuhl zu enden und dafür arbeitete er täglich hart an seiner Genesung. Er wollte sein Leben weiter führen wie bisher und doch wusste er das sich einiges verändern würde. Leon Hunter ist in eine Armeefamilie hinein geboren. Bereits sein Urgroßvater war Soldat und hatte sich zum Arzt ausbilden lassen. Etwas das sich über die nächsten Generationen bis zur Gegenwart gezogen hat. Sein Vater, Major Cornelius Hunter, arbeitete als Militärarzt und lernte bereits in jungen Jahren die Armeekrankenschwester Isabel kennen. Die beiden erkundeten in diversen Einsätze die Welt, doch als sich das erste von drei Kindern ankündigte, kehrte das junge Paar nach Washington zurück und suchte sich ein Haus in ihrer Heimatstadt in Seattle. Cornelius arbeitete unter der Woche im 100 km entfernten Militärkrankenhaus während Isabel sich alleine um die Erziehung des Erstgeborenen kümmerte. Leon war ein stilles Kind. Er weinte nicht viel und wirkte genügsam. In den darauffolgenden Jahren bekam Isabel noch zwei weitere Söhne. Das Familienleben der Hunters war nicht immer einfach, aber harmonisch. Isabel managte die Familie unter der Woche und am Wochenende unternahmen sie gemeinsame Ausflüge oder kleine Reisen. Um Geld mussten sie sich niemals Sorgen machen, aber dies hatte nie einen hohen Stellenwert. Die Kinder wurden nicht streng erzogen, bekamen aber auch nicht alle Wünsche erfüllt. Bereits in der Vorschule zeichnete sich Leon durch ein gesundes Selbstbewusstsein aus. Er ging ohne Furcht in neue Situationen und schaffte es sich sehr schnell an diese anzupassen. Mittlerweile war er ein großer Bruder und dies verkündete er auch stolz. Isabel war froh das ihrem Ältesten der Übergang in die Schule leicht viel. Jedoch zeigte sich hier sehr schnell das er sich wunderbar von den wesentlichen Dingen ablenken ließ. Auch zuhause benötigte er mehr Zeit für die Hausaufgaben als nötig da er nicht konzentriert bei einer Aufgabe bleiben konnte. Er war kein schlechter Schüler, zählte aber auch nicht zu den besten seiner Klasse. Die Kinder wurden schon früh an das Militär herangeführt und an manchen Wochenende zeigte Cornelius seinen Kindern mit Stolz geschwellter Brust wo er arbeitete. Die Abwesenheit unter der Woche führte dazu das er viele Entwicklungsschritte verpasste und als sein jüngster Sohn zur Welt kam suchte er sich eine Anstellung in Seattle. Das neue Krankenhaus arbeitete mit der Army zusammen und so konnte er noch immer beide Leidenschaften verbinden. Mittlerweile arbeitete auch Isabel wieder als Krankenschwester und Leon musste ein paar Aufgaben als großer Bruder zuhause übernehmen. Etwas das ihn nicht störte, immerhin war er noch immer stolz der Älteste zu sein und er erinnere seine Geschwister gerne daran wer das Sagen hatte und wem sie die Lockerungen von Regeln zu verdanken hatten. In der Highschool lernte er seinen besten Freund kennen mit dem er auch heute noch befreundet ist. Jedenfalls war er es bis zu besagtem Einsatz. Dadurch bekam er eine zweite Familie und Leon wuchs in den Jahren zu einem überaus selbstbewussten, teils arroganten, Jungen heran. In der Highschool war er Captain des Footballteams und brach so manches Herz. Hier zeigte sich wie gut er in einem Team arbeiten konnte. Etwas das ihm für seine geplante Karriere zugute kommen sollte. Für Leon stand es schon früh fest das er auch der Army beitreten wollte. Doch anders als sein Vater oder Großvater konnte er sich keine medizinische Laufbahn vorstellen. Er selbst liebte es schon immer strikte Strukturen zu haben und sich an diese zu halten. Ihn faszinierten seit der Teenagerzeit die Special Forces und er konnte seinen Weg klar und deutlich vor sich sehen. Mit 18 Jahren zog er von zuhause aus um seine Grundausbildung zu absolvieren. Er zog mit seinem besten Freund nach Georgia und für die nächsten 10 Wochen drehte sich alles um die Ausbildung. Sie hatten Schießtraining, Nahkampfausbildung und Fitnesstests im Wechsel. Dies war nicht nur körperlich sehr anstrengend, sondern auch psychisch kam er mehrfach an seine Grenzen. Dazu kam das Leon anfangs tatsächlich Probleme hatte Befehle zu befolgen und sein Fehlverhalten brachte der gesamten Truppe Strafeinheiten ein. Etwas das ihm vielleicht leid tat, doch er hätte dies nie gezeigt. Durchaus äußerte er seinen Unmut über die kollektive Bestrafung und dafür gab es weitere Straftrainings. Statt stur seinen Weg zu gehen, fing er an sich anzupassen und sein Leben - aber auch das seiner Kameraden - wurde definitiv einfacher. Während den ersten zwei Jahren in der Army nahm er an weiteren Fort- und Weiterbildungen teil. Sein Ziel waren die Special Forces, genauer gesagt die Green Berets. Mit 20 begann sein erster Auslandseinsatz und es sollten noch viele Folgen. Er war so aufgeregt das er sich beim Hinflug mehrmals übergeben musste und kaum im Einsatzgebiet angekommen wollte er sofort wieder zurück. Die Luft war trocken, die Sonne heiß und nach dem ersten Hitzschlag sehnte er sich nach dem Regen in Seattle. Doch aufgeben war für ihn niemals eine Option. Er fand sich in der Gruppe zurecht, wurde mit Aufgaben betraut und erarbeitete sich Stück für Stück seine erste Beförderung und kam seinem Ziel einen Baby Schritt näher. In den nächsten Jahren kümmerte er sich um Soldaten vor, während und nach den Einsätzen. Er hatte damals einen guten Mentor und dies wollte er auch für die jungen Soldaten sein. Nach weiteren Jahren meldete er sich für die Aufnahme bei den Special Forces an. Das Auswahlverfahren war nicht leicht und doch konnte er überzeugen und wurde bei dem Green Berets aufgenommen. Doch der erste Einsatz musste aufgrund einer Verletzung warten. Dafür meldete er sich für die Rekrutierungsstelle und besuchte Highschools um Rekruten zu gewinnen. Das er ausgerechnet Alana für die Army gewinnen würde war nicht geplant, jedoch freute es ihn das er sie für den Weg begeistern konnte. Ihre Familie sah es anders, aber Leon war sich sicher das sie ihren Weg gehen würde. Er selbst wurde in den kommenden Jahren in unterschiedliche Gebiete geschickt und jeder Einsatz veränderte ihn. Niemals hätte er die Arbeit aufgegeben, aber er musste erkennen das er sich Hilfe holen sollte um nicht komplett psychisch abzudriften. Die Termine taten ihm gut und er lernte mit all den Ereignissen umzugehen. Jahr für Jahr verging und er wurde vor einigen Jahren zum Major befördert. In seiner Gruppe galt Leon schon immer als fähig, aber arrogant. Er wusste das er herausragend in seinem Job war und dies ließ er andere gerne spüren. Doch man konnte sich auf ihn verlassen. In Einsatzfreien Zeiten setzte er sich für Veteranen. Sein Bruder zählte mittlerweile auch zu diesen und er bekam hautnah mit welche Hürden diese Menschen erklimmen müssen um zu bekommen was ihnen zu steht. Auch heute ist dieses Thema ein sehr wichtiges für ihn. Sogar Alana konnte er dafür begeistern obwohl sie mit ihren Fortbildungen beschäftigt genug gewesen war. Er konnte sie sogar in den medizinischen Versorgungstrupp seiner Einheit holen und sollte diese Entscheidung bereuen. Die ersten Einsätze verliefen gut und die beiden kamen sich immer mal wieder näher, doch der letzte Einsatz vor einem halben Jahr sollte das Leben aller verändern.

Nach dem letzten Einsatz hat sich sein ganzes Leben verändert. Genau wie die anderen Überlebenden wird er häufig an das Erlebte erinnert. Sei es durch die wiederkehrenden Träume die ihn schweißgebadet aufwachen lassen oder die hin und wieder auftretenden Schmerzen die es ihm unmöglich machen einen Schritt vor den anderen zu setzen. Vor wenigen Wochen hat er sich endlich durch gerungen seine Therapie wieder aufzunehmen. Es fällt ihm nicht leicht über das Geschehene zu sprechen und doch merkt er das es ihm gut tut. Noch immer ist er nicht in der Lage seinen Beruf auszuüben. Die Ärzte haben wegen der Verletzung im Rücken noch nicht das Okay gegeben weshalb er sich langsam Gedanken machen muss was er machen möchte. Der Army wird er treu bleiben soviel steht fest, aber in welchem Bereich er tätig sein wird, muss er sich noch überlegen.

PERSONALITY
zielstrebig; zynisch; wachsam; vielseitig; verletzlich; unnachgiebig; treu; tolerant; sarkastisch; selbstbewusst; sozial; stur; redselig; naturverbunden; mutig; loyal; langweilig; konzentriert; intelligent; herzlich; frech; ehrlich; ehrgeizig; ernsthaft; dominant; direkt; charismatisch; bodenständig; aufbrausend;
NAMELeon Hunter
FACE CLAIMDavid Beckham
RESERVIERTYES
AGE46 Jahre
JOBMajor bei der US Army Special Forces
WANTEDNO

MY ANTHEM

Always remember us this way
Lady Gaga

FAMOUS LAST WORDS

HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?


Keigo Matsuda has been summoned by the rain
nach oben springen

#99

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 16:14
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@EmberPlay
STORYLINE
tw: eating disorders, depression, light mobbing
loneliness. noun. the unhappiness that is felt by someone because they do not have any friends or do not have anyone to talk to.

That's the definition, but the reality is something else. loneliness is being in a room full of people yet feeling like you don't belong. loneliness is talking to friends yet not connecting with any of them. loneliness is hiding parts of yourself to survive, to keep going when it wants to swallow you, pull you under. loneliness is a curse, a disease that is rotting you from the inside. That's eating away at your heart, your mind, your very existence. It's a silent killer, always lurking just waiting for the right moment to attack and spread it's venom. But sometimes.. sometimes it's the only thing that makes you feel safe - like a blanket hiding you from the pain.

Als Olivia Haley Preston das Licht der Welt erblickte, schien alles für einen Moment still zu stehen. Als ob alles nur darauf wartete, dass sie ihren ersten Atemzug machte. Vielleicht war es auch genau so. Denn in gewisser Weise war sie ein kleines Wunder. Seit Jahren hatten Henry und Victoria Preston versucht Kinder zu bekommen. Einen Erben, um den Preston Namen weiterzuführen. Nichts wollte funktionieren. Keine natürlichen Mittel und keine Therapien. Als der Doktor ihnen sagte, dass sie beide so gut wie unfruchtbar waren, war für sie eine Welt zusammengebrochen. Doch sie machten weiter. Dann allerdings passierte das, womit niemand gerechnet hätte. Zwei kleine Striche auf dem Schwangerschaftstest. Schwanger. Die Freude im Haushalt Preston war überwältigend. Der Gedanke, dass sie eigentlich mitten in einem Adoptionsprozess waren? Fast vergessen. Aber eben auch nur fast. 9 Monate später wurde die Familie somit nicht nur durch einen adoptierten Sohn sondern auch durch die eigene Tochter ergänzt. Dass Andrew adoptiert war, war sowas wie ein offenes Geheimnis. Die Gesellschaft wusste es, aber niemand sprach darüber – schon gar nicht mit Olivia und Andrew selbst. Die beiden waren nur zwei Jahre auseinander und schon früh zeigte sich die enge Beziehung der Geschwister. Olivia war überall dort zu finden, wo Andrew war. Andrew hatte immer ein Auge auf seine kleine Schwester. Das Familienleben war perfekt. Das junge Mädchen begann früh sich für alles zu interessieren. Die Frage 'Warum?' wurde so oft am Tag gestellt, dass es fast ein Wunder war, dass sich die Menschen um sie herum noch die Zeit nahmen, diese überhaupt zu beantworten. Als sie dann Lesen konnte, wurde eine ganz neue Welt für sie geöffnet. Sie versank in fremden Welten. Statt wie früher mit ihrem Bruder zu spielen, fand man sie jetzt fast nur noch mit der Nase in einem Buch. Während sie in den Kreisen der Prestons dafür bewundert wurde, so sah das in der Schule anders aus. Kinder waren eben manchmal grausam. Durch ihren enormen Wissensdrang war sie ihren Mitschülern bereits von Anfang an voraus – was dazu führte, dass sie ausgegrenzt wurde. Quasi täglich wurde sie als Nerd, Besserwisser oder Weirdo bezeichnet. Olivia verstand nicht, warum es so ein Problem war, dass sie gerne las. Nur weil sie nicht mit draußen rumrennen wollte sondern sich lieber mit einem Buch in den Schatten setzte? Sie zog sich zurück, wurde auch Zuhause immer ruhiger. Ihre Eltern wussten nicht, was sie tun sollten.
Einzig gegenüber Andrew öffnete sie sich noch. Er baute sie auf, unterstützte sie. Und er versuchte sie auch aus ihrer Schale rauszuholen. Sie war 10, als sie das erste Mal den Controller einer Spielekonsole in den Händen hielt. Andrew hatte diese zu Weihnachten bekommen und zwang sie, mit ihm zu spielen. Was als Zwang anfing, wurde schnell eine ganz neue Leidenschaft. Bald schon folgte ihr erster eigener PC. Stundenlang konnte sie sich in neuen Welten verlieren – entweder mit Büchern oder mit Spielen. Dass sie quasi keine Freunde hatte, störte sie kaum noch. Doch die ihre Familie sah es mit kritischen Augen. Wenn sie dazu gezwungen wurde, war sie durchaus jemand, der andere Menschen von sich überzeugen konnte, doch scheinbar wollte sie es nicht von sich aus probieren. Als sie dann auf die middle school wechseln sollte, trafen ihre Eltern eine Entscheidung. Sie würde nicht in Seattle auf eine Schule gehen sondern wurde auf ein Internat geschickt. Für Olivia der pure Horror. Getrennt von ihrem Bruder, ihrer Familie – und all ihren Interessen. Aber sie hatte keine Wahl. Für zwei Jahre wurde sie auf ein Internat in Kalifornien geschickt. Doch das Mädchen, was mit dem Einstieg zur High School wieder in ihr Elternhaus kam, war kaum zu vergleichen mit dem schüchternen Mädchen, was dieses zuvor verlassen hatte. Im Internat hatte sie durch einen Zufall Anschluss an die Cheerleader bekommen. Eigentlich nur, weil eine von ihnen von ihr die Hausaufgaben abschreiben wollte. Recht schnell wurde sie dazu gedrängt dem Cheerleader-Team beizutreten. Und damit fing alles an. Sie wurde beliebt, wurde von anderen Mitschülern gesehen. Ein Gefühl, was süchtig machte. Sie versteckte sich nicht länger hinter Büchern sondern trainierte. Und trainierte. Und trainierte. Ihre Freizeit bestand nur noch aus ihren Freunden und Cheerleading – und ihrem Gewicht. Ein Kommentar der Trainerin war genug gewesen. Ein 'Hmm, vielleicht brauchen wir den Rock eine Nummer größer.'. Aber Olivia wollte keine Nummer größer tragen. Von dem Tag an begann sie auf ihre Ernährung zu achten. Statt Frühstück trank sie nur noch Shakes. Abendessen? Gab es nicht mehr in ihrer Welt. Kalorienzählen bekam ihr Alltag – und ihr Gewicht schwand. Statt eine Nummer größer musste der Rock bald in einer Nummer kleiner sein. Für sie ein Gewinn – für ihre Gesundheit kritisch. Es war einer der Gründe, warum sie nach der Middle School wieder nach Hause kam.
Doch in der High School wurde es auch in Seattle nicht besser. Sie hatte sich von ihrem Bruder distanziert. Bücher und Spiele? Hatte sie keine Zeit mehr für. Zu kindisch. Stattdessen hieß es Cheerleading und alles mit dem Handy festhalten. Menschen, die sie früher vermieden hatten, wollten auf einmal ihre Freunde sein. Fragten sie nach Dates, als plötzlich alle anfingen, Beziehungen zu haben. Sie genoss die Aufmerksamkeit von anderen Menschen mehr, als sie es sich je eingestehen wollte. Und dafür musste sie ihr Gewicht eben auch unten halten in ihren Augen. Sie lernte, wie sie ihren Eltern vortäuschte, dass sie gegessen hatte. Einzig Andrew merkte, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Es war der erste richtige Streit zwischen den beiden Geschwistern. Nicht mehr ein Herz und eine Seele sondern plötzlich Fremde. Sie war 16 zu dem Zeitpunkt. Was sie noch nicht wusste in dem Moment? Nur Wochen später würde Andrew verschwinden. Bis heute weiß sie nicht, was damals passiert ist. Warum er von jetzt auf gleich das Haus verließ und nicht wieder zurückkam. Anfangs machte sie sich nicht einmal Sorgen. Doch nach einer Woche begann sie ihn zu vermissen. Niemand wollte ihr sagen, was eigentlich passiert war. Es war, als ob alle Bescheid wussten und nur sie im Dunkeln ließen. Ihre Beziehung zu Essen verschlechterte sich nur noch mehr. Ihr Gewicht sank weiter. So weit, dass es fast keine Überraschung war, dass sie sich irgendwann verletzen würde. Es war einer ihrer letzten Auftritte als Senior. Ein Stunt, den sie schon tausende Male gemacht hatte. Doch die Trauer über den Verlust ihres Bruders auch wenn er nun schon seit über einem Jahr verschwunden war gemixt mit keinem Essen an diesem Tag programmierte das Unheil vor. Statt auf ihren Füßen knickte sie um und landete sie auf dem Rücken – blieb liegen. Ihre Eltern fuhren sie sofort ins Krankenhaus. Zum Glück war sie bis auf einen gebrochenen Knöchel nicht weiter verletzt, doch die Ärzte sahen die Anzeichen. Diagnose: Essstörung. Statt also ihre Sommerferien wie jeder normale Teenager mit ihren Freunden zu verbringen, verbrachte sie diese in einer Klinik. Sie nahm wieder zu auf Zwang. Lernte, wie eine gesunde Beziehung zu Essen aussah, auch wenn es ein Kampf war und sie es bis heute nicht zu 100 Prozent sieht.
Als sie endlich entlassen wurde, fühlte sie sich leer. Sie durfte kein Cheerleading mehr machen, ihr Bruder war weg, ein Großteil ihrer Freunde hatte sich von ihr abgewandt und sie konnte nicht wie jeder ihrer Freunde zum Wintersemester mit dem Studium starten. Stattdessen zog sie sich wieder zurück und begann mit den Dingen, die ihr damals Freude gemacht haben – Lesen und Gaming. Während sie also darauf wartete, dass sie ihr Marketing und Kommunikation-Studium zum Sommersemester aufnehmen konnte, eröffnete sie einen Twitch Kanal. Für sie war Gaming ein Weg, um sich ihrem Bruder wieder nahe fühlen zu können. Warum das dann nicht mit Menschen teilen? Am Anfang waren kaum Leute in ihren Streams, aber das war auch ok. Doch nach und nach wurden aus 10 Zuschauern 100. Und dann 1.000. Als sie dann also endlich von Zuhause ausziehen konnte und ihr Studium begann, streamte sie dreimal die Woche für bereits 2.000 Menschen. Sie begann Werbedeals zu bekommen, ein Einkommen, damit sie sich nicht mehr auf ihre Eltern verlassen musste. Sie lernte andere Streamer kennen. Als sie dann ihr Studium beendete, waren es nicht mehr 2.000 Leute. Es waren teilweise 20.000 Leute, die ihr zu sahen. Sobald sie am PC saß, konnte sie die Welt draußen vergessen. Sie vergaß Probleme und konnte einfach nur da sein. Weil da Leute waren, die die gleiche Leidenschaft hatten wie sie – und ihr dabei zuschauten.
Dass sie den Job bei den Seattle Kraken bekam, war auch mehr Zufall. Bei einem Influencer Event des neusten NHL-Games war sie mit Leuten ins Gespräch bekommen. Sie hatte über ihr Studium erzählt, dass sie auf Jobsuche war. Zwei Wochen später hatte sie die Einladung zum Bewerbungsgespräch in ihren Mails. Mittlerweile scheint das Leben es gut mit Olivia zu meinen. Sie hat einen Job, der ihr Spaß macht. Ein Hobby, dass die Rechnungen bezahlt. Freunde, die für sie da sind. Doch ihre Probleme? Ihre Probleme tauchen immer noch auf. Wenn der PC aus ist und ihr Apartment sich in Dunkelheit hüllt. Dann kommt immer noch die Frage auf – wo war Andrew? tbc.


PERSONALITY
Olivia is the kind of person that has a personality for everyone she meets. Not because she is manipulative but because she can sense what people need. A shoulder to cry on? Competition? She will adapt and give the people what they really need. Some would call her a people pleaser – she wouldn't say so herself. After all she has strong opinions and knows how to make a point as well. In her family home she learned that charme can go a long way, so why not use it accordingly? Especially once her competitive streak is coming out to play. She doesn't back down from a challenge which is certainly a good thing in her streaming career. But who is she when the door closes and she doesn't have to perform? She is scared of getting hurt, of being abandoned. Her insecurities come out to play and make her want to hide in bed. Her confidence nowhere to be seen any longer. Nobody wants to see that version, nobody wants to know that girl. So she hides it away and is her confident, bubbly self whenever the door to her apartment opens. Even her friends only know to a degree what is going on in her mind – she simply doesn't want anyone to peak inside.
NAMEOlivia Haley Preston
FACE CLAIMJanae Roberts
RESERVIERTYES | NO
AGEtwenty-six
JOBsocial media manager [ seattle kraken | twitch streamer
WANTEDNO | YES OF @seattle kraken

MY ANTHEM

M.I.A.
KATSEYE

FAMOUS LAST WORDS

Kann mir jemand schon mal einen Drink kaltstellen? So ein Einzug ist auch immer anstrengend.. Oh – und fahrt gerne schon mal meinen PC hoch!


Keigo Matsuda has been summoned by the rain
nach oben springen

#100

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 16:26
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@USERNAME
STORYLINE
Schritte. Gleichmäßige Schritte welche die junge Krankenschwester in diesen Minuten nicht zum ersten Mal in Angst versetzen. Schwere Stiefel hinterlassen einen gleichmäßigen Ton auf dem Boden. Die Ereignisse, seit die medizinische Versorgungstruppe ins Gebäude geschickt wurde, haben sich buchstäblich überschlagen. War es ein falscher Einsatzbefehl? Warum hat man ihnen das Go gegeben, wenn die Personen im Gebäude quasi bereits auf die Ankömmlinge gewartet haben? Kaum wurde der Raum betreten hat es einen Lichtblitz gegeben, Nebel hat sich gebildet und wie in der Ausbildung gelernt haben sich die weiblichen und männlichen Mitglieder des Versorgungstrupps versucht zu schützen und gegen die Angriffe zu wehren. Schüsse sind gefallen. Auch Alana selbst wurde von hinten gepackt und doch hat sie es irgendwie geschafft sich von dem Angreifer zu lösen und in Sicherheit zu bringen. Der Blick aus ihrem Versteck zeigt Bilder welche sie nie wieder loslassen werden. Blut, Kameraden die auf dem Boden liegen und man nicht erkennen kann ob diese noch leben oder nicht. Als sie sich einen Überblick verschafft hat, hat sie ihn entdeckt. Reglos auf dem Bauch liegend ist es ihr nicht möglich von ihrer Position zu erkennen ob er überhaupt noch atmet. Vorsichtig versucht sie zu ihrem Kameraden und Freund vorzudringen. Der Adrenalinspiegel ist in dieser Situation so hoch, dass sie ihren Herzschlag im Ohr wahrnehmen kann. Als sie es geschafft hat spricht sie ihn leise an aber es erfolgt keine Reaktion. Sie rüttelt an ihm, versucht wenigstens eine minimale Regung zu erkennen, doch nichts geschieht. Panik versucht ihren Körper zu erfassen, doch sie braucht einen klaren Kopf. Sie muss sich konzentrieren, auf ihre Umgebung achten und Leben retten. Sein Leben! Ihr Blick wandert über den reglosen Körper. Er blutet stark aber sie kann eine Atmung erkennen. Doch hier im offenen Raum ist nicht die Zeit ihn genauer zu inspizieren. Ihr Blick huscht umher, sie braucht unbedingt ein Versteck. Das Gebäude besteht aus mehreren Stockwerken und wenn sie sich nicht irrt hört sie Schritte genau über ihr. Aber wie lange bleiben die Angreifer oben? Weitere Schüsse, sie muss sich beeilen. Mit größter Kraftanstrengung schafft sie es ihn in eine Nische zu ziehen und diese behelfsmäßig zu verbarrikadieren. Mühevoll dreht sie ihn auf den Rücken, versucht die blutenden Wunden abzudecken und ihn somit am Leben zu erhalten. Wahrscheinlich wird sofort auffallen das sich hier jemand versteckt und doch muss sie es einfach probieren. Würde sie die Szene im Fernsehen sehen, dann hätte sie wahrscheinlich den Kopf über soviel Dummheit geschüttelt. Aber hier, in der Realität wo sie die verdammte Hauptrolle spielt, hofft sie einfach das sie nicht sofort gefunden werden. Wenn doch hatte sie bis jetzt ein relativ schönes Leben. Die Schritte kommen wieder die Treppe hinunter. Sie hält den Atem an und lässt die Luft erst wieder entweichen als sich die Schritte etwas entfernen. Noch ist niemand so nah gekommen das man sich hätte Sorgen machen müssen. Aber das heißt nichts. Sie hat keine Ahnung welche Mission die Kerle verfolgen, aber bestimmt nicht das jemand aus der „feindlichen“ Truppe überlebt. Schon wieder sind die schweren Stiefel ganz in der Nähe zu hören. Leon ist zwar noch bewusstlos, aber trotzdem dürfte er Schmerzen verspüren, da er leise aufstöhnt. Ohne zu überlegen legt sie ihre Hand über seinen Mund und die Nase. Die Schritte stoppen. Auch sie hält die Luft an und gerade als sie der Überzeugung ist das sich die Person wieder in Bewegung setzt, wird geräuschvoll die Barrikade weg geschoben. “Verdammt“ kommt es leise über ihre Lippen bevor ein lauter Knall ihre Ohren zum klingeln bringt. Sie ist davon überzeugt getroffen worden zu sein und wartet regelrecht darauf das ein Schmerz eintritt. Doch es passiert etwas mit dem sie nicht gerechnet hat. Plötzlich wird es komplett dunkel und sie kippt zur Seite. Das Blut in ihr Gesicht spritzt bekommt sie schon gar nicht mehr mit...

Dieses Ereignis ist fast auf den Tag genau ein halbes Jahr her. Ein Einsatz der absolut schief gegangen ist. Einer der einigen Kameraden das Leben gekostet hat. Auch ihres hat am seidenen Faden gehangen und es ist wahrscheinlich nur dem unbändigen Lebenswillen der Amerikanerin mit mexikanischen Wurzeln zu verdanken das sie diesen Einsatz überlebt hat. Der Oberbefehlshaber, welcher die Operation geleitet hat, hat Wochen nach diesem Vorfall Selbstmord begangen. Aus Schuld? Aus Scham? Man wird es nicht erfahren da er sich nicht die Mühe gemacht hat auch noch einen Abschiedsbrief zu schreiben bevor er die Waffe an seinen Kopf gesetzt und abgedrückt hat. Für Alana ist diese Nachricht überraschend gekommen. Aber sie hat nie nach dem Warum gefragt. Niemand ist davon ausgegangen das er die Truppe von Soldaten absichtlich ins verderben geschickt hat und doch muss er mit dem Tod zahlreicher Kameraden fertig werden, genau wie sie. Er hat es vorgezogen sich diesen quälenden Gedanken zu entziehen. Sie lebt beinahe jeden Tag damit das sie nicht alle hat retten können. Etwas was sie innerlich zerreißt und doch würde sie niemals aufgeben. Dies gehört nicht zu den Charaktereigenschaften der jungen Army Krankenschwester.[/i ]



Um Alana aber genauer kennen zu lernen ist es wahrscheinlich wichtig auch ihre Vergangenheit zu beleuchten. Als Kind eines amerikanischen Soldaten und einer mexikanischen Mutter war sie bereits früh Vorurteilen ausgesetzt. Menschen wissen doch immer alles besser was in dem Leben von anderen vorgeht oder nicht? So hatte sie bereits in ihrer Schulzeit Aussagen hören müssen die ihre Herkunft, milde ausgedrückt, in den Dreck zogen. [i]“Ihre Mutter wollte ein sicheres Leben und spielt dem armen Soldaten die große Liebe vor. Sie will von der Armut und den Unruhen in ihrer Heimat fliehen und nutzt ihn dafür aus. Liebe? Das ist doch keine Liebe“
. Ja, ihre Mutter hatte sich in einen amerikanischen Soldaten verliebt und dieser hatte sie in sein Land mit genommen. Er wollte ihr ein zuhause schenken und ihn interessierte es nicht,das sie von einem anderen Mann bereits ein Kind hatte. Für ihn war klar das er nach seinem Einsatz nur mit ihr zurück kehrte, und sollte sie ihr Land nicht verlassen wollen, wäre er bei ihr geblieben. Das nämlich ist wahre Liebe. Cole Bishop, ein US amerikanischer Soldat, hatte sich zu diesem Einsatz in Mexiko, nach einem schweren Erdbeben, freiwillig gemeldet um humanitäre Hilfe zu leisten. Er ist auch heute noch Soldat mit Leib und Seele und stolz auf die Arbeit die sie leisten. Vor allem jedoch war es ihm schon als junger Soldat wichtig gewesen das Menschen sicher waren sind und die medizinische Versorgung erhielten die sie benötigten. So hatte er die alleinerziehende Mutter Marisol Ortega kennen gelernt. Sie suchte mit ihrem kleinen Jungen Jose die Notunterkunft auf, nachdem das Erdbeben ihr zuhause zerstört hatte. Die beiden blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Er verliebte sich sofort in die Frau mit den dunklen Locken und nach zahlreichen Ablehnungen hatte sie es zumindest zugelassen das sie sich unterhielten. Die Sprachbarriere, sie konnte kaum Englisch und er kein Spanisch, stellte kein Problem dar. Ihre Familie hatte sie verstoßen als sie schwanger wurde und nicht gewillt war den Mann zu heiraten. Nun musste sie sich alleine durchschlagen. Cole wollte ihr ein zuhause schenken und ihr eine Familie sein. Sein Einsatz war nach einem halben Jahr beendet und Marisol zog mit ihm nach Washington. Nicht einfach für die junge Mexikanerin die kaum ein Wort Englisch sprach. Doch sie spürte das Cole es ernst meinte und war ihm dankbar das er soviel Geduld für sie aufbrachte. Mit der Zeit lernte sie die Sprache, passte sich an die Kultur an und fand sich schnell im Umfeld von ihrem baldigen Ehemann zurecht. Cole adoptierte nach der Heirat den kleinen Jose und als Jose zwölf war kam die kleine Alana Francesca zur Welt. Es war ein stürmischer Halloweenabend als sie das Licht der Welt erblickte. Jose feierte mit seinem besten Freund und dessen Familie gerade Halloween während der erste Schrei seiner Schwester zu hören war. Kaum hatte er die Nachricht von der Geburt erhalten, machten sich alle auf den Weg ins Krankenhaus und beglückwünschten die kleine Familie. Alana wuchs in einer sicheren und liebevollen Umgebung auf und konnte Schritt für Schritt zu einem neugierigen, aufgeweckten, fröhlichen und sturen Kind heran wachsen.

War in der Vorschule und in den ersten Schuljahren noch alles in Ordnung, so hat sich Alana mit jeder höheren Klasse oft wie eine Außenseiterin gefühlt. Die Vorurteile wurde bereits angesprochen. Sätze die das Mädchen zutiefst verletzt haben. Nicht weil ihre Freunde dies so sahen, sondern weil fremde Menschen sie verurteilten ohne sie überhaupt richtig gekannt zu haben. Diese Zeit hatte Alana aber gelehrt mit erhobenen Haupt durchs Leben zu gehen. Zuhause wurde die Traditionen von Marisols Heimatland groß gehalten und die spanische Sprache hat sie auch nie abgelegt. Natürlich wurde sie zweisprachig erzogen und sogar Cole konnte sich mittlerweile im perfekten Spanisch in Streitgespräche einmischen. Alana war stolz auf die Herkunft ihrer Mutter, welche sie nur aus dem Fernsehen und Erzählungen ihrer Eltern kannte. Cole und Marisol waren strenge aber sehr liebevolle Eltern. Als Soldat war es ihrem Vater immer wichtig das die wenigen Regeln eingehalten wurden und dies führte im Hause Bishop oft zu Streitigkeiten. Alana hatte schon früh ihren eigenen Kopf und definitiv das Temperament ihrer Mutter geerbt. In den hitzigen Streitgesprächen zwischen Vater und Tochter hatten sie zwischen Englisch und Spanisch gewechselt. Eine Herausforderung die Cole angenommen hatte, denn auch er war der Sprache inzwischen fließend mächtig. Wenn er nicht mehr weiter wusste, hatte er empört gefragt wer ihr diesen verdammten Sturkopf verliehen hat. In diesem Fall war es dann Alana gewesen die ihre klugen Augen auf ihren Vater richtete, die Hände in die Hüften gestemmt und mit einem breiten Lächeln verkündete, dass sie eine perfekte Mischung aus beiden geworden sei. Ein Umstand der den wütenden Vater kurzzeitig schmunzeln ließ nur um dann die Strafe zu verkünden die sie erwartete für das ungehorsame Verhalten. Auch wenn sie die wenigen Regeln für überflüssig hielt, war sie später für die Disziplin dankbar die von ihr erwartet wurde. In der Schule war das junge Mädchen den Lehrern wegen ihrer Intelligenz und der Offenheit gegenüber neuen Situationen aufgefallen. Den Jungs der Schule hatte hauptsächlich interessiert das sie zu den hübschen Mädchen gehörte. Ihre dunklen, langen Haare sowie die schönen braunen Augen fielen sofort auf und sie hatte viele Verehrer. Obwohl sie immer eine gute Schülerin war, gab es auch in ihrer schulischen Laufbahn eine Zeit in der sie sich mehr für Jungs interessierte als für den anstehenden Mathematiktest. Ihr erster Schwarm war ausgerechnet der beste Freund ihres Bruders und 12 Jahre älter. Definitiv unerreichbar und er interessierte sich nur für sie weil er eine kleine Schwester in ihr sah. Besonders traurig war sie als er sich erdreistete seine Freundin zu einer Familienfeier mitzunehmen. Kurzzeitig schwor sie den Männern ab und verliebte sich dann doch unsterblich in den Captain des Footballteams ihrer Schule. Um das Klischee zu bedienen war sie Mitglied der Cheerleader und die Liebe war die größte die es je gab. Leider auch eine sehr kurze. Die erste Liebe, welche man denkt das sie für immer hält, hatte genau 74 Tage, 22 Stunden und 13 Minuten gedauert. Was für eine lange Zeit. Nun schwor sie den Jungs wirklich ab und konzentrierte sich wieder voll und ganz auf die Schule. Viel mehr begann sie sich damit zu beschäftigen was sie einmal werden wollte. Schon immer hatte sie der menschliche Körper interessiert und Biologie zählte mitunter zu ihren Lieblingsfächern. Daher war ihre Berufswahl – Krankenschwester – vielleicht nicht verwunderlich. Jedoch hätte wohl niemand mit ihrem tatsächlichen Berufsweg gerechnet. Wie in jeder Highschool gab es auch in ihrer eine Orientierungswoche wo sich die verschiedenen Colleges, aber auch Berufszweige und Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt haben. Sie hat sich sehr auf die Woche gefreut und als sie den Stand der Army gesehen hatte ist ihr Herz stehen geblieben. Leon! Sie dachte er war mit ihrem Bruder im Einsatz. Besorgt ging sie zu seinem Stand und musste erfahren das er aufgrund einer Verletzung für den Einsatz gesperrt war. Um nicht untätig herumzusitzen meldete er sich für die Rekrutierungsstelle. Sofort wuchs die Sorge in Alana. Sie wusste nie viel über die Einsätze ihre Bruders, doch wusste sie wie wichtig sein bester Freund für ihn war. Leon konnte sie überzeugen das ihrem Bruder nicht passieren würde. Dies beruhigte sie zwar nicht, aber während des Gespräches fielen ihr Broschüren über Armeekrankenschwestern ins Auge. Noch nie hatte sie über diesen Zweig nachgedacht und doch war ihr Interesse geweckt. Sie nahm sich Informationsmaterial mit nach Hause und nachdem sie alles studiert hatte, war sie sich sicher: Genau das ist ihr Weg! Ein Weg der zuhause anfangs auf Gegenwehr stieß. Ausgerechnet Cole wollte diesen Wunsch nicht akzeptieren. Er wusste was auf sein kleines Mädchen zukommen würde und wie jeder Vater wollte er sie schützen. Natürlich war er auch stolz und doch hatte die Angst die Oberhand gewonnen. Viele schlaflose Nächte und Gespräche mit seiner Frau führten dazu das er den Berufswunsch seiner Tochter akzeptierte und sie in jegliche Weise unterstützen würde. In dieser Zeit hat Alana bereits begonnen sich für Colleges zu bewerben. Tatsächlich hat sie die Seattle University angenommen an der sie nach 4 Jahren den Bachelor of Science in Nursing abgeschlossen hatte. Nach dem Ablegen der benötigten Lizenz konnte sie sich endlich für das United Nurses Army Nurse Corps bewerben. Als medizinisches Personal wäre sie nicht gezwungen gewesen eine Grundausbildung zu absolvieren, doch sie entschied sich dafür. Immerhin wollte sie nicht unvorbereitet in ihrem neuen Aufgabengebiet ankommen. Sie wollte unbedingt in den Einsatz in Kriegsgebiete und dafür war es ihr wichtig gewisse Grundkenntnisse, die man im medizinischen Lehrgang nicht bekam, zu erlernen. Die Grundausbildung hatte der mittlerweile 23 jährigen eine Menge abverlangt. Nicht nur das sie sich in einer Männerdomäne wieder fand, sie kam mehr als nur einmal an ihre physischen und psychischen Grenzen. Oftmals wäre sie lieber am Trainingsfeld liegen geblieben als wieder aufzustehen um sich erneut zu beweisen. Viel Schweiß, Tränen aber auch Durchhaltevermögen hatte es sie gekostet diese Grundausbildung zu schaffen. Auch hier waren Jose und Leon mal mehr, mal weniger an ihrer Seite. Die beiden haben sie beim Training bis an ihre Grenzen gebracht, sie gepusht und ihr aufgeholfen. Nach der Grundausbildung hatte sie ihre Bewerbung an das United States Army Nurse Corps geschickt und nach weiteren Bewerbungsrunden und monatelangem Zittern hatte sie die Zusage in der Tasche. Nun musste sie erneut eine gewisse Ausbildungszeit in Texas absolvieren um die wichtigsten Grundlagen ihrer Arbeit zu erlernen und auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Es störte sie nicht das sie sich für mindestens drei Jahre verpflichten und zwischen den Einsätzen Weiterbildungen absolvieren musste. Ihr Traum war Wirklichkeit geworden und sie hatte ihr Ziel erreicht.

Ein Traum der heute zum Albtraum geworden ist. Die Einsatzgebiete sind hart gewesen und sie hat viele Eindrücke mit genommen die sie auch zuhause in Seattle nicht los gelassen haben. Aber der letzte Einsatz, vor einem halben Jahr, hat dazu geführt das sie auch heute noch nicht arbeitsfähig ist. Noch immer wacht sie nachts schweißgebadet auf, dreht sich auf die Seite und sucht hektisch nach Leon. Sollte er neben ihr liegen überprüft sie ob er noch atmet. Ist sie alleine dauert es eine gefühlte Ewigkeit sich zu erinnern das sie zuhause und in Sicherheit ist. Oftmals sind die Nächte lang und sie verbringt sie an der großen Fensterfront ihres Appartements von der sie wunderbar auf die Stadt blicken kann. Sie hat Probleme die Ereignisse zu verarbeiten. Sie kann nicht glauben das auch sie, unbemerkt von ihr, so schwer verletzt worden ist das sie keine Kinder mehr bekommen kann. Beim Aufwachen hat sie den Verband gespürt aber die Wahrheit zu verkraften ist etwas ganz anderes. Man geht davon aus das ein Querschläger sie erwischt hat und die Kugel ist in ihren Bauch eingedrungen hat aber keine Organe extrem geschädigt. Bei dem Zweikampf dürfte sie aber auch mit dem Messer verletzt worden sein und diese war schwerwiegender als die erste Verletzung. Doch zusammen genommen reichten die Verletzungen aus um ihre Gebärmutter zu schädigen. Somit wird es unwahrscheinlich das sie ein Kind bekommen oder gar austragen kann. Etwas das man ihr in der Aufwachphase sofort mit geteilt und sie bis zum heutigen Tag für sich behalten hat. Sie hat alles für einen bösen Traum gehalten und doch ist es die Realität mit der sie täglich lebt. Sie möchte sich davon nicht unterkriegen lassen aber an vielen Tagen weiß sie nicht wie sie dieser Angst und Panik entkommen soll. Nicht nur einmal hat sie ein zufälliges Geräusch derart in Panik versetzt das sie erstarrt stehen geblieben ist. Sie sollte sich Hilfe suchen und doch ist sie zu stolz zuzugeben das sie mit den Ereignissen nicht klar kommt. Sie hasst es schwach zu sein und ihrem Vater recht geben zu müssen das sie ihr Traumjob innerlich zerstört hat. Nach außen versucht sie die Fassade aufrecht zu erhalten und wenn es doch unerträglich wird gibt es einen Menschen den sie Tag und Nacht anruft: Leon. Ihm kann sie fast alles erzählen ohne verurteilt zu werden. Wenn man die junge Frau fragt wie es weiter geht ist sie ratlos. Sie kann nicht sagen wie ihre Zukunft aussehen wird wenn sie nicht einmal sagen kann ob sie sich morgen im Supermarkt nicht ängstlich zusammen rollt weil ein Geräusch ihre Ängste hervorruft und sie kurzzeitig wieder in den Einsatz zurück geworfen wird. Auch wenn dies nur ihr Kopf macht so ist es in diesem Moment bittere Realität.

PERSONALITY
Blendet man die aktuellen Ereignisse aus, so sieht man in Alana eine selbstbewusste, lebenslustige, neugierige, weltoffene und emphatische junge Frau. In ihrem Beruf unerbittlich, lässt sie sich vor allem im Privatleben sehr oft erweichen. Sie hat ein sehr großes Herz, verzeiht schnell und hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Sie liebt es in der Gesellschaft von Tieren zu sein und würde sich am Liebsten einen ganzen Zoo halten. Haben sie ihre Ängste im Griff hat sie das Gefühl die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. In diesen Momenten ist sie still, zurückgezogen, misstrauisch und lässt alle an ihrer Mauer abprallen. Sie ist ehrgeizig aber auch ungeduldig. Sie ist zielorientiert und manchmal ziellos. Aber egal was auch in ihrem Leben passiert, ihre Familie und Freunde stehen immer an erster Stelle.
NAMEAlana Francesca Bishop
FACE CLAIMEiza González
RESERVIERTYES
AGE34 Jahre
JOBKrankenschwester United States Army Nurse Corps
WANTEDNO

MY ANTHEM

Hold My Hand
Lady Gaga

FAMOUS LAST WORDS

HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
nach oben springen

#101

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 16:41
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
avatar
on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
hello over there, alana


Bevor wir zu der Tragik deines Lebens kommen, will ich erst einmal sagen, wie schön nicht nur dein Name sondern auch Gesicht ist! Was jedoch deine Lebenserfahrungen soweit angehen.. Girl, geht’s dir gut? Du solltest definitiv Hilfe bekommen, mit sowas zu leben ist.. beinah unmöglich. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie du es überhaupt schaffst, deine Augen zu schließen.. Ich renne ja schon vor Michael Myers auf meinem Bildschirm weg, aber in einer Gefahrenzone zu sein, immer mit der Möglichkeit angegriffen zu werden? No thank you. Ich habe eigentlich soweit keine weitere Anmerkungen, außer eines — aber auch nur als Ergänzung, damit es einfach etwas schlüssiger ist: Die Unfruchtbarkeit aufgrund der Verletzung ist zwar möglich, aber du solltest hierfür dann auch schreiben, dass die Kugel beispielsweise ihren Bauch getroffen hat oder ähnliches, nur für das Verständnis. Desweiteren solltest du dir bewusst sein, dass Army Nurses nicht wirklich eine Grundausbildung absolvieren müssen, dafür aber eine BOLC und das ist dennoch eine militärische Ausbildung, nur eben keine Bootcamp-Grundausbildung. Das solltest du bitte ergänzen, aber das kannst du auf der anderen Seite machen. Komm erstmal an, ich spendiere die Drinks!

P.s.: Ich hab mich vorgemogelt Kei, hihi


dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






nach oben springen

#102

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 16:56
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Huhu Verity!

Ahhhh stimmt das habe ich auch so gelesen und habe es vergessen hinzuzufügen. Denn sie wollte die Grundausbildung für sich machen … Aber ich werde alle Anmerkungen natürlich intern umsetzen. Danke für den Hinweis!


nach oben springen

#103

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 17:03
von Keigo Matsuda | 182 Beiträge
avatar
on a break ⸺ » away until 10.05.
charactersong ⸺ » spectator by friday pilots club

@keiotic.mats
Lauft mir hier doch jetzt nicht so die Hütte ein, ich habe nur zwei Arme
Boah, was für eine Power ich hätte, würden mir noch zwei weitere Arme wachsen, ich wäre ein multitasking-Gott! Oder ich würde zu Sukuna aus Jujutsu Kaisen werden, was auch ein weird flex wäre, aber ich schweife ab. Sollte einer von euch sich aber gerne mein Weeb-Gelaber anhören wollen, hit me up! Ich mache euch wie @Nicolas Hayes traurig!

Jedenfalls; Leon, toller Name übrigens, ich musste direkt an Resident Evil denken. Du hast schon irgendwie Ähnlichkeiten mit Leon S. Kennedy aus dem Game, beide echt traumatische Dinge erlebt, die das Leben nachhaltig geprägt haben. Nur du musstest jetzt nicht gegen Zombies kämpfen, sondern realistische Krisen bewältigen. Sowas zu überleben ist wirklich extrem hart, besonders nach dem großen Verlust, dann noch die Verantwortung… Ich will mir nicht vorstellen, wie sich survivor's guilt anfühlen muss.
Ich hoffe, deine Seele kann heilen, oder so weit lernen damit zu leben, dass du dich nicht mehr so quälen musst. Oh und dass du zurück ins Leben findest. Wird sicherlich anders sein, aber das heißt ja nicht immer das es schlecht sein muss!

LIV! So sehen wir uns wieder! Schön, dass du es hier in die Bewerbung geschafft hast, als Fan hab ich schon ganz aufgeregt gewartet
Jetzt, wo ich so in Resident Evil drin bin, hoffe ich, du zockst den neuen Teil Requiem on stream. Außer du hast Schiss, but I dare you too. Ich halte auch gerne deine Hand dabei

Ihr beiden könnt euch gerne auf die andere Seite schwingen, ich erwarte euch da mit weniger Nerdtalk hoffentlich. Außer ihr wollt zuhören. Ich höre mich ja immer gerne selbst reden

PS; vordrängeln ist fies Vee

see ya on the flip side,
⸺ Keigo




Nicolas Hayes threatens: "My therapist will hear about this."
nach oben springen

#104

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 11.03.2026 17:24
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
avatar
on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
 
[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
[faceclaim]YOUR FACE HERE[/faceclaim]
[reserviert]YES | NO[/reserviert]
[age]YOUR AGE HERE[/age]
[job]YOUR JOB HERE[/job]
[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 






nach oben springen

#105

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 12.03.2026 09:21
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

@treasure_fox_
STORYLINE
September 2020 – „I’m fine. I swear I’m fine“, she repeated while the doctor scanned her face for signs of a concussion. Arcadia didn’t get that she had no saying in this issue. There were people and colors flying around her, eyeing her like she could get worse any moment. She had no idea how it had felt when she had been asleep but it felt much worse now. She had slept nearly two days since she had wandered around Route 9 in the middle of the night. There was no idea lightening up in her mind how she could have gotten here. After all, she had passed out in the middle of nowhere after escaping him just to wind up in a little town in the north. And yet, the whole story – her story – began far away from Arlington. Chapter One: „The Tour Guide and the Andes“ – Was passierte wohl, wenn man eine Fremdenführerin aus Seattle in die Anden von Peru schickte? Rechnete man damit, dass sie sich in einen jungen, peruanischen Mann namens Gabriele verliebte. Rechnete man damit, dass diese zwei Menschen irgendwann einmal drei gemeinsame Kinder haben würden? Das taten wohl die wenigsten und dennoch ist dies eine wahre Begebenheit. Gabriele Aguilar und Alexandra Decker lernten sich in einer der geschichtsträchtigsten Städte Perus kennen. Als ehemalige Hauptstadt des Inkareichs lag es auf der Höhe von fast 3400 Metern. Cusco wurde um 1533 von den spanischen Konquistadoren eingenommen und dann neugegründet. Mittlerweile ist die Stadt für ihre spanische Kolonialarchitektur und ihre archäologischen Stätten bekannt. Alexandra zog es wahrscheinlich deswegen nach Cusco. Sie hatte schon immer ein Faible für Architektur und die Geschichte, die dahintersteckte. Und in der Blüte ihres Lebens wollte die mehrsprachige Schönheit so viel wie möglich entdecken – es war jedenfalls besser, als in den Vereinigten Staaten vor sich hinzudümpeln. Es war ihre dritte Reise in ein fremdes Land, als sie den Mann traf, der ihr Leben auf den Kopf stellte. Gabriele war in Cusco aufgewachsen. Er kannte viele Leute. Seine Familie war tief in der Stadt verankert. Und dennoch hatte er schon immer mehr im Sinn gehabt als Peru. Eine Karriere in Peru zu starten, war nicht unbedingt die einfachste Aufgabe. Er hatte zwar die einfache Schreinerei seines Vaters übernommen, aber er überlegte schon lange, einfach auszuwandern und sein eigenes Ding zu machen. Dann traf er auf Alexandra. Die beiden verstanden sich direkt gut, da die Blondine sehr verständliches Spanisch sprach, mit der Zeit in den Anden und auch durch Gabriele auch ein wenig Queuchua lernen konnte. Gleichzeitig lehrte sie ihm auch ein gutes Stück Englisch. Nach wenigen Monaten wurde daraus mehr. Aus einem sprachlichen und informationellen Verhältnis wurde eine gewisse Zuneigung. Und schließlich wurde es ernst zwischen ihnen. Da Alexandra keine Skrupel hatte, den USA den Rücken zuzukehren, blieb sie in Peru und wurde eine feste Fremdenführerin für Cusco und Umgebung. Sie lernte dafür auch unter den existierenden Fremdenführern zu existieren. Die Leute, von denen sie viel lernte. Gabriele schoss seine Auslandspläne auch erstmal in den Wind. Mit Alexandra fühlte sich auch die Heimatstadt nicht mehr so unspektakulär an. Es dauerte nicht lange, bis ihr erstes Kind kam. Dámon sorgte dafür, dass die beiden zusammenzogen und die beiden heirateten, als Alexandra mit ihrem ersten Kind hochschwanger war. Es dauerte auch nicht lange, bis das nächste Kind kam. Dann erblickte Arcadia die Welt. Ihr Name sollte dem ihres Bruders in keiner Weise nachstellen. Arcadia – das Symbol für ein idyllisches Paradies, das sich durch Frieden und Einfachheit auszeichnet. Keiner der beiden Elternteile wollte gewöhnliche Namen für die Kinder. Zum Start hatten die beiden direkt zwei Kinder in ihrer doch so frühen Beziehung. Während die Kinder langsam zweisprachig groß wurden, versuchten die Eltern erstmal, kein Kind mehr zu bekommen. Erstmal wollten sie auf das Wohl der beiden Geschwister achten. Nach vier weiteren Jahren und dem Tod von Alexandras Großmutter rückte das Thema Auswanderung wieder in den Vordergrund. Gabriele sah für sich und die kleine Familie ein Leben, das sich nicht nur im Groben um eine Bergkette drehte. Alexandra knickte bei dem Gedanken an ein Familienleben in einem großen Haus ein. Natürlich wollten beide auch, dass ihre Kinder die Chance haben, sich frei zu entfalten, anstatt an die Anden gebunden zu sein. Chapter Two: „From South to North“ – Und so folgte der Umzug in die Vereinigten Staaten. Es lief alles recht glatt, obwohl der Stress zwischen Alexandra und ihren Eltern wieder aufflammte. Sie waren nicht darüber erfreut gewesen, dass sie so lange weggewesen war und sie ihre Karriere vernachlässigt hatte. Bei dem Anblick ihrer Enkelkinder flaute der Streit wieder langsam ab. Sie unterstützten die kleine Familie und ließen sie erstmal bei sich in Seattle wohnen – bis sie das Haus der Großeltern wieder auf Vordermann gebracht hatten. Dort zog die Familie auch nach wenigen Wochen ein. So fing das Leben in der Kleinstadt an. Alexandra arbeitete wieder mal als Fremdenführerin – nur jetzt in der Stadt, die sie sehr gut kannte. Gabriele machte seine eigene kleine Schreinerei auf. Er hatte noch Schwierigkeiten, sich an die Vereinigten Staaten zu gewöhnen, aber für seine kleine Familie gab er alles, was er konnte. Da er ein eifriger Mann war, der mit Herz und Seele arbeitete, gelang ihm das außerordentlich gut. Während seine Frau die Kinder zum Bus brachte und dann den ganzen Tag über unterwegs war, kümmerte er sich darum, dass die Kinder etwas zu essen bekamen, wenn sie wieder zurückkamen. Die Integration der beiden Kinder war schneller passiert als die von Gabriele. Da sie bilingual aufgewachsen waren, hatten sie auch keine Nachteile. Arcadia Loria Decker war eine begabte Rednerin in Englisch. Sie konnte schon im Alter von vier Jahren gut Englisch sprechen. Auch in den anderen Fächern glänzte sie durch ihre ungebremste Neugier an allem, was ihr begegnete. Ihr Durst nach Wissen war unstillbar. Die kindische Einstellung, alles wissen zu wollen, nahm einen großen Platz in ihrem Kopf ein. Ihr erster Gameboy verstärkte diese Einstellung nur umso mehr. Sie tauchte in Welten ab, die ihre Fantasie durchgehend prägten. Cadia hing eher an ihrer Fantasie als an Freunden. Das hieß nicht, dass sie nicht kommunikativ war. Sie spielte und las auch gerne mit anderen. Vor allem mit ihren Eltern oder mit ihren Geschwistern. Ihren Geschwistern? Richtig. Die Familie bekam 2004, fast vier Jahre nach Arcadia, Nachwuchs in Form von Olivia. Arcadia war direkt verliebt in ihre kleine Schwester. Es lag vielleicht auch daran, dass sie vorher nie die große Schwester mimen durfte. Mit Olivia änderte sich das. Die damals Achtjährige war nun eher darauf fixiert, sich um die Kleine zu kümmern. Ihren Eltern stand sie zu der Zeit andauernd auf den Füßen, wenn es um Olivia ging. Nicht selten schlief die Kleine bei ihr im Bett. Zwischen den beiden entwickelte sich schnell eine untrennbare Kombination – das so übliche schwesterliche Band. Dámon war sie nie so nah gewesen wie ihrer Schwester. Er war eindeutig der lautere der beiden. Während sie Streit aus dem Weg ging, warf sich ihr Bruder gern in einen solchen rein. Und dennoch verstanden sich die beiden so gut, wie sich zwei so unterschiedliche Personen verstehen konnten. Schließlich waren sie Geschwister. Beide liebten Olivia abgöttisch. Das verband sie auch immer ein wenig miteinander. Die Familie Decker war allgemein eine freundliche Familie, die sich in Seattle völlig integrieren konnte. Auch Gabriele schaffte es nach ein paar Jahren, sich an Metropole am Pudget Sound zu gewöhnen. Es unterschied sich deutlich von Cusco, aber es hatte seinen Charme. Seine Schreinerei und vor allem seine meist handgeschnitzten Figuren bildeten einen netten Verdienst. Vor allem, als er anfing, den Online-Handel für sich zu entdecken. Alexandra war den ganzen Tag über mit der Führung vieler Leute beschäftigt. Seattle und in aller erster Linie die Space Needle waren Touristenmagneten. Die Skyline Seattles war weltberühmt. The Emerald City, The Queen City. Die Metropole im Westen von den Vereinigten Staaten trug viele Namen, die sie im Laufe ihrer hundertvierundsiebzigjährigen Geschichte erhalten hatte. Arcadia interessierte sich schon immer für Geschichte und Washington besaß einige von diesen. Besonders wenn es um die indigenen Völker vor und nach der Kolonialisierung ging. Schon im frühen Alter hatte sie sich schon für die Geschichte der Azteken und der vielen weiteren Ureinwohner interessiert. Irgendwo war ihr Vater auch ein Teil dieser Kultur gewesen. Die Anden waren ein sagenumwobenes Gebirge. Und irgendwo war Arcadia sicherlich eine Nachfahrin der sagenumwobenen Völker. Für sie hatte es schon etwas. Es war so, als wäre sie ein Teil einer Fantasy-Welt – einer vergangenen Fantasy-Geschichte, die aber noch immer irgendwo in der Luft lag. Manchmal fühlte sie sich wie eine kleine Lara Croft, die ihre nächste Erkundungsstation suchte. Es gab irgendwann nur noch wenige Flecken in Seattle, die sie nicht besucht hatte. Gleichzeitig lernte sie hart und verbrachte einen großen Teil ihrer Zeit im Freien beim Üben. Dieses Verlangen nach Erkundung und Sucherei entfernte sie auch ein wenig von ihrer kleinen Schwester, weswegen sie nicht mehr aufeinander hangen. Natürlich nahm sie die Kleine auch gerne mal mit in die Natur und zeigte ihr einige Dinge. Im Gegensatz zu ihren Mitschülern verstand ihre Familie sie. Abseits vom Aufzeigen und Antworten sprach Arcadia kaum mit ihren Mitschülern, da sie zu fast jeder Zeit in tiefsten Gedanken war oder den Lehrern aufmerksam zuhörte. Man musste sie manchmal mehrmals ansprechen, bis man sie erreichte. Mit dem Anfang der Highschool hatte es dann begonnen, ätzend zu werden. Vor allem, als mehrere Mitschüler anderen Schülern mitteilten, dass sie Arcadia dauernd irgendwo herumlaufen sahen. Die anderen fanden es äußerst komisch, dass sie sich einmal am helllichten Tag auf einem Friedhof herumgetrieben hatte. Und so fingen die Gerüchte an. Arcadia wurde als Sadistin, Satanistin und als vieles Weiteres bezeichnet, obwohl sie sich einfach nur dafür interessierte, welche Namen und Geheimnisse dort zu finden waren. Es störte sie nicht wirklich, da sie solchen Leuten sowieso nicht zuhörte. Es wurde nur schlimmer, als ihr andere Schüler Sachen stahlen oder sie mit ihrem Stuhl nach hinten kippen ließen. Es brachte die nicht so sensible Peruanerin nach einer Weile zum Weinen. Ohne ersichtlichen Grund hasste sie jeder. Sie wurde ein gestörtes Kind genannt, das auf dem Friedhof und an ähnlichen Orten herumspukte. Sie wurde ein Gespött ihrer Klasse und konnte nicht mehr den Mund geschlossen halten. Der Höhepunkt des Mobbings kam im ersten Senior-Jahr. Sie wurde den ganzen Tag über in einen absolut finsteren Umkleideraum gesperrt. Ihre stundenlangen Rufe hörte niemand – ihr Handy hatte kein Empfang. Erst als der Hausmeister die Umkleide aufschloss, konnte sie raus. Ihre Eltern, die der Schule vorher schon oft genug Druck wegen dem Verhalten der Mitschüler gemacht hatten, waren außer sich. Sie waren krank vor Sorge gewesen. Arcadia selbst war am Ende und weinte bis tief in die darauffolgende Nacht. Diese Nacht schob sie aber weg von sich. Ihre Lehrer halfen ihr nun auch. Vor allem ihre Klassenlehrerin. Sie hatte ihr schon seit Anfang an geholfen. Mrs Lane hatte für die Verantwortlichen eine Klassenkonferenz angeordnet, worauf zwei von den Leuten aus der Klasse flogen. Dieses Ereignis führte dazu, dass Ruhe einkehrte. Arcadia hatte zwar nicht mehr die innere Ruhe, wurde nun aber nicht mehr auf körperliche Art belästigt. Es regneten zwar noch immer nonverbale und verbale Provokationen, aber sie hielt es aus. Auch wenn sie einige Toilettenpausen dafür nutzte, um stumm auf der Toilette zu weinen. Gleichzeitig bildete sich aber auch eine gewisse Trotzhaltung bei ihr. Ihre wenigen Freunde hielten schon so lange zu ihr und verteidigten sie gegen alle möglichen Dinge. Da durfte sie sich nicht unterkriegen lassen. Ihr Bruder legte sich auch öfters mal mit den Leuten an, obwohl Arcadia dies nicht wollte. Sie wollte nicht, dass er Ärger bekam. Das junge Mädchen wollte allgemein keinen Ärger. Leben und leben lassen, hieß es doch nicht ohne Grund, oder? Cadia klammerte sich nun aber wieder an ihre kleine Schwester und schlief nun auch öfter wieder bei ihr, da sie in ihrer Nähe immer besser schlafen konnte. Mittlerweile war sie auch mehr mit ihren Freunden unterwegs und traute sich nur noch bedingt allein durch die Stadt. Sie hatte keine Angst vor ihren Mitschülern, aber gesunder Menschenverstand riet ihr, sie zu respektieren. Wenn sie Arcadia in der Schule schon irgendwo eingesperrt hatten, wollte sie gar nicht wissen, was sie mit ihr außerhalb der Schule machen würden. Ihre Eltern wussten das auch, nur waren sie so schlau, ihr nichts zu verbieten. Schließlich wollten sie nicht solche Eltern sein. Sie wollten ihre Kinder auf die richtige Art und Weise beschützen. Alexandra und Gabriele Decker schrieben der Brünetten mehrmals am Tag, aber nicht auf die nervige Art und Weise. Sie stellten gewiefte Fragen, auf die Arcadia dann antworten konnte. Es waren sehr oft Trivia Fragen über Gebäude oder Geschichte. Ihre Eltern hatten ihr mit ihrer lockeren Art gut durch die Pubertät geholfen. Arcadia war zwar aus Natur nicht rebellisch, aber sie merkte mehr denn je, dass sie raus wollte. Sie wollte in die weite Welt hinaus, aber alles stehen und liegen zu lassen, war auch nicht möglich. Vor allem nicht wegen ihrer Familie. Und so ging der Alltag in der Schule weiter. Mit der restlichen Stadt interagierte die Brünette nicht so wirklich – unter anderem, da sie eingeschüchtert war. Sie fühlte sich eingesperrt und schikaniert, was ihre Mitschüler ihr deutlich gemacht hatten. Chapter Three: Shatter Me – Und das Leben in der Großstadt ging auch nicht unbedingt besser von der Hand. Ein Sturm beschädigte das Haus der Decker-Familie im September 2019. Die Kosten für die Reparatur schienen astronomisch hoch. Alexandra kündigte ihren Job und nahm einen zusätzlichen Job an, während Gabriele in seinem Betrieb ein paar Abstriche machte. Arcadias Mutter fing zusätzlich als Teilzeit-Mediendesignerin an. Es nahm ihre Mutter ziemlich mit, dass sie ihren alten Job nicht mehr mit der gleichen Intensivität angehen konnte, aber sie musste da durch. Alle aus der Familie mussten da durch. Sie mussten noch mehr sparen und versuchen, ihr Leben weiterzuleben. Schließlich war dies nur eine Momentaufnahme und es würde wieder besser werden. Dachte sie. Als ihre Mutter nach zwei Wochen einen halben Nervenzusammenbruch erlebte und ihre Geschwister sich um sie kümmerten, verzog sich Arcadia nach draußen. Sie weinte wieder einmal stumm vor sich hin, während sie in eine abgelegenere Straße abbog. Sie kannte diese mittlerweile blind. Erst als hinter ihr Licht heller wurde und ein Auto vor ihr links abbog und dort sofort mit quietschenden Reifen hielt, hielt sie inne. Ein großer Mann mit einem dunklen Halstuch kam auf sie zu. Arcadia reagierte instinktiv und drehte sich um, um wegzulaufen. Sie sah dann aber nur noch das hölzerne Antlitz eines Baseballschlägers, bevor es vor ihren Augen schwarz wurde. Sie wusste nicht, wann sie wieder aufwachte. Die gebürtige Peruanerin wusste nur, dass es dunkel und eng war. Ihre Schläfe pochte schmerzhaft und ihr Atem stockte. Sie realisierte schnell, was passiert war. Sie war von einer Person niedergeschlagen worden – mindestens zwei Personen hatten sie überwältigt. Sie spürte ihren Atem auf der Decke über ihr und stellte nach einer vorsichtig stoßenden Bewegung beider Hände nach vorne fest, dass sie in einer Kiste eingeschlossen war. Sie bekam Panik und atmete schnell. Die Luft war stickig und einschläfernd. Sie konnte nicht mehr schreien und versank dann wieder in der Düsternis. Sie wachte erst wieder auf, als ihr Kopf gegen die Seite knallte und die Hupen von Autos zu hören waren. Sie war in einem Auto? Ihre Augen wurden groß, als der Motor aufheulte und sie realisierte, dass sie in einem Kofferraum war. Ihre linke Hand fuhr zu ihrer Hosentasche, doch ihr Handy war weg. Sie stöhnte auf, merkte aber, dass ihr Portemonnaie noch da war. Ein schwacher Trost, wenn man bedachte, wo sie war. Hatte ihre Familie ihre lange Abwesenheit schon mitbekommen? Suchten sie schon nach ihr? Arcadia war noch völlig benebelt von der schlechten Luft und wusste nicht, wie lange sie da lag, bis der Wagen das letzte Mal anhielt und der Kofferraum aufging. Sie öffnete die Augen und sah einem Vater eines ehemaligen Mitschülers von ihr ins Gesicht. Mr Ferris sah auf sie herab und teilte ihr mit, dass die kleine Schlampe nun dafür leiden würde, dass sein Sohn von der Schule geflogen war. Über ihm sah sie nur ein schier endloses Blätterdach. Und so begann die schlimmste Zeit ihres Lebens. In einem kleinen Waldanwesen war das siebzehnjährige Mädchen nun gefangen. Sie wurde geschlagen und ausgehungert, bis sie doch etwas essen durfte. In einem kleinen Kellerzimmer mit einer viel zu behaglichen Couch durfte sie schlafen, wenn sie mal nicht einfach wieder mitgeschleift und verprügelt wurde. Nach einer längeren Zeit konnte Arcadia aufgrund der Schmerzen nicht einmal mehr weinen. Niemand würde sie hier draußen finden. Sie würde sterben, würde Mr Ferris den Spaß daran verlieren, sie zu quälen. Sie sollte vor Schmerzen schreien und auf den Knien flehen. Dass er sie nicht vergewaltigte oder sexuell belästigte, war noch ihr größtes Glück. Wenn man sowas Glück nennen konnte, war man schon am Arsch. Sie wusste nicht mehr, wie oft sie versucht hatte, zu entkommen. Ein-, zweimal entkam sie dem Haus, aber entkam nicht dem Zaun. Hätte sie diesen überwunden, wäre aber noch ein dichter Wald vor ihr gewesen. Immer wenn sie zu entkommen versuchte, schnitt ihr der Kerl ein Stück ihres Haares ab. Irgendwann hatte sie keine Lust mehr darauf, ihre Kraft dafür zu verschwenden, um dann wieder bestraft zu werden. Wann hatte sie das letzte Mal in den Spiegel gesehen, ohne dass ihr Gesicht größtenteils voller blauer Flecken war? Wie lange hielt sie Mr Ferris schon gefangen? Tage? Monate? Arcadia sah die Sonne auf- und untergehen. Nach zwanzig Wiederholungen dieses Vorgangs hatte sie aufgehört, zu zählen. Ihr Entführer merkte, dass sie langsam aufgab und verlor irgendwann den Spaß daran, mit ihr zu spielen. Arcadia wartete aber insgeheim darauf, dass er unachtsam wurde. Sie würde nie aufgeben, aber sie schaltete lieber fast alles in ihrem Kopf ab, um sich auf das wichtigste zu konzentrieren: Entkommen. Zwischendurch war Mr Ferris ein paar Tage lang weggewesen und hatte alles abgeschlossen. Er ließ ihr dann ein paar Dosen Suppe da, die sie ohne Löffel zu sich nehmen sollte. Für Arcadia hieß das immer, dass sie die Dose so gut wie möglich austrank. Was der Entführer aber nicht wusste, war, dass sie die Deckel sammelte und erfinderisch wurde. Sie fertigte aus den scharfen Blechdeckeln lange Klingen und schärfte sie miteinander. Sie hatte nur darauf gewartet, dass er sie wieder allein ließ. Chapter Four: Lights – Als er zurückkam und die Tür zu ihrem Zimmer aufstieß, wartete sie nur auf ihn. Sie tat so, als würde sie schlafen, während sie in jeder Hand eine Klinge versteckt hielt. Und dann verkündete er ihr, dass sie nun sterben würde. Die Dinge hatten manchmal doch ein komisches Timing. Als er sie dann packte, riss sie die Augen auf und drehte sich schnell zu ihm um, um ihm eine Klinge in die Kehle zu rammen. Alles in ihr schrie danach, es zu beenden. Es war ihre letzte Chance. Arcadia legte ihre ganze Kraft in ihre Hand und stach tiefer. Als er sie losließ und vor Schmerzen schrie, war Arcadia dran. Sie stürzte sich mit voller Kraft gegen ihn, so dass er mit ihr zu Boden fiel. Als nächstes rammte sie ihm die andere Klinge bestimmt sechsmal in die Brust, bevor sie sich schwer atmend von der baldigen Leiche rollen ließ. Bestimmt zehn Minuten lag sie dort, bevor Mr Ferris‘ Atem stockte und nicht mehr zu hören war. Arcadia war am Ende und schlief auf dem Boden ein. Als sie nach wenigen Stunden wieder aufwachte und feststellte, dass es kein Traum gewesen war, starrte sie die Leiche an. Aus irgendeinem Grund regte sich in ihr kaum etwas. Kein Schock, kein Bedauern. Arcadia war vielleicht ein wenig überrascht, aber letzten Endes verschwendete sie nun keine Zeit mehr. Sie nahm dem toten Mann all seine Schlüssel ab und wankte durch das Anwesen. Ihr Handy war er wahrscheinlich schon längst losgeworden. Was ihr blieb, war ihr Portemonnaie, das sie vor ihm wochenlang versteckt hatte, und sein Auto. Sein teurer, widerlicher Mercedes Benz in weißer Farbe würde ihre erfolgreiche Flucht garantieren. Zuvor zog sie sich aber noch einen Pelzmantel von der Garderobe an. Als sie in das Auto mit automatischer Schaltung stieg, atmete sie tief durch. In ihrer Verfassung konnte das Fahren trotz Führerscheins übel enden. Doch sie wollte einfach weg von diesem Haus und diesem Mann. Sie wollte zurück zu ihrer Familie. Dass sie diese Chance bekam, ließ sie kurz in Tränen ausbrechen. Doch dann fing sie sich wieder und fuhr los. Erst nachdem der Wald aufhörte, merkte sie erst, dass sie gar keine Ahnung hatte, wohin sie fahren sollte. Ein Glück hatte dieses Auto ein eingebautes Navigationssystem, das sie ohne Umschweife bedienen konnte. Arcadia achtete aber nicht auf die Treibstoffanzeige, als sie losfuhr. Hätte sie darauf geachtet, wäre sie wahrscheinlich darauf gekommen, dass Mr Ferris immer darauf geachtet hatte, dass sie nicht weit mit dem Auto kommen sollte. Panik überkam die gebürtige Peruanerin erst, als die Anzeige aufblinkte. Keine Tankstelle war in Sicht und als der Wagen dann rasselnd mitten auf der Straße stehen blieb, stöhnte sie auf und wartete ein paar Minuten, bis sie ausstieg und den Weg zu Fuß wagte. Was blieb ihr auch übrig? Ihr Vertrauen war lange nicht mehr so weit, um einem fremden Autofahrer in tiefster Nacht zu vertrauen. Sie hätte schnell in einer sicheren Stadt sein können, aber daran dachte sie erst gar nicht. Sie hatte es allein herausgeschafft – da schaffte sie auch noch den Rest allein. Spoiler Alert – schaffte sie nicht. Nach einigen Kilometern, die sie den Highway entlangwanderte, wurde sie immer schwächer. Die Scheinwerfer der selten vorbeikommenden Autos erhellten ihren Weg nur für einige Sekunden, bevor alles wieder in Dunkelheit getaucht wurde. Der Mond zeigte sich nur selten durch die Wolken und spendete der Siebzehnjährigen auch kaum Trost. Ihr war kalt und sie wusste, dass sie bald zusammenbrechen würde. Sie spürte, wie ihre Beine schon streikten. Sie fiel hin, rappelte sich aber wieder auf. Sie fror und war müde, aber musste weiter. Doch fiel sie nach einigen Metern nochmals und stand nun langsamer auf, bevor sie ganz zusammensackte und alles wieder schwarz wurde. It went all dark. There was no sign of light. I didn’t know if I was dead or alive. Worse. I didn’t know anything. There was nothing. If I only had some kind of feeling instead of blacking out entirely. But no. I just had that so-called luck. I was found and treated. I could see them again. Sister, brother, mother, father. I hated it to call it luck. Not going to lie there. For me, it was just an escape of horror. Just a successful attempt of it. A mere chance. Das Piepen des Monitors weckte Arcadia nach zwei Tagen. Als sie die Augen öffnete, war alles erstmal verschwommen, bis ihr Blick fokussierte. Sie war im Krankenhaus. Sie lag allein in einem Krankenzimmer und hatte Schläuche in der Nase. Das Mädchen seufzte nur laut und richtete ihren Blick gen Tür. Wie war sie nur hierhin gelangt? Sie war nicht mehr hungrig, aber schläfrig war sie noch immer. Dann kam auch schon ein Krankenpfleger, der sah, dass sie wach war. Er erklärte ihr, dass sie im Cascade Valley Hospital war. Aber erst als sie den Namen Arlington hörte, leuchteten ihre Augen kurz auf. Sie war kurz abwesend, bevor der Pfleger sie mit der Wiederholung seiner Frage wieder aus den Gedanken riss. Er hatte gefragt, wie sie sich fühle. „Absolut furchtbar, danke der Nachfrage“, hatte sie geantwortet. Sie horchte auf, als ihr gesagt wurde, dass ihre Familie gleich vorbeikommen wollte. Sie waren scheinbar schon gestern da gewesen – und vorgestern. Ihre fast schon genervte Stimmung klärte sich daraufhin immer weiter auf. Nach dem Pfleger trudelten einige Ärzte ein, die Arcadia nacheinander um Ruhe bitten musste. Sie hatte Kopfschmerzen und brauchte noch ein wenig Ruhe. Und dennoch konnte sie nicht schlafen. Sie würde nach knapp anderthalb Monaten wieder ihre Familie sehen. Anderthalb Monate – was eine lange Zeit. Sie hatten sicherlich gedacht, dass sie tot war. Arcadia konnte es ihnen keinesfalls verdenken. Sie hatte hin und wieder auch gedacht, dass sie sterben würde. Ihr kamen die Tränen, als sie nur an die trauernden Gesichter ihrer Familie dachte. Diese gingen zu Freudentränen über, da sie ihre Familie wiedersehen würde. Es dauerte eine Stunde, bis die Familie endlich aufs Zimmer kam und eine erschöpfte Arcadia vor sich liegen sah, die sie anstarrte. Es flossen Tränen und es wurde geschluchzt. Alexandra und Olivia stürzten sich als erstes auf sie und umarmten sie. „Wer hat dir das angetan?“, hatte ihr Vater sie mit bebender Stimme gefragt, woraufhin Alexandra nur den Kopf geschüttelt hatte. Sie hielt es nicht für wichtig, aber ihre Tochter erhob schwach die Stimme. „Mr. Ferris…er ist tot.“ Danach herrschte Ruhe. Zumindest erstmal. Sie sagten dazu aber nichts mehr, sondern kümmerten sich liebevoll um sie. Zwei Wochen blieb sie im Krankenhaus. In der Zwischenzeit wurde sie von den Polizisten ausgefragt und erzählte ihnen, dass sie ihn niedergestochen hatte, als er versucht hatte, sie zu töten. Sie blieb dabei sehr ruhig. Sie war diesbezüglich mit sich im Reinen. Sie hatte es getan, um zu überleben. Und trotzdem bekam sie einen Psychologen zugeordnet. Sie protestierte nicht, aber glücklich war sie nicht darüber. Hätte ihre Mutter nicht darauf beharrt, hätte sie es direkt abgebrochen. Cadia war froh, dass sie endlich wieder zuhause war. Sie konnte keine Couch mehr ansehen, ohne an ihr Gefängnis zu denken, aber es kehrte langsam wieder Normalität ein – außer in der Schule. Arcadia wurde nun mit Vorsicht behandelt. Die Schüler, die sie gemobbt hatten, trauten ihren Augen nicht, als sie wieder die Highschool betrat. Als sie an ihren Spind trat und die kleine Gedenkstätte zu ihren Füßen sah, schüttelte sie den Kopf und schob diese mit dem Fuß sanft zur Seite. Unter den Augen der halben Schule füllte sie den Spind wieder mit ihren Schulsachen. Das war ein Beispiel dafür, wie ihr Leben ab da an verlief. Sie wurde ständig beobachtet. Erwartete jeder, dass sie von jetzt auf gleich einfach tot umfiel? Auch ein, zwei Freunde wollten mit ihr dauernd über ihre Entführung reden, aber Arcadia beendete zu ihnen umgehend die Freundschaft. Solche Menschen waren für sie kein Trost, sondern Plagegeister. Dass Mr Ferris sie entführt hatte und er tot im Anwesen gefunden wurde, war kein Geheimnis mehr. Polizisten kannten Leute, die Leute kannten. Privatsphäre war für sie kein Thema. Es führte dazu, dass die Familie Ferris aus Seattle wegzog. Zurückblieb das Opfer der ganzen Sache – Arcadia. Sie dachte erst gar nicht daran, sich zu verstecken. Durch die Erzählungen der Leute dachte man sowieso endgültig, dass sie ein Psycho war. War sie das wirklich? War das überhaupt noch wichtig? Sie empfand es als unwichtig. Ihr war es eher wichtig, den Abschluss zu machen. Die anderthalb Monate, die sie schulisch verpasst hatte, holte sie in rasanter Geschwindigkeit nach. Ihre psychische Therapie führte zu wenigen Resultaten. Arcadia wurde dauerhaft als Opfer betitelt. Sie sah sich selbst aber lieber als Überlebende – ein Unterschied, der viel ausmachte. Sie hatte zwar manchmal Albträume über die Entführung, doch sie kam damit klar. Ihre Familie half ihr auch dabei, auch wenn Cadia noch ihre Geheimnisse hatte, die sie nicht mal ihren Eltern erzählte. Es waren Details, die sie noch immer belasteten. Die Couch und das Gefühl zu versinken. Manchmal hatte sie plötzlich das Gefühl, zu versinken, wenn sie im Bett lag. Dabei bekam sie kaum Luft, bis es wieder besser wurde. Nach einigen Monaten ging auch das weg. Ihr Gehirn war auf einem guten Weg, alles zu verarbeiten. Dass sie noch immer von allen möglichen Schülern gemieden wurde, die nicht ihre wenigen Freunde waren, war ihr egal. Ihre Mutter kümmerte sich so gut wie möglich um sie, obwohl sie noch immer zwei Jobs hatte. Arcadia half ihr immer beim Kochen. Abends half sie immer ihrer Schwester bei den Hausaufgaben oder beim Lernen. Nach Sonnenuntergang verließ sie nur noch selten das Haus – und dann auch nur mit Pfefferspray. Tagsüber streifte sie nur noch gelegentlich durch die Straßen. Meistens begleitete sie ihre kleine Schwester. Zu dieser Zeit war sie paranoid und sah überall Gefahren, behielt das aber für sich. Chapter Five: „Dum spiro, spero“ – Sieben Monate später wurde sie endlich achtzehn Jahre alt und schloss nach einem weiteren Monat die Highschool ab. Es war seit langem wieder ein unfassbar befreiendes Erlebnis für die gebürtige Peruanerin. Mit einem durchgängig hervorragenden Notendurchschnitt hätte sie sich direkt überall bewerben können, entschied sich aber für ein ungewöhnliches Studium in Spanien. Sie wollte ihre Eltern entlasten und ihre Erinnerungen erstmal hinter sich lassen, weshalb sie sich für ein Auslands-Studium für Archäologie in Madrid bewarb und das folgende Online-Bewerbungsgespräch mit Eifer und Vorbereitung durchhielt. Sie wurde tatsächlich genommen. Schweren Herzens trennten sich die Wege von ihr und ihrer Familie. Anfang September saß sie schon im Flugzeug und sah aus dem Fenster, als die Maschine auch schon abhob und sie die Vereinigten Staaten verließ. Sie dachte an Mr Ferris, sie dachte an ihr Trauma – wollte sie jemals wieder zurückkehren? Diese Frage stellte sie sich während ihres Aufenthaltes in Madrid zu oft. Während ihres Studiums besuchte sie des Öfteren archäologische Funde wie die Dama de Elche. Das Museo Arqueológico Nacional de España war sowieso eine häufige Anlaufstelle der gebürtigen Peruanerin. Sie arbeitete nebenbei auch dort, um ihr Leben in Madrid finanzieren zu können. Da sie Spanisch einwandfrei herunterspulen konnte, war es auch kein Problem für sie, die Einheimischen in Empfang zu nehmen. Die verschiedenen Module konnte sie gut lernen und ihr waches Interesse für sagenumwobene Gegenstände machte den Rest. Die ersten beiden Semester vergingen wie im Flug. Trotz der gelegentlichen Gewissensbisse, die sie gegenüber ihrer Familie verspürte, hatte sie sehr viel Spaß. Madrid war beeindruckend – die Architektur, die Kultur – alles war so neu und spannend. Sie lernte Leute kennen und kam aus sich heraus. Sie pflegte Freundschaften, wies aber jegliche Annäherungsversuche ab, die über eine Freundschaft hinausgingen. Dafür war sie noch lange nicht bereit. Wollte dafür auch nicht bereit sein. Nach einem sehr schönen Jahr flog sie über die Sommerferien wieder in die Vereinigten Staaten. Dort erwartete sie auch wieder ihre Familie, die sie herzlichst empfingen. Die Stadt hatte sich nicht wirklich verändert – so groß und breit wie eh. Der Juli zog sich hin. Arcadia unternahm viel mit ihrer Familie. Schließlich war auch Olivia auf dem Weg in die Welt der Erwachsenen einzutreten. Etwas, was die Auslandsstudentin glücklich stimmte. Ihre Mutter wurde ebenfalls durch das florierende Geschäft von Gabriele entlastet. Irgendwann hatte sie die Website einfach selbst gestaltet und sich ebenfalls mit E-Commerce auseinandergesetzt. Es wirkte so, als würden sich die Dinge momentan fügen – als wäre die Familie nach Jahrzehnten endlich in Seattle angekommen. Nur Arcadia hing noch zwischen zwei Welten. Sie hatte sich dafür entschieden. Madrid, Seattle. Erfahrungen, durch die sie sich entwickeln konnte. Chapter Six: „The World’s Healing?“ – In den Winter- und Sommerferien flog sie wieder zurück nach Amerika, um bei ihrer Familie zu sein, während sie weiterhin in Spanien studierte. Sie besuchte weitere Ausgrabungsstätte und altertümliche Gebäude – auch in anderen Ländern. Das verletzliche Mädchen, das damals auf der Straße zusammengebrochen war, wurde immer mehr zu einer enthusiastischen Frau, die auch Abenteuer suchte. Und auch nach ihrem Studium kehrte sie nicht direkt wieder nach Hause zurück, sondern begab sich auf eine kleine Weltreise, für die sie auch vor der Kamera stand. Ein Kultursender lud einige der Studenten zu einer Reportage über antike Gebäude Eurasiens ein und Cadia war natürlich dabei. Wer sie nach dreieinhalb Jahren nach Studienbeginn wieder am Flughafen von Seattle empfing, erblickte eine fröhliche Frau, die keinerlei Spuren der Vergangenheit aufwies – nicht mal physische. Sie kehrte erstmal endgültig nach Seattle zurück und freute sich auch ein wenig auf die Zeit mit der Familie. Sie wusste nur, dass das nächste große Abenteuer sie sicherlich wieder in den Bann ziehen würde. Und dennoch bewarb sich die Einundzwanzigjährige erstmal als Museumsführerin im Burke Museum inmitten von Seattle. Durch ihre Erfahrung und dem Studium bekam sie den Job. Trotz des jungen Alters. Bevor sie sich mit anderen Tätigkeiten der Museumsmitarbeiter beschäftigte, wollte sie erstmal klein anfangen. Es half schon, dass ihre Familie seit Jahren wieder sehr gesund aussah. Ihre Mutter war befördert worden und zeigte mittlerweile sogar hohen Tieren aus dem Ausland oder aus der amerikanischen Regierung die Stadt. Ihr Bruder machte Dámon-Sachen, während ihr Vater mittlerweile jemanden in der Nähe der Space Needle beschäftigte, der kleine Space Needles an Touristen verkaufte. Olivia war noch nicht ganz mit der Schule fertig, aber sie würde auch ihren Weg finden. Manchmal sah Arcadia in ihren Augen, dass sie es ihrer Schwester nicht ganz verziehen hatte, im Ausland studieren gegangen zu sein. Irgendwann würde sie es verstehen. Chapter Seven: „Howl“ – Maybe, it became even worse the day Arcadia moved in with her new roommates. Old friends of hers had stayed this way even when she reappeared at school. The ones that she could rely on. They would fight for her like she would fight for them. Because that’s how she had become. There were only a few things she was afraid of. Loss, for example. But her family was thriving at the moment. And she was still near, still watching, trying to protect. And there was also this side of her that searched for mysteries.

PERSONALITY
Die Person Arcadia kann anfangs scheu und unnahbar wirken. Das liegt daran, dass sie nicht weiß, wie sie eine Person behandeln soll, die sie nicht kennt. Sie hat Angst vor versteckten Gedanken – schließlich kann sie nicht in die Köpfe anderer sehen und weiß nicht, was genau sie mit ihr vorhaben. Deswegen geht sie eher auf Abstand, bis sie sich ein Urteil erlaubt. Naivität hat sie schon früh abgelegt, was aber auch heißt, dass sie überall ein oder mehrere Aber sieht. Fernab von dieser Eigenschaft gilt sie allerdings als höflich, zuvorkommend und lebendig. Man sieht sie jeden Tag draußen, egal welches Wetter herrscht. Einmal durch die Hölle geschickt worden zu sein, hatte irgendwo etwas Gutes. Es geht keine Empfehlung raus!
NAMEarcadia decker
FACE CLAIMjenna ortega
RESERVIERTYES | NO
AGE25
JOBmuseum guide at burke museum
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

A Horse with No Name
America, George Martin

FAMOUS LAST WORDS

Platz für letzte Worte sollten gut genutzt sein. ich habe allerdings keinen Plan, was ich sagen soll


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
nach oben springen


currently available
0
EMERALDS
4
ECHOES
          
3
EMERALDS
43
ECHOES
289
THREADS
3715
POSTS
SONG OF THE MONTH
Audrey: How could you two possibly get into this much trouble in one day?
Romeo and Verity, looking at each other and answer in sync: It didn’t take us the whole day, don't play dumb.
QUOTE OF THE MONTH