VEE @banksilla
no rizz, just seductive eyes, a pretty face and multiple personalities

KEI @keiotic.mats
The funniest thing about haters is that they’re still technically fans. Just very committed ones.

VICKY @vic.torious
I’ve been described as a ‘heartless villain’ and a 'little shit’, but I prefer… 'has alternative ways of having fun’


#166

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 08.04.2026 18:46
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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charactersong ఇ sports car by tate mcrae


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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#167

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 08.04.2026 19:44
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@DEXTRO.ENERGY
STORYLINE
tw: child loss
& one day the headline said:
Is Dakota Hudson Tennis‘ next Olympic Contender?
Emerging tennis talent Dakota Lane Hudson is beginning to turn heads with a series of impressive performances on the court, fuelling speculation about her Olympic potential. While the competition remains fierce, her rapid suggest she could soon challenge the sports elite for gold. The road might remain uncertain, but her talent and determination suggest she could be one to watch in the world stage.

..und trotz der heutigen Schlagzeilen war sie nicht das Kind, das erwartet worden war. Und doch war sie immer das Kind, das blieb.

Dakota wurde an einem dieser beinah stillen, perfekten Herbsttagen geboren, und auch wenn das kleine Bündel weder quenglig noch laut war, war sie.. zu viel. Eine junge Mutter, die der verheerende Seitensprung eines Sportlers auf Goldschiene war, wusste weder sich um sich selber zu kümmern, wie also noch um ein Neugeborenes? Ein einfacher Brief lag mit in der Babyklappe „You‘ll be so loved by the right people. I am so sorry I couldn’t be that. In love, Lane.“ — Und man weiß nicht, welch ein Leben Dakota heute gehabt hätte, wenn Lane doch genau dieser Mensch für sie gewesen wäre, aber es war auch nichts, was sie sich jemals fragen würde.
Ihre (Adoptiv-)Eltern, William und Grace, hatten sie adoptiert als einzigen Lichtblick, lange nachdem Ärzte ihnen mitteilten, dass sie vermutlich nie eigene Kinder haben würden. Somit war abzusehen, dass Dakota behütet und geliebt aufwuchs, wortwörtlich als Herz der Familie auf zwei Beinen. Ihre unbekannte Herkunft war nichts, was ihr verheimlicht wurde, denn im Hause Hudson war die erste Regel: gegenseitiges Vertrauen und Ehrlichkeit. Und doch war Clovelly, das kleine Fischerdorf an der Nordküste Devons, klein genug, dass jeder jeden kannte und dennoch groß genug, dass Geheimnisse nie ganz verschwanden sondern nur leiser wurden — und somit auch die erste Aufruhr, dass sich das Ehepaar Hudson für die Adoption entschied. Und für Dakota war ihre Welt einfach vollständig.. dort, irgendwo zwischen den sanften Hügeln, alten Steinmauern und dem alten Pier, mit den ebenso alten Fischersbooten; alles sah für sie aus, als würde hier alles mit viel Liebe und zu wenig Realität gepflegt werden. Und auch diesen Schein wusste Dakota schon als kleiner Sonnenschein zu wahren — sie hatte bereits sehr jung eine Art, Räume zu lesen wie andere Kinder es mit ihren Bilderbüchern taten. Sie spürte die Müdigkeit ihrer Mutter direkt, oder wenn ihr Vater wieder in Sorgen unterging, weil die Rechnungen sich häuften.. sie lernte früh, ein echtes von einem unechten Lächeln zu unterscheiden. Und auch wenn es nie jemand von ihr verlangte, begann sie zu reagieren.. sie malte nicht mehr über die Linien in ihren Bildern, achtete auf Ordnung und Sauberkeit sogar in ihrem Kinderzimmer. Liebe und Sicherheit war nichts festes, wie sie lernte. Es war etwas, das sich bewegte. Und als sie älter wurde, fand diese Bewegung einen Rhythmus — einen Takt, einen Klang.
Es war nicht weit, bis sie zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand hielt: Viel zu groß für ihre kleinen Finger, und viel zu schwer um wirklich elegant zu wirken. Aber als der Tennisball das erste Mal so wirklich sauber auf die Bespannung traf, war es.. laut. Klar, und eindeutig. Das war kein Vielleicht und auch kein Fast, das war Bestimmung, die ihr den Nervenkribbel bis ins Rückenmark schenkte. Es war jedes Mal so, als würde alles einen Sinn ergeben. Und somit fing sie an, den Garten hinter dem kleinen Einfamilienhaus als Spielfeld umzuplanen, wenngleich der Rasen nie ganz eben war und die Linien nur imaginär. Mit jedem Schlag, jedem Treffer bekam sie das Gefühl, als hätte sie etwas gefunden, bei dem irgendetwas in ihr.. einrasten. Und natürlich bemerkten das auch ihre Eltern — wie konnten sie es auch nicht? Der Stolz war regelrecht aus ihren Blicken zu lesen, warm und ehrlich; sie lobten sie, ermutigten sie und versuchten ihre Sparmaßnahmen zu umdenken, damit sie ihre Tochter Trainingsstunden in der nächstgrößeren Stadt ermöglichen konnten. Und somit klatschten sie bei ihren ersten, unbeholfenen Matches, beinah so, als hätten sie damals schon erahnt, dass später mehr Menschen für sie jubeln würde.. und Dakota? Dex nahm das alles in sich auf wie die ersten Regentropfen nach unendlicher Dürre. Nicht einmal, weil sie es musste. Nein, viel mehr weil sie glaubte, es zu müssen. Denn irgendwo in ihrem kindlichen Hirn mischte sich zwischen all dem Lobgesang und dem immer flüchtigen Kuss auf die Stirn ein Gedanke ein.. Sie lieben dich mehr, wenn du gut bist. Der Gedanke war leise, aber hartnäckig. Kaum zu greifen.
Und doch war es kein Satz, den jemand je ausgesprochen hatte. Es gab keinen einzigen Blick, der es bestätigte. Nein, es war eher eine Art Gefühl, dass sich wie ein Schatten hinter ihre Erfolge legte. Solange unsichtbar, bis man es erst einmal bemerkt hatte. Und Dex bemerkte ihn.. früh. Mit jedem Training legte sie also den Fokus darauf, besser zu werden, schneller, präziser. Ihr Körper folgte und speicherte Bewegungen noch lange bevor ihr Kopf es verstand. Ihre Füße fanden Positionen, ihre Arme Winkel und ihr Blick fand Linien, die andere nicht sahen.. und somit wurde Tennis nicht etwas, dass sie tat, nein, Tennis wurde etwas, was sie war. Und je mehr sie darin aufging, desto mehr verschwommen alle anderen Linien. Während Freunde kamen und gingen, blieb ihr immer der Platz. Sie wurde schnell als zu ehrgeizig anerkannt und sah in allem eine Art Wettkampf, ja, manchmal hatten William und Grace schon Sorge geäußert, dass ihre Tochter wohl vereinsamen könnte, wenn sie sich ausschließlich durch ihren Sport identifizieren würde. Aber auch hier sollte es immer eine Ausnahme geben: Denver.
Entgegengesetzt aller medizinischen Urteile wurde Grace doch noch schwanger und gebar einen kleinen, gesunden Sohn als Dex gerade mal acht Jahre alt war. In ihrem Blick lag nie Neid, auch kein Zorn, wenn sie ihren Bruder ansah. Nein, es war ein unbekanntes Gefühl, das sie in dem jungen Alter noch nicht ganz benennen konnte. Wenn man sie heute fragen würde, wüsste sie die Antwort: es war Bestimmung. Wenn der Tennisplatz ihre Berufung war, dann war es Bestimmung Denvers große Schwester zu sein. Als sie ihn zum ersten Mal im Arm halten durfte, hatte sie Angst, ihn fallen zu lassen, beinah so, als würde sonst ihre ganze Welt Auseinanderfallen. Und genau den Blick sah sie auch in den Augen ihrer Eltern. Es war.. als würde sie zum ersten Mal verstehen, dass Liebe doch etwas festes sein können. Sie liebte ihn auf eine Art und Weise, die nichts mit Leistung zutun hatte, die keinen perfekten Schlag benötigte, kein Lob. Und es schien.. als würde er auch nur sie brauchen. Und sie fand immer die Zeit für ihren kleinen Bruder — zwischen den Trainingseinheiten, zwischen Schule und allem anderen, was sie sich selbst auferlegt hatte. Aber während Denver langsam heran wuchs, wuchs in Dakota etwas mit, von dem sie vorher keine Ahnung hatte.. Druck. Nicht einmal Druck von außen, sondern viel mehr von innen. Die Hudsons liebten ihre beiden Kinder sehr offen, sichtbar, ohne Unterschiede. Es war schon hart gewesen, einem Kind etwas zu bieten — und Tennis war aufgrund der Turniere und Trainings auch nicht gerade kostengünstig — aber zwei? Sie drehten jeden Penny um, versuchten es aber so gut es ging zu verstecken. Und somit war ihr klar: Sie musste besser werden, mehr Aufmerksamkeit erhalten, um ihren Eltern auch etwas zurückgeben zu können. Und somit achtete sie darauf, was sie aß, und wurde noch disziplinierter. Zumindest so maßlos diszipliniert, wie man es von einem Kind erwarten konnte — denn mit zehn spielte sie bereits auf einem Niveau, das Trainer in der Lokalliga aufmerksam machte. Ihr Name tauchte immer wieder in kleinen lokalen Turnieren auf, erst nur als Randnotiz, dann immer weiter oben. Man gab ihr immer wieder neue Namen, wie Das Mädchen mit dem sauberen Schlag — Die mit der unglaublichen Rückhand, bis es schlussendlich nur noch ihr Name war, den man kannte: Dakota Lane Hudson.
Und jedes Mal, wenn sie ihren Namen hörte, fühlte es sich an wie ein weiterer Beweis: Sie war das Mädchen, das bleiben würde. Und das war auch Grund genug, um die Disziplin weiter auszubauen. Es war eine Art Zwang schon, zu brillieren. Und ihre Eltern unterstützen ihr Talent, wenngleich immer mit einem sorgenden Blick. Sie hatten den Garten mittlerweile versucht zu ebnen, hatten in eine Ballwurfmaschine investiert, mit der sie Vor- und Rückhand trainieren konnte. Die Maschine spuckte in regelmäßigen Abständen Bälle aus, präzise und unermüdlich. Stunden um Stunden konnte Dakota hier sein und üben, beinah schon in einer fast mechanischen Konsequenz. Aber sie war dabei auch immer wieder Kind, wann immer Denver mit rauskam, und sie ablenkte. Wenn er den Bällen, die sie verfehlte, hinterher joggte und sie ihr voller Stolz zurückbrachte. Wenn er sie daran erinnerte, auch mal durchzuatmen, anstatt nur zu funktionieren. Und so war es auch an jenem lauen Spätsommerabend, kurz vor ihrem elften Geburtstag: Die Luft war mild, ein leichter Wind zog durch die Bäume und ließ die Blätter in Gewohnheit rascheln. Sie stand wie gewohnt auf ihrem Platz, die Finger fest um den Schläger geschlossen, den Blick fokussiert. Es war ein Ball nach dem anderen — Vorhand, Rückhand. Schritte, Drehung, Treffer und Rhythmus. Alles wie ein altbekanntes Lied. Hinter ihr, irgendwo in Richtung Garageneinfahrt, war Bewegung. Sie nahm es nur beiläufig wahr, diese kleinen, unsicheren Schritte auf festem Boden — es war Denver. Mittlerweile versuchte er sogar immer den Bällen hinterher zu laufen, die sie nicht traf und sie ihr wieder zu bringen. Für ihn war die ganze Welt ein offener Tennisplatz, und im Mittelpunkt war immer Dakota.

The air in Clovelly was soft, like so many summer evenings, and the small fishing village was alive in the quietest way — not least because the calm was repeatedly broken by their strained sounds and the precise strikes. The leaves rustled familiarly, as if they were whispering to each other. Distant birdsong mixed with the steady, mechanical rhythm of the ball machine, and Dakota moved within it as if she belonged exactly there. And she did, didn’t she? Hit, step, turn — hit. Every movement was as clean as it could be for an almost eleven-year-old. It was executed with such awareness that the sound when the ball hit the racket not only sounded satisfying, but also sharp. An indication and proof of her skill. And yet, even in all the supposed perfection, there was still the urge for more. To be better. For focus. And she was distracted for a single moment, and already the next ball dropped flat off the strings of her racket. It bounced once, twice, before rolling past her — and she didn’t give the ball any attention at all. She could imagine that it would fall into the driveway again and that she would get in trouble for it later, but she had to concentrate on the next ball. So: hit, step, turn — hit. It was like a choreography she had memorized. And even though the sequence was so familiar, she let herself be distracted again and again. Like, for example, when uncertain, quiet steps moved across the lawn: Denver. She knew that without even having to turn around. She could practically picture how he tried to bring her one of the tennis balls she hadn’t hit.. especially when the soft crunch of gravel in the front yard filled the air. He was always unbelievably proud when he brought the balls back to her, as if he had set her whole world in motion. But she didn’t let herself be distracted by that beautiful thought because — next ball. This time she hit harder, and then.. she heard him call, as he tried to say her name, probably to proudly show that he had gotten the ball. “Dako—!”, but he didn’t get any further. It wasn’t her name, not quite.. but instead it ended abruptly, that small, bright sound distorting into something that shook her entire spine. A scream, so sudden, so sharp and so damn wrong. Even before she understood what had happened, her body turned — and her whole world fell apart.
The screeching tires cut through the air, so raw and violent, as if it were the sound of her breaking heart. She saw that car, far too close, Denver far too close to the street, and then.. the impact. A sound so heavy that it felt surreal. All at once it felt as if the ground beneath her was breaking apart. She stood rooted to the spot, and for a fraction of a second everything seemed to stand still. She saw something she couldn’t even comprehend.. the driveway, the street behind it, the unfamiliar car and.. god damn it.. Denver. Small and above all.. motionless. The only movement came from the tennis ball that slipped from his hand and bounced a few times, almost playfully, before coming to rest at the side of the road. The silence afterward was anything but.. silent. All at once it overwhelmed her, tears shot into her eyes and she screamed. She just screamed, and her voice didn’t sound like her own. She started running, her breath gone, as if she had forgotten how to breathe. She screamed his name — DENVER!! — over and over again, but no reaction. Not from him. Instead from her mother — “Dakota, what is—”, but then her gaze followed and she saw the inevitable tragedy. Her screams and her panic blended together. When she reached the scene, Dakota fell to her knees, far too hard, and yet she barely felt it. She didn’t know what to do — her hands hovered helplessly in the air, trembling, as if she were terrified to touch him. “No, no, no.. Denver.. no..”, he didn’t move. And then the panicked voice of her mother, who had also arrived beside her at some point. She shouted something to Rodger, something about an ambulance, but Dakota could clearly hear the pain in it. And yet it felt as if she were drowning. She tried to explain to her mother that she hadn’t seen it, that she had only been practicing, that she— “Dakota, darling, look at me,” her father’s hands grabbed her face as he came to them. But she didn’t, she couldn’t. It played on a loop in her head: how he had just been running, laughing, so full of pride, how he called her name and then.. “Dakota, this is not your fault. Stay with me, do you hear me? Dex..,” her father’s voice was urgent, even desperate, and a sob mixed into it. And maybe she looked at him, but she didn’t see much. & then there were these sirens cutting through the air. Everything blurred after that—voices, movement, strangers appearing out of nowhere, hands that weren’t hers lifting, touching, taking over. Someone pulling her back. Someone else kneeling where she had been. Her mother was crying. Not softly. Not controlled. It was the kind of sound that didn’t belong in daylight. The ambulance doors slammed open. Dakota didn’t remember standing, but suddenly she was, her father’s grip still locked around her, one arm wrapped tight across her shoulders like he thought she might disappear if he let go. “Dakota—listen to me—listen—” She didn’t hear him, didn't want to. She saw her mother climbing into the ambulance, her hands shaking, her face pale, eyes wide with something that looked too much like fear to be anything else. She saw Denver being lifted—No. She couldn’t.. The doors slammed shut. Final. The siren wailed, loud enough to drown out everything else, slicing through the golden afternoon like it didn’t belong there. Red lights flashed, harsh and relentless, painting the world in something violent, something wrong. The ambulance pulled away and Dakota just stood there; watching. Her father was still talking—she could feel it, the vibration of his voice, the tightness of his hold—but the words never reached her. They broke apart somewhere before they could mean anything. The world moved but she didn’t. The garden was still sunlit. Still warm. Still exactly the same as it had been minutes ago. But something had shifted. No—something had ended. The ambulance turned the corner.. and disappeared. Only then did the silence return: heavy, suffocating. Dakota’s fingers twitched, her gaze dropped and then.. There—on the edge of the driveway, just a few steps away—lay the tennis ball. Bright green, unmarked.. somehow waiting. Slowly, like her body no longer quite belonged to her, she pulled herself out of her father’s grip. He didn’t stop her—maybe he said her name, maybe he didn’t. She wouldn’t have known. & then she stepped forward. One step, two steps. Then bent down and picked it up. Her fingers closed around it, tighter and tighter, until the pressure almost hurt - as if holding onto it meant holding onto the moment before.


Noch während der Krankenwagen um die Ecke die herum verschwand, war bereits alles verloren, was sich noch real gefühlt hat, oder wie die Gegenwart. Denn alles was danach kam.. fühlte sich nicht mehr nach Leben an. Nicht nach Zeit. Eher wie etwas, das sie überrollte. Es war schwer, dumpf und schien so unfassbar endlos. Die kommenden Wochen nach dem Unfall zerfielen zu einem einzigen, verschwommenen Fiebertraum. Die Nacht mündete im Tag, oder vielleicht doch andersherum? Zeit war kein Konstrukt mehr, es gab keine klaren Grenzen mehr. Oftmals erwischte sich Dakota dabei, wie sie wirklich nachschauen musste, was für ein Wochentag eigentlich war. So tragisch dieser Vorfall auch war, so sehr schweißte es die Familie Hudson auch zusammen. Leid verbindet, richtig? Und die Welt der Hudsons existierte nur noch in diesem kalten, sterilen Neonlicht vom Krankenhaus. Selbst dann, wenn einer mal kurz einschlief, wurde man von diesem stetigen, unbarmherzigen Piepen der Maschinen begleitet, die das Zeichen dafür waren, dass es noch Leben in dem kleinen Jungen gab—oder vielleicht auch nicht mehr. Jeden Gott verdammten Tag waren sie da. Manchmal saß Dakota einfach nur an seinem Bett, und betete. Sie war noch nie wirklich gläubig gewesen, aber wenn es so etwas wie Gott gab, würde er doch nicht zulassen, dass man ihr ihren kleinen Bruder nahm, oder? Er konnte doch nicht sein Leben lassen bevor er überhaupt erst.. gelebt hatte. Manchmal erwischte sie sich dabei, wie sie mit ihm sprach als würde er jeden Moment antworten. Aber es blieb immer still.. außer das Piepen der Maschinen. Die Ärzte kamen und gingen, die Stimmen ruhig und professionell, man sprach über kostspielige Operationen, aber sie hätten jeden Preis gezahlt. Die Rechnungen häuften sich, während die Hoffnung schwand. Aber Dakota hielt sich daran fest, als wäre es das einzige, was sie hatte. Denn wenn er kämpfte, würde sie es auch tun. Aber sie konnte sich nicht dagegen wehren.. während die Wochen ins Lande gingen, schwand die Hoffnung immer mehr. Bis sie eines einfachen Donnerstags ganz verschwand. Die sonst so professionellen Ärzte schienen etwas unruhiger.. kein Wunder, denn wie brachte man einer Familie bei, die die letzten Wochen jeden Tag an dem Bett ihres zweijährigen Sohnes standen, dass man nichts mehr für ihn machen könne? Keine Hirnaktivitäten, sagte man ihnen. Hirntod. Man wolle nicht unhöflich oder aufdringlich sein, aber die Organe könnten andere Menschen retten. Eine Entscheidung musste schnell fallen — aber das einzige, was ab diesem Moment fiel, war Dakota selber. Hirntod, Organspende. Worte, die zu groß waren um sie zu begreifen, zu endgültig um sie wirklich zu verstehen.. und doch tat sie es. Auf eine Weise, die aber gar nichts mit Logik zutun hatte. Es war viel mehr der Moment, in dem alles, unausweichlich alles, still wurde, innerlich wie äußerlich. Als hätte man das Licht in ihrem Leben ausgeschaltet, sämtliche Chance verbaut das jemals wieder Sonne scheinen würde. Aber sobald die Entscheidung erst einmal gefallen war, ging alles.. sehr schnell. Die Stimme ihrer Mutter brach, als sie sprach, und ihr Vater hielt sich mit dem letzten Fitzel Beherrschung zusammen, bevor er selber ganz zerfiel. Und dann.. dann fiel die Entscheidung: Die Maschinen würden abgestellt werden. Die Organe werden gespendet. Es war so ein Kontrast in sich selber, dass noch etwas Gutes aus etwas Unbegreiflichem zu machen. Und als die Maschine wirklich verstummte, war es nicht.. laut. Es war einfach erdrückend leer. Und in genau dieser Leere begann der eigentliche Horror.
Denn alles, woran sie sich bisher festhalten konnte, war weg. Keine Hoffnung, kein vielleicht, kein Morgen, der gute Nachrichten barg. Nur eine Vergangenheit, eine Erinnerung, die man ihr zwar nicht nehmen konnte, aber auch in dem Haus, in dem sie lebten so schwer wog, dass sie manchmal vor Panik kaum noch Luft bekam. Die Beerdigung war ein weiterer dieser Tage, die sich einfach unecht anfühlten. Zu ruhig und zu.. endgültig. Menschen kamen und sprachen ihr Beileid aus, legten Hände auf ihre Schulter und sahen sie mit diesem typischen Beileidsblick an, aber sie hörte nichts davon. Nichts davon erreichte sie. Sie stand einfach nur da.. und klammerte sich an den Tennisball. Den Ball, den Denver für sie holen wollte und wortwörtlich sein Leben dabei ließ. Und somit schwor sie ihm, an seinem Grab, dass es nicht umsonst gewesen war. Das dieser Ball ihren Eltern Glück bringen würde, das er Gold mit nach Hause bringen würde.
Und somit stand genau dieser Tennisball für mehr als nur ein Ball: er stand für das Ziel, aber auch die Schuld. Sie lebte nicht mehr in Tagen, sie lebte in Schuld. Sie sprach es zwar nie laut aus, niemand tat es. Ihre Eltern versicherten ihr, dass sie keine Schuld trug. Das sie das gemeinsam durchstehen würden, aber die Worte bedeuteten nichts gegen das, was in ihr tobte. Es machte sie stumpf, sie distanzierte sich, verlor sich noch mehr in der Disziplin. Denn hatte Tennis bis jetzt keinen größeren Sinn, so war er jetzt da.
Ganze zwei Jahre hielten die Hudson es noch in dem Loch der Erinnerungen aus, was sie ihr Zuhause nannten. Aber viel zu sehr war sein Gelächter in den Räumen gefangen, und somit war klar, dass sie gehen mussten. Tennis wurde wieder in den Fokus geschoben: das kleine Fischerdorf in England würde Dakota nicht weiterbringen. Und somit wurde Seattle nicht aus Sehnsucht — wenn überhaupt aus Fernweh — gewählt, sondern aus Notwendigkeit. Es bot Dakota bessere Trainingsprogramme, bessere Möglichkeiten; eine Zukunft, die zumindest auf dem Papier Sinn ergab. Und wie immer passte sich Dakota an, entsprach den Wünschen und Erwartungen und nahm sie an, als wäre es ihre neue Identität. Zwar war sie nun umgeben von neuen Freunden, ging auf eine neue Schule.. aber der Druck blieb derselbe. Der Antrieb. Und auch die Schuld, die sie viele Nächte den Schlaf kostete. Aber all das machte sie auch besser. Emotional distanzierter. Sie durfte sich nicht ablenken lassen, lernte schnell in allem einen Wettbewerb zu sehen, Hauptsache sie war besser. Somit tauchte auch schnell ihr Name auf Listen auf; erst kleinere, dann bekanntere. Turniere wurden wichtiger als schulische Leistungen. Siehe wurden bedeutender, während alles andere um sie herum enger wurde. Training war schon lange kein Ausgleich mehr für die Hudson, kein Ort, der sich wie Berufung anfühlte. Es wurde ein Zwang. Jede Einheit wurde länger als nötig. Jeder Fehler war ein Beweis, dass es noch immer besser ging. Die Ernährung wurde strikter, der Alltag strukturierter und alsbald bestand ihr Leben aus nichts mehr als einem System an Kontrolle. Spielte sie noch, weil sie es liebte? Sie konnte die Frage nicht beantworten, auch wenn sie noch immer Spaß daran hatte. Aber es war der Stolz ihrer Eltern, und der Gedanke an Denver, der sie nicht ruhen ließen. Sie hatte ein Versprechen einzuhalten, das schwerer wog als alles andere: Olympisches Gold. Für Denver.
Und mit diesem Versprechen mischte sich noch etwas anderes in ihr Leben.. erst leise, vor Matches. Ein Zittern in den Händen, zu schnell gehender Atem, überschlagende Gedanken, bis sie gar keinen mehr fassen konnte. Panikattacken, die sie im Anschluss zwangen, noch härter zu spielen. Und diese Disziplin sollte sich auszahlen, denn nach ihren ersten internationalen Jugendgewinnen wurde eine Sportmarke aus der Schweiz auf sie aufmerksam, und bot ihr einen Sponsoringvertrag an—ein Beweis dafür, dass sie auf dem richtigen Weg war. Und natürlich wickelten Grace und William alles ab, und somit war sie auf einmal ein Brand Ambassador für eine internationale Sportmarke. Der Vertrag brachte ihr ein regelmäßigen Einkommen ein, und somit war es eine finanzielle Entlastung von ihren Eltern. Sie hatten schon so viel für sie geopfert, dass neben dem Gewinnen die zweite Priorität nur ihre Eltern waren. Sie selber stand dabei immer hinten an, selbst wenn ihr Körper ihr verräterische Zeichen gab, mehr auf sich zu achten. Aber es schien endlich so, als würden die grauen Wolken endlich vorbei ziehen.. denn kurz vor ihrem Highschool Abschluss erhielt sie noch ein Vollstipendium für die University of Washington. Eine deutliche Erleichterung für ihre Eltern — und somit auch für sie. Denn somit fielen keine Kosten für die Uni an, und das hieß weniger finanzielle Belastung. Noch während des ersten Semesters zog Dakota auch aus, teilte sich eine Wohnung mit wohl zwei der wenigen Menschen, die sie wirklich ihre Freunde nennen konnte. Und das Gute? Ihre Eltern konnten in eine kleinere Wohnung ziehen, nochmal finanzielle Entlastung. Alles schien auf einmal gut zu laufen, optimiert zu werden, auch wenn die Leere immer ein Teil von ihr blieb. Alles hatte einen Zweck. Studium, Training, Turniere, Werbedeals— ihr Leben war enger getaktet als ein Schweizer Uhrwerk, kaum Platz für Fehler oder etwas anderes. Und wenn doch, wurde es schnell gefüllt mit neuen.. Sie hatte sich einmal einen Fehler geleistet und es hatte das Leben mehrere Menschen affektiert, das würde nicht nochmal passieren. Also bedeutete es, wenn man keine Zeit hatte, konnte man weniger fehlerhafte Entscheidungen treffen. Somit nahm Dakota noch einen Job in einem Diner an — Spätschichten. Müde Beine und noch müdere Augen, die am nächsten Tag dennoch mit vollem Elan auf dem Tennisplatz standen. Sie wollte wenigstens ihren Eltern nichts mehr kosten. Und wann immer sie durch ihr Zimmer streifte, fiel eine Sache besonders auf..
Der kleine Glaskasten, in dem der Tennisball verweilte. Wie ein Relikt eines früheren Lebens, ein ungebrochenes Versprechen. Und wann immer sie diesen kleinen Kasten ansah, erinnerte sie sich: Olympisches Gold. Für Denver.

Mittlerweile ist Dakota beinah in der Mitte ihrer Zwanziger angekommen, und wie zu erwarten, war sie Disziplin auf zwei Beinen. Sie war erfolgreicher als je zuvor, zielgerichteter und hatte mittlerweile auch den Bachelor in der Tasche. In Teilzeit ist sie aktuell noch immer dabei ihren Master in Sports Management zu erwerben, und alles in ihrem Leben lief genau auf diesen einen Punkt zu, der Größer war als sie selbst: Die Olympischen Spiele. Gold.
Es war schon lange kein Traum mehr, es war eine Notwendigkeit. Nicht nur hatten ihre Eltern alles aufgegeben, um sie hier her zu bringen, sondern war es auch alles, was sie funktionieren ließ. Und wenn sie erst einmal soweit war, konnte sie alles zurückgeben. Mehr als das, was sie jetzt hatte. Mehr als das, was sie jemals sein könnte. Und damit sie genau an dem Punkt ankommen würde, bestanden ihre Eltern darauf wenigstens eine letzte gute Tat für sie zu machen: einen Privattrainer, der sich nur auf sie fokussiert. Jemand mit Erfahrung, mit Geschichte und dem Wissen, wie es ist, selber auf dem Platz zu stehen. Jemand, der Talent nicht nur sah, sondern auch selber Talent hatte. Jonathan Miller war ein ehemaliger großer Name, dessen Karriere durch eine Verletzung vorzeitig beendet worden war. Alles hatte Sinn gemacht, oder nicht? Es konnte ja niemand von den Hudsons erahnen, dass es nicht sie waren, die Miller gefunden haben. Sondern das er sie längst im Blick gehabt hatte..

PERSONALITY
Dex is the kind of person who keeps going long after others would have fallen apart. Highly disciplined, relentlessly driven, and focused to a fault, her ambition feels less like passion and more like necessity. On the surface, she comes across as controlled, distant—often a little grumpy—with little patience for mistakes, whether they’re her own or someone else’s. She doesn’t waste words, and when she does speak, it’s usually blunt and unfiltered. She’s stubborn. Unyielding. She doesn’t quit—not because she can’t, but because she refuses to allow herself to.
Beneath that hardened exterior, though, is something far more fragile. Dakota feels deeply—more than she lets on, more than she knows how to handle. Her vulnerability shows in fleeting moments: a look that lingers too long, a hesitation barely noticeable, the way she sometimes takes things more personally than she should. She’s learned how to control her emotions, but not how to process them. And still, there are glimpses of something softer. A dry, sometimes sarcastic sense of humor. A quiet smile that appears rarely, but genuinely. And a warmth she only shows to those who manage to get past her walls. Dakota isn’t easy but she’s real. And she gives everything she has—even if, one day, it might cost her everything.
NAMEDakota Lane Hudson
FACE CLAIMZendaya Coleman
RESERVIERTYES | NO
AGE24 [turning 25]
JOBstudent [master] | tennis player | waitress at starline diner
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

control
zoe wees

FAMOUS LAST WORDS

Who wanna be my next match?
Sorry für die Verspätung, Training kam dazwischen (und Benji).


Victoria Pérez has been summoned by the rain
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#168

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 08.04.2026 20:05
von Victoria Pérez | 284 Beiträge
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on a break ⸺ all there for my emeralds ☾
charactersong ⸺ like that by loveshy 𝄞

@vic.torious
hello there, dex


Please - kindly go away. Just kidding. Ich bin nur echt nicht mental auf den Herzschmerz vorbereitet, den ich ja schon durch deine Vorstellung erfahren habe. Aber wir sind uns alle einig, dass wir für Denver noch einen weiteren Schrein errichten müssen, oder? Ich meine, ich sorge für ganz ganz viele Kuscheltiere da. Und @Nicolas Hayes's Fidget Toys lass ich auch direkt da verschwinden. Perfekte Lösung für uns alle, oder nicht? Ja okay - Nicky würde was anderes sagen, aber who cares?
Da sich nicht wirklich was an deinem Hergang verändert hat, lasse ich dir nur zu gern das offizielle Go für Seattle zukommen. Stempel gibts heute nicht, Tinte ist leer.
Also komm rüber, dann unterschreib ich gerne mit einem Edding - oder Lippenstift, was auch immer du vorziehst.

see you on the other side,
vic




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#169

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 08.04.2026 20:08
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
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Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
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#170

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 09.04.2026 19:50
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@Aria Moretti
STORYLINE
Häuser wie das der Familie Moretti glänzten und strahlten, um Eindruck zu machen. Sie waren so makellos, dass man dort barfuß über den polierten Steinboden laufen konnte, ohne später auch nur ein Staubkorn zu finden. Aria fühlte sich manchmal ziemlich allein in dem riesigen Anwesen in Madison Park, dessen Fenster so hoch waren, dass man meinen könnte, dass sie den Himmel berühren wollten.
Ihre Mutter war eine ehemalige Balletttänzerin, deren Körper sich noch immer nach der Eleganz der Bühne sehnte, deren Stimme sich selten laut erhob, aber dennoch ihre Wirkung nie verfehlte. Ihre Bewegung, selbst wenn sie nur durch die Flure schritt, war perfekt, kontrolliert und unnahbar. Ihr Vater Marcus war hingegen das Gegenteil. Ein Mann, der Räume las wie andere Menschen Bücher. Ein ehemaliger Navy-Sicherheitsanalyst, später Berater für große Tech-Konzerne. Er war ruhig, aber nicht kalt, wachsam, aber nicht misstrauisch. Gleichzeitig war er derjenige, der seiner Tochter später beibrachte, dass man Stärke nicht immer demonstrieren musste.
So sehr sich die junge Moretti ein Geschwisterchen gewünscht hatte, sollte sie das einzige Kind ihrer Eltern bleiben. Ein Kind, das zwei Welten in sich trug, aber in keiner so wirklich zuhause war. Schon als Kleinkind bewegte sie sich mit einer unheimlichen Leichtigkeit, als würde sie den Boden nie völlig berühren. Dafür sprach sie wenig, beobachtete lieber und wenn sie lachte, war es kein lautes Lachen, das man von Kindern kannte. Als wäre selbst Freude etwas, das sie nicht in vollen Zügen zeigen durfte.
Schon mit fünf Jahren begann sie Ballettunterricht - nicht, weil ihre Mutter es verlangte, sondern weil Aria selbst es wollte. Sie liebte die Präzision, die Kontrolle, die Stille zwischen den Bewegungen. Hier wurde sie gehört, hier konnte ein Blick, ein Atemzug mehr sagen als Worte. Ihre Mutter sah sie an, als hätte sie in ihr eine kleine Version ihrer selbst gefunden - aber das kleine Mädchen tanzte nicht, um zu gefallen. Sie tanzte, weil es der einzige Ort war, an dem sie sich nicht fremd fühlte.
Drei Jahre später begann ihr Vater, ihr Selbstverteidigung beizubringen. Nicht aggressiv, nicht militärisch, sondern ruhig, methodisch, man könnte sagen fast schon zärtlich. Er zeigte ihr, wie man fällt, ohne sich zu verletzen. Wie man atmet, wenn man Angst hat und erkennt, ob jemand lügt, ohne, dass er ein Wort sagt. Die Welt wird nicht immer freundlich zu dir sein, meinte er einmal, während der ihr zeigte, wie man aus einem Griff entkommt. Aber du kannst lernen, dich darin zu bewegen und darauf zu reagieren
Aria lernte schnell - manchmal schon zu schnell für Marcus’ Geschmack.
Kurze Zeit später begann sie zu klettern - erst in Hallen, später draußen - sie hatte den Geschmack an den Höhen gefunden, sowie an der Stille und Konzentration. Sie liebte es, wie viel kleiner die Welt wurde, je höher man stieg. Dass man alles sehen konnte, ohne unbedingt selbst gesehen zu werden. Sie kletterte wie jemand, der nicht wusste, dass man fallen konnte - oder wie jemand, dem es schlichtweg egal war.
Mit zwölf wurde sie auf eine Privatschule geschickt - eine in der die Kinder von Anwälten, CEOs und Politikern saßen. Ihre Eltern waren der festen Überzeugung, dass ihre Tochter dorthin passte, sie wiederum war sich da nicht so sicher. Natürlich verhielt sie sich höflich, war intelligent und meist zurückhaltend. Tatsächlich sogar beliebt, aber nicht nahbar, freundlich, aber nicht offen. Sie war das Mädchen, das man bewunderte, aber nicht wirklich verstand. Gleichzeitig die, die man sah, aber nicht erreichte, jemand, der lächelte, aber nicht sprach. Alles sah, aber nichts zeigte. Sie war förmlich der Inbegriff der Gegenteile.
Mit fünfzehn begann sie nachts aus dem Haus zu schleichen - nicht um zu feiern, was viele in ihrem Alter taten. Aber auch nicht um zu rebellieren. Sondern um zu laufen, zu klettern und die Stadt zu erkunden. Seattle war für sie nachts ein anderer Ort - stiller und ehrlicher. Die Straßen waren leer, die Dächer offen und die Schatten freundlich. Sie bewegte sich durch die Nacht wie ein Geist, der nicht wusste, dass sie einer war.
Ein Jahr später traf sie zufällig auf eine Gruppe Jugendlicher, die Parkour trainierte. Sie beobachtete sie zuerst skeptisch, doch als sie sahen, wie sie mühelos eine Wand hochlief, als wäre sie aus Luft, nahmen sie sie in ihre Reihen auf. Dort lernte sie, wie man Hindernisse nicht bekämpfte, sondern für sich nutzte. Wie man sprang, rollte, landete. Wie man die Stadt las wie eine Karte, die nur für sie gezeichnet wurde.
Später trat das ein, was sie schon vor Monaten erahnt hatte, aber hoffte, dass sie unrecht hatte: das Ende der Ehe ihrer Eltern. Zum Glück endete es nicht in dem typischen Drama, das man kannte. Sie hatten beide eingesehen, dass sie seit einer ganzen Weile zusammen nicht mehr glücklich waren und trennten sich im Guten. Ob sie es natürlich nur Aria wegen taten oder es wirklich so meinten, konnte der Teenager nicht genau sagen. Die junge Frau blieb mit ihrem Vater im Anwesen, während ihre Mutter in ein großes Apartment in Capitol Hill zog. Anfangs pendelte sie zwischen beiden Welten - der warmen, chaotischen, künstlerischen Welt ihrer Mutter und der strukturierten, kontrollieren, schweigsamen Welt ihres Vater. Sie gehörte zu beiden und nicht ausschließlich zu einer, was es ihr manchmal schwierig machte, eindeutig zu sagen, wer sie wirklich war.
Kurze Zeit später begann sie ihr Psychologie Studium, später spezialisierte sie sich auf Forensic Psychology. Sie entwickelte sich zu einer stillen, aber brillanten Studentin. Dabei sprach sie zwar wenig im Unterricht, aber wenn sie sprach, hörten seltsamerweise alle zu. Wenn man über sie sprach, fielen häufig die Worte: präzise, analytisch und erschreckend intuitiv. Sie hatte ein Talent dafür, Menschen zu lesen - nicht nur, was sie sagten, sondern vor allen das, was sie verschwiegen. Sie sah Muster, wo andere Chaos sahen. Sie hörte Zwischentöne, die vielleicht andere überhörten und verstand Menschen, die niemand sonst verstand.
Parallel arbeitete sie als Assistenztrainerin für Selbstverteidigungskurse - nicht, weil sie das Geld brauchte, weil ihre Eltern sie finanziert hätten, sondern weil sie die Freiheit brauchte.
Kurz vor ihrem zwanzigten Geburtstag geriet sie in einen Zwischenfall, der ihr Leben veränderte. Es war ein regnerischer Abend, als sie Geräusche aus einer Gasse vernahm. Ein Mann wurde von zwei anderen verfolgt. Ohne zu überlegen griff Aria ein - nicht weil sie unbedingt den Helden spielen wollte, sondern aus Instinkt. Sie bewegte sich wie ein Schatten, lenkte die Angreifer ab, entwaffnete einen und brachte den anderen aus dem Gleichgewicht. Im nächsten Moment tauchten zwei weitere Fremde auf: Elias - warmherzig, impulsiv und mit Augen, die mehr sahen, als er zugab - und Viktor - schweigsam, massiv, fast schon wie ein Fels in Menschengestalt. Sie waren von ihr beeindruckt.
Das war die Nacht, in der sie zum ersten Mal auf die Crows traf - zwar noch nicht als Mitglied oder als Wraith, die sie später wurde, aber als jemand, der auffiel, obwohl sie nicht einmal gesehen werden wollte.
Aria dachte lange nicht an diese Nacht zurück, an die Gasse, den Regen und die beiden Männer, die sie beobachtet hatten, als wäre sie ein seltenes Tier, das man nicht einordnen konnte. Die Erinnerung wiederum blieb in ihrem Hinterkopf, wie ein Echo, das erst viel später Bedeutung bekam. Damals war sie einfach weitergegangen, hatte sich nicht umgedreht, nicht gefragt, wer sie waren oder warum sie sie gesehen, aber nicht angesprochen hatten. Sie war es gewohnt, beobachtet zu werden, gewohnt, dass Menschen sie sahen, ohne sie wirklich zu verstehen.
Zwei Jahre vergingen und sie schloss ihren Bachelor ab, bevor der Tag kam, der ihr ganzes Leben veränderte:
Während ihres Studiums hatte sie angefangen als selbstständige Beraterin zu arbeiten und hätte einen Auftrag fast abgelehnt. Eine kleine Sicherheitsfirma hatte sie engagiert, um ein Profil zu erstellen. Ein einfacher Job - ein Routineauftrag. Doch irgendwas an der Anfrage hatte sie misstrauisch gemacht. Die Art, wie der Auftraggeber sie ansah, die Art wie er schwieg, wenn sie Fragen stellte. Eigentlich hatte ihr Instinkt ihr gesagt, dass sie gehen sollte - und doch blieb sie.
Die Lagerhalle war alt, verlassen, ein Ort der nach Rost und Geheimnissen förmlich stank. Aria bewegte sich mit wachsamen Augen durch die Gänge wie ein Schatten. Sie hatte Wado bei sich - das Schwert ihres Vaters war für sie mehr als eine Waffe. Es war ein Teil von ihr. Ein Stück Vergangenheit, das sie nicht loslassen konnte.
Sie hörte ein Geräusch, ein leises Klicken, bevor sie ein Feuer sah. Die Explosion war nicht groß, aber nah. zu nah. Aria wurde zu Boden geschleudert, der Atem entwich ihr und der Rauch brannte in ihren Augen. Ohne groß zu überlegen, rappelte sie sich auf, hstete und stolperte förmlich, während sie nach einem Ausgang suchte. Die Flammen breiteten sich schneller aus, als sie laufen konnte.
Sie schloss für einen Augenblick die Augen, ehe sie nach Hilfe rief. Vielleicht war das hier das Ende - doch kurze Zeit später hörte sie eine Stimme, die ihren Namen sagte. Sie erstarrte für eine Sekunde - wer war das? Er führte sie zum Ausgang und sie folgte seinen Anweisungen, ohne Fragen zu stellen. Gerade war sie einfach nur froh, dass sie nicht alleine war und jemand ihr aus der misslichen Lage half.
Irgendwann schaffte sie es tatsächlich nach draußen, stolperte durch die Tür und fiel fast nach vorne, als die kalte Nachtluft ihre Haut traf. Ihre Beine versagten beinahe, weswegen sie sich an der Wand abstützte und da stand er. Kai, ihr Retter. Er war jünger als sie erwartet hatte und doch war ihr das im Moment egal. Sie wollte erst etwas sagen und bekam doch kein Wort heraus - dennoch trat der Fremde näher und doch langsam und vorsichtig, als würde er ein wildes Tier beruhigen wollen.
Kurze Zeit später brachte er sie in ein Penthouse, ein unscheinbares Gebäude, das man übersehen konnte, wenn man nicht wusste, wonach man suchte. Von außen grau, langweilig, fast hässlich. Innen jedoch umgeben von einer Welt aus Glas, Stahl, warmen Holz und tatsächlich modernster Technik. Sie war zu erschöpft und verletzt, um jedes Detail wahrzunehmen, doch sie war froh, dass die Menschen, denen sie nun begegnete, freundlicher waren, als zunächst erwartet.
Wie es genau weiter ging, war eine andere Geschichte, eine Geschichte, die sie später näher ausführen würde - nun jedoch war sie einfach nur froh, behaupten zu können, dass diese Leute in den nächsten Jahren zu ihrer zweiten Familie werden würden: The Crows.
Innerhalb der Gruppe wurde sie zur Wraith, zu derjenigen, die als Erstes reinging und als Letztes rauskam. Diejenige, die die Schatten kannte und sie nutzte. Dann war da ein Einsatz, an den sie sich haargenau erinnerte. Er war zu brutal, zu persönlich. Aria hatte jemanden gerettet - und sich dabei beinahe selbst verloren. Sie war verletzt, erschöpft, blutverschmiert. Sie hatte sich in ihr Zimmer zurückgezogen, die Tür geschlossen, das Licht ausgemacht. Sie wollte allein sein. Doch als sie am nächsten Morgen in die Waffenkammer der Crows ging, lag dort etwas für sie. Ein Schwert: schwarz, schwer und atemberaubend schön: Enma. Daneben ein Zettel: “Für dich, weil du es führen kannst und es verdienst.”
Es war das letzte Schwert für ihre Sammlung. Das letzte Schwert, das sie brauchte, um ihre Sammlung komplett zu machen. Schon seit sie ein kleines Mädchen war, war sie ein Fan von One Piece und vor allem von Zoro. Es war wohl mitunter ihre Motivation gewesen zu lernen, wie man die Schwerter führte. Nach all den Jahren hatte sie jedoch ihren eigenen Stil gefunden und wollte selbst zur Legende werden - wenn auch zu einer, die wohl nur die wenigsten kannten, weil sie nunmal jemand war, der dafür lebte, nicht gesehen zu werden.
Sie war nun mal zu einem Mosaik aus Licht und Schatten, aus Eleganz und Gewalt, als auch Stille und Sturm geworden. Früher war sie nur die Tochter einer Ballerina und eines Sicherheitsanalysten gewesen - manchmal hatte sie sich gefühlt, als wäre sie aus beiden Welten herausgeschnitten worden, ohne irgendwo hineinzupassen. Erst als sie auf ihre neuen Freunde getroffen war, hatte sie angefangen, sich so richtig zuhause zu fühlen.
Mit 25 hatte sie ihren Master abgeschlossen, um nun als selbstständige Forensic Consultant zu arbeiten. Das war zumindest die offizielle Version.

PERSONALITY
empathisch - intelligent - analytisch - loyal - mutig - kontrolliert - elegant - aufmerksam - intuitiv - zuverlässig - strategisch - emotional - beschützend - ruhig in Stresssituationen - teamfähig (auch wenn sie es nicht immer zeigt)
verschlossen - emotional zurückhaltend - perfektionistisch - selbstkritisch - überverantwortlich - neigt zur Überarbeitung - lässt nicht so leicht jemanden an sich ran - konfliktscheu in persönlichen Dingen - stur - kann kalt wirken, obwohl sie das eigentlich nicht ist - nimmt nicht gerne Hilfe an - neigt zum Grübeln - unterdrückt manchmal eigene Bedürfnisse

NAMEAria Moretti
FACE CLAIMEmily Rudd
RESERVIERTYES | NO nicht mehr, ist ausgelaufen xD
AGE28 y.o.
JOBSelbstständige Forensic Consultant {inoffiziell Infiltrations - und Aufklärungsspezialistin der Crows
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

Darkside
Alan Walker

FAMOUS LAST WORDS

mein Gegenpart hat es gestern schon in die Bewerbung geschafft...aber das Beste kommt bekanntlich ja zum Schluss


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
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#171

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 09.04.2026 20:03
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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@banksilla
hello over there, aria


Ich bin mir sehr sicher, dass gerade Milo sich über dein Erscheinen freuen wird, oder? Ich kann eigentlich nicht viel mehr hinzufügen als das, was Kei ohnehin schon in deiner Vorstellung gesagt hat.. Aber diese Organisation? Sounds great! Auch wenn ich mir da doch beinah etwas Sorgen mache, inwiefern Journalisten noch ihre Arbeit machen oder ob das alles Quellen aus dem Untergrund sind.. vielleicht sollte ich Victoria da mal genauer drüber ausfragen. Anyways, ich glaube Seattle hat schon lang genug auf dich gewartet, nicht wahr? Beweg deinen schönen Hintern rüber, Ms. Moretti!

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






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#172

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 09.04.2026 20:19
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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charactersong ఇ sports car by tate mcrae


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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zuletzt bearbeitet 18.04.2026 22:50 | nach oben springen

#173

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 19.04.2026 10:26
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@thegoodsoul
STORYLINE
[Nachdem freigeben, bitte löschen 😊 ]
St. Francisville, Louisiana. Eine kleine gerade mal wenige Tausend Einwohner große Stadt, der Heimatort für Rosalien Céleste Barrow, die am 12. Mai 2000 als jüngstes von fünf Kindern (Drei Jungs und eine Schwester) in eine große aber warmherzige und Herzliche Familie hinein geboren wurde. Als jemand mit den Sternzeichen Stier, zeichnet sich Rose durch enorme Geduld sowie eine Stille Sturheit aus. Für ihre Familie stand Gastfreundlichkeit immer an erster Stelle. Seien es nun Freunde der Familie oder Fremde, die während eines Hurrikans, nach einer Bliebe suchten. Jeder war im Hause Barrow willkommen. Diese Weltoffenheit und Gastfreundlichkeit, zeichnet die heute 26-Jährige noch immer stark aus. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Rose fast ausschließlich in St. Francisville, durch lief dort die Schulen, an der High School war die Afroamerikanerin damals Teil der Koch AG der Schule sowie des Balls Committee, während ihres Sophomore Jahrs. Rose war während ihrer Schulzeit, eine durch aus Beliebte Schülerin. Doch sie umgab sich immer nur mit einer Handvoll von wahren Freunden. Zu mindestens war, dass die Annahme der Afroamerikanerin. Bis zu einem schickhalshaften Tag im September. An diesen Tag verlor Rosalien auf einen Schlag alles. Ihre Heimat, ihre Familie sowie ihre Existenz. Eine Kirchenschießerei, war damals der Anfang vom Ende. Bei dieser Schießerei in der Kirche der Familie an einem Sonntagvormittag, starben sowohl ihre Eltern wie auch ihre Geschwister durch die Hand von radikalen Rechtsextremisten. Rose war zu dem Zeitpunkt nur nicht in der Kirche, weil sie eben Krank zuhause lag. Das war der 3te September gewesen. Zur Beerdigung damals, kamen sehr viele Leute, doch die meisten kannte die damals 15-Jährige nicht. Ihre Freunde aus der Schule, ließen sich nicht Blicken und begangen aus einem Grund, denn Rose bis heute nicht kennt, die Afroamerikanerin zu meiden. Nach dem Tod der kompletten Familie, da Verwandte auf beide Seiten der Familie nicht Rose aufnehmen wollten oder konnten.

Kam sie leider ins System. Was sie nicht nur aus ihrer Heimatstadt wegführte, sondern auch noch weg aus den Südstaaten. Ihre neue Heimat wurde Littleton, New Hampshire. Wo sie von einer Pflegefamilie aufgenommen wurde. Die Familie Caswell. Die Caswells gehörten zu den Gründerfamilien von Littleton, was sie tief in der Kleinstadt und New Hampshire verwurzelte. Die Familie wurde ab diesen Zeitpunkt ein sicherer Hafen für die fünfzehnjährige Südstaatlerin, die ihr Sophomore an einer neuen High School mit neuen Leuten starten musste. Ihre Pflegefamilie bestand aus Barnabas Caswell, einen ehemaligen US-Army-Ranger sowie dessen Frau Catherine und den beiden leiblichen Kindern Dante und Damian beide um ein Jahr älter als Rose. Die Dunkelhaarige begann sich schnell in die Familie zu interagieren, sie half Catherine bei der Hausarbeit und versuchte einfach ein nützliches Teil des Glieds der Familie Caswell zu werden. Sie war an der High School von Littleton die Neue, die Pflegeschwester von Dante und Damian. Die Südstaatlerin, die dunkelhäutige. Die erste Zeit in der High School war also für die heranwachsende alles andere als einfach. Sie ging nur Schule, weil man das von ihr erwartete, ihre Noten waren im Unterschied zu St. Francisville, etwas abgefallen, sie bewegte sich nur noch im Mittleren Notendurchschnitt. Aber sie schaffte ihren Abschluss mit einer guten 1.9 Abschluss Bewertung.

Nach ihrem Abschluss begann die Afroamerikanerin schließlich eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin, da sie erstmal kein Studium machen wollte und sich somit unnötig viele Schulden aufhalsen wollte. Nach ihrem Abschluss, verließ Rose das Haus der Familie Caswell. Sie zog schließlich von Littleton in New Hampshire nach New York um dort erstmal in einem Hotel anzufangen zuarbeiten. Sie merkte während der Monate in New York, dass sie für das Umsorgen von anderen Menschen ein Faibel hatte. Ihre Herzliche und warme Art, die Gäste zu begrüßen, ließen Rose schnell beliebt bei den Stammkunden des Hotels werden. Nach zwei Jahren in einen der Tophotels in New York, entschloss sich die damals 20-Jährige schließlich endlich zum Machen eines Zertifikates für ihre Hauswirtschaftlichen Fähigkeiten, die nicht nur das Reinigen umschlossen, sondern auch das Kochen und die Führsorge für ihren zukünftigen Arbeitgeber. Ihr Weg führte den Anfang zwanzig Jährige schließlich zu Morgan & Mallet in New York. Trotz ihrer weitreichenden Erfahrung in den Luxushotels von New York, die zusätzlichen Empfehlungsschreiben ihrer bisherigen Arbeitgeber. Entschloss sich die gebürtige Südstaatlerin für die Ausbildung, die Morgan & Mallet anboten in Frankreich. Diese Ausbildung dauerte zehn Tage. Anstrengende zehn Tage. Die Villa in Bordeaux kann man als Bootcamp für die perfekte Haushälterin für Reiche bezeichnen. Doch am Ende dieser Zehn Tage hatte Rose diese Ausbildung mit sehr guten Leistungen abgeschlossen. Sie begann schließlich in den folgenden Jahren für die unterschiedlichsten Haushalte zuarbeiten. Während dieser Jahre wurde die warmherzige Südstaatlerin schnell zum Herzen des Hauses. Die gute, loyale und verschwiegene gute Seele.

Vor zweieinhalb Jahren verließ Rose ihren damaligen Arbeitgeber, einen Ranch Besitzer in Wyoming. Da dieser nach kurzer aber schweren Krankheit indem Rose sich aufopferungsvoll um diesen gekümmert hatte, wieder Wyoming. Sie zog es schließlich nach Seattle, da dort mittlerweile ihre beiden Pflegebrüder ebenfalls fußgefasst hatten. Denn über die ganzen Jahre hatte Rosalien stehts denn Kontakt zu ihrer Pflegefamilie gehalten. Ihren neuen Job fand die stehts freundliche und Hilfsbereite junge Frau schließlich bei einer Familie, die zum Geldadel von Portland gehört. Zu mindestens der größte Teil der Familie, lebt noch dort. Eingestellt wurde Rose ursprünglich für Indigo Davenport, die in Seattle studiert um das Summer Mansion zu pflegen und zu umsorgen. Nach dem plötzlichen Tod von George Davenport, blieb Rose loyal wie sie war, als Hauswirtschafterin an der Seite von Indigo um die junge Frau eine konstante zugeben, die nicht plötzlich wegfällt.


PERSONALITY

Positive Charaktereigenschaften:
WARMHERZIG, EMPATHISCH, GROSSZÜGIG, OPTIMISTISCH, BEDINUNGSLOS LOYAL, FREUNDLICH/GASTFREUNDLICH, LEUTSELIG

Negative Charaktereigenschaften:
NAIVITÄT, AUSNUTZBARKEIT, SELBSTVERNACHLÄSSIGUNG, KONFLIKTSCHEU
NAME Rosalien Céleste Barrow
FACE CLAIM Ashley Moore
RESERVIERTYES | NO
AGE twenty-six years
JOB Haushälterin im Hause Davenport
WANTEDNO | YES OF @

MY ANTHEM

Sunny Side of the Street
Louis Armstrong

FAMOUS LAST WORDS

Habe gehört, jemand braucht mal wieder ein bisschen Südstaaten Warmherzigkeit und gutes Soul Food


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
Indigo Claire Davenport believes this is absolute cinema
Indigo Claire Davenport is looking (dis)respectfully
Indigo Claire Davenport owes you one
zuletzt bearbeitet 19.04.2026 10:59 | nach oben springen

#174

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 19.04.2026 10:55
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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@banksilla
hello over there, rose


Soweit ich das mitbekommen habe, wird es höchste Zeit, dass du ankommst! Mir hat ein Vögelchen gezwitschert, dass nicht nur @Indigo Claire Davenport sondern auch @Valerija Volkova und @Genevieve Chevalier so langsam einen Chick-Fil-A Logo gleichen, ohne das hier wertend zu meinen.. da muss doch mal wieder vernünftiges Essen auf den Tisch! Glaubst du, dass du hier wieder mit deinen Pflegebrüdern eine Art Bindung aufbauen kannst? Obwohl ich auch hier sagen muss, dass eine deiner drei Mädels ein Faible für Brüder hat.. not gonna tell you who, wirst du womöglich selber noch herausfinden. Ich habe nur eine Anmerkung — Ashley ist bereits 32, mit der +/- 5 Jahresregelung müsstest du sie bitte auf mindestens 27 setzen, dass sie dieses Jahr noch 28 wird (Ashley wird im Juli 33). Das kannst du aber mit Registrierung anpassen. Aber anyways, Seattle hat dich schon erwartet, also komm rüber!

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






Indigo Claire Davenport und Valerija Volkova are looking (dis)respectfully
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#175

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 19.04.2026 11:00
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APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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#176

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 20.04.2026 18:38
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@playerone_adrian.calloway
STORYLINE
Adrian Calloway war ein amerikanischer Tennisspieler, dessen Karriere früh weniger durch klassische Brüche oder dramatische Umstände geprägt war, sondern durch etwas viel Subtileres: eine stetige, kaum greifbare Erwartungshaltung. Er wurde in Seattle geboren, in einem funktionalen Mittelklassehaushalt, in dem Stabilität nicht hinterfragt, sondern vorausgesetzt wurde. Sein Vater arbeitete viel, sprach wenig über Emotionen und noch weniger über innere Konflikte. Seine Mutter hielt den Alltag zusammen, ruhig, organisiert, mit einer Form von Konstanz, die Sicherheit erzeugte, ohne sie je zu erklären.
Adrian lernte früh, dass Aufmerksamkeit nicht selbstverständlich war. Sie erschien dann, wenn etwas funktionierte, wenn etwas „richtig“ lief. Wenn er gut spielte, war die Welt ruhig. Wenn er scheiterte, wurde sie nicht lauter, aber enger. Und genau dieses „enger werden“ prägte ihn stärker als jede offene Krise. Es war keine sichtbare Verletzung, sondern eine dauerhafte Verschiebung in seinem inneren System: Stabilität war kein Zustand, sondern eine Leistung.

Tennis wurde für ihn deshalb schnell mehr als ein Sport. Es wurde ein Raum, in dem Ordnung existierte. Ein Court, klare Linien, eindeutige Regeln, ein Ball, der kam und eine Reaktion verlangte. Für Adrian war das beruhigend, weil es seiner inneren Logik entsprach: Dinge hatten Ursache und Wirkung, Entscheidung und Konsequenz.
In seiner Juniorenzeit entwickelte sich daraus ein klarer Karriereverlauf. Er dominierte nationale Turniere, galt früh als Top-Talent und wurde schnell Teil des klassischen amerikanischen Nachwuchssystems mit College-Strukturen und internationalen Junior-Events. Er war kein emotionaler Spieler, sondern ein strukturell hochintelligenter, taktisch präziser Athlet.
Doch genau dort zeigte sich auch sein erstes Muster der Instabilität. Adrian spielte nie konstant gut. Er spielte entweder außergewöhnlich dominant oder fiel in Phasen, in denen Matches abrupt kippten. Nicht langsam, sondern schlagartig.
Er war kein klassischer „rebellischer Sportler“, der einfach Regeln ignorierte. Sein Problem war subtiler: Er akzeptierte Kontrolle als Prinzip – aber nicht als Zustand unter Druck. Er wollte Disziplin. Er trainierte hart. Er verstand Struktur. Und genau das machte ihn gefährlich: Er wusste, wie Stabilität funktioniert – verlor sie aber im entscheidenden Moment trotzdem.
Mit etwa siebzehn Jahren wechselte er in eine renommierte US-Tennisakademie. Dort traf er auf ein hochstrukturiertes Umfeld mit Trainingsplänen, Videoanalyse und klaren Leistungszielen. Sein erster großer Coach war ein Systemtrainer, der auf Wiederholbarkeit und mentale Stabilität setzte. Für eine gewisse Zeit funktionierte dieses Modell gut. Adrian wurde konstanter, kontrollierter, aber auch berechenbarer in seinem Spiel. Denn mit der Kontrolle verlor sein Spiel etwas Zentrales: Risiko. Denn sein eigentliches Spiel war nie auf Sicherheit aufgebaut gewesen, sondern auf Momentum und Mut. Je stabiler er wurde, desto weniger gefährlich wurde er in entscheidenden Momenten. In dieser Phase begann ein inneres Paradox zu entstehen: Er verstand Kontrolle besser als viele andere Spieler, aber er vertraute ihr nicht, wenn es wirklich zählte.
Mit dem Übergang in den Challenger- und später ATP-Bereich begann seine eigentliche professionelle Karriere. Adrian fiel schnell auf - nicht durch Konstanz, sondern durch Dynamik. Er konnte Matches vollständig dominieren oder innerhalb kurzer Zeit verlieren. Sein Spiel war nie neutral. Es war entweder explosiv oder instabil.
Sein Durchbruch kam durch einen überraschenden Sieg gegen einen Top-10-Spieler bei einem Masters-Turnier. Dieses Match war weniger strategisch als emotional geprägt – geprägt von Risiko, Momentum und aggressivem Spiel. Danach veränderte sich seine öffentliche Wahrnehmung deutlich. Medien beschrieben ihn als „ungezähmtes amerikanisches Talent“ und als „emotionale Waffe der ATP“.
Sein Spielstil war klar definiert: extrem aggressives Baseline-Tennis, hoher erster Aufschlag, riskante zweite Aufschläge, konsequentes Spielen auf Winner in Situationen, in denen andere noch auf Aufbau setzten. Er lebte von Geschwindigkeit und Risiko, nicht von Geduld.
Im Laufe seiner ATP-Karriere etablierte er sich in den Top 20 der Welt, erreichte zeitweise sogar Top-10-Form, blieb jedoch inkonsistent in der absoluten Spitze. Bei Grand Slams gelang ihm mehrfach der Einzug in Viertel- oder Halbfinals, aber der erste Titel ließ bis heute auf sich warten.
Parallel dazu entwickelte sich sein Ruf weiter. Nicht im klassischen Skandal-Sinn, sondern durch Verhalten auf dem Platz: emotionale Ausbrüche, Diskussionen mit Schiedsrichtern, zerbrochene Schläger in entscheidenden Momenten und Trainingsabbrüche nach Konflikten mit seinen Trainern. Sponsoren und Medien reagierten sensibel und wurden zusehends vorsichtiger im Umgang mit dem inzwischen Fünfundzwanzigjährigen.
Psychologisch blieb sein Grundmuster stabil. Adrian verstand Kontrolle sehr genau, aber er akzeptierte sie nicht als Zustand unter Druck. Wenn alles ruhig war, spielte er sein bestes Tennis. Aber wenn es darauf ankam und der Sieg eine Entscheidung von ihm verlangte, begann er, diese Ruhe zu hinterfragen. Und genau dort entstand sein Problem. Außerhalb des Matches war Adrian war analytisch, ruhig und kontrolliert. Unter Druck verschob sich sein Fokus zunehmend von außen nach innen. Er begann, nicht mehr das Spiel zu beobachten, sondern sich selbst im Spiel. Im entscheidenden Moment wurde sein Fokus vom Gefühl des Risikos überlagert – nicht bewusst, sondern als Reaktion auf das Gefühl, sonst passiv zu werden.
Zwischen diesen Zuständen gab es keine klare Trennung, sondern fließende Übergänge, die unter Druck entstanden. Beziehungen zu Trainern, Medien und nahen Personen folgten diesem Muster. Er suchte Struktur, lehnte sie aber ab, sobald sie ihn begrenzte. Er suchte Nähe, widersetzte sich aber der Kontrolle, die daraus entstehen konnte.

Am Ende seiner bisherigen Karriere stand Adrian Calloway in den Top 20 der ATP-Weltrangliste, mit dem klaren Potenzial für die absolute Spitze, aber ohne konstante Stabilität auf diesem Niveau. Er war kein Spieler, der sich linear entwickelte, sondern einer, dessen Karriere in Wellen verlief: Aufstieg, Explosion, Bruch, Wiederaufbau.

PERSONALITY
Adrian wirkte nach außen ruhig, kontrolliert und distanziert. Auf dem Court war er hochintelligent im Spielverständnis, präzise in seinen Entscheidungen und klar in seinen Abläufen – solange er sich selbst nicht zu sehr analysierte. Denn genau dort lag sein Bruch: Unter Druck begann er, sich nicht mehr nur auf den Punkt zu konzentrieren. Dann spielte er nicht vorsichtiger, sondern radikaler, riskanter, manchmal fast selbstüberschreibend. Abseits des Courts blieb er zurückhaltend, strukturiert und schwer zu lesen, mit einer inneren Unruhe, die selten sichtbar wurde, aber sein ganzes Spiel unter der Oberfläche mittrug.
NAMEadrian calloway
FACE CLAIMfroy gutierrez
RESERVIERTYES
AGE25 yrs.
JOBstudent [master - sports management] & tennis player
WANTEDNO

MY ANTHEM

take me to church
hozier

FAMOUS LAST WORDS



Victoria Pérez has been summoned by the rain
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#177

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 20.04.2026 19:04
von Victoria Pérez | 284 Beiträge
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on a break ⸺ all there for my emeralds ☾
charactersong ⸺ like that by loveshy 𝄞

@vic.torious
hello hello Adrian

Bitte entschuldige dass ich dich habe warten lassen, aber Kopfschmerzen machen mir das Leben heute ehrlich ein wenig zur Hölle... Ich mach's deswegen auch Recht kurz, da ja von Dakota und Verity schon alles abgesegnet wurde. Schwing dich gerne mal rüber auf die andere Seite und zeig mir Mal wie du das mit der Rückhand machst. Und dieses Schläger so flink drehen, das ist total faszinierend. Kriegst dann auch einen Geheimtipp für Kaffeespots von mir, sofern du nicht weiterhin das Diner bevorzugst in den Dex arbeitet.
until then,
Vic




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#178

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 20.04.2026 19:37
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae


APPLICATION ♥
Du spürst den feuchten Hauch in der Luft, diesen unfassbar sanften Nebel, der beinah wie ein Willkommensgruß wirkt. Die Skyline schimmert im Dunst, irgendwie vertraut und doch immer so voller neuer Überraschungen. Und dann ist da dieser kleine Moment, der dich aufatmen lässt. Die Straßen, der Duft von Kaffee und Regen; alles fühlt sich plötzlich so richtig an. Es ist mehr als ein Besuch, oder eine Entscheidung. Nein, du gehst durch die Stadt und mit jedem Schritt weißt du immer mehr: Das hier ist es. Dein Ort. Deine Heimat.
(Um auch Teil dieser umwerfenden Stadt zu werden, fülle einfach die angehangene Vorlage aus und wir sehen uns alsbald auf der anderen Seite!)

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[apply-box][username]@USERNAME[/username][apply-content][apply-left][apply-story]HIER KANNST DU DIE STORY DEINES CHARAKTERS ABLEGEN!
Bitte beachte, dass diese mindestens 500 Wörter beinhalten sollte[/apply-story]
[apply-person]HIER IST PLATZ FÜR EINE CHARAKTERBESCHREIBUNG!
Hier reichen auch Stichworte: mindestens 3 positive und 3 negative Eigenschaften
[/apply-person][/apply-left][apply-right][apply-avatar]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-avatar][apply-basics][name]YOUR NAME HERE[/name]
[faceclaim]YOUR FACE HERE[/faceclaim]
[reserviert]YES | NO[/reserviert]
[age]YOUR AGE HERE[/age]
[job]YOUR JOB HERE[/job]
[gesuch]NO | YES OF @[/gesuch][/apply-basics][apply-music][apply-musiccover]//files.homepagemodules.de/b926360/a_100_131770fb.png[/apply-musiccover][apply-musictext][apply-musicline]MY ANTHEM[/apply-musicline][b]SONG NAME[/b]
[apply-musicartist]SONG ARTIST HERE[/apply-musicartist][/apply-musictext][/apply-music]
[apply-lastwords]HIER IST PLATZ FÜR EIN PAAR LETZTE WORTE!
Willst du uns noch etwas sagen? Erwartet dich jemand? Bist du ein Plotting Character?
[/apply-lastwords][/apply-right][/apply-content]
[/apply-box]
 






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#179

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 22.04.2026 18:02
von kein Name angegeben • ( Gast )
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@ATLANCE
STORYLINE
Was tust du, wenn du in eine Welt hineingeboren wirst, in der dein Name bereits mehr bedeutete, als du es als Person jemals könntest? Wenn du ein Vermächtnis hattest, dass mehr war als nur Geld - es war eher ein System aus Einfluss, Erwartungen und still schweigenden Abmachungen, die sich durchgehend durch die Generationen zog. Was tust du dann? Eigentlich gar nichts, denn noch bevor du deinen ersten Atemzug getan hattest, noch bevor der erste Schrei den Kreissaal erfüllte, war deine Zukunft bereits verhandelt worden. Und genau das ist das Leben, in welches Atlas Fitzgerald Vance an einem milden Sommerabend hineingeboren wurde.
Seine Kindheit war bereits früh von Räumen geprägt, die größer waren als sie mussten. Von Menschen, die zwar immer ein Auge auf ihn hatten, aber nie wirklich nah genug kamen, um ihn ansatzweise zu berühren. Das, was er sein Zuhause schimpfte war für die meisten ein Traum, wirkte für einen kleinen Jungen aber eher wie eine sorgfältig inszenierte Kulisse, in der alles nach strikten Handlungen lebte. Und auch wenn er ein gewolltes Kind war, war jede Geste und jede Zuneigung seiner Eltern kontrolliert, jede Aktion kalkuliert, jedes Wort abgewägt. Liebe war nichts, was ausgesprochen sondern organisiert wurde: Nannys die den Erziehungsauftrag hatten, Privatlehrer die dem Bildungsauftrag nachgingen, Chauffeure die für Sicherheit sorgten und Assistenten, die einen auf das Leben vorbereiten sollten. Aber auch hier gab es keine Beständigkeit oder Sicherheit, denn die Gesichter kamen und gingen wie wechselnde Jahreszeiten. Somit lernte Atlas früh, dass Aufmerksamkeit etwas war, dass man sich, wie in vielen Familien die aus dem allbekannten old money stammten, Aufmerksamkeit verdienen musste: Nicht etwa durch Gehorsam, sondern eher durch Auffälligkeiten. Während andere Kinder erzogen wurden sich an Regeln zu halten und dadurch gesehen wurden, brach Atlas sie, um wenigstens etwas Echtes zu spüren, auch wenn es meist dann nur auf Enttäuschung und Wut traf. Bereits als unschuldiger Jungspund zeigte sich eine art eigentümliche Ruhe in ihm, seine Mutter nannte es immer eine besondere Beobachtungsgabe, die ihn schon in jungen Jahren oft älter wirken ließ, als er wirklich war. Tatsächlich war das sogar etwas.. besonderes an ihm, denn er sprach zu Beginn seiner Geschichte wenig. Aber wenn er dann sprach, wusste er, dass ihm jeder im Raum zuhörte. Das würde ein Fluch und Segen zugleich bleiben, der sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht.
Die Dynamik im Hause Vance ändert sich aber mit den Jahren - und den weiteren Sprösslingen. Als River geboren wurde, war es eher nur oberflächlich. Das Hause Vance hatte bereits einen präsentativen Erben mit Atlas geboren, sodass es lediglich das Bild einer wachsenden Dynastie perfektionierte. Und für Atlas? Gott, er war mit seinen jungen Jahren schon so sicher in seiner Persönlichkeit, dass er seinen eigenen Bruder nur als Hintergrundgeräusch wahrnahm. Zwischen ihnen gab es nie eine Art Rivalität, denn da wo Atlas einfach gute Miene zu bösem Spiel auszulegen wusste, wehrte sich River schnell in die starren Formen der Familie zu fügen. Er war impulsiver und lauter, und somit gab es eine unbewusste Verschiebung der Rollen: Atlas war noch immer der Beobachter, während River mit dem Kopf voraus in jede Wand stürmte. Und selbst dann, als man versuchte durch Acacia, die drei Jahre später zur Welt kam, irgendwie Wärme in dem Haus zu inszenieren, war es nur ein fehlgeleiteter Versuch. Zwar wuchs Acacia tatsächlich anders auf als River und er, aber genauso als Teil des Systems aus Erwartungen. Acacia versuchte aber früh die Zwischenräume der Familie zu verstehen, immer auf der Jagd nach unausgesprochenen Regeln, verschwiegenen Spannungen und etwas Zuneigung. Und dann gab es da noch.. Emmy. Emory war der einzige der Geschwister, der Atlas wirklich unabdingbar ans Herz reichte. Vielleicht lag es daran, dass Emmy das erste Geschwisterteil war, dass Atlas bekam. Sie hatten einen Altersunterschied von gerade mal zwei Jahren, und die beiden wurden schnell Verbündete, eine ganz eigene Art von besten Freunden. Sie waren in demselben Alter um die kindliche Naivität zu teilen, und es in eine stille Komplizenschaft zu verwandeln. Emmy war schon immer sehr aufgeweckt und stellte die Fragen, die Atlas sich zwar auch still stellte, aber nie traute auszusprechen. Emory war diejenige, die die Stille von Atlas nicht als Leere verstand, sondern tatsächlich das Gewicht in ihnen. Ihre Gegenwart füllte das Haus wirklich in eine Wärme, in den Funken, der einen das Gefühl von Familie gab. Das Bindeglied, das einen erinnerte, dass es okay war, an etwas zu glauben. Aber es war beinah vorprogrammiert, dass in einer Familie wie die der Vance' Nähe und Verständnis nur temporäre Zustände waren.
Denn als unser Hauptprotagonist gerade mal vierzehn Jahre alt war, zerbrach etwas - in ihm und in seiner Familie - das nie offiziell existiert hatte. Es geschah nicht abrupt, nicht plötzlich, nein, es war eher ein Riss, der sich durch ein perfektes Gemälde zieht; heimlich, still. Er versuchte danach zu greifen, stellte erstmals gezielte Fragen, wurde aber eingehüllt in schweigende Antworten. Emmy verschwand nicht einfach, nein. Sie wurde kategorisch ausgelöscht: Aus Gesprächen, aus Gemälden, aus Fotografien. Emory war mit einem Mal nur noch ein Geist, und nicht selten fragte sich der verlorene Teenager, ob seine einzige, vertraute Konstante in seinem Leben womöglich ein Hirngespinst war, dass er sich in seiner Verzweiflung ausdachte, um wenigstens etwas Halt in seinem Haus zu finden.

It was a Wednesday evening. An evening that could not have been more inconspicuous, like any other Wednesday of the year. It did not differ from other evenings, at least not when one looked at the adults in the Vance household. The world in this media-adored house never functioned through coincidence or spontaneity; everything here was always arranged. Even if it was only the lighting, the distance between people, or the voices that, regardless of the topic, were never too loud. It was not unusual for the children of the house to be called into the dining room for brief updates or reprimands. The only thing that already distinguished this moment was that they were not all present. Atlas, River, and Acacia were already seated in the dining room when their parents entered. No one knew what it was about, what the topic would be, or why Emory was missing. No one said anything either; that was never necessary in this family anyway. But Atlas immediately noticed that this Wednesday evening was different. Defining. A rupture he would never process. It was already present in the heaviness with which the doors were closed. In the way the air grew denser as he looked into the soundless faces of his parents. The room was only interrupted by River’s tapping foot, and Acacia sat silently in her chair, hands folded in her lap. And Atlas? He sat as upright as he always did. He observed, but he felt the tension in his limbs. His mother and father took their seats—thus everyone sat in their rightful place, only Emmy was still missing. For a moment no one spoke; the air grew heavier until his father began to speak: “You will have noticed that Emory is not here. Accordingly, this is about her.” And with those words came a clear cut that made Atlas bleed instantly. There was only one person who ever evoked a true emotion in him, and that was Emmy. “What happened to her?” he asked without hesitation, his voice sharp, less distant than usual. His mother replied, but did not look at him. Her voice was smooth, prepared, and emotionlessly cold. “Emory will no longer be part of this house.” Something in Atlas broke. “What does that mean? When is she coming back? Is she gone?” River asked with a furrowed brow. “She is no longer of relevance to the Vance,” the man of the house declared, as if closing a case that no longer required any open questions. “But.. why? Where is Emmy?” Acacia asked carefully, almost as if she did not dare to voice the question aloud. A question Atlas was certain would not be answered. Because he understood the sentence, its meaning behind it, faster than his younger siblings. And that caused something in him to break open. “That is not an answer. Where. Is. Emory.” His voice carried something unfamiliar, something vibrating beneath it. It caught his mother off guard—a brief moment that flickered in her gaze as she looked at him. But quickly her eyes were once again wrapped in that calculation, as if answering the question was not worth the energy. “That is not a matter for this family anymore,” she replied. But Atlas countered immediately: “She is my sister. That is a matter for the family.” And for the first time, something shifted in his otherwise controlled behavior and posture. It was far from an outburst, but a clear, visible reaction. His eyes remained fixed on his parents, as if he could force the answer out of them. “You cannot just say she is no longer relevant. That makes no sense in any universe. Where is Emory?” He truly tried to remain as calm as possible. River’s temper, however, was already boiling again, as he shoved his chair back slightly and gestured into the air: “This is bullshit. She was here this morning.” Atlas nodded, turning his head toward his brother as if confirming him. “What happened? Where is Emory?” But all the children received in return was silence. No explanation, no glance revealing anything. “We only wanted to inform you. The conversation is hereby concluded,” his mother said, folding her hands neatly together. “No,” Atlas said immediately. The word fell from his lips just as sharply as a samurai blade. “The conversation is not concluded. You cannot just say that she—” He paused briefly, as if realizing how much was breaking out of him. “Where is she?” he repeated, quieter now, but more urgent. “I want to know immediately where Emory is and when she will come back.” And that was apparently the moment his parents decided to leave without another answer. His father stood up, the movement final, but not aggressive, even less emotional—rather completed. “You are not making demands here, Atlas. Nor are your siblings. There is nothing left to discuss.” The words tore the wound in him wider. “Then say what happened,” he contradicted, standing up as well without truly thinking it through. “If something happened to her, say it. If she is somewhere, you cannot just pretend she never existed. Is she dead?” His voice trembled—not from fear, but from anger. And the moment that followed answered every question without a single word being spoken. It was the silence, the way his mother looked at him with a brief trace of sympathy. “Good night, my children,” his father said before he and his wife left the room, doors closing behind them.
Perhaps only a few seconds passed in which no one spoke, no one breathed, but it felt like an eternity. River was the first to make a sound—a disbelieving, broken laugh that quickly turned into something else. And Acacia began to cry as reality settled in. And Atlas? He still stood there, as if abandoned by all spirits. But Acacia’s raw emotion did not let him remain still for long. He slowly walked around the table, knelt in front of his youngest sister, and pulled her into his arms. Her sobbing broke more and more inside him, and even if the only emotion he had always kept safely stored was dying at that moment, the moment was bigger than his loss. This was bigger than his pain. River stared at him in disbelief. “That.. that can’t be true,” he said, but his voice broke mid-sentence. Atlas looked at him, pulled his chair closer, unasked but firmly enough to enforce it, even as River resisted—yet eventually gave in. “I don’t know, River,” he said quietly, and the control in his voice had clearly slipped. He felt his little sister clinging to him, completely undone. And he did not miss how River tried very hard to hold himself together. In this household, men were forbidden to cry. Emotions made one weak. But Atlas would give him a safe space, and so he pulled him into his arms as well. His hands did not tremble, even though everything inside him did. But he tried to hold the moment, before that too would be taken from him. And before Atlas realized it, he was holding his siblings, trying to hold together what fragile sense of unity remained, while their tears soaked his shirt. And as he held them, the fracture inside him did not become weakness—but rather an intention. A numbness for an indefinite time.


Obwohl man meinen sollte, dass nach einem einschneidendem Verlust innerhalb der Familie ein Trauerprozess stattfinden sollte, so nicht im Hause Vance. Es gab weder eine Erklärung, noch ein sichtbares Ende. Es war nur eine familiäre, kollektive Entscheidung, dass Emory keine Vance mehr war: Nicht im rechtlichen Sinne, DNA konnte man nicht leugnen, sondern viel mehr im erzählerischem Sinne. Ihr Zimmer glich nur wenige Wochen später nur noch einer verschwommenen Erinnerung, ihre Existenz war nur noch die Frage einer Möglichkeit, aber nicht einer Tatsache. Und somit musste Atlas früh lernen, dass Reichtum nicht nur Dinge bewahrte und Freiheiten einräumen konnte, sondern auch das Verschwinden von nicht nur Dingen sondern ganzen Existenzen möglich machte. Aber das es in den eigenen Reihen passierte? Undenkbar und doch Realität. Für die Außenwelt, und auch den Medienrummel, blieb die Familie unberührt. Als habe es Emory Vance nie gegeben. Aber im gebrochenen Kern des Inneren verschob sich etwas Grundlegendes. Atlas begann, die Mechanik in der Dynastie zu erkennen, den Minderwert in der Existenz von jedem: Er erkannte, wie Geschichten konstruiert und Wahrheiten verhandelt wurden. Wie Macht und Einfluss bedeuten, Realitäten nach Wünschen umzuschreiben. Und diese bittersüße Erkenntnis machte ihn entgegengesetzt sämtlicher Erwartungen nicht lauter, sondern stiller. Er beobachtete nur noch genauer, fragte weniger und begann sich selbst als Teil eines Systems anzusehen, das er nicht kontrollieren konnte - aber durchaus durchschauen durfte, wenn er bereit war den Preis von Moral und Emotion zu zahlen. Eine Ruhe, die er bereit war zu erleben, auch wenn er dafür die Wut und das Unverständnis seiner Geschwister entgegen zu nehmen. River verstand nicht, wie man jedes noch so kleine Indiz, dass es sein eigenes Kind mal gegeben hatte, ausradieren konnte. Und Acacia? Sie begann schon viel zu früh zu verstehen, was es bedeutete wenn wirklich alles im Leben einen Preis hatte - selbst deine eigene Existenz. Und manchmal, wenn sie Atlas ansah, konnte er in ihrem Blick diese verdeckte Ängstlichkeit sehen, dass sie ebenso einfach auszuradieren war.
Und für den Rest seiner Jugend bewegte sich Atlas durch Gebäude, dessen Räume er zwar alle kannte, ohne aber je nur einmal darin gelebt zu haben. Er brachte sich bei, Erwartungen zu erfüllen, ohne sich dem Sinn wirklich jemals hinzugeben. Er lente die Menschen in seinem Umfeld zu lesen, ohne zuzulassen, dass er ihnen je nah kam. Und er lernte, dass Freiheit kein Zustand sondern eine Haltung war; eine stille Weigerung, ein vollständiger Teil einer Geschichte zu werden, in der er nie ein Mitspracherecht hatte.

Nachdem sich Atlas mit den Antworten zufrieden stellen musste, die er zu Emorys Verschwinden erhalten hatte, änderte sich der junge Mann. Es war kein plötzlicher Prozess, er zerfiel nicht sichtbar, sondern reorganisierte sich viel eher. Seine Jugendzeit war von einer stillen, neuen Programmierung geprägt, in welcher er versuchte, dem System seiner eigenen Familie gerecht zu werden. Einer musste immerhin den falschen Frieden im Hause wahren, nicht wahr? Denn während River seine Wut offen auslebte und Acacia sich in Unsicherheit verlor, war er derjenige, der nach einer eigenen Strategie lebte: Er versuchte die Leere, die seine Schwester in ihm hinterlassen hatte, durch Bewegung zu füllen. Er hatte den Drang entwickelt, immer beschäftigt zu sein, immer irgendwo da zu sein, wo was stattfand; er konnte nie lange an einem Ort bleiben und konnte es sich nicht leisten, zu viele Erinnerungen zu sammeln, die Bedeutung hatten. Und somit war es nicht überraschend, dass die ersten Jahre nach diesem verhängnisvollem Mittwoch in Distanz ebbten. Nicht nur emotional, sondern regelrecht existenziell. Atlas stellte noch weniger Fragen, weil er gelernt hatte, dass in seinem Haus ohnehin keine Antworten geliefert werden würden. Antworten waren keine Antworten, sie waren lediglich neu aufgezogene Grenzen. Also lernte er stattdessen Muster genauer zu beobachten; wer wann sprach, wer wann auswich, wer entschied, in welcher Realität sie heute lebten. Und ebendiese Beobachtung wurde zu seiner Stärke. Er fiel schnell auf, sei es in der Schule oder auch auf dem internationalen Eliteinternat. Er brauchte sich nicht in den Vordergrund zu drängen, war kein systematischer Anführer, sondern eher die Art Mensch, dem man automatisch folgte, weil er so.. bedenkenlos und ruhig wirkte. Als würde er nie etwas brauchen. Und genau das war es, was ihn interessant machte. Und auch deswegen waren Freundschaften für ihn in dieser Zeit selten echt, aber zahlreich. Somit lernte er schnell, soziale Räume und Bindungen wie Werkzeuge zu nutzen: Er sammelte Kontakte, nicht zwingend Bindungen. Namen, aber noch lange keine Nähe. Menschen waren für ihn nur eine Möglichkeit, aber noch lange keine Verpflichtung. Und somit formte sich auch die von den Medien geliebte Ansammlung von Erben, die schnell den Namen The Endowed erhielt, denn sie waren ausgestattet mit all dem, was man in der heutigen Gesellschaft benötigte: Macht, Einfluss und Geld. Von den Medien und Menschen geliebt, im Kern aber nur eine Nutzgesellschaft, die die Vorteile vom Leben zu nutzen wussten. Das waren die Menschen, die Atlas wirklich zu seinem inneren Kreis zählte, auch wenn er ihnen noch lange nicht vollends vertraute.
Anders wiederum sah die Situation Zuhause aus. Tatsächlich spitzte sich die Situation mit River immer mehr zu - er verstand einfach nicht, wieso sein großer Bruder nicht nach Antworten suchte, nicht dafür kämpfte sie zu bekommen. River empfand das Schweigen als Verrat an Emory, während es für Atlas ein stilles Überleben innerhalb eines Systems war, das keine echten Antworten zuließ. Die Angespanntheit zwischen den beiden wurde mit den Jahren immer klarer, das Bund immer zerrütteter. River wurde lauter, emotionaler, und Atlas nur kontrollierter und strategischer. Und während River sich selber wirklich davon überzeugte, dass sein eigener Bruder auf der falschen Seite stand, sah er nicht, welchen Preis Atlas eigentlich zahlte. Er begann gezielt seine Position innerhalb der Familie aktiv zu formen. Nicht, weil er es wollte. Er hatte andere Pläne für sich selber - jene, die er in stillen Momenten immer mit Emmy geteilt hatte, aber er verstand früh, dass diese Familiendynastie nicht von Besitz lebte, sondern von Struktur. Wenn er funktionierte, würden seine Geschwister es einfacher haben. Also übernahm er genau die Verantwortung, die man von ihm erwartete. Er nahm an Gesprächen teil noch lange bevor seine Eltern ihn darum baten - und somit bekam er immer mehr Kontrolle innerhalb dieses perfiden Familienspiels. Aber auch eine Macht, die es ihm ermöglichte, dass er Entscheidungen über River und Acacia zunehmend filtern konnte, ohne das sie es überhaupt merkten. Er versuchte seine Geschwister zu keinem Zeitpunkt zu kontrollieren, sondern viel mehr um sie aus dem Zentrum des Drucks zu nehmen. Wenn er Emory schon nicht retten konnte, dann wenigstens die beiden. Und seine Eltern? Seine Eltern sahen gar nicht, dass sie ihren Sohn gebrochen hatten. Nein, sie sahen darin die natürliche Entwicklung des Erben, der er nun mal sein sollte. Er war derjenige, der schon immer dafür bestimmt war, die Linie fortzuführen. Und somit stand es auch außer Frage, was er studieren würde, als er den Abschluss in der Tasche hatte. Nicht, weil er keinen eigenen Willen hatte, sondern weil er sicherstellen musste, dass er durch seine Studienwahl die Macht innerhalb des Systems sichern müsse. Und somit war die Richtung klar: Wirtschaftlich aber politisch. International Business, Finance und natürlich Zusatzkurse im Bereich Corporate Strategy und Governance. Er musste lernen zu verstehen, wie man nicht nur Geld verdiente - denn Geld war nie eine Frage gewesen - sondern wie man es lenkte.
Die Zeit an der University of Washington war für ihn der nächste, soziale Raum, den er eher analysierte als das er sie erlebte. Die meisten seiner Freunde, die zu den The Endowed gehörten, bestritten den Weg mit ihm, sodass sie auch an der Universität ihre Machtspiele ausleben konnten. Und gerade die Zeit an der Uni, die vielen Begegnungen mit diversen Menschen aus unterschiedlichen Verhältnissen, ließen einen Wandel in ihm zu. Er wurde zugänglicher in Gesprächen, nutzte sein Charisma, wurde kontrollierter in seiner Wirkung. Er konnte überzeugen nur durch sein Lachen, wahrte aber immer noch die Distanz, ohne es jemals wie unechte Nähe anfühlen zu lassen. Emotionen waren nur eine Darstellung, aber kein Gefühlserlebnis. Perfektionierte Reaktionen waren das Mittel zum Zweck, spontane Gefühle zu kostspielig. Er begann Regeln nicht mehr aus Gehorsam zu befolgen, sondern aus Nutzen. Und wenn es seinem Ziel nicht diente oder nutzte, dann wurden sie einfach ignoriert. Wenn ein System ihn einschränkte, baute er sich Wege drum herum. Niemals laut oder rebellisch, viel eher.. effizient. Wie zu erwarten schloss er seinen Bachelor ohne Verzögerung ab, mit hervorragenden Ergebnissen. Für die Öffentlichkeit wurde er somit ganz offiziell zum perfekten Erben gekrönt: Gebildet, vorbereitet und strategisch klar positioniert. Somit wurden ihm auch die eher skandalösen Fehltritte, die ein herangehender Erwachsene mit zunehmenden Gotteskomplex nun mal machte, auch schnell verziehen.

Mit gerade mal dreiundzwanzig Jahren hatte Atlas sich so dem System angepasst, dass er nicht mehr in die Strukturen hineinfinden musste, sondern längst Teil dessen geworden war. Jemand, der es endlich verstand, ohne sich ihm vollständig hinzugeben. Es stand ebenso außer Frage, dass er den Master in International Finance und Corporate Strategy noch absolvieren würde, mit den Zusatzkursen im Bereich politische Ökonomie und Medienökonomie. Zugegeben, es war weniger eine Auswahl an Interesse, eher von Nutzen. Sein Vater hatte ihm einmal gesagt, dass ein Vance in Markt, Einfluss und Kontrolle denkt, und genau so hatte er es adaptiert. Noch während Atlas seinem Masterstudium nachging, war beiläufig darauf bedacht, darauf zu achten, dass seine Geschwister mit weniger Druck ihre akademischen Laufbahnen nachkommen konnten. Er sorgte dafür, dass seine Geschwister nicht in dieselben Erwartungen gezogen wurden, auch wenn es nicht immer auf Verständnis traf. Aber nach außen hin, gerade beim Lehrpersonal, wusste Atlas es immer als großen Bruder abzutun, der seinen Geschwistern die Türen öffnete. River hielt er dabei lockerer an der Leine, während Acacia mehr in seinem Fokus landete. Er achtete penibel darauf, dass ihr Name auch immer weniger in den Medien auftrat, weniger mit der Vance Dynastie in Verbindung gebracht wurde, damit sie das Leben mitleben konnte, welches Emmy niemals haben würde. In den Jahren wurde allgemein das Verhältnis mit seinen Geschwistern besser, gerade mit River, denn er begann langsam zu verstehen, was sein Bruder alles geopfert hatte, damit er selbst entscheiden konnte, wann und woran er wachsen wollte. Auch wenn er noch immer nicht verstand, wie Atlas die Tragödie Emorys einfach in fragiler Maskerade tauchen konnte.
Noch während er seinen Master machte, tauchte sein Name immer häufiger dort auf, wo Einfluss seinen Anfang fand: In wirtschaftlichen Foren, bei politischen und finanziellen Entscheidungsträgern. Sein Name wurde in universitären, elitären und unternehmerischen Kreisen zunehmend mit Kompetenz und strategischem Denken verbunden, was ihm bereits Türen öffnete, noch bevor er die Uni selbst verließ. Nicht zuletzt hatte ihm die Seven Society darin geholfen, wie man Gespräche führte ohne sie offensichtlich zu dominieren. Menschen in ihrer Substanz zu manipulieren, um Funktionalität zu erwerben, anstatt Naivität. Er ordnete Gefühle schneller ein, verarbeitete sie bevor sie ein unkontrollierbares Ausmaß annahmen und legte sie noch schneller ab. Das funktionierte gut, auch wenn es immer einen Punkt gab, der nie vollständig verschwinden würde: Die Leere, die seine Emory geschaffen hatte. Zwar war sie weitestgehend kein aktiver Gedanke mehr, aber eine unendliche Leere, die ihn immer noch beeinflusste. Nähe blieb etwas, dass er noch immer kontrollierte, und nicht einfach zuließ. Vertrauten blieb selektiv, und nur selten dauerhaft. Noch bevor er schlussendlich seinen Masterabschluss in der Hand hatte, führte sein Vater ihn in das Familienunternehmen ein. Zuerst nur informell, aber mit der Zeit auch offiziell. Die Vance Dynastie bestand aus mehreren komplexen Bausteinen, wie ein Geflecht, das ineinander herging: Investmentstrukturen, Medienbeteiligungen und internationalen Immobilien- und Beteiligungsgesellschaften. Und dafür musste man sicherstellen, dass man die Bedürfnisse und Wünsche der neuen Generationen ebenso einbinden musste. Und wo traf man eine Menge solcher Erben an? Dort, wo sie mit ihrem Wohlstand prahlen konnten, wo Klatschblätter ihre Bilder herbekamen - der Ort, wo er sich selber gerne verlor mit seinen Freunden. In Bars und Diskotheken, und somit machte sich Atlas auch daran und bewarb sich kurzerhand als Aushilfe im Velvet Noir. Der Bewerbungsprozess war einer der wenigen Momente, in denen sein Name nicht zählte, sondern sein Können und sein Charme. Nicht, dass es schwierig für ihn war - und entgegengesetzt jeder Erwartung war die Arbeit hinter der Theke etwas, woran er wirklich Spaß fand. Er kam hier nicht nur an interessante Gespräch und Informationen, sondern konnte für wenige Stunden auch mal vergessen, dass er in einer Welt lebte, die nur Erwartungen an ihn stellte.


PERSONALITY
Atlas ist sicherlich kein Mensch, den man schnell durchschauen kann und genau das ist eigentlich seine größte Superkraft. Er weiß das Bild aufrecht zu erhalten, sodass er nach außen hin immer kontrolliert, ruhig und ja, beinahe mühelos präsent wirkt. Er hat diese natürliche Ausstrahlung, die weder laut noch aufdringlich ist, aber jedermanns Aufmerksamkeit mittels eines einfachen Blickes bindet. Auch wenn er die meiste Zeit dazu erzogen worden ist, im Mittelpunkt zu sein, muss er noch lange nicht dort stehen, um ihm einzunehmen. Seine aufmerksame, beobachtende Art wird perfektioniert durch das feine Gespür für die unterschiedlichsten Dynamiken zwischen Menschen. Seine Gespräche sind immer mit Bedacht geführt, er weiß zwischen Zeilen zu lesen, was nicht zuletzt seinem eigenem Elternhaus zu verdanken ist. Mit den Jahren hat er gelernt, wie er seinen Charme einsetzen kann, sodass er schon regelrecht warm wirkt, ohne sich dabei nur ansatzweise greifbar zu machen. Nähe ist tatsächlich etwas für ihn, dass er gefiltert dosiert, gezielt und bewusst, und niemals spontan. Die Moral des jungen Vance wiederum ist in tiefe Grautöne getränkt. Zwar ist er nicht grundlos grausam, ist aber bereit Entscheidungen zu treffen, die anderen schaden könnte, wenn es einem größeren Zweck dahinter dient. Dies stellt sich vor allem immer wieder unter Beweis, wenn es um die Punkte Kontrolle, Schutz oder strategischen Vorteil geht. Nichtsdestotrotz hat er den Menschen gegenüber, die es wirklich in seine Festung aus Selbstkontrolle geschafft haben, einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, welchen er dennoch eher unterschwellig auslebt. So etwas wie ein Regelwerk gibt es für Atlas nicht - nicht zuletzt, weil er gelernt hat, dass wirklich alles käuflich ist und Freiheit bedeutet auch keine nicht vorhandene Bindung, sondern lediglich die Unabhängigkeit von Erwartungen. Er ist schon so weit ein wenig abgehoben, indem er sich nimmt, was er will, aber mit einer kalkulierten Selbstverständlichkeit als durch unkontrollierten Impuls. Konsequenzen gibt es für ihn nicht, was ihn oftmals trotz allem in einem Hauch von Gotteskomplex abrutschen lässt. Wenn man das komplexe Konstrukt von Atlas ansieht, mit all den feinen Rissen in der Rüstung und seinem kontrollierten Verhalten, kann man deutlich erkennen, dass er jemand ist, der zur Rettung eilen kann, aber ebenso die Zerstörung herbeiruft, und das alles unter einem gefährlichen Deckmantel aus Charme, Kontrolle und unterschwelliger Gefahr.
NAMEatlas [fitzgerald] vance
FACE CLAIMjosh heuston
RESERVIERTYES | NO[
AGEtwentyseven [04th of august, 1998]
JOBheir of the vance empire | barkeeper at velvet noir
WANTEDNO

MY ANTHEM

INTO IT
CHASE ATLANTIC

FAMOUS LAST WORDS

Martini - geschüttelt oder gerührt?


Verity Jean Banks has been summoned by the rain
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#180

RE: SEATTLE CHECK-IN

in APPLICATION 22.04.2026 19:01
von Verity Jean Banks | 710 Beiträge
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on a break Nicht angegeben
charactersong ఇ sports car by tate mcrae

@banksilla
hello over there, atlas


Da Vic dich bereits empfangen und soweit nichts auszusetzen hat, und scheinbar auch schon @Aviana Chamberlain auf dich wartet (ob das aber was gutes oder schlechtes bei euch beiden ist, kommentiere ich einfach mal nicht..), will ich dich gar nicht länger warten lassen und sage nur: welcome home!

dont behave too well without me.. kisses,
─ vee.






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SONG OF THE MONTH
Audrey: How could you two possibly get into this much trouble in one day?
Romeo and Verity, looking at each other and answer in sync: It didn’t take us the whole day, don't play dumb.
QUOTE OF THE MONTH